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Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str. 1, D-92240 Hirschau
Best.-Nr.: 886592
Sicherheitsdatenblatt
4. Erste-Hilfe-Maßnahmen
4.1. Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen
Allgemeine Hinweise
Kontaminierte Kleidung wechseln. Betroffenen aus dem Gefahrenbereich bringen und hinlegen . Bei Gefahr von
Bewusstlosigkeit Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage. Betroffenen ruhig lagern, zudecken und warm halten. Arzt
hinzuziehen und Stoff genau benennen. Bei Atembeschwerden oder Atemstillstand künstliche Beatmung einleiten. Niemals
einer bewusstlosen Person oder bei auftretenden Krämpfen etwas über den Mund verabreichen.
Selbstschutz des Ersthelfers Persönliche Schutzausrüstung tragen ( siehe Abschnitt 8). Elementarhilfe.
Nach Einatmen
Für Frischluft sorgen.
Bei Lungenreizung: Erstbehandlung mit Corticoid-Spray, z.B. Auxiloson-, Pulmicort-Dosieraerosol. (Auxiloson und Pulmicort
sind registrierte Warenzeichen .) Sofort Arzt hinzuziehen.
Bei Einatmen von Sprühnebeln einen Arzt konsultieren und Verpackung oder Etikett vorzeigen .
Nach Hautkontakt
Bei Berührung mit der Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife. Mit fetthaltiger Salbe eincremen. Nicht abwaschen
mit: Lösemittel/Verdünnungen
Bei Hautreizungen Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt
Bei Berührung mit den Augen sofort bei geöffnetem Lidspalt 10 bis 15 Minuten mit fließendem Wasser spülen und Augenarzt
aufsuchen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. Unverletztes Auge schützen.
Nach Verschlucken
KEIN Erbrechen herbeiführen. Nichts zu essen oder zu trinken geben. Bei Erbrechen Aspirationsgefahr beachten.
Einer bewußtlosen Person nichts in den Mund einflößen. Aspirationsgefahr. Nach Erbrechen sind Lungenschäden möglich.
4.2. Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen
Folgende Symptome können auftreten: Husten, Atemnot, Cyanose (Blaufärbung des Blutes), Lungenödem,Lungenentzündung
(Pneumonie), Acidose, Depression des Zentralnervensystems, Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit, Schwindel,
Rauschzustand, Bewusstlosigkeit.
4.3. Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Aspirationsgefahr. Nach Erbrechen sind Lungenschäden möglich.
Nach Verschlucken muß der Magen durch Schlundsonde unter ärztlicher Überwachung entleert werden . Nachträgliche
Beobachtung auf Pneumonie und Lungenödem.
Regulierung der Kreislauffunktion, evtl. Schockbehandlung. Gegebenenfalls Sauerstoffbeatmung.
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