DME7 Benutzerhandbuch SIGNAL PROCESSOR DE
Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 1.1. Über die verwendeten Symbole. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 1.2. Über diese Anleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Inhaltsverzeichnis 12.1. Abtastfrequenz festlegen (Sample Rate) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.2. Bevorzugten Leader festlegen (Preferred Leader) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.3. Codierung festlegen (Encoding) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.4. Latenz festlegen (Latency) . . . . .
1. Einleitung 1. Einleitung Vielen Dank für den Erwerb des Signalprozessors DME7. Dieses Gerät kann eine Vielzahl von Audiosignalen für die Gebäudeakustik verarbeiten. Das vorliegende Referenzhandbuch enthält Erläuterungen zu allem, was zum Konfigurieren von Einstellungen und zum Betreiben des Systems erforderlich ist. Um die verschiedenen Funktionen dieses Geräts voll auszunutzen, bei Bedarf in diesem Referenzhandbuch nachschlagen. 1.1.
1. Einleitung 1.3. Merkmale • Programmierbarer Signalprozessor für die von Soundsystemen in einer Vielzahl von Anwendungen erforderliche Audioverarbeitung Der DME7 ist ein frei konfigurierbarer Prozessor mit ausgeklügelter Funktionalität und hoher Audioqualität, der die von Soundsystemen in einer Vielzahl von Anwendungen erforderliche Audioverarbeitung bereitstellt.
1. Einleitung 1.6. Über Provisionaire Design Diese Windows-Anwendungssoftware integriert Einstellungen für Geräte wie Signalprozessoren, Leistungsverstärker und Audioschnittstellen. ProVisionaire Design von der folgenden Website herunterladen: https://www.yamahaproaudio.com/ Einzelheiten hierzu finden sich im Benutzerhandbuch (HTML) für ProVisionaire Design. https://manual.yamaha.com/pa/pv/pvd/ 1.7. Über Provisionaire Edge Diese Software dient zur Überwachung lokaler Netzwerkgeräte.
1. Einleitung 1.10. Vorsichtsmaßnahmen für die Rack-Montage Der garantierte Betriebstemperaturbereich für dieses Gerät beträgt 0 bis 40 °C. Bei der Montage und dem Betrieb von mehreren DME7 in einem Standard-EIA-Rack ist kein Freiraum zwischen den Geräten erforderlich. Bei der Montage dieses Geräts zusammen mit anderen Geräten in einem Standard-EIA-Rack kann die von jenen Geräten erzeugte Wärme im Rack jedoch die Leistung beeinträchtigen.
2. Bezeichnung und Funktion der Teile 2. Bezeichnung und Funktion der Teile 2.1. Frontblende ① Anzeigen [A]/[B] Diese zeigen den Stromversorgungszustand der Netzanschlussbuchsen [A]/[B] an. Sie leuchten grün, wenn das Gerät eingeschaltet ist. ② Taste [Fn] Durch Drücken dieser Taste wird der Stummschaltbildschirm (Device Mute) angezeigt. Durch erneutes Drücken wird der Steuerfunktionsbildschirm (Control Function) angezeigt. ③ Display Hier wird der Status des DME7 oder die Einstellungsmenüs angezeigt.
2. Bezeichnung und Funktion der Teile Achtung • Während des Zugriffs auf eine SD-Speicherkarte weder die Karte entfernen noch das Gerät ausschalten. Andernfalls könnte das Speichermedium beschädigt oder Daten auf diesem Gerät und dem Medium beschädigt werden. ⑨ Belüftungsöffnung Da Luft durch diese Belüftungsöffnung angesaugt wird, sollte sie nicht verdeckt werden.
