BEDIENUNGSANLEITUNG Stinger Tauchcomputer
Aktuelle Tauchtiefe Maximale Tauchtiefe Durchschnittstiefe im Logbuch Aufstiegsgeschwindigkeitswarnung (SLOW) Aktivierter Wasserkontakt (ACW) Flugwarnung Pfeile: - Deko-Stop in der Ceiling-Tiefe - Bereich für verbindlichen Sicherheitsstop - Aufstieg empfohlen - unbedingt abtauchen Balkengrafik: - Aufstiegsgeschwindigkeit - Batteriespannungsanzeige - Modus Anzeige ACHTUNG-Symbol Temperatur Maximale Tiefe Modustext Sauerstoffprozentsatz im Nitrox-Modus Wochentag Stopuhr Stunden und Minuten Batteriewarnung
DEFINITION DER HINWEISE In dieser Anleitung finden Sie verschiedene Hinweise, welche entsprechend Ihrer Wichtigkeit gekennzeichnet sind. WARNUNG Vorgänge oder Situationen, welche zur Gefährdung Ihrer Gesundheit oder zum Tod führen können. VORSICHT Hinweis im Zusammenhang mit einer Situation oder einem Vorgang, der zur Beschädigung des Instruments führen kann. HINWEIS Wichtiger Hinweis.
EMC directive 89/336/EEC zu belegen. Alle Tauchinstrumente von SUUNTO erfüllen die erforderlichen EU- Bestimmungen. FIOH, Laajaniityntie 1, FIN-01620 Vantaa, Finland, Zertifizierer Nr. 430, hat dieses Instrument als Persönliche Schutzausrüstung nach EU- Standard eingestuft. Dieses Instrument muss jedes zweite Jahr bzw. nach 500 Tauchgängen (je nachdem, was zuerst eintritt) durch einen autorisierten Händler gewartet werden (Siehe auch Kap. 6).
WARNUNG Lesen Sie diese Bedienungsanleitung einschließlich Kapitel 1.1 Sicherheitshinweise aufmerksam. Stellen Sie sicher, dass Sie sämtliche Funktionen, Anzeigen und Grenzen dieses Tauchcomputers verstehen. Missverständnisse, die durch unsachgemässen Gebrauch dieses Instruments entstehen, könnten zu gefährlichem bzw. lebensbedrohlichem oder tödlichem Fehlverhalten des Tauchers führen. WARNUNG Nicht für Berufstaucher geeignet. SUUNTO- Tauchcomputer sind speziell für den Sporttaucher entwickelt worden.
WARNUNG Es besteht immer das Risiko einer Dekompressionserkrankung, auch wenn Sie sich an das vom Tauchcomputer oder der Tabelle vorgegebene Tauchprofil halten. Kein Tauchcomputer wird die Gefahr einer Dekompressionskrankheit oder Sauerstoffvergiftung ausschließen können. Der Stoffwechsel eines Tauchers ist von Person zu Person und von Tag zu Tag unterschiedlich. Diesen individuellen Gegebenheiten kann kein Tauchcomputer Rechnung tragen.
WARNUNG Führen Sie einen Check des Computers vor dem Einsatz durch. Überprüfen Sie vor jedem Tauchgang den Tauchcomputer auf seine Funktionstüchtigkeit, vollständige LCD-Anzeige, auf eine ausreichende Batteriekapazität, auf eine korrekte Einstellung des Sauerstoffgehalts sowie die korrekte persönliche Anpassung bzw. Höhen- Moduswahl. Verlassen Sie ausserdem den Datenübertragungsmodus vor dem Tauchgang, da der Computer nicht automatisch in den Tauchgangsmodus umschaltet.
WARNUNG Verwenden Sie den Tauchcomputer nicht mit Gasgemischen, wenn Sie deren Zusammensetzung nicht selbst analysiert und die entsprechenden Werte in den Computer eingegeben haben. Fehler bei der Feststellung des Sauerstoffanteils einer Flaschenfüllung und bei der Programmierung des Sauerstoffanteils im Tauchcomputer führen zu falschen Tauchgangsplanungsdaten. WARNUNG In den Tauchcomputer kann der Sauerstoffanteil nur als ganze Zahl eingegeben werden.
WARNUNG Nehmen Sie eine korrekte persönliche Anpassung Ihres Tauchcomputers vor. Der Taucher sollte die Möglichkeit der persönlichen Anpassung ausserdem nutzen, um das Rechenmodell konservativer zu gestalten, wann immer Faktoren auftreten können, die das Risiko einer Dekompressionserkrankung erhöhen. Eine fehlerhafte persönliche Anpassung des Tauchcomputers führt zur Anzeige falscher Werte bei Tauchgangsplanung und Tauchgang.
INHALTSVERZEICHNIS 1. EINLEITUNG .............................................................................................. 12 1.1. SICHERHEITSHINWEISE .................................................................. 13 1.1.1. Notaufstiege ................................................................................ 14 1.1.2. Grenzen des Tauchcomputers ...................................................... 14 1.1.3. Nitrox ............................................................................
3.2. TAUCHEN ............................................................................................ 30 3.2.1. Tauchen mit Pressluft .................................................................. 30 3.2.1.1. Tauchgangsplanung[PLAN] ........................................... 30 3.2.1.2. Einrichten der Anzeige im Pressluft-Modus .................. 32 3.2.1.3. Haupttauchdaten ............................................................. 32 3.2.1.4. Sicherheitsstops ...................................
3.2.5. Fehleranzeigen ........................................................................... 57 3.3. FREITAUCHMODUS / TIEFENMESSERMODUS ............................ 58 3.3.1. Vor dem Tauchen im Freitauch- bzw. Tiefenmessermodus ............... 58 3.3.2. Einrichten der Anzeigen im Freitauch- bzw. Tiefenmessermodus ..... 60 3.3.3. Freitauchen .................................................................................. 60 3.3.3.1. Tageshistorie der Freitauchgangsdaten ...........................
6. PFLEGE UND WARTUNG ......................................................................... 89 6.1. PFLEGE IHRES STINGER .................................................................. 89 6.2. WARTUNG ........................................................................................... 91 6.3. ÜBERPRÜFUNG DER WASSERDICHTIGKEIT .............................. 92 7. TECHNISCHE BESCHREIBUNG .............................................................. 93 7.1. GRUNDLEGENDE FUNKTIONSWEISEN .........
1. EINLEITUNG Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl eines SUUNTO STINGER Tauchcomputers. Mit dem STINGER setzt SUUNTO die Tradition fort, hoch entwickelte Tauchinstrumente zu liefern. Dieser Tauchcomputer besitzt viele neue und verbesserte Leistungsmerkmale, die kein anderer Computer bietet. Durch die Druckkontakte haben Sie Zugang zu einer breiten Palette von Wahlmöglichkeiten. Die Anzeige ist je nach gewähltem Tauchmodus optimiert und besitzt ein patentiertes, benutzerdefinierbares Displayfeld.
KONTINUIERLICHE DEKOMPRESSION MIT SUUNTO RGBM Das Reduced Gradient Bubble (RGBM) Modell von SUUNTO, mit dem der STINGER arbeitet, berechnet sowohl gelöste als auch freie Gase in den Geweben des Tauchers. Es stellt eine wesentliche Weiterentwicklung des klassischen Haldane- Prinzips dar, welches freie Gase nicht berücksichtigt.
Das Tauchen mit sauerstoffangereicherter Luft (Nitrox) setzt den Taucher anderen Risiken als das Tauchen mit normaler Pressluft aus. Der Umgang mit diesen Risiken und ihre Vermeidung erfordern eine gute Ausbildung, denn sie können zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen. Tauchen Sie nicht mit einem anderen Gasgemisch als mit Pressluft, wenn Sie dazu nicht speziell ausgebildet sind. 1.1.1.
