User manual

Eine horizontale Anordnung (Achse senkrecht) ist kühlungstechnisch ungünstig. Ist
sie unumgänglich, so sollte die Kontaktbahn nach unten liegen, damit keine Ge-
fährdung durch zu starke Staubablagerung auftreten kann.
7.
BETRIEBSANLEITUNG
Der Anschluß erfolgt an eine Spannung von max. 42 V. Bei Anlegen einer niedri-
geren Spannung schränkt sich der Stellbereich auf die anliegende Spannung ein.
Die Strombelastbarkeit bleibt unverändert.
Ist die Betriebsspannung galvanisch mit der Netzspannung verbunden oder liegt
keine Schutztrennung vom Netz vor, so ist besonders auf den Anschluß des Schutz-
leiters zu achten.
8.
REPARATURHINWEISE
Als häufigste Ausfallursache tritt ein Verschmoren der Kontaktbahn durch
Uber-
lastung oder zu geringer Kohleauflagekraft durch mechanische Beschädigung des
Dreharmes auf.
In leichten Fällen läßt sich durch Abziehen der Kontaktbahn mit feinem Schleif-
papier, Neueinstellung der Auflagekraft und Nachschleifen der Kohle sowie Säu-
berung die Betriebsfähigkeit wieder herstellen. Liegt jedoch ein Windungsschluß
vor oder haben sich die Drähte auf der Kontaktbahn gehoben oder sind sie aus-
gebrannt, so muß der gesamte Trafo ausgetauscht werde:.
9. WARTUNG
Je nach den Betriebsbedingungen ist es zweckmäßig, in bestimmten Abständen
den Zustand von
Schleifkohle
und Kontaktbahn zu überprüfen und die Kontakt-
bahn bei Verschmutzung mit feinstem Schleifpapier und einem
spiritusgetränkten
Tuch zu reinigen.
Bei Stelltransformatoren, die durch einen mechanischen Antrieb stets in Bewegung
sind, empfiehlt es sich, auch von Zeit zu Zeit die Lagerstellen zu überprüfen, Wäh-
rend Lagerstellen und
Schleifring
ein leichtes Fetten vertragen, ist darauf zu ach-
ten, daß kein Fett auf die Kontaktbahn gelangt.
10.
LAGERBEDINGUNGEN
Für die Lagerung von verpackten und unverpackten Geräten gilt: Lagerung nur in
geschlossenen Räumen unter Einsatzklima. Die Lagerräume müssen staubarm und
frei von Säure- und Laugendämpfen sowie Gasen, die eine Korrosion hervorrufen,
sein.
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