de SUUNTO DX BEDIENUNGSANLEITUNG
1. WILLKOMMEN IN DER WELT DER SUUNTO-TAUCHCOMPUTER ............. 8 2. WARNUNGEN UND HINWEISE ..................................................... 10 3. DIE ANZEIGE IHRES SUUNTO USER INTERFACE ............................. 23 3.1. Navigation innerhalb der Menüs ................................................ 24 3.2. Tastensymbole und -funktionen ................................................. 26 4. EINSTIEG .............................................................................. 28 4.1.
5.3. Grenzen des Tauchcomputers .................................................. 5.4. Akustische und optische Alarme ................................................ 5.5. Fehlerbedingungen ............................................................... 5.6. Schlauchlose Übertragung ...................................................... 5.6.1. Montage des Drucksenders ................................................ 5.6.2. Koppeln und Code-Wahl ................................................... 5.6.3.
5.10.2. Batterieanzeige ............................................................ 77 5.10.3. Tauchen in Höhenlagen ................................................... 78 5.10.4. Persönliche Einstellungen ................................................ 80 5.11. Sicherheitsstopps ............................................................... 82 5.11.1. Empfohlene Sicherheitsstopps ........................................... 83 5.11.2. Verbindliche Sicherheitsstopps .......................................
7. NACH DEM TAUCHEN .............................................................. 7.1. Oberflächenintervall ............................................................. 7.2. Tauchgangnummerierung ...................................................... 7.3. Planung von Wiederholungstauchgängen .................................... 7.4. Fliegen nach dem Tauchen .................................................... 7.5. Tauchgangplaner (PLAN NoDec) ............................................. 7.5.1.
10.3. Sauerstoffsättigung ............................................................ 10.4. Isobare Gegendiffusion (ICD – isobaric counterdiffusion) ................. 11. GEISTIGES EIGENTUM ........................................................... 11.1. Warenzeichen .................................................................. 11.2. Copyright ........................................................................ 11.3. Patenthinweis ..................................................................
1. WILLKOMMEN IN DER WELT DER SUUNTO-TAUCHCOMPUTER Der Suunto DX ist ein Armband-Tauchcomputer, der Ihnen mehr Sicherheit und Komfort beim Tauchen bietet. Der Suunto DX ist der weltweit erste Armband-Tauchcomputer welcher Kreislaufgeräteund Trimixkompatibiltät, einem digitalen 3D-Kompass (mit Neigungsausgleich) und schlauchlose Übertragung der Flaschendaten in einem kompakten Gerät vereint.
Das Benutzerhandbuch des Suunto DX enthält lebenswichtige Informationen für den sicheren Umgang mit Ihrem neuen Armband-Tauchcomputer. Lesen Sie dieses Handbuch vor dem Gebrauch sorgfältig durch und bewahren Sie es an sicherer Stelle auf. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle Funktionen und Anzeigen sowie die Grenzen des Geräts verstanden haben. Am Ende des Handbuchs finden Sie als Hilfestellung ein Glossar mit Begriffen aus dem Tauchsport.
2. WARNUNGEN UND HINWEISE In dieser Anleitung finden Sie verschiedene Hinweise und Warnungen, die entsprechend ihrer Wichtigkeit gekennzeichnet sind. Die Kennzeichnung erfolgt in drei Stufen.
ACHTUNG OBWOHL UNSERE PRODUKTE ALLEN BRANCHENNORMEN ENTSPRECHEN, KÖNNEN DURCH DEN HAUTKONTAKT MIT DEM PRODUKT ALLERGISCHE REAKTIONEN ODER HAUTIRRITATIONEN HERVORGERUFEN WERDEN. VERWENDEN SIE DAS GERÄT IN DIESEM FALL NICHT WEITER, UND SUCHEN SIE EINEN ARZT AUF. ACHTUNG NICHT FÜR BERUFSTAUCHER GEEIGNET! Suunto-Tauchcomputer werden ausschließlich für Sporttaucher entwickelt. Tief- und Sättigungstauchgänge, wie sie bei Berufstauchern vorkommen, erhöhen das Risiko eines Dekompressionsunfalls drastisch.
12 ACHTUNG ES BESTEHT IMMER DAS RISIKO EINER DEKOMPRESSIONSERKRANKUNG, AUCH WENN SIE SICH AN DAS VOM TAUCHCOMPUTER ODER DER TABELLE VORGEGEBENE TAUCHPROFIL HALTEN. KEIN TAUCHCOMPUTER KANN DIE GEFAHR EINER DEKOMPRESSIONSERKRANKUNG ODER SAUERSTOFFVERGIFTUNG AUSSCHLIESSEN! Die individuelle Kondition ist von Person zu Person und von Tag zu Tag unterschiedlich. Diesen natürlichen Schwankungen kann kein Tauchcomputer Rechnung tragen.
ACHTUNG VON TAUCHGÄNGEN, DIE DEKOMPRESSIONSSTOPPS ERFORDERN, WIRD ABGERATEN. SIE SOLLTEN SOFORT MIT DEM AUFSTIEG UND DER DEKOMPRESSION BEGINNEN, WENN DER COMPUTER DIE NOTWENDIGKEIT EINES DEKOMPRESSIONSSTOPPS ANZEIGT! Beachten Sie das blinkende Symbol ASC TIME und den aufwärts weisenden Pfeil. ACHTUNG BENUTZEN SIE BACK-UP-INSTRUMENTE! Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie neben dem Tauchcomputer Tiefenmesser, Finimeter, Uhr und eine Dekompressionstabelle mitführen.