1.1.3. NITROX Tauchen mit Nitrox gibt dem Taucher die Möglichkeit, das Risiko einer Dekompressionskrankheit zu reduzieren, indem der Stickstoffgehalt im Atemgasgemisch reduziert wird. Wenn das Gasgemisch verändert wird, erhöht sich normalerweise der Sauerstoffanteil. Dies wiederum erhöht das Risiko einer Sauerstoffvergiftung.
Wenn Sie unter Luftanhalten tauchen, baut sich im Blut und den schnellen Geweben Stickstoff auf. Da man lediglich kurze Zeit in der Tiefe verbringt, ist diese Stickstoffanreicherung vernachlässigbar. Demnach stellt ein Gerätetauchgang nach dem Freitauchen kaum ein Risiko dar, vorausgesetzt, die körperliche Anstrengung während des Freitauchens war nicht hoch.
2. DER ERSTE GEBRAUCH 2.1. FUNKTIONEN Die STINGER Advanced Computer Watch ist ein multifunktionales Tauchinstrument und eine Sportuhr, die verschiedene Funktionen einer Uhr und eines Tauchcomputers vereint. Sie können für den Tauchcomputer die Berechnungsmodelle Pressluft (AIR), Nitrox (EAN) und Freitauchen/ Tiefenmesser (FREE) mit Timer- Funktion wählen. Diese Funktionen können auch ausgeschaltet werden (OFF) und das Instrument kann als Sportuhr an Land oder im Wasser genutzt werden. 2.2.
+, - Zur Auswahl des aktiven Segments im Einstellmodus benutzen Sie den Select-Knopf. Drücken Sie den Select-Knopf, um die Anzeige im Logbuch-Modus auszuwählen. Zur Auswahl des Tauchgangsplanungs-Modus im Oberflächenmodus benutzen Sie den Select-Knopf. Benutzen Sie den Select-Knopf, um während des Tauchgangs ein Lesezeichen im Tauchgangsspeicher zu setzen und um den Timer im Tiefenmesser-Modus zu betreiben. Zur Anzeige des Datums, der Sekunden oder der 2.
Eine Verschmutzung des Wasserkontakts kann diese automatische Funktion beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, den Wasserkontakt sauber zu halten. Er kann mit Süsswasser und einer weichen Bürste (z.B. Zahnbürste) gereinigt werden. HINWEIS: Wasser oder Feuchtigkeit im Bereich des Wasserkontakts können dazu führen, dass sich der Kontakt von selbst aktiviert. Dies kann z.B. beim Händewaschen oder Schwitzen passieren. Aktiviert sich der Wasserkontakt im Zeitanzeige-Modus, so erscheint ACW auf dem Display (Abb.
2.4.1. ZEITANZEIGE Die Zeitanzeige ist die vorrangige Anzeige des STINGER (Abb. 2.5.). Wurde der ZeitanzeigeModus ausgewählt, erscheint innerhalb von 2 Sekunden die Zeitanzeige, wenn kein weiterer Knopf bedient wird. Abb. 2.4. Der Zeitanzeige-Modus wird durch den Text TIME und die Modusanzeige angezeigt. In anderen Modi (ausser dem Tauchgangs- und Stopuhr-Modus) kehrt der STINGER mit einem Piepton automatisch in die Zeitanzeige zurück, wenn 5 Minuten lang kein Knopf bedient wird.
Wenn Sie tauchen, werden Startzeit des Tauchgangs und Datum in den Logbuchspeicher eingetragen. Denken Sie daher daran, vor dem Tauchen Zeit und Datum korrekt einzustellen, vor allem, wenn Sie bei der Reise verschiedene Zeitzonen passiert haben. 2.4.2. STOPUHR [TIMER] Die Stopuhr wird durch Drücken des Knopfes S aktiviert, wenn die Zeitanzeige sichtbar ist. Der Text TIMER an der unteren Seite und die Modusanzeige (TIME) auf der linken Seite des Displays zeigen, dass Sie die Stopuhr angewählt haben (Abb. 2.
Mit den Knöpfen + und - können Sie die Funktionen Messen abgelaufener Zeit, Messen der Zwischenzeit, und Zeitmessung zweier Läufer wie folgt anwählen: Beginnen Sie mit dem STINGER einen Tauchgang oder starten Sie den Datentransfer, wird die Stopuhr angehalten. Es ist jedoch möglich, auch während des Tauchens die Stopuhr zu nutzen, wenn die Luft/ EAN-Modi und der Tiefenmessermodus deaktiviert (auf OFF gestellt) sind (siehe Kap. 3.2.).
3. TAUCHEN MIT DEM STINGER Um sich mit den menügesteuerten Funktionen des Computers vertraut zu machen, empfiehlt Ihnen SUUNTO, den Quick Refernce Guide, der mit dem STINGER geliefert wird, zusammen mit den Informationen in den folgenden Kapiteln zu verwenden. In diesem Abschnitt werden Ihnen Funktionsweise und Anzeigen des STINGER erklärt. Sie werden feststellen, dass der Tauchcomputer einfach zu bedienen und abzulesen ist.
a) 3.1 VOR DEM TAUCHGANG 3.1.1. AKTIVIERUNG UND SELBSTTEST b) c) d) Das Instrument kann entweder durch Drücken des Knopfes M aktiviert werden oder der Tauchgangsmodus bzw. Freitauchgangsmodus (je nachdem, welcher Modus voreingestellt wurde) aktiviert sich selbst beim Eintauchen des Instruments in Wasser tiefer als 0,5m (1,5 Fuß) Der eingestellte Tauchgangsmodus wird durch die Texte Air, EAN oder Free zusätzlich zur Modusanzeige auf der rechten Seite des Displays angezeigt (Abb. 3.1.).
die Batteriewarnung nicht erscheint das Instrument korrekte Masseinheiten anzeigt das Instrument korrekte Temperatur- und Tiefenwerte (0,0 m [0 ft]) anzeigt der Ton funktioniert Sie alle gewünschten Anzeigen auf dem benutzerdefinierbaren Displayfeld eingestellt haben die Höhenanpassung und die persönliche Anpassung korrekt vorgenommen wurden (in den Betriebsarten Pressluft und EAN) Ist der EAN-Modus eingestellt, versichern Sie sich, dass der eingegebene Sauerstoffanteil dem der Flaschenfü
Nach der Aktivierung des Tauchgangsmodus oder nach dem Tauchgang wechselt der STINGER nach 5 Minuten zur Zeitanzeige, um Batterie zu sparen, wenn keine Knöpfe bedient werden. Die Berechnungen des Tauchcomputers werden jedoch im Hintergrund solange fortgeführt bis sämtlicher Reststickstoff abgebaut worden ist. Dies kann bis zu 100 Stunden dauern, wie im Kapitel 7.1. Grundlegende Funktionsweisen beschrieben.
TABELLE 3.1. BATTERIESPANNUNGSANZEIGE Die Umgebungstemperatur oder Oxidation der Batterie beeinflusst die Batteriespannung. Falls das Instrument über längere Zeit gelagert wurde, kann die Batteriewarnung erscheinen, obwohl die Kapazität der Batterie noch ausreichend ist. Auch bei niedriger Umgebungstemperatur kann die Batteriewarnung erscheinen, obwohl die Batterie unter wärmeren Bedingungen noch genügend Energie hätte.
Nach der Überprüfung der Batteriespannung wird die Batteriewarnung durch das Batteriesymbol angezeigt. (Abb. 3.6.). Wenn das Batteriesymbol im Oberflächenmodus angezeigt wird oder wenn das Display nur noch schwach zu erkennen ist, kann die Batteriespannung für einen sicheren Betrieb zu gering sein und die Batterie sollte ersetzt werden. Abb. 3.6. Batteriewarnung. Das Batteriesymbol zeigt eine geringe Batteriespannung an. Die Batterie sollte ersetzt werden.
