User manual
WinPC-NC Light Erstinbetriebnahme an der Maschine
Weitere technische Informationen zur Ansteuerung von SMC-Karten
sind der Beschreibung der Karten zu entnehmen. Wenn an der
Maschine die Zusatzsignale oder die freien Eingänge an LPT genutzt
werden sollen, so sind diese mit einer kleinen Zusatzschaltung direkt
am Kabel abzugreifen bzw. einzuschleifen.
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WARNUNG !
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen unbedingt Endschalter
an allen Achsen. Zur Vermeidung von unfallträchtigen
Berührungen während die Maschine läuft, sollten Sie ebenfalls
ein System zur Zugangkontrolle installieren, z.B. eine
Schutzhaube oder eine Lichtgitterabsperrung. Schalten Sie diese
Sicherheitseinrichtungen korrekt an der Steuerungskomponente
an und definieren Sie die entsprechenden Eingänge.
5.2. Achsauflösungen festlegen
Damit WinPC-NC die gewünschten Strecken und Geschwindigkeiten
errechnen kann, ist die Definition der genauen Achsauflösungen
notwendig.
Zwei Parameter
zur Umgehung
von Rechen-
ungenauigkeiten
Öffnen Sie bitte den Parameterdialog Parameter-Maschine und legen
Sie für jede Achse mit den ersten beiden Parametern die exakten
Daten Ihrer Mechanik und Antriebe fest.
Der Parameter Achsauflösung legt für den entsprechenden Motor die
Anzahl der Schritte oder Inkremente pro Umdrehung fest.
Berücksichtigen Sie dabei bitte die Einstellungen der Elektronik
bezüglich Vollschritt- oder Mikroschrittbetrieb und eine eventuell
angebaute Untersetzung.
Motorschritte
und Weg pro
Umdrehung
Der erforderliche Wert ist die Anzahl der Motorschritte, die
WinPC-NC erzeugen muß um an der Spindel oder Welle genau eine
Umdrehung zurückzulegen.
Mit dem zweiten Parameter Weg pro Umdrehung definiert man die
Wegstrecke, die genau mit der Anzahl der oben genannten
Motorschritte zurückgelegt wird. Dies ist bei Spindeln die
Spindelsteigung oder bei Zahnriehmen oder Zahnstangen der
Teilkreisumfang des Ritzels.
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Sie erreichen keine genaue Maßhaltigkeit und falsche
Geschwindigkeiten, wenn die Achsauflösungen nicht korrekt
eingestellt sind.
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