User manual
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Suchtipps
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Identifizierung eines Signals
• Metallische Objekte geben einen klaren Ortungston, wenn Sie
von verschiedenen Seiten darüber schwenken. Ein Metallobjekt
produziert einen kurzen, scharfen und meist einen gleichmäßigen
Ton. Bodenstörungen erzeugen ungleichmäßige Signale, wenn
Sie von verschiedenen Seiten darüber schwenken. Manchmal
hören Sie ein Signal bei einer Schwenkrichtung und keines, wenn
Sie aus einer anderen Richtung darüber schwenken.
• Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Bodenstörung oder ein
Metallobjekt vorliegt, graben Sie ein wenig nach (7 – 10 cm).
Schwenken Sie noch einmal in der anfänglichen Suchhöhe
darüber. Wenn das Signal leiser wird oder verschwindet, ist eine
Bodenstörung vorhanden, wird es lauter, ist es ein Metallobjekt.
Wenn Sie sich noch immer nicht sicher sein sollten, machen Sie
das Loch tiefer.
• Verrostete Metalle erscheinen oft durch die "Rostaura" größer,
als sie wirklich sind.
Große Objekte
Große Objekte geben ein
anderes Signal, als kleine
oberflächlich liegende
Objekte. Das Signal ist
breiter und hat einen
geringeren
Tonhöhenunterschied.
Falsche Signale
Falsche Signale können
durch Metalle, die Sie am
Körper tragen, wie
Grabwerkzeuge oder
Metallteile in den
Schuhen, hervorgerufen
werden.
Halten Sie die Suchspule
weiter von diesen
Metallen weg.
• Führen Sie den Bodenabgleich nicht über einem
Metallobjekt durch, das Objekt könnte dadurch
ausgeblendet werden, sondern immer daneben.
Schalten Sie danach in Fixed um und führen
dann die Punktortung durch.
• Graben Sie nach alle Objektsignale, auch in bereits
abgesuchten Gebieten. Der GPX-4500 besitzt einen
hervorragenden Bodenabgleich und eine hohe
Ortungstiefe, so dass es möglich ist, neue Objekte in
bereits abgesuchten Gebieten zu finden, in denen
andere Detektoren, auf Grund einer evtl. hohen
Mineralisierung, nicht mehr in der Lage waren, noch
etwas zu orten.
• In stark mineralisierten Arealen sollten Sie die
Suchspule 10 – 20 mm (1/2" – 1") über dem
Boden schwenken, das führt zu einer größeren
Stabilität des Schwebtons und vermindert
Störsignale.
• Große, plötzliche Änderungen der
Bodenmineralisierung können Fehlsignale
hervorrufen. Meistens sind diese Signale sehr breit
und oft nur in einer Schwenkrichtung zu hören.
Die optimale
Objektortung
Führen Sie die
Suchspule so knapp wie
möglich über dem
Boden.
Hören Sie genau auf die
Signale.
Suchen Sie langsam und
mit voller Konzentration.
Haben Sie eine positive
Einstellung, ein
Fundobjekt kann
vielleicht schon beim
nächsten Schwenk
geortet werden.
Eine kleine Fläche genau
und langsam
abzusuchen, ist oft
effektiver, als eine
große Fläche zu schnell.










