BEDIENUNGSANLEITUNG MT-03 2BF-F8199-G0
GAU26942 DECLARATION of CONFORMITY KONFORMITÄTSERKLÄRUNG We Company: YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD. Address: 1450-6, Mori, Mori-Machi, Shuchi-gun, Shizuoka-Ken, 437-0292 Japan Wir Firma: YAMAHA MOTOR ELECTRONICS CO., LTD.
VORWORT GAU10100 Willkommen in der Motorradwelt von Yamaha! Sie besitzen nun eine MT-03, die mit jahrzehntelanger Erfahrung sowie neuester Yamaha-Technologie entwickelt und gebaut wurde. Daraus resultiert ein hohes Maß an Qualität und die sprichwörtliche Yamaha-Zuverlässigkeit. Damit Sie alle Vorzüge dieser MT-03 nutzen können, lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE GAU10151 Besonders wichtige Informationen sind in der Anleitung folgendermaßen gekennzeichnet: Das Ausrufezeichen bedeutet GEFAHR! SEIEN SIE WACHSAM ES GEHT UM IHRE SICHERHEIT! WARNUNG 0 Ein Missachten dieser WARNUNG-Hinweise könnte Motorradfahrer, Mechaniker und andere Personen in ernsthafte Verletzungs- oder Lebensgefahr bringen.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE GAUB1011 MT-03 BEDIENUNGSANLEITUNG 2012 MBK Industrie. 1. Auflage, März Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung der MBK Industrie. nicht gestattet. Gedruckt in -YHURYLPJO.
INHALT SICHERHEITSINFORMATIONEN.......1-1 Sicheres Fahren ............................1-1 Schutzkleidung ..............................1-2 Modifikationen ...............................1-2 Beladung und Zubehör ..................1-3 Benzin und Abgase .......................1-4 FAHRZEUGBESCHREIBUNG.............2-1 Linke Seitenansicht...........................2-1 Rechte Seitenansicht ........................2-2 Bedienungselemente und Instrumente ................................
INHALT Handbrems- und Kupplungshebel prüfen und schmieren ..............6-26 Fußbremshebel schmieren .............6-26 Seitenständer prüfen und schmieren.................................6-27 Seitliche Aufhängung schmieren ....6-27 Teleskopgabel prüfen......................6-27 Lenkung prüfen ...............................6-28 Radlager prüfen ..............................6-29 Batterie............................................6-29 Sicherungen wechseln....................
SICHERHEITSINFORMATIONEN GAU10281 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MOTORRÄDER SIND EINSPURIGE FAHRZEUGE. SICHERER EINSATZ UND BETRIEB HÄNGEN VON DEN RICHTIGEN FAHRTECHNIKEN, SOWIE VON DER GESCHICKLICHKEIT DES FAHRERS AB. JEDER FAHRER SOLLTE DIE FOLGENDEN ERFORDERNISSE KENNEN, BEVOR ER DIESES MOTORRAD FÄHRT. ER ODER SIE SOLLTE: ● GRÜNDLICHE ANLEITUNG VON KOMPETENTER STELLE ÜBER ALLE ASPEKTE DES MOTORRADFAHRENS ERHALTEN. ● DIE WARNUNGEN UND WARTUNGSERFORDERNISSE ENTSPRECHEND DER BEDIENUNGSANLEITUNG BEACHTEN.
SICHERHEITSINFORMATIONEN ● ler des Fahrers ist es, in einer Biegung aufgrund ZU HOHER GESCHWINDIGKEIT zu weit auszuscheren oder Kurven zu schneiden (ungenügender Neigungswinkel im Verhältnis zur Geschwindigkeit). • Halten Sie sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie niemals schneller als durch Straßen und Verkehrsbedingungen gerechtfertigt ist. • Bevor Sie abbiegen oder die Fahrbahnen wechseln, immer blinken. Stellen Sie sicher, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie sehen können.
SICHERHEITSINFORMATIONEN 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Beladung und Zubehör Hinzufügen von Zubehör oder Gepäck kann die Stabilität und die Verhaltenscharakteristik Ihres Motorrads beeinflussen, falls die Gewichtsverteilung des Motorrads verändert wird. Um die Möglichkeit eines Unfalls zu vermeiden, gehen Sie mit Gepäck oder Zubehör, das Sie Ihrem Motorrad hinzufügen, äußerst vorsichtig um. Mit besonderer Umsicht fahren, wenn Ihr Motorrad zusätzlich beladen oder Zubehör hinzugefügt ist.
SICHERHEITSINFORMATIONEN ● rungen Instabilität schaffen. Wird Zubehör am Lenker oder im Bereich der Teleskopgabel angebracht, muss dieses so leicht wie möglich sein und auf ein Minimum gehalten werden. • Sperrige oder große Zubehörteile können die Stabilität des Motorrads aufgrund aerodynamischer Auswirkungen ernsthaft beeinträchtigen. Durch Wind könnte das Motorrad aus der Bahn gebracht oder durch Seitenwind instabil gemacht werden.
FAHRZEUGBESCHREIBUNG GAU10410 Linke Seitenansicht 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. 2. 3. 4. 5. Hauptsicherung (Seite 6-31) Batterie (Seite 6-29) Leerlaufeinstellschraube (Seite 6-14) Luftfiltereinsatz (Seite 6-13) Bordwerkzeug (Seite 6-1) 6. 7. 8. 9.
FAHRZEUGBESCHREIBUNG GAU10420 Rechte Seitenansicht 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10. 11. 12. 13. 14. Haltegriff Sicherungskasten (Seite 6-32) Bremsflüssigkeits- Vorratsbehälter hinten (Seite 6-21) Bremsflüssigkeits- Vorratsbehälter vorn (Seite 6-21) Kühlflüssigkeits- Ausgleichsbehälter (Seite 6-12) 15. 16. 17. 18. 19.
