User manual

Hintergrundwissen zur Funktio nsweise von Oszilloskopen
Es gibt verschi
edene Verfahren, Aliasing zu erkennen:
Drehen Sie den Drehknopf Skala , um die Horizontskala zu ändern. Wenn die
Signalform si
ch stark verändert, kann dies ein Hinweis auf Aliasing sein.
Wählen Sie den Spitzenwert-Erfassungsmodus aus. (Siehe Seite 23,
Spitzenwer
terfassung.) Bei diesem Modus werden die höchsten und
niedrigsten Werte abgetastet, sodass das Oszilloskop schnellere Signale
erkennen kann. Wenn die Signalform sich stark verä ndert, kann dies ein
Hinweis auf Alias i ng sein.
Wenn die Triggerfrequenz höher ist als die Daten auf der Anzeige, liegt
womöglich Aliasing oder ein Signal vor, das den Triggerpegel mehrfach
schneidet. Durch eine Analyse des Signals können Sie feststellen, ob die
Signalform eine einzelne Triggerdurchschreitung pro Zyklus auf dem
ausgewä
hlten Triggerpegel zulässt.
Ist das Auftreten mehrfacher Trigger wahrscheinlich, dann wählen Sie einen
Trigge
rpegel aus, der nur einen einzigen Trigger pro Zyklus erzeugt. Wenn
die Triggerfrequenz nach wie vor höher ist als vom Display angezeigt, kann
dies ein Hinweis auf Aliasing sein.
Ist die Triggerfrequenz dagegen langsamer, ist dieser Test nicht sinnvoll.
Wenn d
as angezeigte Signal auch die Triggerquelle ist, verwenden Sie
das Raster oder die Cursor, um die Frequenz des angezeigten Signals zu
schätzen. Vergleichen Sie diese Frequenz mit der in der unteren rechten
Bildschirmecke angezeigten Triggerfrequenz. Falls sie sich um einen großen
Betrag voneinander unterscheiden, liegt wahrscheinlich Aliasing vor.
Du
rchführen von Messungen
Das Oszilloskop stellt Signale als Spannung über der Zeit dar und hilft Ihnen
beim Messen des angezeigten Signals.
Es gibt verschiedene Arten, eine Messung vorzunehmen. Hierzu können das
Raster, die C ursor oder eine automatische Messung eingesetzt werden.
Raster
Mit dieser Methode können Sie eine schnelle visuelle Schätzung vornehmen. Sie
können sich beispielsweise die Amplitude eines Signals ansehen und feststellen,
dass sie knapp über 100 mV liegt.
Sie können einfache Messungen vornehmen, indem Sie die größten und kleinsten
betroffenen Rasterteilungen abzählen und mit dem Skalenfaktor multiplizieren.
Wenn beispielsweise fünf größere vertikale Rasterteilungen zwischen dem
Mindest- und Höchstwert eines Signals liegen und der Skalenfaktor 100 mV
pro Skalenteil beträgt, können Sie die Spitze-Spitze-Spannung ganz einfach wie
folgt berechnen:
Benutzerhandbuch für die Oszilloskope der Serien TBS1000B und TBS1000B-EDU 25