2. Bezeichnung und Funktion der Teile 2.2. Rückseite ① / (Ein/Aus) Hiermit wird das Gerät eingeschaltet ( ) bzw. ausgeschaltet ( Netzkabel von den Netzsteckdosen gelöst werden. ). Bei längerem Stillstand sollten die Vorsicht • Rasches Ein- und Ausschalten mit dem Ein/Aus-Schalter kann zu Störungen führen. Nach dem Ausschalten des Geräts mindestens sechs Sekunden vor dem Wiedereinschalten warten. ② Netzanschlussbuchsen [A]/[B] Die im Lieferumfang enthaltenen Netzkabel hier anschließen.
2. Bezeichnung und Funktion der Teile Vorsicht • An den Klemmen [IN] 1 bis 15 dürfen keine Spannungen über 5 V anliegen. Andernfalls könnten Störungen an diesem Gerät verursacht werden. ⑤ Port [USB TO HOST] Es handelt sich hierbei um einen Anschluss der Art USB Typ C (USB 2.0). Wird dieses Gerät über ein USB-Kabel mit einem Computer verbunden, fungiert es als Audio-Schnittstelle mit je bis zu 8 Eingängen/Ausgängen und einer maximalen Abtastfrequenz von 96 kHz.
2. Bezeichnung und Funktion der Teile Warnung • Steuertafeln dürfen nur mit dem Port [DCP] des DME7 verbunden werden. Andernfalls kann durch elektrische Unverträglichkeit Brand oder Störung verursacht werden. Achtung • Kein anderes Gerät als eine getrennt erhältliche Steuertafel wie ein DCP mit dem Port [DCP] verbinden. Andernfalls könnten Störungen an diesem oder anderen Geräten auftreten.
3. Verbindungen herstellen 3. Verbindungen herstellen 3.1. Mit den Ports [GPI] verbinden GPI (General Purpose Interface)-Geräte mit den Ports [GPI] auf der Rückseite verbinden. GPI dient zur Ein/Ausgabe von Steuersignalen für externe (Steuer-)Geräte. Der DME7 verfügt über 16 Eingangsklemmen und 8 Ausgangsklemmen. • Die Ausgangsspannung der Klemmen +5 V DC beträgt 5 V. Die maximale Gesamtbelastung für beide Kontakte beträgt 100 mA.
3. Verbindungen herstellen 3.2.1. Kabelleiter vorbereiten Die mit dem Euroblock-Stecker zu verbindenden Kabelleiter müssen wie abgebildet abisoliert und verdrillt werden. Es ist zu beachten, dass das Eigengewicht der Kabel sowie auftretende Vibrationen Metallermüdung und einen Bruch der mit den Euroblock-Steckern verbundenen Kabelleiter verursachen könnten. Vorsicht • Die Litzenleiter nicht verlöten.
3. Verbindungen herstellen 3.3. Kabelhalter anbringen Um ein versehentliches Lösen des USB-Kabel zu verhindern, den im Lieferumfang enthaltenen Kabelhalter wie folgt anbringen. 1. Ein Ende des im Lieferumfang enthaltenen Kabelhalters unten im Sicherheitsschlitz einsetzen, der sich unten links in der Rückwand befindet. 2. Das andere Ende des Halters oben im Sicherheitsschlitz einsetzen. 3. Das USB-Kabel durch den Halter führen und dann mit dem USB-Port verbinden.
4. Über Dante 4. Über Dante ■ Dante-Überblick Der DME7 überträgt digitale Audiosignale unter Verwendung des Dante-Protokolls. Dante ist ein von Audinate entwickeltes Audio-Netzwerkprotokoll. In einer Netzwerkumgebung mit Gigabit Ethernet bietet Dante den Vorteil, mehrere Audiosignale mit unterschiedlichen Abtastfrequenzen/Bitraten sowie Gerätesteuersignale innerhalb desselben Netzwerks übertragen zu können. Einzelheiten zu Dante finden sich auf der Website von Audinate. http://www.audinate.
