xx ZZZ TBS1000-Serie Digitalspeicher-Oszilloskope Benutzerhandbuch *P077076301* 077-0763-01
xx ZZZ TBS1000-Serie Digitalspeicher-Oszilloskope Benutzerhandbuch www.tektronix.
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TBS1000-Oszilloskope Garantie Tektronix leistet auf das Produkt Garantie gegen Mängel in Werkstoffen und Herstellung für eine Dauer von fünf (5) Jahren ab Datum des tatsächlichen Kaufs von einem Tektronix-Vertragshändler. Wenn das Produkt innerhalb dieser Garantiezeit Fehler aufweist, steht es Tektronix frei, das fehlerhafte Produkt kostenlos zu reparieren oder einen Ersatz dafür zur Verfügung zu stellen. Batterien sind von dieser Garantie ausgeschlossen.
Tastköpfe TPP0101 und TPP0201 Garantie Tektronix garantiert, dass dieses Produkt für einen Zeitraum von einem (1) Jahr ab Versanddatum keine Fehler in Material und Verarbeitung aufweist. Wenn ein Produkt innerhalb dieser Garantiezeit Fehler aufweist, steht es Tektronix frei, dieses fehlerhafte Produkt kostenlos zu reparieren oder einen Ersatz für dieses fehlerhafte Produkt zur Verfügung zu stellen.
Inhalt Allgemeine Sicherheitshinweise ................................................................................. Informationen zur Konformität ................................................................................. EMV-Konformität ........................................................................................... Konformität mit Sicherheitsbestimmungen ............................................................... Umweltschutzhinweise................................................
Inhalt Erfassung eines Einzelschuss-Signals ...................................................................... Messung der Laufzeitverzögerung .......................................................................... Triggerung auf eine bestimmte Impulsbreite .............................................................. Triggern auf Video-Signale .................................................................................. Analyse eines Differenzial-Kommunikationssignals ........................
Inhalt Trigger-Bedienelemente.................................................................................... Dienstprogramm ............................................................................................ Vertikale Bedienelemente .................................................................................. Anhang A: Spezifikationen ..................................................................................... Oszilloskop-Spezifikationen .........................................
Allgemeine Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise Beachten Sie zum Schutz vor Verletzungen und zur Verhinderung von Schäden an diesem Gerät oder an damit verbundenen Geräten die folgenden Sicherheitshinweise. Verwenden Sie dieses Gerät nur gemäß der Spezifikation, um jede mögliche Gefährdung auszuschließen. Wartungsarbeiten sind nur von qualifiziertem Personal durchzuführen. Verhütung von Bränden und Verletzungen Verwenden Sie ein ordnungsgemäßes Netzkabel.
Allgemeine Sicherheitshinweise Vermeiden Sie offen liegende Kabel. Berühren Sie keine freiliegenden Anschlüsse oder Bauteile, wenn diese unter Spannung stehen. Nicht bei hoher Feuchtigkeit oder Nässe betreiben. Nicht in Arbeitsumgebung mit Explosionsgefahr betreiben. Sorgen Sie für saubere und trockene Produktoberflächen. Sorgen Sie für die richtige Kühlung. Weitere Informationen über die Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Kühlung für das Produkt erhalten Sie im Handbuch.
Allgemeine Sicherheitshinweise Begriffe in diesem Handbuch In diesem Handbuch werden die folgenden Begriffe verwendet: WARNUNG. Warnungen weisen auf Bedingungen oder Verfahrensweisen hin, die eine Verletzungs- oder Lebensgefahr darstellen. VORSICHT. Vorsichtshinweise machen auf Bedingungen oder Verfahrensweisen aufmerksam, die zu Schäden am Gerät oder zu sonstigen Sachschäden führen können.
Informationen zur Konformität In diesem Abschnitt finden Sie die vom Instrument erfüllten Normen hinsichtlich EMV, Sicherheit und Umweltschutz. EMV-Konformität EG-Konformitätserklärung – EMV Entspricht der Richtlinie 2004/108/EG für Elektromagnetische Verträglichkeit. Die Konformität wurde entsprechend den folgenden Spezifikationen nachgewiesen, die im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden: EN 61326-1:2006, EN 61326-2-1:2006.
Informationen zur Konformität Großbritannien Konformitätserklärung für Australien/Neuseeland – EMV 1 Dieses Gerät ist nur für den Betrieb außerhalb von Wohnbereichen vorgesehen. Der Betrieb dieses Geräts in Wohnbereichen kann elektromagnetische Störungen verursachen. 2 Diesen Standard überschreitende Emissionen sind möglich, wenn das Gerät an ein Prüfobjekt angeschlossen ist.
Informationen zur Konformität Sicherheitsklasse Beschreibung des Belastungsgrads Klasse 1 – geerdetes Gerät. Ein Messwert für die Verunreinigungen, die in der Umgebung um das Gerät und innerhalb des Geräts auftreten können. Normalerweise wird die interne Umgebung eines Geräts als identisch mit der externen Umgebung betrachtet. Geräte sollten nur in der für sie vorgesehenen Umgebung eingesetzt werden. Belastungsgrad 1. Keine Verunreinigungen oder nur trockene, nicht leitende Verunreinigungen.
Informationen zur Konformität Umweltschutzhinweise In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu den Auswirkungen des Geräts auf die Umwelt. Entsorgung von Altgeräten Beachten Sie beim Recycling eines Geräts oder Bauteils die folgenden Richtlinien: Geräterecycling. Zur Herstellung dieses Geräts wurden natürliche Rohstoffe und Ressourcen verwendet. Das Gerät kann Substanzen enthalten, die bei unsachgemäßer Entsorgung des Altgeräts Umwelt- und Gesundheitsschäden hervorrufen können.
Vorwort Vorwort Dieses Handbuch erläutert die Bedienung der Digitalspeicher-Oszilloskope der TBS1000-Serie. Hilfesystem Das Oszilloskop verfügt über ein Hilfesystem, in dem alle Oszilloskopfunktionen behandelt werden. Sie können das Hilfesystem zur Anzeige mehrerer Arten von Informationen verwenden: Allgemeine Informationen über Grundlagen und Verwendung des Oszilloskops, z. B. Verwendung des Menüsystems.
Vorwort Index Drücken Sie zuerst die Taste Hilfe auf der Frontplatte und anschließend die Optionstaste „Index“. Drücken Sie die Optionstaste „Seite abwärts“ bzw. „Seite aufwärts“ so lange, bis Sie die Indexseite mit dem gesuchten Hilfethema gefunden haben. Drehen Sie den Mehrfunktions-Drehknopf, um ein Hilfethema auszuwählen. Drücken Sie die Optionstaste „Thema anzeigen“, um das Hilfethema anzuzeigen. HINWEIS.
Vorwort Konventionen In diesem Handbuch werden die folgenden Konventionen verwendet: Bei Menüoptionen wird nur der Anfangsbuchstabe groß geschrieben. Beispiel: Spitzenwerterfassung, Zoombereich. Mehrfunktions-Drehknopf Beschriftung der Tasten und Drehknöpfe auf dem Frontpaneel – Anfangsbuchstabe jeweils groß \ \ Optionstasten - nur der erste Buchstabe des Wortes auf dem Bildschirm ist groß geschrieben HINWEIS.
Vorwort xiv Benutzerhandbuch für Oszilloskope der TBS1000-Serie
Erste Schritte Digitalspeicher-Oszilloskope der TBS1000-Serie sind kleine, handliche und leichte Tischgeräte, die für massebezogene Messungen eingesetzt werden können. Hier wird erläutert, wie Sie bei folgenden Aufgaben vorgehen müssen: Installation des Gerätes Durchführung eines kurzen Funktionstests Ausführung einer Tastkopfüberprüfung und Tastkopfkompensation Einstellen des Tastkopfabschwächungsfaktors Verwendung des Selbstkalibrierungsprogramms HINWEIS.
Erste Schritte Einstellen und Speichern von Signalen USB-Flash-Laufwerksanschluss für die Dateispeicherung Direktes Drucken auf jedem PictBridge-kompatiblen Drucker PC-Kommunikation über den USB-Geräteanschluss mit OpenChoice-PC-Kommunikationssoftware Stellen Sie die Verbindung zum GPIB-Controller über den optionalen TEK-USB-488-Adapter her Cursor mit Messwertanzeige Triggerfrequenzanzeige Sechzehn automatische Messungen Mittelwert- und Spitzenwerterfassung Zweifachzeitbasis Math-Funktionen: Operationen +,
Erste Schritte Sicherheitskabelkanal Kühlung Öffnung für Sicherheitssperre Netzkabel HINWEIS. Das Oszilloskop wird durch Konvektion gekühlt. Halten Sie an den Seiten und oben einen Abstand von ca. 5 cm, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten. Funktionstest Führen Sie diesen Funktionstest durch, um zu überprüfen, ob das Oszilloskop ordnungsgemäß funktioniert. EIN/AUS-Taste 1. Schalten Sie das Oszilloskop ein. Drücken Sie die Taste Grundeinstellung.
Erste Schritte 3. Drücken Sie die Taste AutoSet. Innerhalb weniger Sekunden wird auf der Anzeige ein Rechtecksignal mit ca. 5 V Spitze-Spitze bei 1 kHz angezeigt. Drücken Sie die Menütaste für Kanal 1 auf der Frontplatte zweimal, um Kanal 1 zu entfernen. Drücken Sie die Menütaste für Kanal 2, um Kanal 2 anzuzeigen, und wiederholen Sie die Schritte 2 und 3. Bei Oszilloskopen mit 4 Kanälen wiederholen Sie das Ganze für die Kanäle 3 und 4. Tastkopfsicherheit Überprüfen und beachten Sie ggf.
Erste Schritte Assistent für Spannungstastkopf-Überprüfung Mit dem Assistenten für Tastkopfüberprüfung können Sie überprüfen, ob ein Spannungstastkopf ordnungsgemäß funktioniert. Stromtastköpfe werden vom Assistenten nicht unterstützt. Der Assistent unterstützt Sie beim Anpassen der Kompensation für Spannungstastköpfe (normalerweise mit einer Schraube am Tastkopfgehäuse oder Tastkopfstecker) und beim Festlegen des Faktors für die Dämpfungsoption für jeden Kanal, z. B.
Erste Schritte Manuelle Tastkopfkompensation Als Alternative zur Tastkopfüberprüfung mithilfe des Assistenten können Sie diese Einstellung auch manuell vornehmen, um den Tastkopf mit dem Eingangskanal abzugleichen. PROBE COMP (TASTKOPF-ABGL.) Taste „AutoSet“ 1. 2. Drücken Sie die Tasten 1 ► Tastkopf ► Spannung ► Teilung und wählen Sie 10X aus. Schließen Sie den Tastkopf TPP0101/TPP0201 an Kanal 1 des Oszilloskops an.
