Operator's Manual

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Absenken der Pritsche
1. Heben Sie die Pritsche etwas mit einer Hand an,
während Sie den Ständer nach unten drücken.
2. Senken Sie die Pritsche ab, bis der Riegel einschnappt.
3. Bewegen Sie, um die Pritsche fest mit dem Chassis zu
verbinden, den Riegel bis in den unteren Teil des
Ausschnitts (Bild 18).
Riegel – hintere Bordwand
1. Heben Sie die Riegelgriffe an, um die Riegel an der
hinteren Bordwand zu öffnen (Bild 20). Diese
schnappen dann in Richtung der Mitte der hinteren
Bordwand aus. Senken Sie die hintere Bordwand
langsam ab.
Hinweis: Unter Umständen müssen Sie das Ende der
hinteren Bordwand eindrücken (insbesondere, wenn eine
Last gegen die Bordwand drückt), bevor die Riegel in
Richtung Bordwandmitte springen und sich lösen.
1
m–5334
Bild 20
1. Riegel der hintere Bordwand
2. Heben Sie, um die Riegel an der hinteren Bordwand
zu schließen, die Griffe aufwärts und schieben sie in
Richtung Außenseite des Fahrzeugs.
3. Drücken Sie die Riegelgriffe nach unten, um die
Riegel sowie die hintere Bordwand zu befestigen.
Einfahren neuer Fahrzeuge
Befolgen Sie, um den einwandfreien und langfristigen
Einsatz des Fahrzeugs zu gewährleisten, die folgenden
Richtlinien während der ersten 100 Betriebsstunden:
Kontrollieren Sie die Flüssigkeitsstände und den
Motorölstand regelmäßig und achten auf sämtliche
Anzeichen einer Überhitzung an allen Bauteilen des
Fahrzeugs.
Lassen Sie einen kalten Motor ca. 15 Sekunden lang
nach dem Starten warm laufen, bevor Sie einen Gang
einlegen.
Vermeiden Sie während der ersten Stunden der
Einfahrzeit neuer Fahrzeuge Situationen, die ein
starkes Bremsen notwendig machen. Neue
Bremsbeläge erreichen ihre optimale Leistung u. U.
erst nach mehreren Betriebsstunden, wenn die
Bremsen eingebettet (eingefahren) sind.
Variieren Sie die Fahrgeschwindigkeit während des
Einsatzes. Vermeiden Sie schnelles Starten und
Anhalten.
Ein Einfahröl für den Motor erübrigt sich. Das zuerst
eingefüllte Motoröl ist das, das wir für den regel-
mäßigen Ölwechsel empfehlen.
Beziehen Sie sich auf den Wartungsabschnitt für
mögliche Sonderanweisungen für die ersten
Betriebsstunden.
Kontrollieren Sie die Position der vorderen
Aufhängung und stellen diese bei Bedarf ein; siehe
„Einstellen der vorderen Aufhängung“ auf Seite 32.
Beladen der Ladepritsche
Die Kapazität der Ladepritsche beträgt 0,37 m
3
. Die
Menge (das Volumen) des Materials, das in die Pritsche
eingelegt werden kann, ohne die maximalen Fahrzeug-
lastgrenzen zu überschreiten, richtet sich nach der
jeweiligen Materialdichte. So wiegt beispielsweise eine
flache Ladung nassen Sands 680 kg, was die Kapazität um
113 kg überschreitet. Eine flache Ladung Holz wiegt
dagegen nur 295 kg, d.h. sie liegt unter der Lastgrenze.
Beachten Sie für die Lastgrenzen verschiedener
Materialien die nachstehende Tabelle.
Material
Dichte
(lb./ft.
3
)
Maximale
Ladepritschen-
kapazität (auf
ebener
Oberfläche)
Kies
Trocken
Nass
95
120
3/4 voll (ungefähr)
1/2 voll (ungefähr)
Sand
Trocken
Nass
90
120
3/4 voll
1/2 voll
Holz 45 Voll
Rinde <45 Voll
Erde, kompakt 100 3/4 voll (ungefähr)