Operator's Manual

Wartung
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Kontrolle der Hydraulikleitungen
Nach jeweils 100 Betriebsstunden die
Hydraulikleitungen und Schläuche auf
Undichtigkeiten, lose Anschlüsse, geknickte
Leitungen, lose Halterungen, Verschleiß, Witterungs-
und chemische Abnutzung untersuchen. Die
notwendigen Reparaturen vornehmen, bevor die
Maschine wieder in Betrieb genommen wird.
POTENTIELLE GEF
AHR
Hydraulikflüssigkeit, die unter Druck
austritt, kann in die Haut eindringen und
Verletzungen verursachen.
WAS P
ASSIEREN KANN
Flüssigkeit, die versehentlich in die Haut
eingedrungen ist, muß innerhalb weniger
Stunden von einem Arzt, der mit dieser
Verletzungsart vertraut ist, chirurgisch
entfernt werden, weil andernfalls
Wundbrand entstehen kann.
WIE DIE GEF
AHR VERMIEDEN WIRD
Darauf achten, daß alle
Hydraulikflüssigkeitsschläuche und
Leitungen in gutem Zustand und alle
hydraulischen Anschlüsse und
Verbindungen fest sind, bevor das
Hydrauliksystem unter Druck gesetzt wird.
Körper und Hände von Undichtigkeiten
und Düsen fern halten, aus denen
Hydraulikflüssigkeit unter hohem Druck
herausspritzt.
Zum Auffinden von Undichtigkeiten am
Hydrauliksystem Pappe oder Papier
verwenden.
Den gesamten Druck aus dem
Hydrauliksystem ablassen, bevor Arbeiten
am System durchgeführt werden.
Reifendruck
Den Luftdruck in den Vorder- und Hinterreifen wie
angegeben halten. Ungleichmäßiger Reifendruck
kann zu ungleichmäßigem Schnitt führen. Den Druck
am Ventilschaft alle 50 Betriebsstunden bzw.
monatlich kontrollieren, je nachdem, welcher Fall
zuerst eintritt (Abb. 43). Die Reifen kontrollieren,
wenn sie kalt sind, um eine möglichst genaue
Druckanzeige zu erhalten.
Druck: 90 kPa (13 psi ) an Antriebsrädern und
Laufrädern.
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m–1872
Abbildung 43
1. Ventilschaft
Einstellung
der Laufrad-
Drehlager
Alle 500 Betriebsstunden bzw. vor der Lagerung
kontrollieren, je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt.
1. Den Motor stoppen, die Feststellbremse
anziehen, den Schlüssel abziehen und die
Zündkabel von den Zündkerzen abziehen.
2. Die Staubkappe vom Laufrad abnehmen und die
Sicherungsmutter anziehen (Abb. 44).
3. Anziehen, bis die Federscheiben flach sind.
Dann um 1/4 Umdrehung zurückdrehen, um die
Vorbelastung der Lager richtig einzustellen
(Abb. 44).