Instructions
Table Of Contents
- 1 Hinweise zu dieser Dokumentation
- 2 Wichtige Erläuterungen
- 3 Überblick
- 4 Eigenschaften
- 4.1 Aufbau der Hardware
- 4.1.1 Ansicht
- 4.1.2 Bedruckung und Typenschild
- 4.1.3 Anschlüsse
- 4.1.4 Anzeigeelemente
- 4.1.5 Bedienelemente
- 4.1.6 Speicherkartensteckplatz
- 4.2 Schematisches Schaltbild
- 4.3 Technische Daten
- 4.3.1 Mechanische Daten
- 4.3.2 Systemdaten
- 4.3.3 Versorgung
- 4.3.4 Uhr
- 4.3.5 Programmierung
- 4.3.6 ETHERNET
- 4.3.7 Kommunikationsschnittstelle
- 4.3.8 Anschlusstechnik
- 4.3.9 Digitale Eingänge
- 4.3.10 Digitale Ausgänge
- 4.3.11 Analoge Eingänge
- 4.3.12 Analoge Ausgänge
- 4.3.13 Klimatische Umgebungsbedingungen
- 4.3.14 Analoge Temperatursensoren
- 4.3.15 Feldbus
- 4.3.16 Sonstiges
- 4.4 Zulassungen
- 4.1 Aufbau der Hardware
- 5 Funktionsbeschreibung
- 6 Montieren
- 7 Anschließen
- 8 In Betrieb nehmen
- 9 Laufzeitumgebung e!RUNTIME
- 10 Diagnose
- 11 Service
- 12 Demontieren
- 13 Entsorgen
- 14 Zubehör
- 15 Anhang
- 15.1 Konfigurationsdialoge
- 15.1.1 Web-Based-Management (WBM)
- 15.1.1.1 Registerkarte „Information“
- 15.1.1.2 Registerkarte „Configuration“
- 15.1.1.2.1 Seite „PLC Runtime Configuration“
- 15.1.1.2.2 Seite „TCP/IP Configuration“
- 15.1.1.2.3 Seite „Ethernet Configuration“
- 15.1.1.2.4 Seite „Configuration of Host and Domain Name“
- 15.1.1.2.5 Seite „Routing“
- 15.1.1.2.6 Seite „Clock Settings“
- 15.1.1.2.7 Seite „Create bootable Image“
- 15.1.1.2.8 Seite „Firmware Backup“
- 15.1.1.2.9 Seite „Firmware Restore“
- 15.1.1.2.10 Seite „Active System“
- 15.1.1.2.11 Seite „Mass Storage“
- 15.1.1.2.12 Seite „Software Uploads“
- 15.1.1.2.13 Seite „Configuration of Network Services“
- 15.1.1.2.14 Seite „Configuration of NTP Client“
- 15.1.1.2.15 Seite „PLC Runtime Services“
- 15.1.1.2.16 Seite „SSH Server Settings“
- 15.1.1.2.17 Seite „DHCP Server Configuration“
- 15.1.1.2.18 Seite „Configuration of DNS Server“
- 15.1.1.2.19 Seite „Status overview“
- 15.1.1.2.20 Seite „Configuration of Connection
“ - 15.1.1.2.21 Seite „Configuration of general SNMP parameters“
- 15.1.1.2.22 Seite „Configuration of SNMP v1/v2c parameters“
- 15.1.1.2.23 Seite „Configuration of SNMP v3 Users“
- 15.1.1.2.24 Seite „WBM User Configuration“
- 15.1.1.3 Registerkarte „Fieldbus“
- 15.1.1.4 Registerkarte „Security“
- 15.1.1.4.1 Seite „OpenVPN / IPsec Configuration“
- 15.1.1.4.2 Seite „General Firewall Configuration“
- 15.1.1.4.3 Seite „Interface Configuration“
- 15.1.1.4.4 Seite „Configuration of MAC address filter“
- 15.1.1.4.5 Seite „Configuration of User Filter“
- 15.1.1.4.6 Seite „Certificates“
- 15.1.1.4.7 Seite „Security Settings“
- 15.1.1.4.8 Seite „Advanced Intrusion Detection Environment (AIDE)“
- 15.1.1.5 Registerkarte „Diagnostic“
- 15.1.1 Web-Based-Management (WBM)
- 15.1 Konfigurationsdialoge
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
54 Funktionsbeschreibung WAGO I/O System Compact
751-9301 Compact Controller 100
Handbuch
Version 1.1.0, gültig ab FW-Version 03.08.07(20)
oder enthält der Controller ein Modem, besitzt er mehr als ein Netzwerk-
Interface. Damit ist es möglich, dass ein Netzwerk-Datenpaket den Controller auf
einem Netzwerk-Interface erreicht und auf einem anderen Netzwerk-Interface
wieder verlässt. Diese Weiterleitung zwischen verschiedenen Netzwerk-
Interfaces muss explizit freigeschaltet werden und ist im Auslieferungszustand
deaktiviert. Um die Weiterleitung zu aktivieren, muss „Routing enabled entirely“ in
der Gruppe „General Routing Configuration“ aktiviert werden. In diesem Fall kann
der Controller als Router fungieren.