Die Anzeigen können im Oberflächenmodus voreingestellt werden. Wenn der Oberflächenmodus nicht aktiv ist, wählen Sie ihn an, indem Sie den Tauchgangsmodus aufrufen. Das gewählte Display bleibt solange aktiv bis ein anderes Display ausgewählt wird. Die ausgewählten Displays sind die Standardanzeigen im Tauchgangsmodus. Auf die andere verfügbare Anzeige kann über den +/- Knopf zugegriffen werden. Nach 5 Sekunden kehrt die Anzeige automatisch wieder zu der voreingestellten Standard-Anzeige zurück. 3.1.3.1.
3.2. TAUCHEN 3.2.1. TAUCHEN MIT PRESSLUFT 3.2.1.1. TAUCHGANGSPLANUNG [PLAN] Im Luft/ EAN-Oberflächenmodus ist es zu jeder Zeit möglich, den Tauchgangsplanungsmodus durch Drücken des Knopfes S aufzurufen. Nachdem der Text PLAN und die Modusanzeige angezeigt wurden (Abb. 3.8.), wird nun die Nullzeit für eine Tiefe von 9m [30ft] dargestellt. Wenn Sie + drücken, wird die nächst tiefere Stufe in 3m- [10ft]- Schritten bis zu einer Tiefe von 45m [150ft] bzw.
Im Planungsmodus können Sie sich ausserdem folgende Informationen vorheriger Tauchgänge ansehen: berechneten Reststickstoff sämtliche Tauchgangsdaten der letzten 4 Tage Sauerstofftoxizität (Nitrox-Modus) Die Nullzeiten der verschiedenen Tiefen werden kürzer ausfallen als bei Ihrem ersten frischen Tauchgang. ANZEIGE DER TAUCHGANGSNUMMERIERUNG BEI DER TAUCHGANGSPLANUNG Abb. 3.8. Tauchgangsplanung. Der Text PLAN und die Modusanzeige weisen auf den Planungsmodus hin.
3.2.1.2. EINRICHTEN DER ANZEIGE IM PRESSLUFT-MODUS Mit dem - Knopf nehmen Sie die Voreinstellung in der unteren linken Ecke des Display vor (Abb. 3.4.): Abb. 3.10. Der Tauchgang hat gerade erst begonnen. Die verfügbare Nullzeit ist größer als 199 Minuten. maximale Tiefe oder Temperatur mit dem + Knopf nehmen Sie die Voreinstellung in der unteren rechten Ecke des Display vor (Abb. 3.4.): Tauchzeit oder aktuelle Zeit 3.2.1.3.
Während eines Nullzeittauchgangs werden folgende Informationen angezeigt (Abb. 3.11.): die aktuelle Tiefe in Metern [ft] die Höhenanpassung auf der rechten Seite des mittleren Fensters mit einem Wellen- und einem Bergsymbol (A0, A1, oder A2) (siehe Tabelle 3.3.) die persönliche Anpassung auf der rechten Seite des mittleren Fensters mit einem Tauchersymbol und +Zeichen (P0, P1, oder P2) (siehe Tabelle 3.4.) die noch verfügbare Nullzeit in Minuten (NO DEC TIME) im mittleren Fenster.
3.2.1.4. SICHERHEITSSTOPS Abb. 3.12. Dreiminütiger empfohlener Sicherheitsstop. Abb. 3.13. Verbindlicher Sicherheitsstop. Sie sollten einen verbindlichen Sicherheitsstop in der angegebenen Zone einhalten. 34 Sicherheitsstops gehören zur Durchführung sicherer Tauchgänge und sind wesentlicher Bestandteil der meisten Tauchtabellen.
3.2.1.4.1. EMPFOHLENER SICHERHEITSSTOP Bei jedem Tauchgang tiefer als 10m zählt der Computer für den Sicherheitsstop im Tiefenbereich zwischen 3m und 6m [10ft 20ft] drei Minuten lang rückwärts. Angezeigt wird dies durch das STOP-Zeichen und die Rückwärtszählung (beginnend bei 3 Minuten bis 0) im mittleren Displayfeld, anstelle der Anzeige der Nullzeit. (Abb. 3.12.). Der empfohlene Sicherheitsstop wird, wie sein Name schon sagt, empfohlen.
Abb. 3.14. Verletzung des verbindlichen Sicherheitsstops. Der abwärts gerichtete Pfeil und der akustische Alarm weisen Sie darauf hin, auf die geforderte Tiefe abzutauchen. 36 Wenn das Zeichen für einen verbindlichen Sicherheitsstop erscheint, dürfen Sie nicht in eine geringere Tiefe als 3m [10ft] auftauchen. Tun Sie dies, erscheint ein abwärts gerichteter Pfeil auf dem Display und ein akustischer Dauerton ertönt (Abb. 3.14.).
3.2.1.5. AUFSTIEGSGESCHWINDIGKEITSANZEIGE Die Aufstiegsgeschwindigkeit wird grafisch an der linken Seite des Displays wie folgt dargestellt: TABELLE 3.2. AUFSTIEGSGESCHWINDIGKEITSANZEIGE Wenn die maximal erlaubte Aufstiegsgeschwindigkeit überschritten wird, erscheinen die SLOW-Warnung und das STOP-Zeichen, was darauf hinweist, dass die maximal erlaubte Aufstiegsgeschwindigkeit permanent überschritten wurde oder dass die momentane Aufstiegsgeschwindigkeit sich über dem erlaubten Maximalwert befindet.
Abb. 3.15. Aufstiegsgeschwindigkeitsanzeige. Blinkendes SLOW und 4 Segmente werden angezeigt, ein akustischer Alarm ertönt: Aufstiegsgeschwindigkeit liegt über 10m /Min. [33ft/ min]. Dies ist ein Hinweis, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Das STOP- erscheint, weil Sie einen vorgegebenen Sicherheitsstop in einer Tiefe von 6m [20ft] durchführen sollten. 38 Immer wenn SLOW-Warnung und STOP-Zeichen erscheinen (Abb. 3.15.), sollten Sie unverzüglich Ihren Aufstieg verlangsamen.
3.2.1.6. DEKOMPRESSIONSTAUCHGÄNGE Wenn die Anzeige NO DEC TIME 0 anzeigt, wird Ihr Tauchgang ein Dekompressionstauchgang, d.h. Sie müssen einen oder mehrere Dekompressionsstops auf Ihrem Weg zur Oberfläche einhalten. Die Anzeige NO DEC TIME wird durch die Anzeige CEILING und ein blinkendes ASC TIME ersetzt. Es erscheint ein aufwärts gerichteter Pfeil (Abb. 3.17.).
Die Aufstiegszeit (ASC TIME = Ascent Time) ist die minimale Zeit, welche zum Erreichen der Oberfläche bei einem Dekompressionstauchgang notwendig ist. Sie beinhaltet: die benötigte Zeit, um zur Deko-Stufe mit einer Geschwindigkeit von 10 m/min [33 ft/min] aufzutauchen plus die auf der Deko-Stufe benötigte Zeit.
DEKOMPRESSIONSSTUFE, DEKOMPRESSIONSZONE, DEKOMPRESSIONSGRENZE UND DEKOMPRESSIONSBEREICH Für die Dekompression ist es wichtig, dass Sie die Bedeutung der Begriffe Dekompressionsstufe; Dekompressionsgrenze und Dekompressionsbereich kennen (Abb. 3.16.): Die Dekompressionsstufe ist die geringste Tiefe, zu der Sie auftauchen dürfen, wenn Sie dekomprimieren. In dieser Tiefe, oder tiefer, müssen Sie einen oder mehrere Dekompressionsstops durchführen (CEILING).
Wenn die See rauh ist, kann es sehr schwierig sein, eine konstante Tiefe nahe der Oberfläche einzuhalten. In diesem Fall ist es ratsam, einen zusätzlichen Abstand zur Deko-Stufe einzuhalten, um sicher zu gehen, dass die Wellen Sie nicht über die Deko-Stufe hinaus anheben. SUUNTO empfiehlt eine Dekompression tiefer als 4m [13ft], auch wenn eine Deko- Stufe in geringerer Tiefe angegeben wird. Abb. 3.17. Dekompressionstauchgang unterhalb der Dekompressionsgrenze.
