User manual

Wenn Signale an Bauelementen oder Baugruppen von Schal-
tungen gemessen werden sollen, so verwenden Sie hierfür eine
Koaxleitung, welche auf der einen Seite mit einem BNC-
Stecker versehen ist, auf der anderen Seite aufgetrennt. Die
aufgetrennten Enden sind mit Krokodilklemmen versehen.
a7 Der Einsatz einer Teleskopantenne zur Erhöhung der Eingangs-
empfindlichkeit empfiehlt sich ab ca. 50 MHz (ganz ausgezo-
gen) bis über 1 GHz (zusammengeschoben).
Achtung !
Vergewissern Sie sich, daß die Schaltungen, in/an welcher Sie
Ihre Messungen vornehmen über einen Trenntransformator gal-
vanisch vom Netz getrennt sind. Verbinden Sie niemals die Ein-
/Ausgänge (BNC) direkt mit dem Netz, mit Chassis (=Baugrup-
penträger), an welchen Spannung anliegen kann und mit
Schaltungen, die ohne Transformatoren (galvanische Trennung
von Eingang und Ausgang) betrieben werden. Achtung Lebens-
gefahr!
Beachten Sie die max. Eingangsgrößen. Schließen Sie niemals
Spannungen größer als 88 Veff am Kanal C bzw. 5 Vpp an Kanal
A und Kanal B an. Überprüfen Sie vor jeder Messung alle BNC-
Buchsen auf Beschädigung oder Kurzschluß.
Falls der Quellenwiderstand bzw. die Leitungskapazitäten einer
direkten Leitungsverbindung zwischen dem Meßobjekt und dem
Frequenzzähler, vor allem bei hohen Frequenzen, unbekannt sind,
verwenden Sie für die Eingänge A und B einen 1:10-Tastkopf mit
einer geringen Kapazität. Verwenden Sie dagegen an Kanal C kei-
nen Tastkopf, da durch dessen rel. hohe Impedanz der Meßwert
verfälscht werden kann.
Eine Möglichkeit bei Koaxialleitungen, den Meßfehler bei hohen Fre-
quenzen gering zu halten, ist die Verwendung eines Durchgangs-
widerstandes (Terminator). Die Impedanz dieses Widerstandes, der
direkt am Frequenzzähler angeschlossen wird, sollte mit der Impe-
danz der Signalquelle bzw. der Leitung übereinstimmen.
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