4. Über Dante 4.1. Über die Verbindung Dieses Modell kann auf zwei Weisen mit einem Dante-Netzwerk verbunden werden, und die Verbindungsarten können kombiniert werden. 4.1.1. Redundante Verbindung Im Gegensatz zu einer Reihenschaltung kann ein System mit einer redundanten Verbindung widerstandsfähiger gegen Netzwerkausfälle sein. Eine redundante Verbindung besteht aus einem primären (Haupt-)Kreis und einem sekundären (Neben-)Kreis.
4. Über Dante 4.1.2. Reihenschaltung Bei einer Reihenschaltung werden Geräte aneinandergereiht. Ein solches Netzwerk ist einfach aufzubauen und erfordert weniger Netzwerk-Switches. Je mehr Geräte verbunden werden, desto größer wird die Übertragungsverzögerung zwischen den am weitesten voneinander entfernten Geräten, sodass die Latenzeinstellung erhöht werden muss, um Tonunterbrechungen im Dante-Netzwerk zu vermeiden. Bei einem Systemausfall aufgrund eines Kabelbruchs usw.
4. Über Dante ■ Beziehung zwischen Latenz und Knotenanzahl Die Einstellung [Latency] (Latenz) des Dante-Audionetzwerks hängt von der Anzahl Knoten im Netzwerk ab. Bei der Knotenanzahl handelt es sich um die Anzahl Switches zwischen den am weitesten entfernten DanteGeräten. Switches liegen nicht nur in Switching-Hubs, sondern auch in jedem DME7- und E/A-Gerät vor. Die Knotenanzahl dient als Richtlinie für die Latenz-Einstellung [Latency].
5. Stromversorgung 5. Stromversorgung 5.1. Netzteil verbinden Warnung • Stets die im Lieferumfang dieses Geräts enthaltenen Netzkabel verwenden. Die im Lieferumfang enthaltenen Netzkabel nicht mit anderen Geräten einsetzen. Andernfalls könnten Störung, Brand oder Überhitzung verursacht werden. Die im Lieferumfang enthaltenen Netzkabel dürfen nur in Japan (max. 125 V) verwendet werden. Vorsicht • Vor dem Verbinden oder Lösen eines Netzkabel muss das Gerät ausgeschaltet werden. 1.
6. Frontblenden-Bedienung 6. Frontblenden-Bedienung 6.1. Grundlegende Bedienung ① Taste [MENU/HOME] Bei angezeigtem Startbildschirm (Home) wird durch Drücken dieser Taste der Bildschirm [Menu] angezeigt. Bei einem anderen als dem Startbildschirm wird durch Drücken dieser Taste der Startbildschirm angezeigt. ② Hauptregler Hiermit wird der Cursor bewegt oder eine Parametereinstellung geändert.
6. Frontblenden-Bedienung 6.2. Gerät stummschalten (Bildschirm Device Mute) 1. Die Taste [Fn] drücken, um den Stummschaltbildschirm (Device Mute) anzuzeigen. 2. Den Hauptregler drehen, um [Yes] auszuwählen, und den Regler dann drücken, um die Auswahl zu bestätigen. Ist das Gerät bereits stummgeschaltet, wird folgender Bildschirm angezeigt mit einer Aufforderung zur Bestätigung, ob die Stummschaltung des Geräts aufgehoben werden soll.
6. Frontblenden-Bedienung 6.3. Steuerfunktion (de)aktivieren (Bildschirm Control Function) 1. Die Taste [Fn] zweimal drücken, um den Steuerfunktionsbildschirm (Control Function) anzuzeigen. 2. Den Hauptregler drehen, um [Yes] auszuwählen, und den Regler dann drücken, um die Auswahl zu bestätigen. Ist die Steuerfunktion bereits deaktiviert, wird folgender Bildschirm angezeigt mit einer Aufforderung zur Bestätigung, ob die Steuerfunktion aktiviert werden soll.