ANZEIGE UNTERHALB DER DEKOGRENZE Die blinkende Anzeige ASC TIME und ein aufwärts gerichteter Pfeil weisen Sie darauf hin, dass Sie sich unterhalb der Dekompressionsgrenze aufhalten (Abb. 3.17.). Sie sollten sofort mit Ihrem Aufstieg beginnen. Die Deko-Stufe wird Ihnen auf der linken Seite, die minimale Aufstiegszeit auf der rechten Seite des mittleren Displayfensters angezeigt.
angezeigt wird. Sie dürfen erst dann auftauchen, wenn die Anzeigen ASC TIME und CEILING erloschen sind. Dies bedeutet, dass der Dekompressionsstop und der verbindliche Sicherheitsstop abgeschlossen wurden. Es wird empfohlen, auch das Erlöschen der STOP-Anzeige abzuwarten. Dies bedeutet, dass der dreiminütige empfohlene Sicherheitsstop ebenfalls abgeschlossen wurde. Abb. 3.20. Dekompressionstauchgang oberhalb der Dekompressionsstufe. Beachten Sie den abwärts gerichteten Pfeil und die Er- Warnung.
3.2.2. TAUCHEN MIT EAN (NITROX) 3.2.2.1. VOR DEM TAUCHGANG Dieser Tauchcomputer kann sowohl für das Tauchen mit Pressluft (Air-Modus) als auch zum Tauchen mit sauerstoffangereicherter Luft (EAN/Nitrox-Modus) verwendet werden. Beim Betrieb des Computers im Nitrox-Modus muss der Sauerstoffgehalt der verwendeten Tankfüllung korrekt eingegeben werden, damit der Computer korrekte Sauerstoff- und Stickstoffberechnungen durchführen kann.
3.2.2.2. EINRICHTEN DER ANZEIGE IM NITROX (EAN)-MODUS MAX Abb. 3.21. Nitrox-Anzeige. Die maximale Tiefe basierend auf den Einstellungen O2% (21%) und PO2 (1,4 bar) beträgt 54,1 m [177ft]. Befindet sich der Computer im Nitrox-Modus, gehören die Anzeige des Sauerstoffanteils und des Sauerstoffpartialdruckes zur Standardanzeige im unteren Teil des Displays. Mit dem Knopf nehmen Sie die Voreinstellung in der unteren linken Ecke des Displays vor (Abb. 3.22.
3.2.2.3. SAUERSTOFF-ANZEIGE Im Nitrox-Modus erscheint die Nitrox-Anzeige mit allen erforderlichen Informationen zu Sauerstoff, nachdem der Tauchcomputer aktiviert wurde. Das Display zeigt folgendes (Abb. 3.21.): den Sauerstoffanteil in Prozent, dargestellt durch O2%, auf der linken Seite des unteren Displays. den eingestellten Sauerstoffteildruck mit PO2 auf der rechten Seite des unteren Displays. die maximal zulässige Tiefe basierend auf den oben genannten eingegebenen Werten.
3.2.2.4. SAUERSTOFFGRENZBEREICH (OLF) Zusätzlich zur Stickstoffsättigung gibt Ihnen der Tauchcomputer den Wert der Sauerstoffsättigung an. Diese Berechnungen beinhalten komplett eigene Funktionen. Der Tauchcomputer berechnet separat die ZNS-Sauerstofftoxizität und die pulmonare Sauerstofftoxizität (Sauerstofftoxizität in der Lunge). Letztere wird durch die Hinzunahme von Sauerstofftoxizitäts-Einheiten (OTU = Oxygen Toxicity Units) berechnet.
3.2.3. AN DER OBERFLÄCHE 3.2.3.1. OBERFLÄCHENPAUSE NACH EINEM TAUCHGANG MIT PRESSLUFT ODER NITROX (EAN) Ein Aufstieg in eine geringere Tiefe als 1,2 m [4ft] versetzt den Tauchcomputer vom Tauchmodus in den Oberflächenmodus, welcher die folgenden Informationen beinhaltet (Abb. 3.24 und 3.25.
Alternative Anzeige im unteren Displaybereich, entsprechend der getroffenen Voreinstellungen und Betriebsmodus: Abb. 3.24. Anzeige im Oberflächenmodus. Sie haben einen 18minütigen Tauchgang durchgeführt, dessen maximale Tiefe 20,0m [66ft] betrug. Ihre aktuelle Tiefe ist 0,0m [0ft] und die Dauer der Oberflächenpause beträgt 0 Min.
3.2.3.2. ACHTUNG-SYMBOL Das ACHTUNG-Symbol dient als Hinweis, die Oberflächenpause zu verlängern. Bestimmte Tauchgangsbedingungen, vor allem mehrere Tauchgänge an aufeinanderfolgenden Tagen mit kurzen Oberflächenpausen, führen zu einer Erhöhung des Risikos einer Dekompressionskrankheit. Stellt der Computer dies fest, passt er seinen Dekompressionsalgorithmus der Situation an und das Warnsymbol erscheint. 3.2.3.3.
(DIVE TIME) wird fortgesetzt. Nachdem Sie sich 5 Minuten an der Oberfläche aufgehalten haben, wird der Tauchgang als beendet angesehen und ein folgender Tauchgang wird als Wiederholungstauchgang gewertet, d.h. der TauchgangsZähler, der im Planungsmodus angezeigt wird, erhöht seinen Wert für den nächsten Tauchgang um 1. 3.2.3.4. FLIEGEN NACH DEM TAUCHEN Die Flugverbotszeit wird im mittleren Fenster neben dem Flugzeugsymbol angezeigt.
Taucher, welche mit normaler Pressluft getaucht sind und keine Symptome einer Dekompressionskrankheit aufweisen, frühestens 24 Stunden nach dem letzten Tauchgang mit einem normalen Jetflugzeug (Kabinendruck entspricht einer Höhe von ca. 2400m [8000ft]) fliegen. Die einzigen beiden Ausnahmen diese Regel betreffend sind: Ein Taucher, dessen Grundzeit (Tauchzeit) innerhalb der letzten 48 Stunden weniger als 2 Stunden betragen hat, sollte eine Oberflächenpause von 12 Stunden einhalten, bevor er fliegt.
TABELLE 3.3. HÖHENBEREICHE Die gewählte Einstellung wird durch Bergsymbole dargestellt (A0, A1 = ein Berg, A2 = zwei Berge). Zudem werden die maximalen Höhenwerte für jeden Höhenbereich angezeigt (siehe Tabelle 3.3.). Kapitel 4.6. beschreibt, wie die Höhenwahl vorgenommen wird. Beim Aufsuchen grösserer Höhen muss sich der Körper zunächst den veränderten Luftdruckbedingungen und dem damit veränderten Lösungsverhältnis von Stickstoff im Blut anpassen.
3.2.4.2. PERSÖNLICHE ANPASSUNG Faktoren, welche zusätzlich zu einer Dekompressionserkrankung führen können, variieren von Taucher zu Taucher und von Tag zu Tag. Sie können durch die Möglichkeit der persönlichen Anpassung im Vorhinein berücksichtigt werden. Die dreistufige persönliche Anpassung ermöglicht die Wahl eines konservativeren Rechenmodells.
Diese Funktion sollten Sie nutzen, um je nach Ihrem persönlichen Zustand ein konservativeres Rechenmodell zu wählen. Dazu sollten Sie Tabelle 3.4. beachten. Unter idealen Bedingungen wählen Sie den vorgegebenen Wert P0. Falls Sie unter erschwerten Bedingungen tauchen wollen oder andere Gründe existieren, die das Risiko einer Dekompressionserkrankung erhöhen, wählen Sie P1 oder die konservativste Einstellung P2.