Erste Schritte Tastkopfabschwächungseinstellung Tastköpfe sind mit unterschiedlichen Abschwächungsfaktoren verfügbar, die sich auf die Vertikalskala des Signals auswirken. Mit dem Tastkopfüberprüfungsassistenten können Sie sicherstellen, dass der Dämpfungsfaktor im Oszilloskop der Dämpfung des Tastkopfes entspricht. Als Alternative zur Tastkopfüberprüfung können Sie den entsprechenden Faktor für die Abschwächung des Tastkopfes auch manuell auswählen. Um z. B.
Erste Schritte Selbstkalibrierung Mit dem Selbstkalibrierungsprogramm können Sie den Signalpfad des Oszilloskops für eine maximale Messgenauigkeit optimieren. Sie können die Routine jederzeit ausführen. Sie sollten sie jedoch immer dann ausführen, wenn sich die Umgebungstemperatur um 5 °C (9 °F) oder mehr geändert hat. Die Routine benötigt ca. 2 Minuten. Um die Genauigkeit der Kalibrierung zu gewährleisten, schalten Sie das Oszilloskop ein, und warten Sie ca.
Bedienungsgrundlagen Das vordere Bedienfeld ist in benutzerfreundliche Funktionsbereiche unterteilt. Dieses Kapitel gibt Ihnen eine kurze Übersicht über die Bedienelemente des Oszilloskops und die auf dem Bildschirm angezeigten Informationen. Anzeigebereich Zusätzlich zur Anzeige des Signals selbst enthält der Anzeigebereich eine Fülle von Details über das Signal sowie die Oszilloskopeinstellungen. HINWEIS. Einzelheiten zur Anzeige der FFT-Funktion,(Siehe Seite 59, Anzeige des FFT-Spektrums.
Bedienungsgrundlagen 10 Benutzerhandbuch für Oszilloskope der TBS1000-Serie
Bedienungsgrundlagen 1. Das angezeigte Symbol steht für den Erfassungsmodus. Normale Abtastung Spitzenwert Mittelwert 2. Der Triggerstatus weist auf Folgendes hin: Das Oszilloskop erfasst Vortriggerdaten. In diesem Zustand werden sämtliche Trigger ignoriert. Alle Vortriggerdaten wurden erfasst, das Oszilloskop ist jetzt zur Triggererkennung bereit. Das Oszilloskop hat einen Trigger erkannt und erfasst jetzt die Nachtriggerdaten. Das Oszilloskop hat die Erfassung der Signaldaten beendet.
Bedienungsgrundlagen 12. Anzeige zeigt die zur Triggerung verwendete Triggerquelle an. 13. Das Symbol steht für die jeweils ausgewählte Triggerart: Flankentrigger auf der steigenden Flanke. Flankentrigger auf der fallenden Flanke. Videotrigger auf der Zeilensynchronisation. Videotrigger auf der Halbbildsynchronisation. Impulsbreiten-Trigger, positive Polarität. Impulsbreiten-Trigger, negative Polarität. 14. Die Anzeige zeigt den Flankentriggerpegel oder den Impulsbreiten-Triggerpegel an. 15.
Bedienungsgrundlagen Verwenden des Menüsystems Dank der durchdachten Menüstruktur eröffnet die bedienerfreundliche Benutzeroberfläche der Oszilloskope leichten Zugriff auf Spezialfunktionen. Wenn eine Taste auf der Frontplatte des Oszilloskops gedrückt wird, wird das entsprechende Menü auf der rechten Bildschirmseite angezeigt. Das Menü enthält die verfügbaren Optionen, die Sie durch Drücken der unbeschrifteten Optionstasten unmittelbar rechts neben dem Bildschirm aufrufen.
Bedienungsgrundlagen Aktion: Das Oszilloskop zeigt die Aktionsart an, die durch Drücken einer Aktionstaste aufgerufen wird. Wenn beispielsweise der Hilfeindex angezeigt und die Optionstaste Seite abwärts gedrückt wird, wird vom Oszilloskop sofort die nächste Seite mit Indexeinträgen angezeigt. Optionstasten: Für jede Option wird eine andere Taste auf dem Oszilloskop verwendet. Die aktuell ausgewählte Option wird markiert.
Bedienungsgrundlagen Skala (1 & 2). Dient zur Auswahl der kalibrierten Skalenfaktoren. Math. Ruft das Menü für mathematische Signaloperationen auf und blendet die Anzeige des berechneten Signals ein oder aus. Horizontale Bedienelemente Position. Dient zur Einstellung der horizontalen Position aller Kanäle und berechneten Signale. Die Auflösung dieses Bedienelementes variiert je nach Zeitbasiseinstellung. (Siehe Seite 92, Zoombereich.) HINWEIS.
Bedienungsgrundlagen Trigger-Bedienelemente Pegel. Bei Verwendung eines Flanken- oder Impulstriggers wird mit dem Drehknopf Pegel die Amplitude festgelegt, die vom Signal für die Erfassung einer Kurve durchlaufen werden muss. Trig Menu (Trig.-Menü). Ruft das Triggermenü auf. Auf 50 % setzen. Der Triggerpegel wird auf den vertikalen Mittelpunkt zwischen den Spitzenwerten des Triggersignals gesetzt. Trig Zwang. Schließt die Erfassung unabhängig davon ab, ob ein adäquates Triggersignal vorliegt oder nicht.
Bedienungsgrundlagen Ausführliche Informationen über Menü- und Tastensteuerungen finden Sie im Kapitel Referenz. Mehrfunktions-Drehknopf. Die Funktion wird durch das angezeigte Menü oder über die ausgewählte Menüoption bestimmt. Bei Aktivität leuchtet die benachbarte LED. In der nächsten Tabelle sind die Funktionen aufgeführt.
Bedienungsgrundlagen Aktives Menü oder aktive Option Drehknopffunktion Beschreibung Datei auswählen Wählt Dateien zum Umbenennen oder Löschen aus; (Siehe Seite 111, Dateihilfsprogramme für das USB-Flash-Laufwerk.). Namenseingabe Benennt die Datei oder den Ordner um; (Siehe Seite 112, Datei oder Verzeichnis umbenennen.) Dienstpgm. ► Optionen ► GPIB Einstellung ► Adresse Werteingabe Legt die GPIB-Adresse für den TEK-USB-488-Adapter fest Dienstpgm.
Bedienungsgrundlagen Einzelfolge. Das Oszilloskop erfasst ein einzelnes Signal und hält dann an. Run/Stop (Ausführen/Anhalten). Das Oszilloskop erfasst Signaldaten kontinuierlich oder hält die Erfassung an. Startet den Druckvorgang auf einem PictBridge-kompatiblen Drucker oder führt die Funktion „Speichern“ auf dem USB-Flash-Laufwerk aus. Speichern. Eine LED zeigt an, ob die Taste „Drucken“ so konfiguriert wurde, dass Daten auf dem USB-Flash-Laufwerk gespeichert werden. Eingangsstecker 1 & 2.
Bedienungsgrundlagen angezeigt, um mitzuteilen, dass der Speicher- oder Abrufvorgang abgeschlossen ist. Bei Flash-Laufwerken mit LED blinkt die LED, wenn Daten gespeichert oder vom Laufwerk abgerufen werden. Warten Sie mit dem Entfernen des Laufwerks, bis die LED nicht mehr blinkt. PROBE COMP (TASTKOPF-ABGL). Ausgang und Gehäuseerdung für die Spannungstastkopf-Kompensation. Wird verwendet, um den Spannungstastkopf mit der Eingangsschaltung des Oszilloskops abzugleichen.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen In diesem Kapitel geht es um Grundlagen, die Sie vor der Verwendung eines Oszilloskops kennen sollten. Zur effizienten Bedienung des Oszilloskops müssen Sie sich mit den folgenden Funktionen vertraut machen: Einstellung des Oszilloskops Triggerung Signalerfassung Skalierung und Positionierung von Signalen Messung von Signalen Die Abbildung unten zeigt ein Blockschaltbild der verschiedenen Oszilloskopfunktionen und deren Bezug zueinander.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen Speichern eines Setups Das aktuelle Setup wird vom Oszilloskop gespeichert, wenn Sie nach der letzten Änderung vor dem Ausschalten des Gerätes fünf Sekunden lang warten. Wenn Sie das Oszilloskop das nächste Mal einschalten, wird dieses Setup abgerufen. Im Menü „Speichern/Abrufen“ können Sie bis zu zehn verschiedene Setups abspeichern. Sie können Setups auch auf ein USB-Flash-Laufwerk speichern.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen 3. Die Triggerbedingung wird erkannt. 4. Es werden weiterhin Daten erfasst, bis die Signalaufzeichnung abgeschlossen ist. 5. Das neu erfasste Signal wird angezeigt. HINWEIS. Zum Ermitteln der Triggerfrequenz wird vom Oszilloskop bei Flankenund Impulstriggern die Rate gezählt, in der Triggerereignisse auftreten. Das Oszilloskop zeigt die Frequenz unten rechts auf dem Bildschirm an.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen Position Flanke und Pegel Mi dem Bedienelement für die horizontale Position wird die Zeit zwischen dem Trigger und der Bildschirmmitte festgelegt. Nähere Informationen über dieses Bedienelement zur Triggerpositionierung finden Sie unter Horizontalskala und Position; Vortriggerinformationen. (Siehe Seite 25, Horizontalskala und Position; Vortriggerinformationen.) Die Bedienelemente „Flanke“ und „Pegel“ helfen bei der Triggerdefinition.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen Mittelwert. In diesem Modus erfasst das Oszilloskop mehrere Signale, bildet daraus einen Mittelwert und zeigt das daraus resultierende Signal an. In diesem Modus lässt sich unkorreliertes Rauschen reduzieren. Zeitbasis Das Oszilloskop digitalisiert Signale, indem es den Wert eines Eingangssignals an einzelnen Punkten erfasst. Anhand der Zeitbasis lässt sich festlegen, wie oft die Werte digitalisiert werden.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen Durch Drehen des Knopfes Skala im Bereich „Horizontal“ ändern Sie die Horizontalskala aller Signale. Beispiel: Sie wollen nur einen einzigen Zyklus eines Signals anzeigen, um das Überschwingen auf der steigenden Flanke zu messen. Das Oszilloskop zeigt die Horizontalskala als Zeit pro Skalenteil in der Skalenanzeige an.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen erkennen kann. Wenn die Signalform sich stark verändert, kann dies ein Hinweis auf Aliasing sein. Wenn die Triggerfrequenz höher ist als die Daten auf der Anzeige, liegt womöglich Aliasing oder ein Signal vor, das den Triggerpegel mehrfach schneidet. Durch eine Analyse des Signals können Sie feststellen, ob die Signalform eine einzelne Triggerdurchschreitung pro Zyklus auf dem ausgewählten Triggerpegel zulässt.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen Einstellungen zur Vermeidung von Aliasing im Abtastmodus Zeitbasis Samples pro Sekunde Maximale 5,0 bis 250,0 ns 1 GS/s 150,0 MHz † 500,0 ns 500,0 MS/s 150,0 MHz † 1,0 μs 250,0 MS/s 125,0 MHz † 2,5 μs 100,0 MS/s 50,0 MHz † 5,0 μs 50,0 MS/s 25,0 MHz † 10,0 μs 25,0 MS/s 12,5 MHz † 25,0 μs 10,0 MS/s 5,0 MHz 50,0 μs 5,0 MS/s 2,5 MHz 100,0 μs 2,5 MS/s 1,25 MHz 250,0 μs 1,0 MS/s 500,0 kHz 500,0 μs 500,0 kS/s 250,0 kHz 1,0
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen Raster Mit dieser Methode können Sie eine schnelle visuelle Schätzung vornehmen. Sie können sich beispielsweise die Amplitude eines Signals ansehen und feststellen, dass sie knapp über 100 mV liegt. Sie können einfache Messungen vornehmen, indem Sie die größten und kleinsten betroffenen Rasterteilungen abzählen und mit dem Skalenfaktor multiplizieren.