6. Frontblenden-Bedienung Die Tasten [MENU/HOME] und (zurück) gleichzeitig mindestens zwei Sekunden lang gedrückt halten, um die gesperrte Frontblende zu entsperren.
7. Bildschirme 7. Bildschirme 7.1. Startbildschirm (Home) Der Startbildschirm (Home) wird nach dem Einschalten des Geräts angezeigt. ① Statusanzeige der Stummschaltung Hiermit wird der Stummschaltungsstatus angezeigt. Deaktiviert Aktiviert ② Statusanzeige der Frontblendensperre Bei gesperrter Frontblende wird ein Schlüsselsymbol angezeigt. ③ Statusanzeige der Steuerfunktion Hiermit wird der Steuerfunktionsstatus angezeigt.
7. Bildschirme 7.2.
7. Bildschirme 7.3.
8. Eingangs-Ausgangspegelanzeige (Input Meter/Output Meter) 8. Eingangs-Ausgangspegelanzeige (Input Meter/Output Meter) Hiermit werden die Eingangs-/Ausgangspegel angezeigt. Die Anzeige der Dante-Eingänge/-Ausgänge erfolgt in 16-Kanalabschnitten. Die anzeigbare Anzahl Kanäle hängt von der Anzahl der auf diesem Gerät aktivierten Lizenzen ab. HINWEIS • Bei gesperrter Frontblende können nur die Eingangs- und Ausgangspegel-Bildschirme (Input Meter/Output Meter) angezeigt werden. 1.
9. Geräteinformation (Device Information) 9. Geräteinformation (Device Information) Hier werden der Gerätestatus und gerätespezifische Informationen angezeigt. 9.1. Kapazität (Capacity) Hier wird die Kapazität nach Aktivierung des optionalen Erweiterungskits DEK-DME7-DX64 angezeigt. Bei einer Kapazität von 64 stehen 64 × 64 Dante-Eingänge/-Ausgänge und max. 64 × 64 Matrix-Kanäle zur Verfügung. Mit jedem aktivierten Erweiterungskit werden die Dante- und Matrix-Eingänge/-Ausgänge um 64 erhöht.
9. Geräteinformation (Device Information) 9.4. QR-Code (QR Code) Hier wird ein QR-Code angezeigt, der zum Aktivieren einer Lizenz gescannt werden kann. HINWEIS • Einzelheiten zur Aktivierung finden sich im Geräteaktivierungs-Handbuch. 9.5. MAC-Adresse (MAC Address) Hier wird die MAC-Adresse angezeigt. Diese Adresse kann nur angezeigt; nicht geändert werden. 9.6. Seriennummer (Serial No.) Hier wird die Seriennummer angezeigt. 9.7.
10. Warnungsprotokoll (Alert Log) 10. Warnungsprotokoll (Alert Log) Hiermit kann das im DME7 aufgezeichnete Alarmprotokoll geprüft werden. Das Protokoll zeigt die Warnungen in der aufgetretenen Reihenfolge an. Es werden bis zu 3000 Warnungen gespeichert. 10.1. Protokoll löschen Das Warnungsprotokoll kann gelöscht werden. 1. Bei angezeigtem Bildschirm [Menu] den Hauptregler drehen, um [Alert Log] auszuwählen, und dann den Hauptregler drücken, um die Auswahl zu bestätigen.
11. Dienstprogramm (Utility) 11. Dienstprogramm (Utility) Hiermit können allgemeine Einstellungen des DME7 vorgenommen und Informationen geprüft werden. 11.1. Frontblenden-Einrichtung (Panel Setup) 11.1.1. Display-Helligkeit anpassen (Brightness) Hier kann die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung des Displays angepasst werden. 11.1.2. LCD-Kontrast anpassen (LCD Contrast) Hier kann der Display-Kontrast angepasst werden. 11.1.3.