3.2.5. FEHLERANZEIGEN (ERROR) Dieser Tauchcomputer besitzt Warnindikatoren, die den Benutzer bei der richtigen Reaktion auf Situationen, die mit einem erhöhten Risiko einer Dekompressionserkrankung verbunden sind, unterstützen. Wenn Sie auf diese Warnungen nicht reagieren, wird der Fehlermodus (Error-Modus) aufgerufen. Jede einzelne Nichtbeachtung erhöht die Gefahr eines Dekompressionsunfalls.
3.3. FREITAUCHMODUS / TIEFENMESSERMODUS 3.3.1. VOR DEM TAUCHEN IM FREITAUCHMODUS / TIEFENMESSERMODUS Im Freitauch-/Tiefenmessermodus kann der Tauchcomputer zum Freitauchen oder zum Tauchen mit technischen Gasgemischen benutzt werden.
voreingestellt werden können bzw. im benutzerdefinierten Display gezeigt werden. HINWEIS: Der Umfang der gespeicherten Tauchzeit hängt vom Speicherintervall ab. Beträgt das Aufzeichnungsintervall 4 Sekunden, ist der Profilspeicher des Computers schneller voll als bei einem Aufzeichnungsintervall von 30 Sekunden. Der Umfang der aufgezeichneten Tauchzeit hängt auch von der Dauer eines jeden Tauchgangs ab.
m 3.3.2. EINRICHTEN DER ANZEIGEN IM FREITAUCH-/TIEFENMESSERMODUS Mit dem Knopf nehmen Sie die Voreinstellung in der unteren linken Ecke des Displays vor (Abb. 3.28.): DIVE TIME °C Abb. 3.28. Oberflächenanzeige/ alternative Anzeige m DIVE °C Abb. 3.29. Freitauchgang. Die aktuelle Tiefe beträgt 6,1m, die Tauchzeit 1.03 Minuten, die Tauchgangsnummer ist 1. 60 maximale Tiefe oder Temperatur Mit dem + Knopf nehmen Sie die Voreinstellung in der unteren rechten Ecke des Displays vor (Abb. 3.28.
3.3.3.1. TAGESHISTORIE DER FREITAUCHGANGSDATEN Im Oberflächenmodus des Freitauchmodus ist es zu jeder Zeit möglich, die Tageshistorie der Freitauchgangsdaten aufzurufen, indem Sie den Knopf S drücken. Nach der Anzeige des Textes DAY HIS und der Modusanzeige (Abb. 3.30) wird folgendes angezeigt (Abb. 3.31): Gesamtzahl der Freitauchgänge längster Freitauchgang in Minuten und Sekunden im mittleren Displayfenster tiefster Freitauchgang des Tages Abb. 3.30.
3.3.4. TIEFENMESSERMODUS Der Freitauchgangsmodus wechselt automatisch in den Tiefenmessermodus, wenn der Tauchgang länger als 5 Minuten dauert. Zusätzlich zu den Anzeigen, die im Freitauchmodus sichtbar sind, wird nun die Aufstiegsgeschwindigkeitsanzeige aktiviert. Abb. 3.32. Oberflächenanzeige nach einem Freitauchgang. Das mittlere Displayfenster zeigt die Oberflächenzeit.
3.3.5. OBERFLÄCHENINTERVALL NACH EINEM TAUCHGANG IM FREITAUCH-/ TIEFENMESSERMODUS Ein Aufstieg in eine geringere Tiefe als 1,2 m [4ft] versetzt den Tauchcomputer vom Tauchmodus (DIVING) in den Oberflächenmodus (SURFACE), welcher die folgenden Informationen beinhaltet (Abb. 3.32 und 3.34.
NACH EINEM TAUCHGANG IM TIEFENMESSERMODUS: Die Entsättigungs- bzw. Flugverbotszeit in Stunden und Minuten wird neben einem Flugzeugsymbol im mittleren Displayfenster angezeigt (Abb.3.35.). die Flugwarnung, angezeigt durch ein Flugzeugsymbol Alternative Anzeige im unteren Displaybereich entsprechend der getroffenen Voreinstellungen: die Tauchzeit des letzten Tauchgangs in Minuten, symbolisiert durch DIVE TIME.
3.4. AKUSTISCHE UND OPTISCHE ALARME Der Tauchcomputer ist mit akustischen und optischen Alarmen ausgestattet, um Ihnen anzuzeigen, dass wichtige Grenzen erreicht sind oder um voreingestellte Alarme zu geben. Ein kurzer einzelner Signalton ertönt, wenn der Tauchcomputer automatisch zur Zeitanzeige zurückkehrt.
Sie können zusätzlich benutzerdefinierte Alarme vor dem Tauchgang einstellen. Benutzerdefinierbare Alarme können gesetzt werden für maximale Tiefe, Tauchzeit und Zeit. Der Alarm ertönt, wenn: die eingestellte Maximaltiefe erreicht ist - 24 Sekunden lang oder bis ein Knopf gedrückt wird ertönt ein ununterbrochener Ton. - die Anzeige der maximalen Tiefe blinkt solange bis die aktuelle Tiefe den voreingestellten Wert unterschreitet.
der OLF- Balken (Sauerstofftoleranz) 100% erreicht hat. Alle Segmente blinken. Das Segmente blinken nicht mehr, wenn die Sauerstoffsättigung nicht weiter ansteigt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Sauerstoffpartialdruck geringer als 0,5 bar. 3 Minuten lang ertönt eine ununterbrochene Tonserie und die Hintergrundbeleuchtung wird 5 Sekunden lang aktiviert, wenn der voreingestellte Sauerstoffteildruck erreicht wird. Die Anzeige der maximalen Tiefe wird durch den blinkenden PO2 Wert ersetzt.
4. EINSTELLMODUS [SET] Das Einstellen von Zeit, Datum, der Anzeige zweier Zeitzonen, täglichem Alarm, Einstellungen zum Gerätetauchen und Freitauchen, Tauchzeit- und Tiefenalarme, Höhen- und persönliche Anpassung und die Einstellung der Maßeinheiten werden im Einstellmodus vorgenommen (Abb. 4.1.). Abb. 4.1. Der Einstellmodus wird durch den Text SET und die Modusanzeige deutlich.
3. Drücken Sie S, um die Auswahlmöglichkeiten in der folgenden Reihenfolge zu wechseln: -> Sekunden -> Stunden -> Minuten -> 12/24-StundenFormat -> Jahr -> Monat -> Tag -> Zeitanzeige 2. Zeitzone Stunden -> Zeitanzeige 2. Zeitzone Minuten 4. Drücken Sie während die zweiten Ziffern angewählt sind (blinken), um die Sekunden auf 00 zurückzustellen oder erhöhen Sie den Zahlenwert durch Drücken von +. 5.
HINWEIS: Blinkt eine Anzeige zur Einstellung und wird innerhalb von 10 Minuten kein Knopf bedient, ertönt ein Ton und der STINGER kehrt automatisch wieder zur Zeitanzeige zurück. Wenn Sie Knopf M länger als 2 Sekunden gedrückt halten, schaltet sich die Displaybeleuchtung ein. Abb. 4.5. Einstellmodus für den täglichen Alarm 4.2. EINSTELLEN DES TÄGLICHEN ALARMS [ALM] Sie können am STINGER einen täglichen Alarm programmieren.
Anzeige für den Zeitmodus erscheint und die Alarmeinstellung [On/OFF] blinkt im Display (Abb. 4.6.). 3. Drücken Sie S, um die Auswahlmöglichkeiten in der folgenden Reihenfolge zu wechseln: -> On/OFF -> Stunden -> Minuten 4. Haben Sie den Status [On/OFF] angewählt (Anzeige blinkt), drücken Sie + oder -, um den Status zu ändern. Das -Symbol in der unteren rechten Ecke des Displays zeigt, dass der Alarm eingeschaltet ist. 5.