Um Netzwerkkommunikation über einen Router weiterzuleiten, ist zu beachten,
dass nicht nur der Router sondern auch die jeweiligen Endpunkte der
Kommunikation mit entsprechenden Routing-Einträgen versehen werden
müssen. Die Routing-Einträge der Endpunkte müssen gewährleisten, dass die
gewünschten Netzwerk-Datenpakete sowohl beim Verbindungsaufbau als auch
bei den Antworten über den Router gesendet werden.
Beispiel für Hostroute:
Eine Hostroute bezeichnet eine Route zu einem einzelnen Host. Im
nachfolgenden Beispiel soll eine Route zu einem Host mit der IP-Adresse
192.168.1.2 angegeben werden. Die Route verläuft dabei über ein Gateway,
welches über die Adresse 10.0.1.3 erreichbar ist. Um auf einem Controller, der in
Verbindung zum Gateway steht, eine Hostroute zum Zielhost zu konfigurieren,
müssen die nachfolgenden Einstellungen vorgenommen werden.
Destination Address:
192.168.1.2
IP-Adresse des Ziel-Hosts
Destination Mask:
255.255.255.255
Subnetzmaske eines einzelnen Hosts
Gateway Address:
10.0.1.3
IP-Adresse des Gateways
Gateway Metric:
20
Priorität der Route
Beispiel für Netzwerkroute:
Eine Netzwerkroute bezeichnet eine Route zu einem Subnetz, welches mehrere
Hosts enthalten kann. Im nachfolgenden Beispiel soll eine Route zu einem
Subnetz mit der Netzwerkadresse 192.168.1.0 angegeben werden. Die Route
verläuft dabei über ein Gateway, welches über die Adresse 10.0.1.3 erreichbar
ist. Um auf einem Controller, der in Verbindung zum Gateway steht, eine
Netzwerkroute zum Zielnetzwerk zu konfigurieren, müssen die nachfolgenden
Einstellungen vorgenommen werden.
Destination Address:
192.168.1.0
IP-Adresse des Zielnetzwerks
Destination Mask:
255.255.255.0
Subnetzmaske des Zielnetzwerks
Gateway Address:
10.0.1.3
IP-Adresse des Gateways
Gateway Metric
20
Priorität der Route
Der Controller unterstützt neben der Konfiguration von statischen Routen das IP-
Masquerading. Dieses kann für ausgewählte Netzwerk-Interfaces des Controllers
aktiviert werden. Netzwerk-Datenpakete, die den Controller über ein Netzwerk-
Interface verlassen, für das IP-Masquerading aktiviert wurde, erhalten die IP-
Adresse des Netzwerk-Interfaces als Absenderadresse. Werden Netzwerk-
Datenpakete über den Controller weitergeleitet, wird das hinter dem Controller
liegende Netzwerk unter einer einzigen Adresse verborgen.