Hintergrundwissen zur Funktionsweise von Oszilloskopen Automatische Im Menü „Messung“ können bis zu 5 automatische Messungen vorgenommen werden. Wenn Sie automatische Messungen durchführen, nimmt Ihnen das Oszilloskop sämtliche Berechnungen ab. Da hierbei die Signalaufzeichnungspunkte verwendet werden, sind diese Messungen genauer als die Raster- oder Cursor-Messungen. Bei automatischen Messungen werden die Messergebnisse als Messwertanzeigen präsentiert.
Anwendungsbeispiele Dieses Kapitel befasst sich mit einer Reihe von Anwendungsbeispielen. Mit diesen vereinfachten Beispielen sollen die Oszilloskopfunktionen erläutert und Ihnen Ideen vermittelt werden, um eigene Lösungen für Messaufgaben zu finden.
Anwendungsbeispiele Durchführen einfacher Messungen Sie möchten ein Signal in einer Schaltung anzeigen, kennen aber die Signalamplitude oder -frequenz nicht. Sie möchten das Signal schnell anzeigen und dessen Frequenz, Periode und Spitze-Spitze-Amplitude messen. Verwendung von Auto-Setup Um ein Signal schnell anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Drücken Sie die Taste 1 (Menü für Kanal 1). 2. Drücken Sie Tastkopf ► Spannung ►Teilung ► 10X. 3.
Anwendungsbeispiele Durchführen automatischer Messungen Die meisten angezeigten Signale können mit dem Oszilloskop automatisch gemessen werden. HINWEIS. Wenn in der Anzeige für die Messwerte ein Fragezeichen (?) angezeigt wird, liegt das Signal außerhalb des Messbereichs. Drehen Sie in diesem Fall den Drehknopf Vertikale Skala (Volts/Div.) des entsprechenden Kanals, um die Empfindlichkeit zu verringern, oder ändern Sie die Einstellung der horizontalen Skala.
Anwendungsbeispiele Die Messung und aktualisierte Informationen erscheinen in der Messwertanzeige Wert. 16. Drücken Sie die Optionstaste Zurück. CH1 Freq. 1,000 kHz CH1 Periode 1,000 ms CH1 Uss 5,04 V CH1 Anstiegszeit 2,611 µs? CH1 +Pulsbreite 500,0 µs Messen zweier Signale 34 Wenn Sie ein Gerät testen und die Verstärkung des Audio-Verstärkers messen müssen, benötigen Sie einen Audiosignalerzeuger, der am Verstärkereingang ein Signal eingeben kann.
Anwendungsbeispiele CH1 Uss 2,04 V CH2 Uss 206 mV CH1 Kein CH1 Kein CH1 Kein Zur Aktivierung und Anzeige der an Kanal 1 und an Kanal 2 anliegenden Signale und zur Auswahl von Messungen für die beiden Kanäle verfahren Sie wie folgt: 1. Drücken Sie die Taste AutoSet. 2. Drücken Sie auf die Taste Messung, um das Menü „Messung“ anzuzeigen. 3. Drücken Sie die oberste Optionstaste, um das Menü Messung 1 aufzurufen. 4. Drücken Sie Quelle ► CH1. 5. Drücken Sie Typ ► Uss. 6. Drücken Sie die Optionstaste Zurück. 7.
Anwendungsbeispiele Untersuchung einer Reihe von Testpunkten mithilfe der automatischen Bereichseinstellung Angenommen, Sie müssen bei einer Maschine mit einer Fehlfunktion die Frequenz und Effektivspannung mehrerer Prüfpunkte ermitteln und diese Werte mit den Idealwerten vergleichen. Sie können allerdings die Bedienelemente an der Frontplatte nicht verwenden, da Sie zur Messabnahme der schwer zugänglichen Prüfunkte beide Hände brauchen. 1. Drücken Sie die Taste 1 (Menü für Kanal 1). 2.
Anwendungsbeispiele Durchführen von Cursor-Messungen Mit den Cursorn können Sie schnelle Zeit- und Amplitudenmessungen am Signal durchführen. Messung der Schwingungsfrequenz und -amplitude Um die Schwingungsfrequenz auf der ansteigenden Flanke eines Signals zu messen, gehen Sie wie folgt vor: 1. Drücken Sie die Taste Cursor, um das Menü „Cursor“ anzuzeigen. 2. Drücken Sie Typ ► Zeit. 3. Drücken Sie Quelle ► CH1. 4. Drücken Sie die Optionstaste Cursor 1. 5.
Anwendungsbeispiele Im Menü Cursor wird die Amplitude der Schwingung angezeigt. Typ Amplitude Quelle CH1 ΔV 640 mV Cursor 1 1,46 V Cursor 2 820 mV Messung der Impulsbreite Wenn Sie ein Pulssignal analysieren und die Breite des Impulses ermitteln möchten, gehen Sie wie folgt vor: 1. Drücken Sie die Taste Cursor, um das Menü „Cursor“ anzuzeigen. 2. Drücken Sie Typ ► Zeit. 3. Drücken Sie Quelle ► CH1. 4. Drücken Sie die Optionstaste Cursor 1. 5.
Anwendungsbeispiele Typ Uhrzeit Quelle CH1 Δt 500,0 µs 1/Δt 2,000 kHz ΔV 1,38 V Cursor 1 0,00 s 0,98 V Cursor 2 500 µs -1,00 V HINWEIS. Die Messung der positiven Impulsbreite steht als automatische Messung im Menü Messung zur Verfügung. (Siehe Seite 94, Durchführen von Messungen.) HINWEIS. Die Messung der positiven Impulsbreite wird auch angezeigt, wenn Sie die Option für Einzelzyklus-Rechteckimpuls im Menü „Auto-Setup“ auswählen. (Siehe Seite 86, Rechtecksignal oder Impuls.
Anwendungsbeispiele 10. Drücken Sie die Optionstaste Cursor 1. 11. Drehen Sie den Mehrfunktions-Drehknopf, um einen Cursor auf den Punkt zu setzen, an dem das Signal die zweite Rasterlinie unterhalb der Bildschirmmitte durchläuft. Hierbei handelt es sich um den 10-%-Pegel des Signals. 12. Drücken Sie die Optionstaste Cursor 2. 13. Drehen Sie den Mehrfunktions-Drehknopf, um einen Cursor auf den Punkt zu setzen, an dem das Signal die zweite Rasterlinie oberhalb der Bildschirmmitte durchläuft.
Anwendungsbeispiele Analyse von Signaldetails Auf dem Oszilloskop wird ein Störsignal angezeigt. Sie möchten mehr darüber wissen. Sie vermuten, dass das Signal viel mehr Details enthält, als Sie im Moment in der Anzeige sehen können. Analyse von Störsignalen Das Signal scheint zu rauschen, und Sie vermuten, dass dieses Rauschen Probleme in Ihrem Schaltkreis verursacht. Gehen Sie zur Analyse des Rauschens wie folgt vor: 1. Drücken Sie die Taste Erfassung, um das Menü „Erfassung“ anzuzeigen. 2.
Anwendungsbeispiele Trennung eines Signals vom Störrauschen Jetzt möchten Sie die Signalform analysieren und das Rauschen ignorieren. Um unkorreliertes Rauschen in der Oszilloskopanzeige zu reduzieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Drücken Sie die Taste Erfassung, um das Menü „Erfassung“ anzuzeigen. 2. Drücken Sie die Optionstaste Mittelwert. 3. Drücken Sie die Optionstaste Mittelwerte, um die Effekte anzuzeigen, die eine Variation der Anzahl ausgeführter Mittelwertbildungen auf das Signal hat.
Anwendungsbeispiele 6. Drehen Sie den Drehknopf Pegel, um den Triggerpegel auf eine Spannung einzustellen, die genau zwischen der Öffnungs- und Schließspannung des Relais liegt. 7. Drücken Sie die Taste Einzelfolge, um mit der Erfassung zu beginnen. Wenn sich das Relais öffnet, triggert das Oszilloskop und erfasst das Ereignis. Optimieren der Erfassung In der ursprünglichen Erfassung wird abgebildet, wie sich der Relaiskontakt am Triggerpunkt öffnet.
Anwendungsbeispiele Messung der Laufzeitverzögerung Sie vermuten, dass das Speicher-Timing in einem Mikroprozessor-Schaltkreis nicht optimal ist. Richten Sie das Oszilloskop so ein, dass sich die Laufzeitverzögerung zwischen dem chip-select-Signal und den ausgegebenen Daten des Speicherbausteins messen lässt. Typ Uhrzeit Quelle CH1 Δt 20,00 ns 1/Δt 50,00 MHz ΔV 0,28 V Cursor 1 50,0 ns -0,20 V Cursor 2 70,0 ns 0,08 V Zum Einrichten der Messung der Laufzeitverzögerung gehen Sie wie folgt vor: 1.
Anwendungsbeispiele 8. Drücken Sie die Optionstaste Cursor 2. 9. Drehen Sie den Mehrfunktions-Drehknopf, um den zweiten Cursor auf den Datenausgangsübergang zu setzen. Bei der Δt-Anzeige im Menü „Cursor“ handelt es sich um die Laufzeitverzögerung zwischen den Signalen. Die Anzeige ist gültig, weil die beiden Signale die gleiche Einstellung der horizontalen Skala (Sec/Div.) aufweisen. Triggerung auf eine bestimmte Impulsbreite Sie überprüfen die Impulsbreiten eines Signals in einem Schaltkreis.