FAHRZEUGBESCHREIBUNG GAU10430 Bedienungselemente und Instrumente 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. Kupplungshebel (Seite 3-10) 2. Linke Lenkerschalter (Seite 3-9) 3. Multifunktionsmesser-Einheit und Warn- und Kontrolleuchten (Seite 3-3, 3-5) 4. Zündschloß/Lenkschloß (Seite 3-2) 5. 6. 7. 8.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GAU10972 System der Wegfahrsperre 1. Schlüssel für die Re-Registrierung des Codes (mit roten Ummantelung) 2. Standardschlüsseln (mit schwarzen Ummantelung) Dieses Fahrzeug ist mit einem Wegfahrsperren-System ausgestattet, wobei die Standardschlüssel mit Codes programmiert werden, um Diebstahl zu verhindern. Dieses System besteht aus folgenden Komponenten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION 1 ● 2 ● 3 ● 4 ● 5 ● 6 7 8 9 10 ● beinhaltet, ist aber nicht begrenzt auf Produkte wie Lautsprecher, usw.) Keine schweren Gegenstände auf die Schlüssel legen. Die Schlüssel nicht nachschleifen oder sonst wie verändern. Den Kunststoffteil der Schlüssel nicht zerlegen. Keine zwei Schlüssel eines Wegfahrsperrensystems auf dem selben Schlüsselring anbringen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION Lenker verriegeln 1. Drücken 2. Drehen 1. Den Lenker bis zum Anschlag nach links drehen. 2. Den Zündschlüssel von der Position “OFF" aus hineindrücken und auf “LOCK" drehen, während er weiter eingedrückt wird. 3. Den Schlüssel abziehen. Lenker entriegeln GAU10941 F (Parken) Der Lenker ist verriegelt, das Rücklicht, die Kennzeichenbeleuchtung und das vordere Standlicht sind an.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GAU11003 Warn- und Kontrolleuchten 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. Anzeigeleuchte des WegfahrsperrenSystems “ ” 2. Leerlauf-Kontrollleuchte “N” 3. Blinker-Kontrollleuchte “y” 4. Fernlicht-Kontrollleuchte “1” 5. Motorstörungs-Warnleuchte “U” 6. Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnleuchte “u” 7.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GAU11440 KühlflüssigkeitstemperaturWarnleuchte “u” Wenn der Motor überhitzt, leuchtet die Warnleuchte auf. In diesem Fall sofort anhalten, den Motor abstellen und abkühlen lassen. Der elektrische Stromkreis der Warnleuchte kann durch Drehen des Schlüssels in die Stellung “ON" geprüft werden. Falls die Warnleuchte nicht einige Sekunden lang aufleuchtet und danach erlischt, den elektrischen Stromkreis von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION einen Drehzahlmesser (zeigt die Motordrehzahl an) ● einen Kilometerzähler (zeigt die insgesamt gefahrenen Kilometer an) ● zwei Tageskilometerzähler (zeigen die seit dem letzten Zurücksetzen auf Null gefahrenen Kilometer an) ● einen Reservekilometerzähler (zeigt die nach dem Aufleuchten der Reserve-Warnanzeige gefahrenen Kilometer an) ● eine Uhr ● eine Stromkreis-Prüfeinrichtung ● einen Kontrollmodus für die Helligkeit der Anzeigeleuchte Um die Geschwindigkeit
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION Sobald die Reserve-Warnleuchte leuchtet (siehe dazu Seite 3-4), wechselt das Display automatisch auf die Reservekilometerzähler-Betriebsart “F-TRIP”. Der Reservekilometerzähler zeichnet die seit Aufleuchten der Reserve-Warnleuchte zurückgelegte Strecke auf.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION 1 2 3 ner Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen. Falls jedoch die Anzeigeleuchte langsam fünfmal aufblinkt und dann wiederholt zweimal schnell blinkt, könnte dieser Fehler durch eine Signalüberlagerung verursacht werden. Tritt dies auf, versuchen Sie das Folgende. 1. Benutzen Sie den Schlüssel zur Re-Registrierung, um den Motor zu starten.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GAU12343 Lenkerarmaturen Lenkerarmatur recht GAU12460 Blinkerschalter “ ” Vor dem Rechtsabbiegen den Schalter nach “ ” drücken. Vor dem Linksabbiegen den Schalter nach “ ” drücken. Sobald der Schalter losgelassen wird, kehrt er in seine Mittelstellung zurück. Um die Blinker auszuschalten, den Schalter hineindrücken, nachdem dieser in seine Mittelstellung zurückgebracht wurde. Lenkerarmatur link 1. Motorstoppschalter “ 2. Starterschalter “ ” 1.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GAU12733 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Warnblinkschalter “r” Mit dem Zündschlüssel in der Stellung “ON” oder “F”, diesen Schalter benutzen, um das Warnblinklicht einzuschalten (alle Blinker blinken gleichzeitig auf). Die Warnblinkanlage ist nur in Notsituationen zu verwenden, oder um andere Verkehrsteilnehmer wegen eines Stopps des eigenen Fahrzeugs an einer verkehrsungünstigen Stelle über eine mögliche Gefahr zu warnen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GAU26822 Handbremshebel GAU12941 Fußbremshebel GAU13070 Tankverschluss 1 2 3 4 1. Handbremshebel 2. Einstellrad 3. Pfeilmarkierung 4. Abstand Der Handbremshebel befindet sich auf der rechten Seite des Lenkers. Zur Betätigung der Vorderradbremse den Hebel zum Lenkergriff ziehen. Der Bremshebel ist mit einem Einstellrad für die Position ausgestattet.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GAU13210 Tankverschluss schließen 1 2 3 4 5 6 1. Den Tankverschluss mit eingestecktem Schlüssel durch Druck in die Schließstellung bringen. 2. Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn in die Ausgangsstellung (Verriegelungsstellung) drehen und dann abziehen. HINWEIS: Der Tankverschluss kann nur mit eingestecktem Schlüssel geschlossen und verriegelt werden. Der Schlüssel lässt sich nur in der Verriegelungsstellung abziehen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GCA11400 ACHTUNG: Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht schwerwiegende Schäden an Teilen des Motors (Ventile, Kolbenringe usw.) und der Auspuffanlage. Ihr Yamaha-Motor ist ausgelegt für bleifreies Superbenzin mit einer Research-Oktanzahl von 95 oder höher. Wenn Klopfen (oder Klingeln) auftritt, wechseln Sie zu einer anderen Kraftstoffmarke.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GCA10700 1 2 Sitzbank Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden, um Feuergefahr oder andere Beschädigungen zu vermeiden. Beifahrersitz ● 3 4 5 ● 6 7 GAUB1311 ACHTUNG: ● Ausschließlich bleifreien Kraftstoff tanken. Der Gebrauch verbleiten Kraftstoffs verursacht unreparierbare Schäden am Abgaskatalysator.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION Fahrersitz montieren Fahrersitz 1 2 3 1. Original-Yamaha-Bügelschloss 2. Gurt 3. Bordwerkzeug Der Beifahrersitz ist für die Befestigung eines Original-Yamaha-Bügelschlosses an der Unterseite des Sitzes ausgelegt. (Andere Schlösser passen möglicherweise nicht hinein.) Wird ein Bügelschloß am Sitz angebracht, muß es mit den Gurten gesichert werden.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GAUB1330 Federbein einstellen 1 2 3 A. Abstand (Federvorspannung) 4 5 1. Einstellmutter 2. Kontermutter (a) Zum Erhöhen der Federvorspannung (b) Zum Verringern der Federvorspannung 6 7 8 9 10 Dieses Federbein ist mit einer Einstellmutter für die Federvorspannung ausgerüstet. GCA10100 WARNUNG 0 Den Einstellmechanismus unter keinen Umständen über die Minimal- oder Maximaleinstellung hinaus verdrehen.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION Federvorspannung: Minimum (weich): Abstand A = 174,5 mm (6,87 in) Normal: Abstand A = 170 mm (6,69 in) Maximum (hart): Abstand A = 165,5 mm (6,49 in) Federvorspannung Abstand A WEICH 174,5 mm (6,87 in) Für leichte Fahrer und bei vorwiegender Benutzung ohne Beifahrer 1 2 3 NORMAL 170 mm (6,69 in) HART 4 5 165,5 mm (6,49 in) Bei Benutzung mit schwerem Fahrer und Beifahrer und Zubehör (Behälter, Taschen usw.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION 3. Die Kontermutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen. 1 2 Anzugsdrehmoment: Kontermutter: 45 Nm (4,5 m·kgf, 32,5 ft·lbf) 3 GCA11240 4 ACHTUNG: 5 Die Kontermutter stets mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment gegen die Einstellmutter festziehen. 6 7 8 9 10 GWA10220 WARNUNG 0 Der Stoßdämpfer enthält Stickstoff unter hohem Druck.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION GWA10240 WARNUNG 0 Niemals mit ausgeklapptem oder nicht richtig hochgeklapptem Seitenständer (oder einem der nicht oben bleibt) fahren. Ein nicht völlig hochgeklappter Seitenständer kann den Fahrer durch Bodenberührung ablenken und so zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. Yamaha hat den Seitenständer mit einem Zündunterbrechungsschalter versehen, der ein Starten und Anfahren mit ausgeklapptem Seitenständer verhindert.
ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION 1 2 3 4 5 6 HINWEIS: Diese Prüfung ist am verläßlichsten, wenn sie bei warmem Motor durchgeführt wird. Bei ausgeschaltetem Motor: 1. Seitenständer herunterklappen. 2. Sicherstellen, daß der Motorstoppschalter eingeschaltet ist. 3. Den Schlüssel in die Anlaßstellung drehen. 4. Das Getriebe in die Leerlaufstellung schalten. 5. Startknopf drücken. Springt der Motor an? JA NEIN Der Neutralschalter könnte defekt sein.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN GAU15591 Jeder Besitzer ist für den Zustand seines Fahrzeuges selbst verantwortlich. Schon nach kurzer Standzeit können sich z. B. durch äußere Einflüsse wesentliche Eigenschaften Ihres Fahrzeugs verändern. Beschädigungen, plötzliche Lecks oder ein Druckverlust in den Reifen stellen unter Umständen eine große Gefahr dar.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN GAU15603 Routinekontrolle vor Fahrtbeginn PRÜFPUNKT 1 • Kraftstoffstand im Tank prüfen. • Ggf. tanken. • Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen. 3-12 Motoröl • Ölstand im Öltank prüfen. • Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen. • Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. 6-8 Kühlflüssigkeit • Den Flüssigkeitsstand im Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen. • Ggf. Kühlflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN PRÜFPUNKT KONTROLLEN Kupplung • • • • Funktion prüfen. Ggf. Seilzug schmieren. Hebelspiel kontrollieren. Ggf. einstellen. Gasdrehgriff • Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert. • Seilzugspiel kontrollieren. • Ggf. das Seilzugspiel von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. SEITE 3-10, 6-19, 6-26 1 2 6-15, 6-25 3 Steuerungs-Seilzüge • Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert. • Ggf. schmieren.
ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN PRÜFPUNKT 1 2 KONTROLLEN Instrumente, Lichter, Signale und Schalter • Funktion prüfen. • Korrigieren, falls nötig. Seitenständerschalter • Funktion des Zündunterbrechungs- und Anlasssperrschaltersystems kontrollieren. • Ist das System defekt, lassen Sie das Fahrzeug von einer YamahaFachwerkstatt überprüfen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE GAU15950 WARNUNG 0 G G G GWA10270 Vor der Inbetriebnahme sollte der Fahrer sich mit den Eigenschaften und der Bedienung seines Fahrzeugs gut vertraut machen. Wenden Sie sich bezüglich Steuerungsvorrichtungen oder Funktionen, die Sie nicht gründlich verstehen, an eine Yamaha-Fachwerkstatt. Den Motor unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen anlassen oder laufen lassen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE 2 HINWEIS: Die Leerlauf-Kontrolleuchte sollte in der Leerlaufstellung des Getriebes normalerweise leuchten; andernfalls den Stromkreis von einer YamahaFachwerkstatt überprüfen lassen. 3 3. Den Starterschalter drücken, um den Motor anzulassen. 1 4 5 6 7 HINWEIS: Falls der Motor nicht sofort anspringt, den Starterschalter loslassen und einige Sekunden bis zum nächsten Startversuch warten.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE GCA10260 ACHTUNG: ● ● Auch wenn das Getriebe im Leerlauf ist, das Motorrad nicht über einen längeren Zeitraum mit ausgeschaltetem Motor im Leerlauf laufen lassen und das Motorrad nicht über lange Strecken schieben. Das Getriebe wird nur ausreichend geschmiert, wenn der Motor läuft. Unzureichende Schmierung kann das Getriebe beschädigen. Zum Schalten stets die Kupplung betätigen.
WICHTIGE FAHR- UND BEDIENUNGSHINWEISE GAU17100 1 2 0-1000 km (0-600 mi) Dauerdrehzahlen über 4500 U/min vermeiden. 1000-1600 km (600-1000 mi) Dauerdrehzahlen über 6000 U/min vermeiden. 3 GCA10310 ACHTUNG: ● ● GAU17212 Parken Drehzahlen im roten Bereich grundsätzlich vermeiden. Bei Motorstörungen während der Einfahrzeit das Fahrzeug sofort von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen. Zum Parken den Motor abstellen und dann den Zündschlüssel abziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU17240 Der Fahrzeughalter ist für die Sicherheit selbst verantwortlich. Regelmäßige Inspektionen, Einstellungen und Schmierung gewährleisten maximale Fahrsicherheit und einen optimalen Zustand Ihres Fahrzeugs. Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Inspektionspunkte, Einstellungen und Schmierstellen angegeben und erläutert.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU17705 Wartungsintervalle und Schmierdienst 1 2 3 HINWEIS: ● Die Jahresinspektion kann ausbleiben, wenn stattdessen eine Inspektion, basierend auf den gefahrenen Kilometern, durchgeführt wird. ● Ab 50000 km sind die Wartungsintervalle alle 10000 km zu wiederholen. ● Die mit einem Sternchen markierten Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge, besondere Daten und technische Fähigkeiten und sollten daher von einer Yamaha-Fachwerkstatt ausgeführt werden. 4 NR.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN NR. 7 ✻ PRÜFPUNKT Hinterradbremse KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT • Das Fahrzeug auf ordnungsgemäßen Betrieb, Flüssigkeitsstand und auf Lecks überprüfen. STAND DES KILOMETERZÄHLERS (x 1000 km) JAHRES1 10 20 30 40 KONTROLLE √ • Scheibenbremsbeläge ersetzen. √ √ √ √ Bei Abnutzung bis zum Grenzwert √ • Auf Risse oder Beschädigung kontrollieren. √ √ √ 8 ✻ Bremsschläuche 9 ✻ Räder • Rundlauf prüfen und auf Beschädigung kontrollieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN NR. 1 15 2 16 3 17 4 18 19 PRÜFPUNKT 20 • Sicherstellen, dass alle Muttern und Schrauben richtig festgezogen sind. √ √ √ √ √ Seitenständer • Funktion prüfen. • Schmieren. √ √ √ √ √ ✻ Seitenständerschalter • Funktion prüfen. √ √ √ √ √ ✻ Teleskopgabel • Funktion prüfen und auf Öllecks kontrollieren. √ √ √ √ ✻ Federbein • Funktion prüfen und Stoßdämpfer auf Öllecks kontrollieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN NR. 25 28 29 30 KONTROLLE ODER WARTUNGSARBEIT Vorderrad- und HinterradBremslichtschalter • Funktion prüfen. Sich bewegende Teile und Seilzüge STAND DES KILOMETERZÄHLERS (x 1000 km) JAHRES1 10 20 30 40 KONTROLLE √ √ √ √ √ 1 • Schmieren. √ √ √ √ √ 2 Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug • Funktion und Spiel prüfen. • Ggf. Gaszugspiel einstellen • Gasdrehgriffgehäuse und Seilzug schmieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU18771 Abdeckungen abnehmen und montieren 1 2 3 4 5 GAUB1290 Abdeckungen A und B Die hier abgebildeten Abdeckungen müssen für manche in diesem Kapitel beschriebenen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgenommen werden. Für die Demontage und Montage der einzelnen Abdeckungen sollte jeweils auf die nachfolgenden Abschnitte zurückgegriffen werden. 1. Abdeckungschrauben A. Abdeckung recht B.