User manual
Konzepte von S am
pling-Oszilloskopen
Zur Auswahl stehende Triggerarten
Sie können mit dem Oszilloskop auf verschiedene Signalbedingungen triggern:
Trigg e rart Trigg e rb edin gungen
Flanke
Flankentrigger sind die einfachste und am häufigsten verwendete
Triggerart. Ein Flankentriggerereignis tritt auf, sobald die
Triggerquelle einen angegebenen Spannungsschwellenwert
(Triggerpegel) durchläuft, wenn das Signal in die angegebene
Flanke (steigend oder fallend) übergeht.
Sie können je nach Definition in der Flankensteuerung auf eine
steigende oder fallende Flanke triggern.
Impuls-
breite
Sie können auf Impulse triggern, die kürzer als, länger als, gleich
oder ungleich einem angegebenen Zeitraum sind. Es kann auf
positive oder negative Impulse getriggert werden.
Impulsbreitentrigger werden hauptsächlich zur Analyse von
Digitalsignalen verwendet.
Runt
Ein Runt-Impuls ist ein Impuls, der einen Schwellenwert
überschreitet, einen zweiten Schwellenwert jedoch nicht
überschreitet, bevor der erste S ch wellenwert erneut überschritten
wird. Daher benötigt ein Runt-Trigger zwei Schwellenwerte, um die
zwei Pegel festzulegen, die ein Signal durchlaufen muss, um als
gültiges (Nicht-Runt-)Signal zu gelten.
Sie können auf ein beliebiges positives oder negatives Runt-Signal
(oder auf beide) triggern. Zudem können Sie auf Runt-Signale
mit Impulsbreiten triggern, die kleiner als, größer als, gleich oder
ungleich einer angegebenen Breite sind.
Runt-Trigger werden hauptsächlich zur Analyse von Digitalsignalen
verwendet.
Triggerkopplung
Durch die Triggerkopplung wird festgelegt, welcher Teil des Eingangssignals durch die Triggerschaltung verwendet
wird
. Zur Auswahl stehende Triggerkopplungen sind Gleichspannung, N F-Unterdrückung, HF-Unterdrückung und
Rauschunterdrückung.
Die Gleichspannungskopplung leitet das Triggersignal ungefiltert zur Triggerschaltung weiter. Bei einem gestörten
Signal wird das Oszilloskop unter Umständen bei falschen Ereignissen getriggert.
Die HF-Unterdrückung hält Signale über 85 k Hz von der Triggerschaltung fern. D adurch wird bei der Messung von
Sig
nalen mit niedrigeren Frequenzen eine falsche Triggerung bei hochfrequentem Rauschen verringert.
Die
LF-Unterdrückung hält Signale unter 65 kHz von der Triggerschaltung fern. Dadurch wird bei der Messung von
Signalen mit höheren Frequenzen eine falsche Triggerung bei niederfrequentem Rauschen verringert.
Die Rauschunterdrückung verringert die Eingangsempfindlichkeit der Triggerschaltung. Dadurch wird bei der Messung
von Signalen mit einem höheren Rauschpegel eine falsche Triggerung verringert.
26 Benutzerhandbuch für die Baureihe TBS2000