Anwendungsbeispiele Eine stabile Anzeige kann erzielt werden, wenn das Oszilloskop auf normale Impulse triggert. 1. Drücken Sie die Optionstaste Wenn, um ≠, < oder > auszuwählen. Falls tatsächlich verzerrte Impulse vorkommen, auf die die angegebene Wenn-Bedingung zutrifft, dann triggert das Oszilloskop darauf. HINWEIS. Die Triggerfrequenzanzeige zeigt die Frequenz von Ereignissen, die das Oszilloskop u.U. als Trigger auffasst.
Anwendungsbeispiele HINWEIS. Die meisten Videosysteme sind mit 75 Ohm verkabelt. Die Oszilloskopeingänge bieten keine ordnungsgemäßen Abschlusswiderstände für niederohmige Kabel. Zur Vermeidung ungenauer Amplituden aufgrund falscher Lasten und Reflexionen setzen Sie einen Durchführungsabschluss mit 75 Ohm (Tektronix Teilenummer 011-0055-02 oder gleichwertig) zwischen das 75-Ohm-Koaxialkabel der Signalquelle und den BNC-Eingangsstecker des Oszilloskops. Triggerung auf Videohalbbilder Automatisch.
Anwendungsbeispiele 8. Drehen Sie den Drehknopf Skala im Bereich „Horizontal“ (Sec/Div.), um ein vollständiges Halbbild in der Anzeige zu sehen. 9. Drehen Sie den Drehknopf Vertikale Skala (Volts/Div.), um sicherzugehen, dass das gesamte Videosignal auf dem Bildschirm zu sehen ist. Triggerung auf Videozeilen Automatisch. Sie können auch die Videozeilen im Halbbild anzeigen. Um auf die Videozeilen zu triggern, gehen Sie wie folgt vor: 1. Drücken Sie die Taste AutoSet. 2.
Anwendungsbeispiele Eingehendes Videosignal Verwendung der Fensterfunktion zur Anzeige von Signaldetails Um einen bestimmten Signalteil zu überprüfen, ohne die Hauptanzeige zu verändern, können Sie die Fensterfunktion (Zoom) einsetzen. Wenn Sie den Farbburst im vorherigen Signal detaillierter sehen möchten, ohne dabei die Hauptanzeige zu verändern, verfahren Sie wie folgt: 1. Drücken Sie die Taste Horiz (Horizontal), um das horizontale Menü anzuzeigen, und wählen Sie die Option Hauptzeitbasis. 2.
Anwendungsbeispiele 1. Drücken Sie die Optionstaste Dehnen, um den vergrößerten Teil des Signals anzuzeigen. 2. Drehen Sie den Drehknopf Skala im Bereich „Horizontal“ (Sec/Div.), um die Anzeige des vergrößerten Signals zu optimieren. Um zwischen der Haupt- und Fensteransicht zu wechseln, drücken Sie im Menü Horizontal die Optionstaste Hauptzeitbasis oder Dehnen.
Anwendungsbeispiele HINWEIS. Stellen Sie zunächst sicher, dass beide Tastköpfe kompensiert sind. Unterschiede bei der Tastkopfkompensation führen dazu, dass Fehler im Differenzialsignal angezeigt werden. Zur Aktivierung der an Kanal 1 und Kanal 2 anliegenden Differenzialsignale verfahren Sie wie folgt: 1. Drücken Sie die Taste 1 (Menü für Kanal 1) und stellen Sie die Option unter Tastkopf ► Spannung► Teilung auf 10X. 2.
Anwendungsbeispiele 7. Drücken Sie die Optionstaste CH1-CH2, um ein neues Signal anzuzeigen, das die Differenz zwischen den angezeigten Signalen darstellt. 8. Zum Anpassen der vertikalen Skala und Position des berechneten Signals gehen Sie wie folgt vor: a. Entfernen Sie die Signale auf Kanal 1 und 2 vom Bildschirm. b. Drehen Sie den Drehknopf Vertikale Skala und den Drehknopf Position im Bereich „Vertikal“ der Kanäle 1 und 2, um vertikale Skala und Position des Math-Signals einzustellen.
Anwendungsbeispiele Um den Ein- und Ausgang des Schaltkreises auf der XY-Anzeige zu überwachen, verfahren Sie wie folgt: 1. Drücken Sie die Taste 1 (Menü für Kanal 1). 2. Drücken Sie Tastkopf ► Spannung ►Teilung ► 10X. 3. Drücken Sie die Taste 2 (Menü für Kanal 2). 4. Drücken Sie Tastkopf ► Spannung ►Teilung ► 10X. 5. Wenn Sie P2220-Tastköpfe verwenden, stellen Sie die Schalter auf 10X. 6. Schließen Sie den Tastkopf von Kanal 1 an den Netzwerkeingang und den Tastkopf von Kanal 2 an den Ausgang an. 7.
Anwendungsbeispiele Auf dem Oszilloskop werden Lissajousfiguren mit den Ein- und Ausgangscharakteristika des Schaltkreises angezeigt. 11. Drehen Sie die Drehknöpfe Skala und Position im Bereich „Vertikal“, um die Anzeige zu optimieren. 12. Drücken Sie Nachleuchten ► unendl. Während Sie die Umgebungstemperatur verändern, werden Änderungen in den Schaltkreischarakteristika anhand des Nachleuchtens in der Anzeige erfasst.
Anwendungsbeispiele Menüauswahlmöglichkeiten können Sie entweder einen vorhandenen Ordner auswählen oder einen neuen Ordner festlegen. Drücken Sie anschließend Zurück, um zum Hauptmenü der Datenprotokollierung zurückzukehren. 8. Starten Sie die Datenerfassung, z. B. durch Drücken der Taste Einzelfolge oder Run/Stop (Ausführen/Anhalten) auf der Frontplatte. 9.
Anwendungsbeispiele festzulegen, mit denen Sie das Quellensignal beim Erstellen der Toleranzmaske horizontal verändern können. Drücken Sie auf Toleranzmsk. anwenden, um das Toleranzmaskensignal unter dem Referenzkanal zu speichern, den Sie im Menü Ziel ausgewählt haben. Drücken Sie auf Ziel, um den Referenzspeicherort für die Grenzwertprüfungs-Toleranzmaske einzustellen. Drücken Sie auf Toleranzmsk. anzeigen und wählen Sie Ein oder Aus, um eine gespeicherte Toleranzmaske anzuzeigen oder auszublenden. 6.
Math-FFT Dieses Kapitel umfasst ausführliche Informationen zur Verwendung der Math-FFT-Funktion (FFT = schnelle Fourier-Transformation). Der FFT-Mathematikmodus wird verwendet, um ein Zeitbereichssignal (YT) in seine Frequenzanteile (Spektrum) umzurechnen.
Math-FFT 4. Drehen Sie den Drehknopf Vertikale Skala (Volts/Div.), um sicherzugehen, dass das gesamte Signal auf dem Bildschirm verbleibt. Falls nicht das gesamte Signal zu sehen ist, zeigt das Oszilloskop unter Umständen fehlerhafte FFT-Ergebnisse an (durch Hinzufügen hochfrequenter Anteile). 5. Drehen Sie den Drehknopf Skala im Bereich „Horizontal“ (Sec/Div.), um die gewünschte Auflösung des FFT-Spektrums einzustellen. 6.
Math-FFT Normalerweise wird das FFT-Spektrum bei der Anzeige horizontal auf 250 Punkte komprimiert. Zur Vergrößerung des FFT-Spektrums können Sie allerdings auch die Zoomfunktion nutzen, um die Frequenzanteile detaillierter zu betrachten, und zwar an jedem der 1024 Datenpunkte des FFT-Spektrums. HINWEIS. Die vertikale Reaktion des Oszilloskops läuft oberhalb seiner Bandbreite langsam ab (je nach Modell 40 MHz, 60 MHz, 100 MHz oder 200 MHz, bzw. 20 MHz bei eingeschalteter Bandbreitenbegrenzung).
Math-FFT 1. Frequenz auf der mittleren Rasterlinie 2. Vertikalskala in dB pro Skalenteil (0 dB = 1 Veff). 3. Horizontalskala in Frequenz pro Skalenteil. 4. Abtastrate in Anzahl der Abtastwerte pro Sekunde. 5. FFT-Fenstertyp Auswahl eines FFT-Fensters Mithilfe der Fenster lassen sich Spektralverluste in einem FFT-Spektrum verringern. Bei FFT wird davon ausgegangen, dass sich das YT-Signal endlos wiederholt. Bei einer ganzzahligen Anzahl von Zyklen (1, 2, 3 usw.
Math-FFT Die Funktion Math-FFT umfasst drei FFT-Fensteroptionen. Bei jedem Fenstertyp muss zwischen Frequenzauflösung und Amplitudengenauigkeit abgewogen werden. Die zu messenden Parameter und die Eigenschaften des Quellsignals helfen Ihnen bei der Auswahl des Fensters.
Math-FFT Ausschalten von Aliasing Um Aliasing auszuschalten, versuchen Sie es mit folgenden Maßnahmen: Drehen Sie den Drehknopf Skala im Bereich „Horizontal“ (Sec/Div.), um eine schnellere Abtastrate einzustellen. Da Sie mit der Abtastrate auch die Nyquist-Frequenz erhöhen, werden die Alias-Frequenzkomponenten mit der korrekten Frequenz angezeigt. Wenn auf dem Bildschirm zu viele Frequenzanteile angezeigt werden, können Sie die FFT-Zoomoption verwenden, um das FFT-Spektrum zu vergrößern.
Math-FFT Vergrößern und Messen eines FFT-Spektrums Sie können das FFT-Spektrum vergrößern und mit den Cursorn Messungen daran durchführen. Das Oszilloskop verfügt über eine FFT-Zoomoption zur horizontalen Vergrößerung. Zur vertikalen Vergrößerung verwenden Sie die vertikalen Bedienelemente. Horizontalzoom und Position Mit der FFT-Zoomoption können Sie das FFT-Spektrum horizontal vergrößern, ohne dabei die Abtastrate zu verändern. Es gibt die Zoomfaktoren X1 (Grundeinstellung), X2, X5 und X10.