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN 2. Die Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel (im Bordwerkzeug) herausschrauben, wie in der Abbildung dargestellt. Zündkerze prüfen 1. Die Verfärbung des ZündkerzenIsolatorfußes prüfen. Der die Mittelelektrode umgebende Porzellanisolator ist bei richtig eingestelltem Motor und normaler Fahrweise rehbraun. HINWEIS: Weist die Zündkerze eine stark abweichende Färbung auf, könnte der Motor defekt sein.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAUB1350 Motoröl und Ölfiltereinsatz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Der Motorölstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muß in den empfohlenen Abständen, gemäß der Wartungs- und Schmiertabelle, das Motoröl gewechselt und der Ölfiltereinsatz erneuert werden. Ölstand prüfen 1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund abstellen und in gerader Stellung halten. HINWEIS: Sicherstellen, daß das Fahrzeug bei der Kontrolle des Ölstands vollständig gerade steht.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GCA10010 ACHTUNG: Das Fahrzeug nicht benutzen, bis Sie sichergestellt haben, dass der Ölstand ausreichend ist. GWA10360 WARNUNG 0 Um schlimme Verbrühungen durch herausspritzendes heißes Öl zu vermeiden, niemals den Öltankverschluss unmittelbar nach einer Hochgeschwindigkeitsfahrt aufdrehen. Den Öltankverschluss erst nach Abkühlen des Öls öffnen. 4.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN Anzugsdrehmomente: Motoröl-Ablaßschraube (Kurbelgehäuse): 30 Nm (3,0 m·kgf, 22 ft·lbf) Motoröl-Ablaßschraube (Öltank): 30 Nm (3,0 m·kgf, 22 ft·lbf) 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. Ölfilter-Ablaßschraube 2. Ölfiltergehäusedeckelschraube HINWEIS: Die Schritte 6-8 überspringen, wenn der Ölfiltereinsatz nicht gewechselt werden soll. 6. Den Ölfiltergehäusedeckel durch Abnehmen der Schrauben ausbauen. 7.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GCAB0030 ACHTUNG: Der Motoröltank muß in 2 Schritten aufgefüllt werden. Zuerst den Öltank mit 2,0 L (2,11 US qt) (1,75 Imp.qt) des empfohlenen Motoröls auffüllen. Danach den Motor anlassen und 5 oder 6 mal hochjagen, abschalten und dann das restliche Motoröl hinzufügen. Empfohlene Ölsorte: Siehe Seite 8-1. Füllmenge: Ölwechsel ohne Filterwechsel: 3,0 L (3,17 US qt) (2,64 Imp.qt) Ölwechsel mit Filterwechsel: 3,1 L (3,28 US qt) (2,72 Imp.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU20070 Kühlflüssigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Der Kühlflüssigkeitsstand sollte vor Fahrtbeginn geprüft werden. Außerdem muss die Kühlflüssigkeit in den empfohlenen Abständen, gemäß Wartungs- und Schmiertabelle, gewechselt werden. HINWEIS: Der Kühlflüssigkeitsstand sollte sich zwischen der Minimal- und Maximalstand-Markierung befinden. GCA10470 ACHTUNG: GAU20090 Kühlflüssigkeitsstand prüfen 1.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GWA10380 WARNUNG 0 Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor heiß ist. HINWEIS: ● Der Kühlerlüfter schaltet sich je nach der Temperatur der Kühlflüssigkeit automatisch ein oder aus. ● Bei Überhitzung des Motors, siehe Seite 3-4 für weitere Anweisungen. GAUB1280 Luftfiltereinsatz wechseln und Ablaßschläuche reinigen Der Luftfiltereinsatz sollte in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle ersetzt werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU34300 Die LuftfiltergehäuseAblaßschläuche reinigen Leerlaufdrehzahl einstellen 1. Prüfschlauch des Luftfilters (Gehäusedeckel) 1. Leerlaufeinstellschraube 1 2 3 4 1. Luftfiltereinsatz GCA10480 5 6 7 8 9 10 ACHTUNG: ● Es ist sicherzustellen, dass der Luftfiltereinsatz richtig im Luftfiltergehäuse sitzt.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN Prüfen Sie die Leerlaufdrehzahl des Motors und stellen Sie sie, falls erforderlich, durch Drehen der Leerlaufeinstellschraube auf den vorgeschriebenen Wert ein. Zum Erhöhen der Leerlaufdrehzahl die Einstellschraube in Richtung (a) drehen. Zum Verringern der Leerlaufdrehzahl die Einstellschraube in Richtung (b) drehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU21660 Reifen 1 2 3 4 Zur Erzielung optimaler Fahrleistungen, einer langen Lebensdauer und maximaler Fahrsicherheit mit Ihrem Motorrad beachten Sie bitte die folgenden Punkte zum Thema Reifen. Reifenluftdruck Den Reifenluftdruck vor Fahrtantritt prüfen und ggf. korrigieren. GWA10500 WARNUNG 0 5 ● 6 7 8 9 10 ● Den Reifenluftdruck stets bei kalten Reifen (d. h. Reifentemperatur entspricht Umgebungstemperatur) prüfen und korrigieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN ● ● Fahrwerk und Reifenluftdruck müssen auf die Gesamtzuladung angepasst werden. Reifenzustand und -luftdruck vor Fahrtantritt prüfen. Reifenkontrolle HINWEIS: Die Gesetzgebung zur Mindestprofiltiefe kann von Land zu Land abweichen. Richten Sie sich deshalb nach den entsprechenden Vorschriften. GWA10470 1 2 WARNUNG 0 ● 1. Reifenflanke 2. Profiltiefe Vor jeder Fahrt die Reifen prüfen.
REGELMASSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN Reifenausführung WARNUNG 0 G G 1. Reifenventil 2. Ventileinsätz 3. Ventilkapp 6 Die Gussräder dieses Motorrads sind mit Schlauchlos-Reifen und Reifenventile bestückt. G G GWA10900 Grundsätzlich Reifen gleichen Typs und gleichen Herstellers für Vorder- und Hinterrad verwenden. Bei anderen als den zugelassenen Reifenkombinationen kann das Fahrverhalten des Motorrads nicht garantiert werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GWA10600 WARNUNG 0 Dieses Motorrad ist mit Super-Hochgeschwindigkeitsreifen ausgerüstet. Bitte folgende Punkte beachten, um das volle Potential des Fahrzeugs und der Reifen nutzen zu können. ● Diese Reifen nur gegen solche gleicher Spezifikation und gleichen Typs austauschen. Andere Reifen können bei hohen Geschwindigkeiten platzen. ● Neue Reifen entwickeln erst nach dem Einfahren der Lauffläche ihre volle Bodenhaftung.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN 1 2 3 4 5 6 7 8 2. Zum Erhöhen des Kupplungshebel-Spiels die Einstellschraube in Richtung (a) drehen. Zum Verringern des Kupplungshebel-Spiels die Einstellschraube in Richtung (b) drehen. HINWEIS: Bei korrektem Kupplungshebel-Spiel die Kontermutter festziehen. Falls das Kupplungshebel-Spiel nicht, wie oben beschrieben, korrekt eingestellt werden konnte, folgendermaßen vorgehen. 3.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU22420 Scheibenbremsbeläge vorn GAU22500 Scheibenbremsbeläge hinten GAU22580 Bremsflüssigkeitsstand prüfen Vorderradbremse 1 2 3 4 1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags 1. Bremsbelagstärke Die Scheibenbremsbeläge vorn weisen Verschleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes die Nuten prüfen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in die Bremsanlage eindringen und dessen Funktion beeinträchtigen. Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Bremsflüssigkeit bis über die Minimalstand-Markierung reicht, und, falls erforderlich, Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf hinweisen, dass die Bremsbeläge abgenutzt sind und/oder ein Leck im Bremssystem vorhanden ist.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU22760 Antriebsketten-Durchhang Den Antriebsketten-Durchhang vor jeder Fahrt prüfen und ggf. korrigieren. GAU22771 Kettendurchhang prüfen 2. Das Getriebe in die Leerlaufstellung schalten 3. Das Motorrad schieben, um die straffste Stelle der Kette ausfindig zu machen, und dann den Kettendurchhang an dieser Stelle, wie in der Abbildung gezeigt, messen. Antriebsketten-Durchhang: 40,0-50,0 mm (1,57-1,97 in) 4. Den Antriebsketten-Durchhang ggf.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN 3. Die Kontermuttern und dann die Achsmutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen. 1 Anzugsdrehmomente: Kontermutter: 16 Nm (1,6 m·kgf, 11 ft·lbf) Achsmutter: 150 Nm (15,0 m·kgf, 108 ft·lbf) 2 3 4 5 1. Achsmutter 2. Einstellschraube des Antriebskettendurchhangs 3. Kontermutter 4. Ausrichtungsmarkierungen 7 8 9 10 Die Kette muss gemäß Wartungs- und Schmiertabelle gereinigt und geschmiert werden, um den Verschleiß gering zu halten.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN 2. Die Kette trockenreiben. 3. Die Kette gründlich mit O-RingKettenspray schmieren. GCA11110 ACHTUNG: Motoröl und andere Schmiermittel sind für die Antriebskette nicht zu verwenden, da sie möglicherweise Lösungsmittel enthalten, die die ORinge beschädigen können.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU23140 1 Handbrems- und Kupplungshebel prüfen und schmieren Handbremshebel 2 Vor Fahrtantritt die Funktion der Handbrems- und Kupplungshebel prüfen und ggf. die Drehpunkte schmieren. GAU23180 Fußbremshebel schmieren Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett (Universalschmierfett) 3 4 5 Vor Fahrtantritt die Funktion des Fußbremshebels prüfen und ggf. den Drehpunkt schmieren.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU23200 Seitenständer prüfen und schmieren GAUB1240 Seitliche Aufhängung schmieren GAU23271 Teleskopgabel prüfen Zustand und Funktion der Teleskopgabel müssen folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. GWA10750 WARNUNG 0 GWA10730 WARNUNG 0 Falls der Seitenständer klemmt, diesen von einer Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU23280 Lenkung prüfen Verschlissene oder lockere Lenkungslager stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Darum muss der Zustand der Lenkung folgendermaßen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. 1 2 3 4 GCA10590 ACHTUNG: 5 6 7 8 9 Falls die Teleskopgabel nicht gleichmäßig ein- und ausfedert oder irgendwelche Schäden festgestellt werden, das Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen bzw. reparieren lassen. 1.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU23290 GAUB1270 Radlager prüfen Batterie Die Vorder- und Hinterradlager müssen in den empfohlenen Abständen gemäß Wartungs- und Schmiertabelle geprüft werden. Falls ein Radlager zu viel Spiel aufweist oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen. Dieses Modell ist mit einer versiegelten Batterie (MF) ausgestattet, die absolut wartungsfrei ist.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GWA10760 WARNUNG 0 ● 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. Elektrische Verbinder des Kraftstofftanks 2. Kraftstoffschläuche 3. KraftstofftankBelüftungsschlauch/Überlaufschlauch 4. Schlauchschelle 3. Den Kraftstofftank abbauen, dazu die Schraube und Unterlegscheibe am hinteren Ende des Kraftstofftanks entfernen und danach die zwei Schrauben am vorderen Ende des Kraftstofftanks. 4. Die abgebildete Schlauchschelle entfernen und danach die Kraftstoffschläuche herausnehmen. 5.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN ● re Feuerquellen von der Batterie fern halten. Beim Laden der Batterie in geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen. DIES UND BATTERIEN VON KINDERN FERN HALTEN. Batterie lagern 1. Wird das Fahrzeug über einen Monat lang nicht benutzt, die Batterie ausbauen, aufladen und an einem kühlen und trockenen Ort lagern. 