Operator's Manual

Bild 21
1. Ölstand bis Mitte der Wellen
2. Einlaufwelle
3. Leistungswelle
4. Triebzahnrad
5. Getriebenes Zahnrad
Bild 22
1. Getriebeablaßschraube
Bild 23
1. Stompergruppe
2. Von Seite zur Seite in beide Richtungen bewegen
Kontrolle der Stompergruppen
In den ersten fünf Stunden des Maschineneinsatzes und danach
alle 25 Betriebsstunden müssen die Stompergruppen auf zu
starkes seitliches Spiel geprüft werden. Diese Maßnahme ist
unbedingt erforderlich, um einem Ausfall wesentlicher
Maschinenteile vorzubeugen.
1. Jede Stompergruppe an der Unterseite fassen und von einer
Seite zur anderen bewegen (Bild 23). Nie vor- und
rückwärts bewegen. In der Gruppe sollte nur minimale oder
überhaupt keine Bewegung feststellbar sein. Wenn
Bewegungen feststellbar sind, mit Schritt 2 weitermachen.
Wenn keine oder nur geringfügige Bewegung feststellbar
ist, die nächste Gruppe prüfen.
2. Den Spannstift entfernen, mit dem die Kronenmutter an der
oberen Kurbelwelle abgesichert ist (Bild 21). Die
Kronenmutter per Hand auf Festigkeit prüfen. Sollte die
Mutter sehr locker sein, diese soweit im Uhrzeigersinn
drehen, bis sie die äußere Abstandscheibe bündig berührt
und Widerstand feststellbar ist (Bild 24).
3. Die Mutter mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels im
Uhrzeigersinn soweit (fest-)drehen, bis ein Schlitz in der
Mutter mit dem Loch in der Welle abgestimmt ist. Nie
fester als 54 Nm anziehen. Dann den Spannstift wieder
einführen.
Anmerkung: Die Welle ist durchbohrt, weshalb immer nur
jeweils
1
2 Umdrehung (max.) gedreht werden muß, bis das
Spannstiftloch abgestimmt ist.
Allgemeine Wartung
Wenn nach jedem Gebrauch der Maschine ihre Reinigung
abgeschlossen ist, sind die folgenden Maßnahmen zu treffen:
1. Zinken auf Schäden und Schärfe kontrollieren. Bei Bedarf
entweder Zinken instand setzen oder austauschen.
2. Gründlich auf Anzeichen von Undichtheit, zu starker
Abnutzung von Einzelteilen oder Defekten an Bauteilen
kontrollieren. Je nach Bedarf instand setzen oder austauschen.
3. Die Maschine nach jedem Gebrauch gründlich mit einem
Gartenschlauch ohne Spritzdüse abwaschen, so daß
Dichtungen und Lager nicht durch Wasserdruck beschädigt
werden. Materialablagerungen können abgebürstet werden.
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