Math-FFT Mit den horizontalen Cursorn messen Sie den Betrag, mit den vertikalen Cursorn die Frequenz. Die Differenz (Delta) zwischen den beiden Cursorn wird angezeigt, dem Wert an Cursorposition 1 und dem Wert an Cursorposition 2. Delta ist der absolute Wert von Cursor 1 minus Cursor 2. Betrag-Cursor Frequenzcursor Sie können auch eine Frequenzmessung durchführen, ohne die Cursor zu verwenden.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte In diesem Kapitel wird die Verwendung der USB-Anschlüsse (Universal Serial Bus) am Oszilloskop für die Ausführung der folgenden Aufgaben beschrieben: Speichern und Wiederabrufen von Signaldaten oder Setupdaten oder Speichern in einer Bildschirmgrafik Drucken eines Bildschirmbildes Übertragen von Signaldaten, Setupdaten oder eines Bildschirmbildes auf einen PC Steuern des Oszilloskops über Remote-Befehle Wenn Sie die PC-Kommunikationssoftware einsetzen möc
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte Bei Flash-Laufwerken, die ein LED aufweisen, "blinkt" das Laufwerk, während Daten ein- oder ausgelesen werden. Das Oszilloskop zeigt ein Uhrensymbol an, wenn das Flash-Laufwerk aktiv ist. Nach dem Speichern oder Abrufen einer Datei hört die LED auf dem Laufwerk (wenn überhaupt vorhanden) auf zu blinken, und das Oszilloskop entfernt die Uhr. Eine Hinweiszeile wird angezeigt, die mitteilt, dass das Speichern oder Abrufen abgeschlossen ist.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte Konventionen für die Dateiverwaltung Für das Oszilloskop gelten bei Datenspeicherungen die folgenden Konventionen für die Dateiverwaltung: Der verfügbare Speicherplatz auf dem USB-Flash-Laufwerk wird geprüft, bevor Dateien geschrieben werden. Falls nicht mehr genügend Speicherplatz zum Speichern der Dateien vorhanden ist, wird eine Warnmeldung angezeigt.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte Mithilfe der folgenden Optionen des Menüs Speichern/Wiederabrufen können Sie Daten auf ein USB-Flash-Laufwerk schreiben oder von dort abrufen: Bild speichern Setup speichern Signal speichern Setup abrufen Signal abrufen kann als Speichertaste bei einer HINWEIS. Die Taste „Drucken“ Schnellspeicherung von Dateien auf ein Flash-Laufwerk verwendet werden.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte Die Optionen Setup abrufen und Signal abrufen Über das Menü Speichern/Abrufen können Sie die Oszilloskopeinstellungen oder die Signaldaten von einer Datei auf dem USB-Flash-Laufwerk abrufen. Die Abrufvorgänge laufen ähnlich ab. Um z. B. eine Signaldatei von einem USB-Flash-Laufwerk abzurufen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte Speichert alles Mit der Option Speichert alles können Sie die aktuellen Oszilloskopinformationen in Dateien auf dem USB-Flash-Laufwerk speichern. Für eine einzelne "Speichert alles"-Aktion wird normalerweise weniger als 700 KB Speicherplatz auf dem USB-Flash-Laufwerk benötigt. Bevor Daten auf dem USB-Flash-Laufwerk gespeichert werden können, müssen Sie die Taste „Drucken“ auf der Frontplatte für die alternative Speicherfunktion konfigurieren.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte Dateityp Inhalt und Verwendung .CSV Enthält ASCII-Textzeichenfolgen, in denen die Zeit (in Bezug auf den Trigger) sowie die Amplitudenwerte für jeden der 2500 Signaldatenpunkte aufgeführt sind. Sie können CSV-Dateien in eine Vielzahl von Anwendungen für Tabellenkalkulationen und mathematische Analyse importieren. .SET Enthält eine ASCII-Textzeichenauflistung der Oszilloskopeinstellungen.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte Bevor Daten auf dem USB-Flash-Laufwerk gespeichert werden können, müssen Sie die Taste „Drucken“ für die alternative Speicherfunktion konfigurieren. Wählen Sie dazu die Tasten Speichern/Abrufen ► Alle speichern ► Taste DRUCKEN ► Bild speichern. Die Speicher-LED neben der Taste „Drucken“ leuchtet auf, um auf die alternative Funktion hinzuweisen. Um den Bildschirminhalt auf ein USB-Flash-Laufwerk zu speichern, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte Installieren der PC-Kommunikationssoftware auf einem PC Bevor Sie das Oszilloskop mit einem PC mit der PC-Kommunikationssoftware „OpenChoice“ von Tektronix verbinden, müssen Sie die Software unter www.tektronix.com/software herunterladen und auf Ihrem PC installieren. VORSICHT. Wenn Sie das Oszilloskop an den PC anschließen, ohne zuvor die Software installiert zu haben, erkennt der PC das Oszilloskop nicht.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte 4. Stecken Sie das andere Kabelende in den gewünschten USB-Anschluss am PC. 5. Wenn die Meldung Found New Hardware (Neue Hardware gefunden) angezeigt wird, befolgen Sie die Anweisungen des Assistenten für gefundene neue Hardware auf dem Bildschirm. Suchen Sie die zu installierende Hardware NICHT im Web. 6. Bei einem Windows XP-System befolgen Sie diese Schritte: a. Wenn das Dialogfeld für Tektronix PictBridge angezeigt wird, klicken Sie auf „Abbrechen“.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte c. Klicken Sie im nächsten Fenster auf Weiter, damit Windows den Treiber für das Oszilloskop installiert. Windows installiert für das Oszilloskop den Treiber. d. Wenn in Schritt b das USB-Test- und Messgerät nicht angezeigt wird oder wenn Windows den Softwaretreiber nicht finden kann, ist die Software nicht ordnungsgemäß installiert. Klicken Sie in solchen Situationen auf Abbrechen, um den Assistenten für gefundene neue Hardware zu beenden.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte 4. Führen Sie die GPIB-Software auf dem GPIB-System aus. 5. Wenn das Oszilloskop und das GPIB-System nicht miteinander kommunizieren, lesen Sie die Informationen über die Software für das GPIB-System und im Benutzerhandbuch für den TEK-USB-488-Adapter nach, um das Problem zu lösen. Befehlseingabe HINWEIS.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte 3. Legen Sie die Option Ink Saver auf die Standardeinstellung Ein fest. 4. Drücken Sie die Optionstasten - Weiter - Seite 2 von 3 und - Weiter - Seite 3 von 3, um den Drucker einzurichten. Das Oszilloskop fragt den Drucker ab und zeigt nur die Optionen und Werte an, die vom Drucker unterstützt werden. Wenn Sie sich bei der Auswahl der Einstellungen nicht sicher sind, wählen Sie für jede Option den Standardwert. 5.
USB-Anschlüsse für Flash-Laufwerk und externe Geräte 78 Benutzerhandbuch für Oszilloskope der TBS1000-Serie
Referenz In diesem Kapitel werden die Menüs und Bedienungsdetails zu den einzelnen Menütasten oder Drehknöpfen auf dem vorderen Bedienfeld erläutert. Erfassen Drücken Sie die Taste Erfassung, um die Erfassungsparameter festzulegen. Optionen Anmerkung Hierbei handelt es sich um die Grundeinstellung, die sich zur Erfassung und präzisen Anzeige der meisten Signale eignet. Spitzenwert Wird zur Erkennung von Glitches und zur Reduzierung von Aliasing eingesetzt.
Referenz • Abtastpunkte Im Abtastmodus wird in jedem Intervall ein einzelner Abtastpunkt erfasst. Das Oszilloskop weist folgende Abtastraten auf: Maximal 500 MS/s bei Modellen mit 25 und 40 MHz Maximal 1 GS/s bei Modellen mit 60, 100 oder 150 MHz Bei einer Einstellung von 100 ns oder mehr werden in diesem Abtastmodus keine 2500 Punkte erfasst. In diesem Fall interpoliert der digitale Signalprozessor die Punkte zwischen den Abtastpunkten, um einen Kurvenzug mit 2500 Punkten zu erstellen. Spitzenwert.
Referenz Typische Spitzenwertanzeige Peak-Wertanzeige beim Modell TBS1000 Mittelwert. Verwenden Sie den Mittelwerterfassungsmodus, um unkorreliertes Rauschen eines Signals, das Sie anzeigen möchten, zu reduzieren. Die Daten werden im Abtastmodus erfasst, und anschließend wird daraus der Mittelwert gebildet. Wählen Sie die Anzahl der Erfassungen aus (4, 16, 64 oder 128), aus denen der Mittelwert des Signals gebildet werden soll. Taste „Run/Stop“ (Ausführen/Anhalten).
Referenz Erfassung anhalten, wird die Anzeige eingefroren. Das angezeigte Signal lässt sich beide Male über die vertikalen und horizontalen Bedienelemente skalieren und positionieren. Bereich Wenn Sie die Taste Bereich drücken, aktiviert bzw. deaktiviert das Oszilloskop die automatische Bereichseinstellung. Eine neben der Taste Bereich aufleuchtende LED weist darauf hin, dass die Funktion aktiv ist. Diese Funktion passt die Einstellungen automatisch an, um ein Signal zu verfolgen.
Referenz Funktion Einstellung Horizontale Skala (Sec/Div.) Eingestellt Triggerkopplung Gleichstrom Trigger-Holdoff Minimum Triggerpegel Eingestellt Triggermodus Flanke Vertikale Bandbreite Voll Vertikale Bb-Begrenzung Aus Vertikale Kopplung Gleichstrom Vertikales Invertieren Aus Vertikale Skala (Volts/Div.
Referenz Wenn die Frequenz der Signale schwankt, ihre Amplituden einander jedoch ähneln, können Sie die automatische Bereichseinstellungsoption Nur horizontal verwenden. Das Oszilloskop passt die horizontalen Einstellungen an, die vertikalen Einstellungen werden jedoch unverändert beibehalten. Auf diese Weise können Sie die Amplitude des Signals visuell abschätzen, ohne dass Änderungen der vertikalen Skala zu befürchten sind. Die Option Nur vertikal hat eine vergleichbare Auswirkung.
Referenz Mit der Funktion Auto-Setup lassen sich alle Kanäle auf Signale hin untersuchen und Signale entsprechend anzeigen. Auto-Setup bestimmt außerdem die Triggerquelle anhand folgender Bedingungen: Falls mehrere Kanäle Signale aufweisen, zeigt das Oszilloskop den Kanal mit dem niederfrequentesten Signal an. Wenn keine Signale gefunden werden, zeigt das Oszilloskop den Kanal mit der niedrigsten Nummer an, wenn Auto-Setup aufgerufen wird.