2. Bei einer Stillegung von mehr als zwei Monaten mindestens einmal im Monat den Ladezustand der Batterie überprüfen und ggf. aufladen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN 2. Die durchgebrannte Sicherung herausnehmen, und dann eine neue Sicherung mit der vorgeschriebenen Amperezahl einsetzen. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. Parkbeleuchtungssicherung 2. Signalanlagensicherung 3. Scheinwerfersicherung 4. Zündungssicherung 5. Elektronische KraftstoffeinspritzungsSicherung 6. Kühlerlüftersicherung 7. Zusatzsicherung 8. Zusätzliche Hauptsicherungen Die Hauptsicherung befindet sich unter dem Kraftstofftank. (Siehe Seite 6-31.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAUB1360 Scheinwerferlampe auswechseln 1. Scheinwerfer-Steckverbinder 2. Lampenschutzkappe Dieses Modell ist mit einer Halogenlampe ausgestattet. Eine durchgebrannte Scheinwerferlampe kann folgendermaßen ausgewechselt werden. 1. Den Lenker nach links drehen, um den Scheinwerfer-Steckverbinder zugänglich zu machen. 2. Den Scheinwerfer-Steckverbinder lösen und dann die Lampenschutzkappe abnehmen. 3.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN ● 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Streuscheibe • Keinerlei Aufkleber oder Folien an der Streuscheibe anbringen. • Die vorgeschriebene Lampen-Bezeichnung (Leistung) unbedingt beachten. 5. Die Lampenschutzkappe aufsetzen und dann den Steckverbinder einstecken. 6. Den Scheinwerfer ggf. von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen lassen. GAUB1380 Standlichtlampe auswechseln 1. Fassung der Standlichtlampe 2.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN 1. Die Rücklicht-/Bremslicht-Lampenschutzkappe abschrauben. 2. Die Fassung samt Lampe gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen. 3. Die defekte Lampe hineindrücken und gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen. 4. Die neue Lampe in die Fassung hineindrücken und dann im Uhrzeigersinn festdrehen. 5. Die Fassung samt Lampe einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen. 6.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAUB1410 KennzeichenbeleuchtungsLampe auswechseln 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. Verstärkungsplatte 2. Lampenfassung 3. Kennzeichenbeleuchtungs-Lampe 1. Die Verstärkungsplatte abschrauben. 2. Die KennzeichenbeleuchtungsLampenfassung herausziehen. 3. Die defekte Lampe aus der Fassung herausziehen. 4. Eine neue Lampe in die Fassung einsetzen. 5. Die Lampenfassung hineindrücken. 6.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN Hinterrad warten Das Motorrad so abstützen, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Dazu entweder hinten einen Motorrad-Montageständer verwenden oder zwei Aufbockständer unter den Hauptrahmen oder die Schwingenarme stellen. GAU24360 Vorderrad GAU34390 Vorderrad ausbauen GWA10820 WARNUNG 0 ● ● Wartungsarbeiten an den Rädern sollten grundsätzlich von einer Yamaha-Fachwerkstatt durchgeführt werden.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 HINWEIS: Vor dem Montieren der Bremssättel auf die Bremsscheiben, sicherstellen, dass zwischen den Bremsbelägen ein genügend großer Spalt für die Bremsscheiben vorhanden ist. 5. Die Bremsschlauchhalter festschrauben. 6. Die Radachse, dann die Vorderachs-Klemmschraube und die Bremssattel-Schrauben vorschriftsmäßig festziehen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN HINWEIS: ● Falls es schwierig ist die Antriebskette abzunehmen, zuerst die Radachse herausnehmen und dann das Rad genügend anheben, um die Antriebskette vom Kettenrad entfernen zu können. ● Die Antriebskette kann nicht zerlegt werden. 7. Die Bremssattelhalterung festhalten und dabei die Radachse herausziehen; anschließend das Rad herausnehmen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN GAU25921 Fehlersuchdiagramme Startprobleme und mangelnde Motorleistung 1 WARNUNG 0 Während Kontrollen oder Arbeiten am Kraftstoffsystem nicht rauchen und offene Flammen fern halten. 2 1. Kraftstoff 3 Kraftstoffstand im Tank prüfen. 4 Es ist genügend Kraftstoff vorhanden. Verdichtung prüfen. Es ist kein Kraftstoff vorhanden. Kraftstoff nachfüllen. Verdichtung OK. Zündung prüfen. Keine Verdichtung.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN Motorüberhitzung GWA10400 WARNUNG 0 ● ● Niemals den Kühlerdeckel abnehmen, wenn der Motor und der Kühler heiß sind. Siedend heiße Flüssigkeit und heißer Dampf können unter Druck austreten und ernsthafte Verletzungen verursachen. Immer abwarten, bis der Motor abgekühlt ist. Nachdem die Kühlerverschlussdeckel-Arretierschraube losgedreht wurde, einen dicken Lappen, wie z. B.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS GAU26000 Pflege 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Während die offene Bauweise einerseits die attraktive Technologie sichtbar macht, hat sie andererseits den Nachteil, dass das Motorrad ungeschützt ist. Obwohl nur hochwertige Materialien verwendet werden, sind die Bauteile nicht korrosionssicher. Während bei Automobilen beispielsweise ein korrodierter Auspuff unbeachtet bleibt, fallen schon kleine Rostansätze an der Motorrad-Auspuffanlage unangenehm auf.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS ● Bremsen), elektrische Bestandteile (Stecker, Verbindungen, Instrumente, Schalter und Lichter), Ent- und Belüftungsschläuche. Für Motorräder, die mit einer Windschutzscheibe ausgestattet sind: Keine starken Reiniger oder harten Schwämme verwenden, da sie Teile abstumpfen oder verkratzen werden. Einige Plastikreinigungsmittel könnten auf der Windschutzscheibe Kratzer hinterlassen.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS 1 2 3 4 5 6 7 8 4. Alle Metalloberflächen müssen mit einem Korrosionsschutzspray vor Korrosion geschützt werden, auch wenn sie verchromt, vernickelt, eloxiert oder auf eine andere Art oberflächenvergütet sind. 5. Verwenden Sie Sprühöl als Universalreiniger, um noch vorhandene Restverschmutzungen zu entfernen. 6. Steinschläge und andere kleine Lackschäden mit Farblack ausbessern bzw. mit Klarlack versiegeln. 7. Wachsen Sie alle lackierten Oberflächen. 8.
