User manual

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34POSTION (12) Mittelstellung
Nachdem Sie diese Einstellungen vorge-
nommen haben, verbinden Sie das Gerät mit
dem Stromnetz und fahren Sie wie folgt fort.
Drücken Sie den Netzschalter und be-
obachten Sie, ob die Betriebsanzeige (LED)
leuchtet. Nach ca. 20 Sekunden sollte der
Stahl sichtbar sein. Wenn nach 60
Sekunden immer noch kein Strahl sichtbar
ist, schalten Sie das Gerät aus und
überprüfen die Einstellungen
Stellen Sie mit den Einstellern INTENSITY
(2) und FOCUS (3) den Strahl auf optimale
Helligkeit und Schärfe ein.
Bringen Sie den Strahl mit den Einstellern für
vertikale (16) und horizontale (12) Position in
Deckung mit der horizontalen Mittellinie.
Falls der Strahl etwas schräg liegt, lockern
Sie auf der Gehäuserückseite die
Arretierungsschrauben für die Bildröhre (20)
und verdrehen die Einstellschraube (21)
vorsichtig bis der Strahl genau waagrecht
liegt. Drehen Sie anschließend die
Schrauben wieder fest.
Verbinden Sie einen Tastkopf (1/1) mit dem
Meßeingang (14) und klemmen Sie die
Tastkopfspitze an den Kalibratorausgang (4).
Bringen Sie Eingangskopplungs-Schalter
(13) in Stellung „AC“. Am Schirm sollte ein
Bild wie in Abbildung 8-1 gezeigt,
erscheinen.
Hinweis: Die senkrechte Linie des
Rechtecksignals ist auf dem Schirm nicht
sichtbar.
Abbildung 8-1
Korrigieren Sie falls erforderlich die
Bildschärfe mit dem FOCUS-Einsteller (3).
Verstellen Sie versuchsweise die Ein-steller
TIME/DIV (5), VOLTS/DIV (17) sowie die
vertikalen (16) und horizontalen (17)
Positionseinsteller. Beobachten Sie dabei
die Veränderungen am Bildschirm.
Triggerung
Die Triggerung ist ein wichtiger Funktions-teil
eines Oszilloskops. Deshalb sollten Sie sich
unbedingt mit den verschiedenen
Triggermöglichkeiten vertraut machen.
Triggerart (MODE)
AUTO
In der AUTO-Betriebsart ist der Ab-
lenkgenerator freilaufend und ein Strahl wird
geschrieben auch wenn kein Signal anliegt.
Ein Triggersignal wird automatisch erzeugt,
wenn ein Signal mit einer Frequenz größer
25 Hz anliegt. Die AUTO-Funktion eignet
sich für einfache Sig-nalformen. Manchmal
kann es vorkommen, daß das Bild durch
leichtes Verstellen des LEVEL-Einstellers
(7) gefangen werden muss.
NORM
Wenn kein Signal anliegt wird in dieser
Betriebsart kein Strahl geschrieben. Eine
Strahlablenkung erfolgt, wenn das Signal den
mit dem LEVEL-Einsteller (7) gesetzten
Schwellwert kreuzt. Wenn Sie ein
sinusförmiges Signal und den LEVEL-
Einsteller (7) langsam drehen, können Sie
am Strahlanfang die Lage der
Triggerschwelle erkennen. In den
Abbildungen 8-2 und 8-3 sind gleiche
Signale mit unterschiedlichen
Triggerschwellen dargestellt. In beiden Fällen
erfolgt die Triggerung an der ansteigende
(positiven) Flanke. Dies wird bestimmt durch
die Stellung des Slope-Schalters (11). In
Schalterstellung (+) erfolgt die Triggerung an
der positiven und in Schalterstellung (-) an
der negativen (abfallenden) Flanke. Die
Abbildung 8-4 zeigt eine an der negativen
Flanke ge-triggerten Kurvenzug. Die
Triggerschwelle entspricht der in Abbildung
8-2.