4.3. EINSTELLMODUS FÜR PRESSLUFT [AIR] UND NITROX [EAN] Innerhalb dieses Einstellmodus können Sie entweder die Betriebsart Pressluft und Nitrox auswählen oder beides deaktivieren. Wählen Sie ON, haben Sie nun die Wahl zwischen Pressluft oder Nitrox (EAN). Abb. 4.7.
3. Drücken Sie S, um die Auswahlmöglichkeiten in der folgenden Reihenfolge zu wechseln: -> Status On/OFF -> EAN/Pressluft (AIR) -> falls EAN gewählt wurde: Sauerstoffanteil % (O2%) -> Sauerstoffpartialdruck (PO2) Haben Sie den Status [On/OFF] angewählt (Anzeige blinkt), drücken Sie + oder -, um den Status zu ändern. Wenn der Modus für EAN/Pressluft (AIR) angewählt wurde (blinkt), drücken Sie + oder -, um den Modus zu ändern.
4.4. EINSTELLEN DES FREITAUCHUND TIEFENMESSERMODUS [FREE] Innerhalb dieses Einstellmodus können Sie den Freitauchmodus auswählen oder deaktivieren und das Aufzeichnungsintervall für Freitauchgangsdaten einstellen. Einstellen des Freitauchmodus (FREE): Abb. 4.11. Status Ein/Aus des Freitauchgangsmodus und Einstellen des Aufzeichnungsintervalls. 1. Drücken Sie S vier (4) mal, wenn sich der Computer im Einstellmodus befindet. Damit wählen Sie den Einstellmodus für Freitauchen aus. (Abb. 4.10.). 2.
4. Haben Sie die Einstellung des Freitauchgangsmodus vorgenommen, drücken Sie den Knopf M, um die Einstellung zu speichern und in den normalen Einstellmodus [SET] zurückzukehren. Hinweis: Sind beide Betriebsarten Pressluft/ Nitrox und Freitauchgang deaktiviert (OFF wurde eingestellt), aktiviert das Instrument bei Eintauchen in Wasser keinen Tauchgangsmodus. 4.5. EINSTELLEN DER TAUCHALARME [DIVE AL] Sie können am STINGER einen Tiefenalarm programmieren.
Abb. 4.15. Einstellmodus. Abb. 4.16. Einstellen der Höhenanpassung. 76 3. Drücken Sie S, um die Auswahlmöglichkeiten in der folgenden Reihenfolge zu wechseln: -> Status On/OFF -> Alarm Tiefengrenze -> Alarm Zeitgrenze Minuten (-> Alarm Zeitgrenze Sekunden) 4. Haben Sie den Status [On/OFF] angewählt (Anzeige blinkt), drücken Sie + oder -, um den Status zu ändern. Wenn der Alarm eingeschaltet ist (Status On), erscheint das -Symbol in der unteren rechten Ecke des Displays. 5.
4.6. EINSTELLEN DER HÖHENANPASSUNG, DER PERSÖNLICHEN ANPASSUNG UND DER MASSEINHEIT [AdJ] Die eingestellte Höhenanpassung und persönliche Anpassung werden sowohl an der Oberfläche als auch während des Tauchgangs angezeigt. Stimmt die Einstellung nicht mit den aktuellen Gegebenheiten oder Bedingungen überein (siehe Kap. 3.2.4.), ist es unbedingt nötig, dass der Taucher vor dem Tauchgang die korrekten Werte in den Computer eingibt.
Auswahl des Einstellmodus für die Höhenanpassung, die persönliche Anpassung und die Auswahl der Masseinheit. (Abb. 4.15.) 2. Warten Sie zwei Sekunden bis sich der Modus automatisch aktiviert. Die Höhenanpassung blinkt im Display (Abb. 4.16.). 3. Drücken Sie S, um die Auswahlmöglichkeiten in der folgenden Reihenfolge zu wechseln: -> Höhenanpassung -> persönliche Anpassung-> Masseinheiten 4. Drücken Sie + oder während der Höhenwert blinkt, um die Höheneinstellung zu verändern (Abb. 4.16.). 5.
5. SPEICHER UND DATENTRANSFER [MEM] Die Speicherfunktionen des STINGER beinhalten den kombinierten Logbuch- und Tauchprofilspeicher, den Speicher der Tauchgangshistorie für Geräte- und Freitauchgänge und Funktionen zum Datentransfer mit PC-Interface. HINWEIS: Nach dem Tauchgang kann 5 Minuten lang nicht auf den Speichermodus zugegriffen werden. Abb. 5.1. Speichermodus. Drücken Sie Knopf M, um von jedem anderen Modus zum Speichermodus [MEM] zu gelangen.
5.1. LOGBUCH- UND TAUCHPROFILSPEICHER [LOG] Abb. 5.3. Logbuch, Seite I. Blättern Sie durch die verschiedenen Seiten des Tauchgangs. Dieser Tauchcomputer beinhaltet ein Logbuch mit großer Kapazität und einen Profilspeicher, welcher im vorher eingegebenen Intervall Daten aufzeichnet. Tauchgänge, die kürzer als das Aufzeichnungsintervall sind, werden nicht berücksichtigt. Mit dem optionalen PC-Interface und dessen Software kann das Aufzeichnungsintervall auf 10, 20, 30 oder 60 Sekunden eingestellt werden.
Die Daten des letzten Tauchgangs werden zuerst dargestellt. Der Text END wird zwischen dem am weitesten zurückliegenden und dem neuesten Tauchgang angezeigt (Abb. 5.7.). Bitte beachten Sie, dass die chronologische Ordnung im Logbuch durch das Datum des Tauchgangs, nicht durch die Tauchgangsnummer, vorgenommen wird. Die folgenden Informationen werden auf den 4 Seiten dargestellt: Seite I, Hauptanzeige (Abb. 5.3.) Tauchgangsnummer innerhalb der Tauchgangsserie. Tauchgänge im Luftbzw.
Abb. 5.5. Logbuch, Seite III. Oberflächenintervall, durchschnittliche Tiefe. ASC TIME, falls der Tauchgang dekompressionspflichtig war. ACHTUNG-Symbol, falls der Tauchgang begonnen wurde, obwohl das ACHTUNGSymbol angezeigt wurde. ein abwärtsgerichteter Pfeil, falls eine Dekompressionsstufe nicht eingehalten wurde. der Sauerstoffanteil der Flaschenfüllung (nur im Nitrox-Modus) der Sauerstoffgrenzbereich (OLF) für den Tauchgang (nur im Nitrox-Modus) Seite III (Abb. 5.5.
erscheinen SLOW und STOP, wenn diese Anzeige gespeichert wurde erscheint ein blinkendes ASC TIME, falls der Tauchgang dekompressionspflichtig wurde. Die Daten des letzten Tauchgangs werden zuerst gezeigt. Den vorhergehenden Tauchgang können Sie durch Drücken von aufrufen. Drücken Sie weitere Male, so bewegen Sie sich rückwärts durch die gespeicherten Tauchgänge. Nur Seite I wird dargestellt, während Sie durch die Tauchgänge blättern.
Das Tauchprofil wird schrittweise jeweils ca. 3 Sekunden lang angezeigt. Der Tiefenwert ist der im jeweiligen Intervall maximale Tiefenwert. Nach Anzeige der letzten Tiefe des ausgewählten Tauchprofils kehrt der STINGER automatisch zur Logbuchseite I des Tauchgangs zurück. Falls gewünscht, kann das Tauchprofil desselben Tauchgangs nochmals abgerufen werden. Führen Sie dazu die oben genannten Schritte erneut aus.
5.2. TAUCHGANGS-HISTORIE [HIS] Die Tauchgangshistorie ist eine Zusammenfassung aller vom Tauchcomputer aufgezeichneten Gerätetauchgänge und Freitauchgänge. Aufrufen des Tauchgangshistorie-Modus: 1. Drücken Sie S zwei (2) mal, während sich der Computer im Speichermodus [MEM] befindet, um die Tauchgangshistorie anzuwählen (Abb. 5.8.). Der Text HIS erscheint am unteren Rand des Displays und zeigt den ausgewählten Modus an. Abb. 5.8. Modus Tauchgangshistorie. 2.