Referenz Rechtecksignal oder Impuls Wenn Sie die Funktion Auto-Setup verwenden und das Oszilloskop feststellt, dass das Signal einem Rechtecksignal oder Impuls ähnelt, werden folgende Optionen angezeigt: Rechtecksignal oder Details Multi-Zyklus-Rechtecksignal Zeigt mehrere Zyklen mit entsprechender vertikaler und horizontaler Skalierung an; das Oszilloskop zeigt die automatischen Messungen für Spitze-zu-Spitze, Mittelwert, Periode und Frequenz an.
Referenz Cursor Drücken Sie die Taste Cursor, um die Mess-Cursor und das Cursor-Menü anzuzeigen. Ändern Sie dann mit dem Mehrfunktions-Drehknopf die Position eines Cursors. Optionen Einstellungen Anmerkung Typ 1 Zeit, Amplitude, Aus Dient zur Auswahl und Anzeige der Messcursor; bei Zeit wird die Zeit und Frequenz gemessen, bei Amplitude die Amplitude, zum Beispiel von Stromstärke oder Spannung. Quelle CH1, CH2, CH3 2, CH4 2, MATH.
Referenz Amplituden-Cursor Zeit-Cursor Grundeinstellung Drücken Sie die Taste Grundeinstellung, um die meisten (jedoch nicht alle) Werkseinstellungen und -optionen wiederherzustellen. Eine Liste der Grundeinstellungen, die wiederhergestellt werden, finden Sie in Anhang D. Anzeige Drücken Sie die Taste Display, um auszuwählen, auf welche Art Signale angezeigt werden sollen, und um das Erscheinungsbild der gesamten Anzeige zu ändern. Optionen Einstellungen Anmerkung Typ Interpol.
Referenz 1. Bei einem durchgängig dargestellten Signal handelt es sich um ein direkt erfasstes „Live“-Kanalsignal. Das Signal wird auch nach Anhalten der Erfassung durchgängig angezeigt, sofern keine Bedienelemente benutzt werden, um die Anzeigegenauigkeit zu verändern. Bei Erfassungen, die angehalten wurden, können die vertikalen und horizontalen Bedienelemente verändert werden. 2.
Referenz wird die Spannung auf Kanal 1 mit der Spannung auf Kanal 2 verglichen, wobei Kanal 1 auf der horizontalen und Kanal 2 auf der vertikalen Achse dargestellt wird. Das Oszilloskop arbeitet im ungetriggerten Abtastmodus und zeigt die Daten als Punkte an. Die Abtastrate ist fest auf 1 MS/s eingestellt. HINWEIS. Im normalen YT-Modus kann das Oszilloskop ein Signal mit jeder Abtastrate erfassen. Sie können das gleiche Signal auch im XY-Modus anzeigen lassen.
Referenz Hilfe Zum Aufrufen des Hilfemenüs drücken Sie die Taste Hilfe. In den Hilfethemen werden alle Menüoptionen und Bedienelemente des Oszilloskops beschrieben. (Siehe Seite xi, Hilfesystem.) Horizontal Mit den Horizontaleinstellungen können Sie zwei Ansichten eines Signals einstellen, wobei jede Ansicht über eine eigene Horizontalskala und Horizontalposition verfügt.
Referenz Taste „Auf Null setzen“. Hiermit lässt sich die horizontale Position auf Null setzen. Drehknopf „Skala“ im Bereich „Horizontal“ (Sec/Div.). Hiermit wird die horizontale Zeitskala geändert und damit das Signal vergrößert oder verkleinert. Wichtige Punkte Horizontale Skala. Wenn die Signalerfassung (mit der Taste Run/Stop (Ausführen/Anhalten) oder Einzelfolge) angehalten wird, lässt sich das Signal über das Bedienelement Skala im Bereich „Horizontal“ vergrößern oder verkleinern.
Referenz Math Durch Drücken der Taste Math. wird die Anzeige mathematischer Signaloperationen aufgerufen. Durch erneutes Drücken der Taste Math. werden berechnete Signale entfernt. (Siehe Seite 112, Vertikale Bedienelemente.) Optionen Anmerkung +, -, ×, FFT Mathematische Operationen; siehe folgende Tabelle Quellen Quellen für die Operationen; siehe folgende Tabelle.
Referenz Messung Drücken Sie die Taste Messung, um die automatischen Messungen aufzurufen. Es stehen sechzehn automatische Messungen stehen zur Auswahl. Bis zu fünf automatische Messungen lassen sich gleichzeitig anzeigen. Drücken Sie die oberste Optionstaste, um das Menü für Messung 1 aufzurufen. Durch Drücken der Optionstaste „Quelle“ wählen Sie den Kanal aus, auf dem die Messung durchgeführt werden soll. Über die Option „Typ“ legen Sie die Art der Messung fest.
Referenz Messungsart Definition Verzögerung Berechnet den Zeitunterschied zwischen zwei verschiedenen Kanälen, indem die ansteigende Flanke des ersten Signals mit der ansteigenden Flanke des zweiten Signals verglichen wird. Keine Führt keinerlei Messungen durch. Drucken Wenn die Option Alle speichern ► Taste DRUCKEN auf Druckt festgelegt wird, können Sie die Taste „Drucken“ drücken, um den Bildschirminhalt an einen Drucker zu senden.
Referenz Tastkopfüberprüfung Mithilfe des Tastkopfüberprüfungsassistenten können Sie schnell und einfach überprüfen, ob Ihr Spannungstastkopf ordnungsgemäß funktioniert. (Siehe Seite 5, Assistent für Spannungstastkopf-Überprüfung.) Menü „Ref“ Das Referenzmenü kann die Referenzspeichersignale von der Anzeige ein- und ausschalten. Die Signale werden im nichtflüchtigen Speicher gespeichert und weisen die folgenden Bezeichnungen auf: RefA, RefB, RefC und RefD.
Referenz Alle speichern Aktionsoptionen Anmerkung Alle speichern Enthält die Option, mit der die Taste PRINT so konfiguriert wird, dass Daten an einen Drucker übertragen oder auf einem USB-Flash-Laufwerk gespeichert werden Bild speichern Speichert eine Bildschirmdarstellung in einer Datei mit einem angegebenen Format Setup speichern Speichert die aktuellen Oszilloskopeinstellungen in einer Datei in einem angegebenen Verzeichnis oder im nicht flüchtigen Setup-Speicher Signal speichern Speichert da
Referenz Optionen Dateiformat Einstellungen oder Untermenüs Anmerkung BMP, PCX, TIFF, RLE, EPSIMAGE, JPEG Stellt das Dateiformat der Bildschirmdateien ein. Info Bilder speichern Zeigt das Hilfethema an. Verzeichnis auswählen Listet den Inhalt des aktuellen Ordners des USB-Flash-Laufwerks auf und zeigt die Verzeichnisoptionen an Verzeichnis wechseln Neues Verzeichnis Speichern 1 (Siehe Seite 67, Konventionen für die Dateiverwaltung.
Referenz Optionen Einstellungen oder Untermenüs Listet den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses des USB-Flash-Laufwerks auf. Verzeichnis auswählen Verzeichnis wechseln Neues Verzeichnis Speichern Anmerkung Dateiname (zum Beispiel TEK0000.SET) (Siehe Seite 67, Konventionen für die Dateiverwaltung.) (Siehe Seite 111, Dateihilfsprogramme für das USB-Flash-Laufwerk.
Referenz Optionen Einstellungen oder Untermenüs Listet den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses des USB-Flash-Laufwerks auf. Verzeichnis auswählen Verzeichnis wechseln Neues Verzeichnis Speichern 1 Setup abrufen Dateiname (zum Beispiel TEK0000.CSV) (Siehe Seite 67, Konventionen für die Dateiverwaltung.) (Siehe Seite 111, Dateihilfsprogramme für das USB-Flash-Laufwerk.
Referenz Signal abrufen Mit der Aktion Signal abrufen wird eine Signaldatei von einem USB-Flash-Laufwerk abgerufen und an einem Speicherort im Referenzspeicher gespeichert. Optionen Einstellungen oder Untermenüs In Ref(x) Bestimmt den Speicherort im Referenzspeicher, in den das Signal geladen werden soll.
Referenz Das Oszilloskop kann sowohl Referenzsignale als auch auf dem Kanal erfasste Signale anzeigen. Referenzsignale sind nicht einstellbar, das Oszilloskop zeigt jedoch die Horizontal- und Vertikalskala im unteren Bildschirmbereich an. Trigger-Bedienelemente Der Trigger wird im Triggermenü und mithilfe der Drehknöpfe auf dem vorderen Bedienfeld definiert. Triggerarten Flankentrigger Es stehen drei Triggerarten zur Verfügung: Flanke, Video und Impuls.
Referenz Optionen Einstellungen Anmerkung Modus Auto, Normal Zur Auswahl der Trigger-Art (Siehe Seite 103.) Kopplung AC, DC, Noise reject, HF reject, LF reject Dient zur Auswahl der Triggersignalanteile, die in den Triggerschaltkreis geleitet werden (Siehe Seite 104.) 1 Wichtige Punkte Nur bei 4-Kanal-Oszilloskopen verfügbar. Verfügbare Modi.
Referenz Quelle-Option Details Ext/5 Im Prinzip wie Option Ext., nur dass hier das Signal um den Faktor fünf abgeschwächt wird und ein erweiterter Triggerpegelbereich zwischen +8 V und -8 V zulässig ist. Netz 2 Verwendet ein vom Stromnetz abgeleitetes Signal als Triggerquelle. Die Triggerkopplung ist auf Gleichstrom und der Triggerpegel auf 0 V festgelegt.
Referenz Videotrigger Optionen Einstellungen Video Impulsbreiten-Trigger Ist Video aktiviert, wird auf die Standard-Videosignale NTSC, PAL oder SECAM getriggert. Die Triggerkopplung wird auf AC voreingestellt. Quelle CH1, CH2, CH3 1, CH4 1, Ext, Ext/5 Die Eingangsquelle wird als Triggersignal ausgewählt. Die Auswahl „Ext.“ bzw. „Ext/5“ verwendet das Signal, das als Quelle am Ext Trig-Stecker anliegt.
Referenz Optionen Einstellungen Anmerkung Wenn =, ≠, <, > Hier wird festgelegt, auf welche Weise der Trigger-Impuls mit dem in der Option Impulsbreite einstellen ausgewählten Wert verglichen werden soll. Impulsbreite 33 ns bis 10,0 s Die Breite wird mit dem Mehrfunktions-Drehknopf eingestellt. Polarität Positiv, Negativ Zur Triggerung auf einen positiven oder negativen Impuls. Modus Auto, Normal Zur Auswahl der Triggerart.
