Instructions
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www.loethonig.de
Zusammensetzung
Löthonig® ist nach einem besonderen Verfahren unter Verwendung ausgesuchter
chemisch neutraler Beimengungen hergestellt. In dieser Zusammensetzung ist das
Flussmittel noch unbedenklicher als reines Kolophonium, übertrifft dessen
Löteigenschaften jedoch um ein Vielfaches.
Die verwendeten Beimengungen sind im Tierversuch nicht toxisch, sind haut- und
schleimhautverträglich und werden nicht durch die Haut resorbiert.
In der Anwendung sind bezüglich der Flussmittelrückstände ökologische Probleme nicht
zu erwarten.
Zusammensetzung (Basis): Kolophonium (CAS-Nr.: 8050-09-7/ EINECS-Nr.: 2324757),
gelöst in Ethanol (EG-Nr.: 603-002-00-5; EINECS-Nr. 200-578-6; CAS Nr.645;
Gefahrensymbol F). Übrige Bestandteile: „Keine gefährlichen Produkte“ im Sinne der
Richtlinie 67/ 548/ EWG.
Löthonig® ist ein säurefreies Löt-Flussmittel für flächiges Verzinnen sowie
punktförmiges Löten (z.B. SMD) mit bleifreien Loten.
Löthonig® eignet sich speziell zum Löten mit hoch-schmelzenden Loten.
Löt-Schmelzpunkt bis 300°C. Lötkolben bis 400°C.
Kein Flussmittel-Verbrennen - keine Oxydation.
Löthonig® lötet extrem schnell bei aktiver Materialschonung durch wärmeleitende
Flussmittel-Verdunstung an der Lötstelle.
Je mehr Löthonig®-Zugabe desto mehr Wärme-Abfluss am Werkstück.
Selbst kleinste zuverlässige Lötstellen sind möglich (bis 0,5 mm Ø).
Hierfür Löthonig® (z.B. mittels Ethanol) leicht verdünnen.
Im Modellbau ist Löten von Buntmetallen und Stahl möglich; keine Vorbehandlung
erforderlich. Für Chrom-Nickel-Stahl Vorbehandlung mit Säure und / oder Schmirgeln
Flussmittel-Rückstände können - weil chemisch neutral - belassen oder mit Alkohol
beseitigt werden.
Anwendung und Merkmale
Beim Lötverfahren mit gefüllten Lötdrähten wird das inwendige Flussmittel bereits beim
Abschmelzen des Lötdrahtes erhitzt, also noch ehe es an die Lötstelle gekommen ist.
Beim Lötverfahren mit Löthonig® wird das Flussmittel dagegen in kaltem Zustand auf die
Lötstelle aufgetragen. Erst beim Zubringen des heißflüssigen Lotes mit der Lötspitze wird
das Flussmittel auf die Reaktionstemperatur erhitzt und damit ein optimaler
Lötprozess eingeleitet, weil der Löthonig® seine durch keinen vorherigen
Wirkungsverlust geschwächte Reduktionskraft voll in den Lötvorgang einbringen kann.
Materialschonung
Die frappierende Reaktionsgeschwindigkeit des Löthonig® ist an sich allein schon
Gewähr für materialschonendes Löten.
Im besonderen Fall (z.B. bei sehr wärmeempfindlichen Bauteilen) kann man reichlicher
Löthonig® auftragen, um durch den mit der Verdampfung von mehr Flussmittel
verbundenen vermehrten Wärmeentzug die Lötstelle vor Schädigung durch Überhitzung
zu schützen.
Auch beim Flächenverzinnen und Löten von schwer lötbaren Metallen wie Messing, Stahl
und ähnlichen kann man bei Verwendung von Löthonig® das (bei gefüllten Drähten
starre) Verhältnis von Lot und Flussmittel den jeweiligen Erfordernissen anpassen.
Verpackung
Als Verpackung hält die Tube den Löthonig® in verschlossenem Zustand unbegrenzt
lange frisch. Als Werkzeug gewährleistet die Tube ein sauberes und exakt
bemessbares Zubringen des Flussmittels an die Lötstelle. Und zudem hat man eine
Hand beim Löten frei.
Löthonig® auf die Lötstelle auftragen.
Zubringen des heißflüssigen Lotes mit der Lötspitze
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Je mehr Löthonig®-Zugabe desto mehr Wärme-Abfluss am Werkstück durch
wärmeleitende Flussmittel-Verdunstung an der Lötstelle.
Beschreibung, Anwendung, Sicherheitsdatenblatt,
Lötbeispiele und Links unter www.loethonig.de