HINWEIS: Die maximal erreichte Tiefe kann mit dem optional erhältlichen PC-Interface und der zugehörigen Software SUUNTO Dive Manager auf 0,0m [0ft] zurückgesetzt werden. Abb. 5.10. Tauchgangshistorie zu Freitauchgängen. 3. Um die Tauchgangshistorie der Freitauchgänge aufzurufen, drücken Sie oder + , während sich der Computer im Modus Tauchgangshistorie befindet. Folgende Informationen zu Freitauchgängen werden angezeigt (Abb. 5.10.
Die Datenübertragung wird mit Hilfe des Wasserkontaktes am STINGER durchgeführt.
Aufrufen des Datenübertragungsmodus: 1. Drücken Sie S drei (3) mal, während sich der Computer im Speichermodus [MEM] befindet, um den Datenübertragungsmodus anzuwählen. Der Text TRPC erscheint am unteren Rand des Displays und zeigt den ausgewählten Modus an (Abb. 5.11.). 2. Warten Sie 2 Sekunden lang, bis sich der Datenübertragungsmodus automatisch aktiviert. HINWEIS: Wenn sich der Tauchcomputer im Datenübertragungsmodus befindet, werden die Wasserkontakte nur für die Datenübertragung genutzt.
6. PFLEGE UND WARTUNG Dieser SUUNTO Tauchcomputer ist ein hochentwickeltes Präzisionsinstrument. Behandeln Sie ihn auch dementsprechend. Er wurde entwickelt, um allen Härten und Anforderungen des Tauchsports standzuhalten. Trotzdem müssen Sie ihn pfleglich behandeln, wie jedes andere Präzisionsinstrument auch. 6.1. PFLEGE IHRES STINGER Versuchen Sie niemals, das Gehäuse des STINGER zu öffnen oder die Knöpfe zu entfernen. Versuchen Sie niemals, den Deckel des Tiefensensors zu entfernen.
90 Falls Sie Kratzer, Brüche oder Ähnliches, was die Haltbarkeit beeinträchtigen könnte, auf dem Display entdecken, so sollten Sie die Displayscheibe umgehend von Ihrem SUUNTO-Händler austauschen lassen. Untersuchen Sie die Federstifte an Armband und Schnalle auf Fehler. Falls sie an Flexibilität verloren haben, lassen Sie sie von Ihrem SUUNTO-Händler austauschen. Reinigen und Spülen Sie das Instrument in frischem Süsswasser nach jedem Tauchgang. Reinigen Sie den Wasserkontakt vorsichtig.
6.2. WARTUNG Wurde das Instrument über längeren Zeitraum nicht gepflegt, kann ein dünner (oft unsichtbarer) Film das Gehäuse überziehen. Ähnlich dem Belag auf den Scheiben eines Aquariums resultiert dieser Film aus organischen Schmutzpartikeln, die sowohl in Salz- als auch in Süßwasser vorhanden sind. Sonnenöl, Silikonspray und Fett beschleunigen diesen Prozess. Aufgrund dieser Verschmutzung kann es zu Wassereinschlüssen am Wasserkontakt und einer Fehlfunktion des STINGER kommen.
6.3. ÜBERPRÜFUNG DER WASSERDICHTIGKEIT Die Wasserdichtigkeit des Instruments muss nach jedem Auswechseln der Batterie, des Mineralglas-Displays oder der Knöpfe geprüft werden. Die Dichtigkeitsprüfung erfordert spezielles Werkzeug und besondere Ausbildung. Überprüfen Sie das Display regelmäßig auf Feuchtigkeit. Stellen Sie Feuchtigkeit fest, ist ein Leck vorhanden.
7. TECHNISCHE BESCHREIBUNG 7.1. GRUNDLEGENDE FUNKTIONSWEISEN NULLZEITGRENZEN Die vom Tauchcomputer angegebenen Nullzeitgrenzen für den ersten Tauchgang auf eine bestimmte Tiefe (siehe Tabellen 7.1. und 7.2.) sind etwas konservativer als die in der U.S. Navy-Tabelle eingetragenen Werte. TABELLE 7.1. NULLZEITGRENZEN (in Minuten) FÜR VERSCHIEDENE TIEFEN (in Meter) FÜR DEN ERSTEN TAUCHGANG EINER TAUCHGANGSSERIE.
TABELLE 7.2. NULLZEITGRENZEN (in Minuten) FÜR VERSCHIEDENE TIEFEN [in ft] FÜR DEN ERSTEN TAUCHGANG EINER TAUCHGANGSSERIE.
BERGSEETAUCHEN Der atmosphärische Druck ist in grösserer Höhe geringer als auf Meereshöhe. Nach dem Aufsuchen einer grösseren Höhe hat der Taucher, verglichen mit den Druckverhältnissen auf der verlassenen Höhe, zusätzlichen Stickstoff in seinem Körper. Dieser zusätzliche Stickstoff wird allmählich abgebaut und ein Gleichgewicht im Körper wird wiederhergestellt.
7.2. MODELL DER REDUZIERTEN GASBLASENBILDUNG, SUUNTO RGBM Das Modell der reduzierten Gasblasenbildung (RGBM = Reduced Gradient Bubble Model) ist ein moderner Algorithmus, der sowohl gelöste als auch freie Gase in Geweben und Blut des Tauchers berücksichtigt. Er wurde in Zusammenarbeit zwischen SUUNTO und Bruce R. Wienke, BSc, MSc, PhD, entwickelt und basiert auf Laborversuchen und Daten aus Tauchgängen, welche auch von DAN zur Verfügung gestellte Daten beinhalten.
SUUNTO RGBM ADAPTIVE DEKOMPRESSION Der Algorithmus RGBM von SUUNTO berücksichtigt sowohl die Effekte der Entstehung von Mikrobläschen als auch ungünstige Tauchprofile bei mehreren durchgeführten Tauchgängen hintereinander. Diese Berechnungen werden Ihrer gewählten persönlichen Anpassung entsprechend modifiziert. Das Muster und die Geschwindigkeit der Dekompression an der Oberfläche wird dem Einfluss durch Mikrobläschen angepasst.
ACHTUNG-SYMBOL DIE EMPFEHLUNG, EIN VERLÄNGERTES OBERFLÄCHENINTERVALL EINZUHALTEN Bestimmte Tauchgangsmuster erhöhen das Risiko einer Dekompressionserkrankung, beispielsweise Wiederholungstauchgänge mit kurzer Oberflächenpause, Wiederholungstauchgänge auf einer größeren Tiefe als der vorhergehende Tauchgang, mehrfache Aufstiege und Tauchgänge an mehreren Tagen hintereinander.
die Überwachung der Sauerstofftoxizität basiert auf einer Langzeittoleranz und die Abbaugeschwindigkeit für Sauerstoff wurde reduziert. Sauerstoffrelevante Informationen werden so vom Computer dargestellt, dass alle Warnungen und Anzeigen während jeder Phase des Tauchgangs einfach und schnell erfasst werden können.
7.4. TECHNISCHE ANGABEN Masse und Gewicht: Durchmesser: 46 mm [1.81 in] Dicke: 15 mm [0.59 in] Gewicht: 110 g [3.9 oz] mit Elastomer-Band Gewicht: 186 g [6.6 oz] mit Edelstahlband Gewicht Titanium: 87 g [3.07 oz] mit Elastomer-Band Gewicht Titanium: 132 g [4.66 oz] mit Titan-Band Tiefen-Messbereich 100 Temperaturkompensierter Druck-Sensor Kalibriert in Salzwasser, Angaben im Süsswasser sind ca. 3% niedriger.