11. Dienstprogramm (Utility) 11.1.4. Dimmstufe (Dimmer Ratio) Hier kann festgelegt werden, wie stark die Displays gedimmt werden sollen, nachdem das Gerät für die festgelegte Dauer nicht bedient wurde. Einen Wert zwischen 0 % (aus) und 75 % auswählen. 11.1.5. Sperr-Timer (Auto Lock Time) Hier kann festgelegt werden, wie lange, nachdem das Gerät nicht bedient wurde, die Frontblende automatisch gesperrt werden soll. [10 sec], [30 sec], [1 min], [3 min], [30 min], [1 hour] oder [Never] auswählen. 11.1.6.
11. Dienstprogramm (Utility) 11.2. Exportieren/Speichern (Export File) Warnungsprotokolle und Projektdateien können auf einer SD-Speicherkarte oder einem USB-Speicher abgelegt werden. Projektdateien können von ProVisionaire Design auf den DME7 übertragen werden. 1. Den Hauptregler drehen, um [Export File] auszuwählen, und den Regler dann drücken, um die Auswahl zu bestätigen. 2.
12. Dante-Einstellungen (Dante Settings) 12. Dante-Einstellungen (Dante Settings) Hiermit werden Einstellungen vorgenommen, die sich auf das Dante-Netzwerk beziehen. HINWEIS • Einstellungen in Dante Controller werden synchron mit den Parametern im Bildschirm [Dante Settings] geändert. 12.1. Abtastfrequenz festlegen (Sample Rate) Hier kann die Dante-Eingangs-/Ausgangs-Abtastfrequenz festgelegt werden. [44.1 kHz], [48 kHz], [88.2 kHz] oder [96 kHz] auswählen. 12.2.
12. Dante-Einstellungen (Dante Settings) 12.5. Sekundärer Port (Secondary Port) [Redundant] oder [Daisy Chain] als Verbindungsmethode für die beiden Dante-Ports auswählen. Nach Ändern der Einstellung wird eine Meldung angezeigt mit einer Aufforderung, dieses Gerät neu zu starten. HINWEIS • Die Einstellung wird nach dem Neustart dieses Geräts übernommen.
13. Einstellungen (Settings) 13. Einstellungen (Settings) Hiermit können verschiedene Einstellungen für dieses Gerät vorgenommen werden. 13.1. Geräte-ID festlegen (Unit ID) Hier kann dem DME7 eine eindeutige ID zugewiesen werden. Werden mehrere DME7 verwendet, sicherstellen, dass keine der Geräte-IDs identisch sind. 1. Bei angezeigtem Bildschirm [Unit ID] den Hauptregler drehen, um den Bearbeitungsmodus aufzurufen. 2. Den Hauptregler drehen, um eine ID auszuwählen.
13. Einstellungen (Settings) 13.2.1. Netzwerkmodus festlegen (Network Mode) Hier kann der Modus zum manuellen oder automatischen Einstellen der IP-Adresse des DME7 (z. B. unter Einsatz eines DHCP-Servers) ausgewählt werden. HINWEIS • Einzelheiten zu den Modi finden sich im Benutzerhandbuch für ProVisionaire Design. • Die Einstellungen für IP-Adresse und Netzwerkmodus werden nach dem des Geräts übernommen. • Bei der Einstellung [DHCP] wird die IP-Adresse automatisch vom DHCP-Server festgelegt.
13. Einstellungen (Settings) 13.4. Neu starten (Reboot) Hiermit können nach dem Ändern mehrerer Parametereinstellungen, die einen Neustart erfordern, alle Einstellungen auf einmal übernommen werden.
14. Snapshots abrufen (Snapshot Recall) 14. Snapshots abrufen (Snapshot Recall) In ProVisionaire Design kann ein Snapshot der Parametereinstellungen zu einem bestimmten Zeitpunkt gespeichert und dann bei Bedarf abgerufen werden. Mit ProVisionaire Design die Snapshots auswählen, die auf diesem Gerät abgerufen werden können. Wird keine Auswahl getroffen, wird nichts angezeigt. 1. Den Hauptregler drehen, um den abzurufenden Snapshot auszuwählen, und den Regler dann drücken, um die Auswahl zu bestätigen.