Referenz Ein Beispiel für die Triggerung auf verzerrte Impulse finden Sie unter Anwendungsbeispiele. (Siehe Seite 45, Triggerung auf eine bestimmte Impulsbreite.) Triggerfrequenz-Anzeige Das Oszilloskop zählt die Rate, mit der triggerbare Ereignisse auftreten, um die Triggerfrequenz zu bestimmen, und zeigt die Frequenz in der unteren rechten Bildschirmecke an. HINWEIS. Die Triggerfrequenzanzeige zeigt die Frequenz von Ereignissen, die das Oszilloskop u.U. als Trigger auffasst.
Referenz Taste „Trig View“ (Trig.-Anzeige). Der Triggeranzeigemodus wird verwendet, um das konditionierte Triggersignal auf dem Oszilloskop anzuzeigen. In diesem Modus werden folgende Informationen angezeigt: Auswirkungen der Option Trigger-Kopplung Wechselstromnetz als Triggerquelle (Nur bei Flankentrigger) Über den Ext Trig-BNC-Stecker eingespeistes Signal HINWEIS. Diese Taste ist die einzige Taste, die gedrückt gehalten werden muss, um sie zu verwenden. Wenn Sie die Taste Trig View (Trig.
Referenz Dienstprogramm Drücken Sie die Taste Dienstpgm., um das Menü „Dienstpgm.“ anzuzeigen. Optionen Einstellungen Anmerkung Grenzwertprüfung Quelle Definiert die Signalquelle, die mit dem Toleranzmaskensignal verglichen werden soll. Referenz Legt die Grenzwertprüfungs-Toleranzmaske fest, mit der die in der Menüoption „Quelle“ definierten Signale verglichen werden sollen. Test Hier können Sie die Grenzwertprüfung starten bzw. beenden. Toleranzmsk.
Referenz Optionen Einstellungen Anmerkung Dateihilfsprogramme Language Zeigt Ordner-, Datei- und USB-Flash-Laufwerkoptionen an (Siehe Seite 111.) Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Portugiesisch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Koreanisch Wichtige Punkte Hier wählen Sie die gewünschte Sprache des Oszilloskops aus. Systemstatus.
Referenz 5°C oder mehr verändert. Um die Genauigkeit der Kalibrierung zu gewährleisten, schalten Sie das Oszilloskop ein, und warten Sie ca. 20 Minuten, damit das Gerät seine Betriebstemperatur erreicht. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. Bei der Werkskalibrierung werden extern erzeugte Spannungen verwendet, wofür spezielle Geräte erforderlich sind. Das empfohlene Intervall ist einmal jährlich.
Referenz Optionen Anmerkung Formatieren Formatiert das USB-Flash-Laufwerk. Dabei werden alle Daten auf dem USB-Flash-Laufwerk gelöscht. Firmware aktualisieren Folgen Sie zum Einrichten den Anweisungen auf dem Bildschirm, und drücken Sie die Optionstaste Firmware aktualisieren, um mit der Aktualisierung der Firmware zu beginnen. Datei oder Verzeichnis umbenennen. Die Namen von Dateien und Verzeichnissen auf einem USB-Flash-Laufwerk können geändert werden.
Referenz Optionen Einstellungen Anmerkung Kopplung DC, AC, Ground Bei DC werden sowohl Gleichstrom- als auch Wechselstromanteile des Eingangssignals durchgelassen. Bei AC werden die Gleichstromanteile des Eingangssignals gesperrt und Signale unter 10 Hz gedämpft. Bei Masse (Ground) wird das Eingangssignal entkoppelt. Optionen Einstellungen MHz 1 Bandbreite 20 Volt/Div Grob, Fein Auswahl der Auflösung über den Drehknopf „Skala“ (Volts/Div.) Grob legt die Sequenz 1-2-5 fest.
Referenz Drehknöpfe Drehknöpfe „Position“ im Bereich „Vertikal“. Durch Drehen der Knöpfe Position im Bereich „Vertikal“ werden die Kanalsignale auf dem Bildschirm nach oben bzw. unten verschoben. Drehknöpfe „Vertikale Skala“ (Volts/Div.). Mit den Drehknöpfen Vertikale Skala wird gesteuert, wie das Oszilloskop das Quellensignal von Kanalsignalen verstärkt oder dämpft.
Anhang A: Spezifikationen Sämtliche Spezifikationen beziehen sich auf die Modelle der TBS1000-Serie. Spezifikationen zu den Tastköpfen TPP0101 und TPP0201 finden Sie im Anhang B. Um zu überprüfen, ob das Oszilloskop die Spezifikationen einhält, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Das Oszilloskop muss zwanzig Minuten lang im angegebenen Betriebstemperaturbereich in Betrieb gewesen sein. Falls sich die Betriebstemperatur um mehr als 5 °C geändert hat, muss die Option Selbst-Kalibr.
Anhang A: Spezifikationen Tabelle 2: Eingangsspezifikationen (Fortsetzung) Eigenschaft Beschreibung Maximale Eingangsspannung An den Frontplatten-Anschlüssen, 300 V eff, Installationskategorie II; Leistungsminderung von 20 dB/Dekade über 100 kHz bis 13 V Spitze bei 3 MHz und höher. Auf Grundlage von Sinus- oder DC-Eingangssignalen. Das maximal anzeigbare Signal bei DC-Kopplung ist ±50 V Offset ±5 V/Div. bei 4 Skalenteilen oder 70 V.
Anhang A: Spezifikationen Tabelle 3: Vertikale Spezifikationen (Fortsetzung) Eigenschaft Beschreibung Analoge Bandbreite, DC-gekoppelt, Peak-Werterfassung, typisch Die analoge Bandbreite bei DC-gekoppeltem Gerät. Volt/Div.-Werte sind korrekt für 1fache Tastkopfeinstellungen. Diese Messungen sind ohne Tastkopf durchzuführen. TBS1154, TBS1152, TBS1104, und TBS1102: DC bis ≥75 MHz bei Einstellungen von 5 mV/Div. bis 5 Volt/Div. mit maximaler Bandbreitenbegrenzung. Für Einstellungen unter 5 mV/Div.
Anhang A: Spezifikationen Tabelle 4: Horizontale Spezifikationen Eigenschaft Beschreibung Abtastratenbereich TBS1154, TBS1152, TBS1104, TBS1102, TBS1064, TBS1152 TBS1042, TBS1022 5 S/s bis 1 GS/s 5 S/s bis 500 MS/s Signalinterpolation (sin x)/x Die Signalinterpolation ist für Ablenkungsgeschwindigkeiten von 100 ms/Div. und schneller aktiviert. Aufzeichnungs- länge 2500 Abtastungen pro Aufzeichnung Sekunden/Div.- Bereich 5 ns/Div. bis 50 s/Div.
Anhang A: Spezifikationen Tabelle 5: Triggerspezifikationen (Fortsetzung) Eigenschaft Beschreibung Empfindlichkeit, Triggerart Flanke, nicht DC-gekoppelt, typisch Typische Empfindlichkeitswerte: Triggerpegel- Bereiche, typisch Trigger-Quelle Empfindlichkeit Wechselstrom Wie bei DC-gekoppelten Grenzwerten mit 50 Hz und mehr NOISE reject Wirksam im Abtast- und Mittelwertmodus, >10 mV/Div. bis 5 Volt/Div. verringert die DC-gekoppelte Triggerempfindlichkeit um den Faktor 2.
Anhang A: Spezifikationen Tabelle 5: Triggerspezifikationen (Fortsetzung) Eigenschaft Beschreibung Gleich Guard-Band t > 330 ns: ±5 % ≤ Guard-Band < ±(5,1 % + 16,5 ns) t ≤ 330 ns: Guard-Band = ± 16,5 ns Alle Impulse, auch aus sehr stabilen Quellen, enthalten einen gewissen Grad an Jitter. Damit keine Impulse disqualifiziert werden, die qualifiziert werden sollten, aber keine absolut korrekten Werte darstellen, bieten wir ein Arbiträrschutzband.
Anhang A: Spezifikationen Tabelle 6: Allgemeine Spezifikationen (Fortsetzung) Eigenschaft Beschreibung Stromverbrauch Weniger als 30 W bei einer Eingangsspannung von 90 bis 264 VAC. Umgebung Temperatur Betrieb 0 °C bis +50 °C mit einem maximalen Anstieg von 5 °C/Minute, nicht kondensierend, bis 3.
Anhang A: Spezifikationen 122 Benutzerhandbuch für Oszilloskope der TBS1000-Serie
Anhang B: Informationen zu Tastköpfen der Serien TPP0101 und TPP0201 Die passiven 10-fach-Tastköpfe der Serien TPP0101 und TPP0201 haben eine hohe Impedanz und 10-fache-Dämpfung. Sie sind für die Verwendung mit den Oszilloskopen der TBS1000-Serie vorgesehen. Diese Oszilloskope verfügen über eine Eingangskapazität von 20 pF. Der Kompensationsbereich dieser Tastköpfe liegt bei 15–25 pF. Die Tastköpfe verfügen über keine Teile, die durch den Benutzer oder durch Tektronix ausgewechselt werden können. WARNUNG.
Anhang B: Informationen zu Tastköpfen der Serien TPP0101 und TPP0201 1. Schließen Sie den Tastkopf an den Oszilloskopkanal an, den Sie für Ihre Messungen verwenden möchten. 2. Verbinden Sie den Tastkopf mit den Spannungstastkopfkompensationsanschlüssen am vorderen Bedienfeld des Oszilloskops. WARNUNG. Um Stromschläge zu vermeiden, verbinden Sie ihn dabei nur mit dem Tastkopfabgleich-Signal auf dem Oszilloskop. 3. Drücken Sie Autoset oder stellen Sie Ihr Oszilloskop ein, um ein stabiles Signal anzuzeigen.
Anhang B: Informationen zu Tastköpfen der Serien TPP0101 und TPP0201 Element Beschreibung Farbstreifen Verwenden Sie diese Streifen, um den Oszilloskopkanal am Tastkopf zu identifizieren. Neubestellung: Tektronix-Teilenummer 016-0633-xx (5 Paar) Hakenspitze Drücken Sie die Hakenspitze auf die Tastkopfspitze und hängen Sie den Haken dann am Leiter ein.
Anhang B: Informationen zu Tastköpfen der Serien TPP0101 und TPP0201 Optionales Zubehör Sie können für Ihren Tastkopf das folgende Zubehör bestellen.
Anhang B: Informationen zu Tastköpfen der Serien TPP0101 und TPP0201 Leistungskurven Tabelle 9: Zertifizierungen und Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften Technische Daten Beschreibung EC-Konformitätserklärung Die Konformität wurde entsprechend den folgenden Spezifikationen nachgewiesen, die im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht wurden: Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG: EN61010-031: 2002 Sicherheitsnormen UL61010-031;2007 CAN/CSA C22.2 Nr.