Temperaturanzeige: Anzeigeschritte: 1°C [1,5°F] Anzeigebereich: -20... +50°C (-4... +122°F) Genauigkeit: ±2°C [± 3,6°F] innerhalb von 20 Minuten nach Temperaturänderung Kalender / Uhr: Genauigkeit: ±15 s/ Monat (bei 20°C [68°F]) 12/ 24-Stunden-Anzeige Weitere Angaben: Tauchzeit: 0 999 Min oder 0 200 Min. bei Aufzeichnungsintervallen unter 10 Sek., Zählung beginnt und endet bei einer Tiefe von 1,2m [4ft]. Oberflächenintervall: 0 99 Std. 59 Min.
Logbuch-/Tauchgangsprofil-Speicher: Aufzeichnungsintervall im Luft-/Nitrox-Modus: 20 Sek. (das Aufzeichnungsintervall kann auf 10, 30 oder 60 Sek. mit dem optionalen PC- Interface und dessen Software eingestellt werden); aufgezeichnet wird die während des Intervalls maximal erreichte Tiefe. Aufzeichnungsintervall im Freitauch-/Tiefenmessermodus: 2, 4 (Standardeinstellung),10, 20, 30, 60 Sekunden (vom Benutzer einstellbar) Speicherkapazität: Tiefenanzeige in Schritten von 0,3m [1ft].
Modell zur Berechnung der Gewebe: SUUNTO RGBM Algorithmus (entwickelt von SUUNTO und Bruce R. Wienke) 9 Gewebegruppen Halbwertzeiten der Gewebegruppen: 2,5, 5, 10, 20, 40, 80, 120, 240 und 480 Minuten bei Sättigung. Bei der Entsättigung der Gewebe wurden die Halbwertzeiten vergrössert. Reduziertes Risiko der durch Mikroblasen verursachten Sättigung und Einlagerung durch Speichern der tatsächlichen Berechnung bis zu 100 Stunden nach dem letzten Tauchgang.
Folgende Bedingungen haben Einfluss auf die Lebensdauer der Batterie: Tauchgangsdauer und Art der Tauchgänge Betriebs- und Lagerbedingungen (z.B. Temperatur). Unter 10°C [50°F] verringert sich die erwartete Lebensdauer auf 50 75% des Werts bei 20°C [68°F]. Benutzung der Hintergrundbeleuchtung und der akustischen Alarme. Qualität der Batterie (manche Lithium- Batterien entladen sich unerwartet, was vorher nicht getestet werden kann) Lagerzeit des Tauchcomputers bis zum Kauf.
8. GARANTIE HINWEIS: Die Garantievereinbarungen sind in verschiedenen Ländern unterschiedlich. Informationen zu einem Garantieanspruch finden Sie in der Verpackung Ihres Tauchcomputers. SUUNTO gewährt dem Ersteigentümer des Computers eine Garantie von zwei Jahren auf Verarbeitung und Material, bezogen auf nachfolgend aufgeführte Bedingungen: Der Tauchcomputer sollte ausschließlich von einem autorisierten SUUNTOHändler gewartet oder repariert werden.
Sämtliche Garantieleistungen, eingeschlossen der Garantie der Verkäuflichkeit und Eignung des Instruments für einen bestimmten Einsatzzweck, beginnen am Tag des Produktkaufes und unterliegen den Garantiebedingungen. SUUNTO kann nicht für die Ausfallzeit des Gerätes oder andere entstehende Kosten haftbar gemacht werden. Alle hier nicht aufgeführten Garantievereinbarungen sind nichtig.
9. STICHWORTVERZEICHNIS ASC RATE Abkürzung für Aufstiegsgeschwindigkeit. ASC TIME Abkürzung für Aufstiegszeit. Aufstiegsgeschwindigkeit Die Geschwindigkeit, mit der ein Taucher zur Oberfläche aufsteigt Aufstiegszeit Die minimale Zeit für einen Aufstieg zur Oberfläche bei einem dekompressionspflichtigen Tauchgang. Äquivalente Luft-Tiefe Tabelle, die entsprechende Zeiten für den Einsatz von Pressluft bereitstellt.
CNS% Grenzbereich für die Sauerstofftoxizität. Sehen Sie hierzu auch bei Sauerstofftoxizitätsgrenze nach. DAN Divers Alert Network. DCI Abkürzung für decompression illness = Dekompressionserkrankung. Dekompression Die Zeit, die auf einer Dekompressionsstufe oder in einem Dekompressionsbereich verbracht wird, um dem Körper zu erlauben, überschüssigen Stickstoff abzuatmen. Dekompressionszone/CEILING Zone Der Bereich der Dekompressionstufe + 1,8m[6ft].
EAN Abkürzung für enriched air nitrox = sauerstoffangereicherte Luft. Enriched Air Nitrox Wird auch Nitrox oder Enriched Air = EANx genannt. Diese Luft wurde mit Sauerstoff angereichert. Standardmäßige Mischverhältnisse sind EAN 32 (NOAA Nitrox I = NN I) und EAN36 (NOAA Nitrox II = NN II). Floor Unterste Dekompressionsgrenze, auf der während eines dekompressionspflichtigen Tauchgangs dekomprimiert werden kann. Freitaucher Ein Taucher, der während des Tauchens die Luft anhält.
Hyperkapnie Übermäßiger Kohlensäuregehalt des Blutes. Hält ein Taucher zwischen Apnoe-Tauchgängen nicht ausreichende Pausen ein, ist der Kohlendioxidspiegel des Blutes erhöht. Dies kann den Taucher anfällig für Kohlensäurevergiftung oder Ohnmacht machen. Hyperventilation Erhöhte Atemfrequenz und/oder erhöhtes Atemvolumen. Der Kohlendioxidspiegel des Blutes verringert sich, wobei sich der Sauerstoffspiegel nur unwesentlich erhöht.
NO DEC TIME Abkürzung für Nullzeit. Nullzeit Maximale zur Verfügung stehende Tauchzeit, innerhalb der der Taucher beim Auftauchen keine Dekompressionsstops einhalten muss. Nullzeit-Tauchgang Tauchgang, bei dem man jederzeit ohne Stop zur Oberfläche zurückkehren kann. Oberflächenintervall Zeit, die zwischen dem Auftauchen bei dem vorhergehenden Tauchgang und dem Abstieg zu einem weiteren Tauchgang liegt. OEA = EAN = EANx Abkürzung für Mischgas (Oxygen Enriched Air Nitrox).
PO2 Abkürzung für Sauerstoffteildruck Reduced Gradient Bubble Model Moderner Algorithmus, in dem sowohl gelöste als auch freie Gase in den Geweben des Tauchers berücksichtigt werden. RGBM Abkürzung für Reduced Gradient Bubble Model (Modell der reduzierten Gasblasenbildung). Reststickstoff Die Menge gelösten Stickstoffs im Körper des Tauchers, die nach einem oder mehreren Tauchgängen noch vorhanden ist.
Meist tritt er in Schwimmbädern an der Oberfläche oder während langer Streckentauchphasen auf. SURF TIME Abkürzung für surface interval time (Oberflächenintervall). Tauchgangsserie Eine Anzahl von Wiederholungstauchgängen, die der Computer mit der Aufsättigung des Stickstoffs anzeigt. Ist der Körper restlos entsättigt, erlischt die Anzeige. Tauchzeit Die Zeit vom Verlassen der Oberfläche bis zur Rückkehr an die Oberfläche am Ende des Tauchgangs.
Uhrzeit / Pressluft oder EAN Uhrzeit bleibt LCD+Batterie Test Nitrox Display Datum Sekunden 2. Zeitzone Tauchbereitschaft Stopuhr O2% PO2 max. Tiefe Tauchzeit Temp. Zeit Freitauchen Tauchbereitschaft Zeit Temp. Tauchgang max. Tiefe Tauchzeit Tauchmodus Tauchmodus Speicher Zeit, Datum + 2.
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