15. Werkseinstellungen wiederherstellen (Initialisierung) 15. Werkseinstellungen wiederherstellen (Initialisierung) Es stehen zwei Methoden zur Initialisierung dieses Geräts zur Verfügung. 15.1. [Settings] > [Initialize Settings] auswählen Dieses Gerät während der Initialisierung nicht ausschalten. 1. Bei angezeigtem Bildschirm [Menu] den Hauptregler drehen, um [Initialize Settings] auszuwählen, und dann den Hauptregler drücken, um die Auswahl zu bestätigen. 2.
15. Werkseinstellungen wiederherstellen (Initialisierung) 15.2. Bei Verlust der Administrator-PIN Wenn das Gerät im Einstellungsbildschirm (Settings) nicht initialisiert werden kann, weil z. B. die AdministratorPIN nicht bekannt ist, wie folgt eine erzwungene Initialisierung durchführen: Achtung • Bei diesem erzwungenen Initialisierungsablauf werden keine Lizenzaktivierungs-Informationen initialisiert, sondern alle anderen Parameter auf ihre werkseitigen Standardeinstellungen zurückgesetzt. 1.
16. Anhang 16. Anhang 16.1. Vorsichtsmaßnahmen für den USB-Port 16.1.1. ● Einsetzbare USB-Geräte Nur USB-Speicher verwenden. Andere USB-Geräte wie Hubs, Mäuse und Tastaturen können nicht eingesetzt werden, auch wenn sie anschließbar sind. • USB-Speicher der Art USB 1.1 bis 2.0 können mit diesem Gerät eingesetzt werden. (Allerdings kann nicht garantiert werden, dass alle USB-Speicher funktionieren.) Die Belastbarkeit des USB-Ports beträgt maximal 5 V/500 mA.
16. Anhang 16.3. Vorsichtsmaßnahmen beim Einsatz von SD-Speicherkarten 16.3.1. ● Einsetzbare SD-Speicherkarten • Speicherkarten im Format SD oder SDHC verwenden. (Das Format SDXC wird nicht unterstützt). 16.3.2. ● Unterstützte Dateien WAV-Dateien Nur die Dateierweiterung .wav. Abtastraten von 44,1 kHz; 48 kHz; 88,2 kHz und 96 kHz werden unterstützt. 16-Bit-, 24-Bit- und 32-Bit-PCM in Mono und Stereo werden unterstützt. MP3-Dateien Nur ein MPEG-Audio wird unterstützt.
16. Anhang 16.5. Abstand zur entferntesten Steuertafel (DCP) Der maximale Abstand zwischen dem DME7 und der entferntesten Steuertafel (DCP) hängt von der Anzahl verbundener DCP ab. Beispiel 1 Bei 8 DCP-Geräten DME7 DCP DCP DCP DCP DCP DCP DCP DCP 200m Beispiel 2 Bei 2 DCP-Geräten Einzelheiten zum Zusammenhang zwischen Anzahl und Abstand der angeschlossenen Geräte finden sich in der folgenden Tabelle.
16. Anhang 16.6. Liste der Meldungen Folgendes ist eine Aufführung der auf dem Display des DME7 angezeigten Meldungen mit entsprechenden Gegenmaßnahmen. Meldung s-ID Meldungs-Text Bedeutung bei [Normal] 30002 EXT TEMP Limit - Max. zulässige Einsatztemperatur des Geräts überschritten. Den Luftstrom prüfen. - 30009 FAN - Lüfterdrehzahl außer Kontrolle. Sicherstellen, dass Lüfterbetrieb nicht durch externe Hindernisse behindert wird. Lüfterbetrieb abgebrochen. YamahaKundendienst kontaktieren.