Anhang B: Informationen zu Tastköpfen der Serien TPP0101 und TPP0201 Tabelle 9: Zertifizierungen und Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften (Fortsetzung) Technische Daten Beschreibung Beschreibungen der Messkategorien Kategorie Produktbeispiele für diese Kategorie CAT III (Kategorie III) Verteilerebene, feste Installationen CAT II (Kategorie II) Lokale Ebene, Geräte, tragbare Ausrüstung CAT I (Kategorie I) Stromkreise, die nicht direkt mit dem Stromnetz verbunden sind.
Anhang B: Informationen zu Tastköpfen der Serien TPP0101 und TPP0201 Vermeiden Sie Stromschläge. Überschreiten Sie den Grenzwert des Tastkopf oder seines Zubehörs einschließlich Messkategorie und Nennspannung nicht, wenn Sie Tastkopfzubehör verwenden. Dabei ist der niedrigere der beiden Werte ausschlaggebend. Überprüfen Sie den Tastkopf und das Zubehör. Untersuchen Sie den Tastkopf und das Zubehör vor jedem Gebrauch auf Schäden (Schnitte, Risse, Schäden am Tastkopfkörper, Zubehör, Kabelummantelung etc.).
Anhang B: Informationen zu Tastköpfen der Serien TPP0101 und TPP0201 130 Benutzerhandbuch für Oszilloskope der TBS1000-Serie
Anhang C: Zubehör Über ein Tektronix-Regionalbüro in Ihrer Nähe können Sie sämtliches Zubehör beziehen. Standardzubehör Passiver 10fach-Spannungstastkopf TPP0101 oder TPP0201. Die TPP0101-Tastköpfe verfügen über eine Gleichstrom-Systembandbreite bis 100 MHz bei -3 dB und werden standardmäßig mit den Oszilloskopmodellen der TBS1000-Serie mit Bandbreiten von bis zu 100 MHz geliefert.
Anhang C: Zubehör Programmieranleitung der Digitaloszilloskope der Serien TBS1000, TDS2000C und TPS2000. Die Programmieranleitung (077-0444-XX, Englisch) enthält Informationen über Befehle und Syntax. Wartungshandbuch für Digitalspeicheroszilloskope der TBS1000-Serie. Das Wartungshandbuch (077-0772-XX, Englisch) enthält Informationen zur Reparatur des Geräts auf Modulebene. Benutzerhandbücher für Digitalspeicheroszilloskope der TBS1000-Serie.
Anhang D: Reinigung Allgemeine Pflege Bewahren Sie das Oszilloskop nicht an einem Ort auf, an dem die LCD-Anzeige über einen längeren Zeitraum direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. VORSICHT. Um eine Beschädigung des Oszilloskops und der Tastköpfe zu vermeiden, verwenden Sie keine Sprays, Flüssigkeiten oder Lösungsmittel zur Reinigung. Reinigung Reinigen Sie das Oszilloskop und die Tastköpfe so oft, wie es die Betriebsbedingungen vorschreiben.
Anhang D: Reinigung 134 Benutzerhandbuch für Oszilloskope der TBS1000-Serie
Anhang E: Standardeinstellung In diesem Anhang werden die Optionen, Tasten und Bedienelemente erläutert, bei denen sich die Einstellungen durch Drücken der Taste Grundeinstellung verändern. Auf der letzten Seite dieses Anhangs sind die Einstellungen aufgelistet, die sich nicht ändern. HINWEIS. Beim Drücken der Taste Grundeinstellung zeigt das Oszilloskop das Signal auf CH 1 an und löscht alle anderen Signale.
Anhang E: Standardeinstellung Menü oder System Option, Taste oder Drehknopf Grundeinstellung TRIGGER (allgemein) Typ Flanke Quelle CH1 TRIGGER (Flanke) TRIGGER (Video) TRIGGER (Impuls) Vertikalsystem, alle Kanäle Flanke Positiv Modus Auto Kopplung DC Pegel 0,00 V Polarität Normal Synchronisation Alle Zeilen Standard Wenn NTSC = Impulsbreite 1,00 ms Polarität Positiv Modus Auto Kopplung DC Kopplung DC Bandbreite Voll Vertikale Skala (Volts/Div.
Anhang E: Standardeinstellung Datum und Uhrzeit Aktuelles Verzeichnis auf dem USB-Flash-Laufwerk Benutzerhandbuch für Oszilloskope der TBS1000-Serie 137
Anhang E: Standardeinstellung 138 Benutzerhandbuch für Oszilloskope der TBS1000-Serie
Anhang F: Schriftartlizenzen Die folgenden Lizenzvereinbarungen gelten für die asiatischen Schriftarten, die in den Oszilloskopen der TBS1000-Serie verwendet werden. Copyright © 1988 The Institute of Software, Academia Sinica.+ Adresse für Schriftverkehr: P.O.Box 8718, Beijing, China 100080.
Anhang F: Schriftartlizenzen Weiterverbreitung in kompilierter oder nichtkompilierter Form, mit oder ohne Veränderung, sind unter den folgenden Bedingungen zulässig: Weiterverbreitete nichtkompilierte Exemplare müssen das obere Copyright, die Liste der Bedingungen und den folgenden Verzicht im Sourcecode enthalten: Weiterverbreitete kompilierte Exemplare müssen das obere Copyright, die Liste der Bedingungen und den folgenden Verzicht in der Dokumentation und/oder anderen Materialien, die mit dem Exemplar v
Index Symbole und Zahlen 1 oder 2 Kanalanschlüsse, 19 Kanalmenütasten, 14 A Ablenkung Horizontalskala, 92 verzögerte, 91 Abrufen Setups, 22, 101 Signale, 101 Werkseinstellung (Grundeinstellung), 22 Abtastmodus, 24, 79, 81, 92 Abtastrate Maximum, 80 AC-Kopplung Trigger, 103 vertikal, 113 Aktuelles Verzeichnis, 67, 111 Aliasing FFT, 61 nachprüfen, 26 Zeitbereich, 26 Amplituden-Cursor, 29, 87 Amplitudenmessungen Verwenden von Cursorn, 37 Anschlüsse Ext Trig, 19 Kanal 1 und 2, 19 TASTKOPF-ABGL.
Index Betriebsstundenzähler, 109 Auto-Setup-Funktionen, 21 Bilddateiformate, 71 FFT, 85 Bildschirminhalt Gleichspannungspegel, 84 in Datei speichern, 71 Impuls, 86 Übertragung zum Rauschen, 85 Drucken, 77 Rechtecksignal, 86 Bildschirmtasten, xiii Rückgängig, 85 Sinussignale, 85 Übersicht, 84 C Verwendung, 85 Cursor Videosignal, 86 Amplitude, 29, 87 Auto-Setup-Menü, 84 Betrag für FFT, 87 Automatische einstellen, 87 Bereichseinstellungsfunktionen, 21 Frequenz für FFT, 87 ausschalten, 83 Grundsätzliches, 29 Ü
Index Erfassung Anhalten, 81 Beispiel Einzelschuss, 42 Live-Anzeige, 81 Erfassung von Signalen Grundsätzliches, 24 Erfassungsmodi, 24, 79 Abtastwert, 24 Indikatoren, 11 Mittelwert, 24, 81 Normale Abtastung, 79 Spitzenwert, 80 Spitzenwerterfassung, 24 Ext Trig-Anschluss, 19 Tastkopfkompensation, 5 F Fehlerprotokoll, 109 Feine Auflösung, 113 Fenster FFT-Spektrum, 60 Fensterzeitbasis, 15, 91 Anzeige, 11 Fernsteuerung über eine GPIB-Schnittstelle, 75 FFT-Aliasing, 61 Maßnahmen, 62 FFT-Fenster Flattop, 61 Hann
Index L Lissajousfiguren XY-Format, 89 Löschen Dateien oder Verzeichnisse, 111 Löschen von Dateien und Verzeichnissen, 107 M M-Indikator für Hauptzeitbasis, 91 Massekopplung, 113 Math FFT, 57, 59 Funktionen, 93 Menü, 93 mathematisches Signal zulässige Einheiten, 93 Mehrfunktions-Drehknopf, 17 Meldungen, 12 Menü Alle speichern, 97 Menü Bereich, 82 Menü Bild speichern, 97 Menü Cursor, 87 Menü Erfassung, 79 Menü Messung, 94 Menü Ref, 96 Menü Setup abrufen, 100 Menü Setup speichern, 98 Menü Signal abrufen, 10
Index Oszilloskop Anschließen an einen Drucker, 76 Datum und Uhrzeit einstellen, 110 Funktionsweise, 21 Herstellen der Verbindung mit einem GPIB-System, 75 Spezifikationen, 115 Verbindung zu einem PC herstellen, 73 Vordere Bedienfelder, 9 P Rauschunterdrückung mathematische Subtraktion, 93 Mittelwert, 79 Triggerkopplung, 103 vertikale Bandbreitenbegrenzung, 113 Rechtecksignal Auto-Setup-Funktion, 86 Rectangular-Fenster, 61 Referenz Klemmen, 20 Leiter für Tastkopf, 4 Markierung, 11 Tastkopfanschluss, 4 Re
Index Spitze-zu-Spitze-Rauschen, 89 Spitzenwert, 79 Symbol, 11 Spitzenwerterfassungsmodus, 24, 80 Sprachen, 110 Standardeinstellung abrufen, 101 Flankentrigger, 136 Impulstrigger, 136 Video-Trigger, 136 Status System, 109 Verschiedenes, 110 Stromtastköpfe Skaleneinstellung, 7, 113 Stromversorgung, 2 Spezifikationen, 120 146 Symbole Bandbreitenbegrenzungs-Anzeige, Datums- und Uhrzeitanzeige, 12 Erfassungsmodi, Abtastung, 11 Erfassungsmodi, Mittelwert, 11 Erfassungsmodi, Spitzenwert, 11 Fensterzeitbasis-An
Index Trigger Tastköpfe Anzeige, 16, 107 Assistent für Arten, 23 SpannungstastkopfDefinition, 22 Überprüfung, 5 erzwingen, 107 Dämpfungsschalter, 7 Flanke, 24, 102 Kompensation, 20 Frequenzanzeige, 12, 107 manuelle SpannungstastkopfHoldoff, 16, 92, 108 Kompensation, 6 Kopplung, 23, 103, 104 Sicherheit, 4 Menü, 102 Spannung und Modi, 23 Dämpfung, 113 Modi: Automatisch, 103 Strom und Skala, 7 Modi: Normal, 103 Tastkopfoption Pegel, 16, 24, 102 anpassen an Pegelanzeige, 12 Spannungstastkopfdämpfung, 7 Pegelma
Index Volt/Div Fein, 113 Grob, 113 Volts/Div.