Certifications 2

Version: 10.1
Überarbeitet am: 17.04.2019
Ersetzt Version vom: 01.10.2018
TSE392-C
SDS_DE
4/19
4.2 Wichtigste akute und
verzögert auftretende
Symptome und Wirkungen:
Das Produkt kann bei Kontakt mit Körperflüssigkeiten im Magen-Darm-
Kanal hydrolysieren und zusätzliches Methanol bilden. Beachten Sie
deshalb Anzeichen/Symptome einer Methanolvergiftung und halten Sie
auch die bekannte Latenzzeit mehrerer Tage ein!
4.3 Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Gefahren:
Es liegen keine Daten vor.
Behandlung:
Bei Verschlucken KEIN Erbrechen herbeiführen. Ein Glas Wasser
verabreichen.Nach Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen (Nur wenn
die Person bei Bewusstsein ist). Das Produkt kann bei Kontakt mit
Körperflüssigkeiten im Magen-Darm-Kanal hydrolysieren und zusätzliches
Methanol bilden. Potenzielle toxische Auswirkungen aufgrund von
Methanolbildung (Augenschäden und Blindheit, metabolische Azidose,
Schwindel und Somnolenz, fetale Toxizität, sowie Leber-, Nieren-, und
Herzmuskelschäden) sollten beachtet werden.
ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung
Allgemeine Brandgefahren:
Abfluss von Feuerlöschmaterialien auch in verdünnter Form nicht in
Gewässer, die Kanalisation oder Trinkwasserreservoire gelangen lassen.
5.1 Löschmittel
Geeignete Löschmittel:
Alle Standard Löschmittel geeignet
Ungeeignete Löschmittel:
Zum Löschen keinen Wasserstrahl verwenden, da das Feuer dadurch
verteilt werden kann.
5.2 Besondere vom Stoff oder
Gemisch ausgehende
Gefahren:
Bei Brand Entstehung von Kohlenmonoxid und Kohlendioxid möglich.
5.3 Hinweise für die Brandbekämpfung
Hinweise zur
Brandbekämpfung:
Beim Ab- oder Umfüllen kann sich das Produkt elektrostatisch aufladen.
Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. Von Zündquellen
fernhalten - Nicht rauchen.
Besondere
Schutzausrüstungen für die
Brandbekämpfung:
Gewöhnliche Brandbekämpfungsmaßnahmen einsetzen; dabei Gefahren
durch andere beteiligte Materialien berücksichtigen. Umluftunabhängiges
Atemschutzgerät
ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
6.1 Personenbezogene
Vorsichtsmaßnahmen,
Schutzausrüstungen und in
Notfällen anzuwendende
Verfahren:
Für ausreichende Lüftung sorgen. Persönliche Schutzausrüstung tragen.
Behälter dicht geschlossen an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren.
Vorsicht: Kontaminierte Oberflächen können rutschig sein.
6.2 Umweltschutzmaßnahmen:
Abfluss nicht in Abflüsse, die Kanalisation oder Gewässer gelangen lassen.
6.3 Methoden und Material für
Rückhaltung und
Reinigung:
Mechanisch aufnehmen. Mit einer Schaufel aufnehmen und zur Verwertung
oder Entsorgung in einen Behälter füllen.
6.4 Verweis auf andere
Abschnitte:
Alle Zündquellen entfernen.