16. Anhang Meldung s-ID Meldungs-Text 30033 Dante Module Error - Dante-Modul im Modus Fail Safe. 30034 No Dante Connection - Kein Netzwerk mit dem Dante-Port verbunden. Die Dante-Verbindung prüfen. - Wrong Dante Clock - Dante-Wordclock- Einstellungen sind falsch. Einstellungen prüfen. - - - 30037 30038 Muted - Dante Clock Err. Bedeutung bei [Normal] - Bedeutung bei [Warning] Bedeutung bei [Error] - Aufgrund falscher Dante-WordclockEinstellungen stummgeschaltet.
16. Anhang Meldung s-ID Meldungs-Text Bedeutung bei [Normal] 30052 Scene/Snapshot Store Szene/Snapshot gespeichert. - - - 30053 Scene/Snapshot Recall Szene/Snapshot abgerufen. - - - Redundante Stromversorgung „A“ oder „B“ ausgefallen. Stromkabel und -quelle prüfen. - - DanteVerbindungsgesch windigkeit unterschreitet 1 Gigabit. Mit einem anderen NetzwerkSwitch oder Port verbinden. Alternativ ein anderes Netzwerkkabel verwenden. - - - Internes Submodul spricht nicht an.
16. Anhang Meldung s-ID 30063 Meldungs-Text Bedeutung bei [Normal] IP Address IP-Adresse (Auto Assigned (Auto IP) IP) wird Netzwerkschnittst elle zugewiesen. Bedeutung bei [Warning] Bedeutung bei [Error] Bedeutung bei [Fault] - - - Vom DHCP-Server zugewiesene IPAdresse freigegeben. - - - 30064 IP Address Released 30065 Internal Network Error - - Aufgrund falscher Netzwerkadresse keine Verbindung mit internem Submodul herstellbar.
16. Anhang Meldung s-ID 30069 Meldungs-Text Bedeutung bei [Normal] DCP Comms Error - Bedeutung bei [Warning] - Bedeutung bei [Error] Bedeutung bei [Fault] Kommunikationsfe hler bei Kommunikationss equenz zwischen Host-Gerät und DCP erkannt. Sicherstellen, dass Folgendes vorschriftsmäßig ist: 1) Kabellänge 2) Kabelqualität 3) Letzte DCP in der Reihe wurde terminiert. 30070 DCP Configuration Error - Kommunikation mit angeschlossenen DCP nicht möglich.
16. Anhang Meldung s-ID Meldungs-Text 30075 NTP Server No Response - - NTP-Server spricht nicht auf Gerät an. 30076 Missing License - - Einige oder alle Funktionen dieses Geräts aufgrund fehlender oder unzureichender Lizenzen nicht mehr tüchtig. Zusätzliche Lizenzen aktivieren oder entsprechende Funktionen entfernen. 30077 Setting Data Corrupted/Lost - - Beschädigte Daten/Datei erkannt. - 30078 Storage Full - - Speicher voll.
16. Anhang Meldung s-ID Meldungs-Text 30087 Data Sync Failed Bedeutung bei [Normal] - Bedeutung bei [Warning] - Bedeutung bei [Error] Bedeutung bei [Fault] Synchronisierungs sequenz unerwartet abgebrochen.
16. Anhang 16.7. Allgemeine technische Daten Interne Verarbeitung 44,1/48/88,2/96 kHz Latenz 2,7 msec (bei Rio-D2 Analog-Eingang/-Ausgang mit Dante-Latenz 0,25 ms, Dante-Durchleitungsausgang am DME7) Speicher Parametersätze: 1.000 Snapshots: 10.
16.
16. Anhang 16.8.
16. Anhang 16.9. Blockdiagramm Vorliegendes Dokument beruht auf den neuesten technischen Daten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die neueste Version kann von der Yamaha-Website heruntergeladen werden.
© 2023 Yamaha Corporation Published 03/2023 YJMA-A0