PFLEGE UND STILLLEGUNG DES MOTORRADS Stilllegung Möchten Sie Ihr Motorrad mehrere Monate stilllegen, sollten folgende Schutzvorkehrungen getroffen werden: 1. Befolgen Sie alle Anweisungen, die im Abschnitt "Pflege" in diesem Kapitel angegeben sind. 2. Füllen Sie den Kraftstofftank und fügen Sie einen stabilisierenden Zusatz hinzu (falls erhältlich), um den Tank vor Rostbefall zu schützen und eine chemische Veränderung des Kraftstoffs zu verhindern. 3. Zum Schutz des Zylinders, der Kolbenringe, etc.
TECHNISCHE DATEN Abmessungen: 1 2 3 4 5 6 Gesamtlänge: 2070 mm (81,49 in) Gesamtbreite: 860 mm (33,85 in) Gesamthöhe: 1115 mm (43,89 in) Sitzhöhe: 805 mm (31,69 in) Radstand: 1420 mm (55,90 in) Bodenfreiheit: 200 mm (7,87 in) Mindest-Wendekreis: 2225 mm (87,59 in) Gewicht: Mit Öl und Kraftstoff: 192 kg (423 lb) 195,2 kg (429 lb) (Version EU3) Motor: 7 8 9 10 Bauart: Flüssigkeitsgekühlter 4- Takt- Motor, SOHC Zylinderanordnung: Einzylinder, nach vorn geneigt Hubraum: 660,0 cm3 (40,27 cu.
TECHNISCHE DATEN Sekundäruntersetzungsgetriebe: Kette Sekundäruntersetzungsverhältnis: 47/15 (3,133) Getriebeart: klauengeschaltetes 5- Gang- Getriebe Getriebebetätigung: Fußbedienung (links) Getriebeabstufung: 1. Gang: 30/12 (2,500) 2. Gang: 26/16 (1,625) 3. Gang: 23/20 (1,150) 4. Gang: 20/22 (0,909) 5.
TECHNISCHE DATEN Hinterrad-Federung: 1 2 3 Bauart: Schwinge mit Umlenkhebelabstützung Feder/Stoßdämpfer-Bauart: Zentralfederbein mit gasdruckunterstütztem Stoßdämpfer und Spiralfeder, Federvorspannung verstellbar Federweg: 120,0 mm (4,72 in) Elektrische Anlage: 4 5 6 7 8 9 Zündsystem: Transistorzündung (digital) Drehstromgenerator mit Permanentmagnet Batterie: Typ: GT9B-4 Spannung, Kapazität: 12 V, 8 Ah Scheinwerfer: Lampenart: Halogenlampe Lampenspannung (Watt x Anzahl): Scheinwerfer: 12 V, 55 W/60
KUNDENINFORMATION GAU26351 Identifizierungsnummern GAU26381 Schlüssel-Identifizierungsnummer GAU26400 Fahrzeug-Identifizierungsnummer Bitte übertragen Sie die Schlüsselund Fahrzeug-Identifizierungsnummern sowie die Modellcode-Plakette in die dafür vorgesehenen Felder, da diese für die Bestellung von Ersatzteilen und -schlüsseln sowie bei einer Diebstahlmeldung benötigt werden. SCHLÜSSEL-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER: FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER: 1 2 3 4 1. Schlüssel-Identifizierungsnummer 2.
KUNDENINFORMATION GAU26520 Modellcode-Plakette 1 2 3 4 1. Modellcode-Plakette 5 6 7 8 Die Modellcode-Plakette ist auf dem Rahmen unter dem Beifahrersitz angebracht. (Siehe Seite 3-14.) Übertragen Sie Informationen auf dieser Plakette in die vorgesehenen Felder. Diese Informationen benötigen Sie zur Ersatzteil-Bestellung bei Ihrem Yamaha-Händler.
INDEX A Abblendschalter ..............................3-9 Abdeckungen abnehmen und montieren.....................................6-6 Abstellen .........................................7-3 Antriebsketten-Durchhang ............6-23 Antriebskette, schmieren ..............6-24 Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems............3-4 Armaturen, Bedienungselemente und Deren Funktion.....................3-1 B Batterie .........................................6-29 Batterie zugänglich machen ......
INDEX L 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Leerlaufdrehzahl einstellen...........6-14 Leerlauf-Kontrolleuchte...................3-4 Lenkerarmaturen ............................3-9 Abblendschalter...........................3-9 Blinkerschalter .............................3-9 Hupenschalter .............................3-9 Lichthupenschalter ......................3-9 Motorstoppschalter ......................3-9 Starterschalter .............................3-9 Warnblinkschalter ......................3-10 Lenkschloß .......
INDEX Wartungsintervalle und Schmierdienst..............................6-2 Wichtige Fahr- und Bedienungshinweise....................5-1 Z Zündkerze, prüfen...........................6-6 Zünd-/Lenkschloß ...........................3-2 Zündunterbrechungs- u. Anlaßsperrschalter-System .........
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