14 ACHTUNG SIE SOLLTEN NICHT FLIEGEN, SOLANGE DAS GERÄT EINE FLUGVERBOTSZEIT ANZEIGT. AKTIVIEREN SIE DAS GERÄT VOR DEM FLIEGEN, UM DIE VERBLEIBENDE FLUGVERBOTSZEIT ÜBERPRÜFEN ZU KÖNNEN. Fliegen oder das Aufsuchen größerer Höhen innerhalb der Flugverbotszeit kann das Risiko einer Dekompressionserkrankung drastisch erhöhen. Beachten Sie auch die Empfehlungen des Divers Alert Network (DAN).
ACHTUNG VERWENDEN SIE KEIN TEIL IHRES TAUCHCOMPUTERS MIT GASGEMISCHEN, DEREN SAUERSTOFFANTEIL ÜBER 40 % LIEGT! Gasgemische mit höherem Sauerstoffanteil können zu Feuer oder Explosion mit Verletzungs- oder Todesfolge führen. ACHTUNG DER SAUERSTOFFANTEIL KANN NUR ALS GANZE ZAHL IN DEN TAUCHCOMPUTER EINGEGEBEN WERDEN. RUNDEN SIE EINEN IN KOMMASTELLEN ANGEGEBENEN SAUERSTOFFANTEIL KEINESFALLS AUF! 31,8 % Sauerstoff sollten Sie als 31 % eingegeben.
16 ACHTUNG WÄHLEN SIE DEN KORREKTEN EINSTELLUNGSMODUS FÜR DIE HÖHENANPASSUNG! Wenn Sie in Gewässern tauchen, die höher als 300 m (1000 ft) liegen, muss die Höhenanpassung korrekt vorgenommen werden, da der Tauchcomputer sonst die Dekompressionsberechnung nicht korrekt durchführen kann. Der Tauchcomputer ist nicht für den Gebrauch in Höhen über 3000 m (10000 ft) ausgelegt. Eine fehlerhafte Höhenanpassung oder das Tauchen in Höhenlagen über 3000 m führen zur Anzeige falscher Tauchgangs- und Planungsdaten.
ACHTUNG ÜBERSCHREITEN SIE KEINESFALLS DIE MAXIMALE AUFSTIEGSGESCHWINDIGKEIT! Zu schnelles Aufsteigen erhöht die Gefahr eines Dekompressionsunfalls. Sie sollten immer die verbindlichen und empfohlenen Sicherheitsstopps einhalten, nachdem Sie die maximal empfohlene Aufstiegsgeschwindigkeit überschritten haben. Eine Nichtbeachtung des verbindlichen Sicherheitsstopps beeinflusst die Dekompressionsberechnung für die nächsten Tauchgänge.
18 ACHTUNG TAUCHEN SIE KEINESFALLS MIT SAUERSTOFFANGEREICHERTER LUFT, WENN SIE NICHT PERSÖNLICH DEN SAUERSTOFFGEHALT DER FLASCHENFÜLLUNG ÜBERPRÜFT UND DEN WERT IN IHREN TAUCHCOMPUTER EINGEGEBEN HABEN! Fehler bei der Feststellung des Sauerstoffanteils einer Flaschenfüllung und bei der Eingabe des Sauerstoffanteils O2 % in den Tauchcomputer führen zu falschen Tauchgangsplanungsdaten.
ACHTUNG Beim Aufstieg in größere Höhen kann es zeitweise zu einer Änderung des Gleichgewichts des im Körper gelösten Stickstoffs kommen. Es wird empfohlen, vor dem Tauchen eine mindestens dreistündige Akklimatisierungsphase in der neuen Höhe einzuplanen.
20 ACHTUNG Selbstverständlich kann die Software keine Tauchausbildung ersetzen. Beim Tauchen mit Gasgemischen setzen Sie sich Risiken aus, die bei Verwendung normaler Pressluft nicht bestehen. Aus diesem Grund dürfen Tauchgänge mit Trimix, Triox, Heliox, Nitrox oder Kombinationen dieser Gemische nur nach Absolvierung eines entsprechenden Spezialtrainings durchgeführt werden. ACHTUNG Gehen Sie beim Planen Ihrer Tauchgänge stets von realistischen AMV- und Druckwerten aus.
ACHTUNG Das Suunto USB-Kabel auf keine Weise auseinander- oder umbauen. Dadurch könnten Stromschläge oder Feuer ausgelöst werden. ACHTUNG Das Suunto USB-Kabel nicht verwenden wenn es ganz oder teilweise beschädigt ist. VORSICHT Nur im angegebenen Temperaturbereich verwenden. VORSICHT Das Suunto USB-Kabel nur für Suunto Tauchcomputer verwenden. Vor dem Gebrauch die Kompatibilität überprüfen. VORSICHT Das Suunto USB-Kabel nur in trockenem und sauberem Zustand verwenden.
22 VORSICHT Heben Sie die Flasche niemals am Flaschendrucksender hoch, da sonst der Deckel brechen und Wasser in das Gerät eindringen kann. Falls die Flasche zu Boden Fällt, während der Sender an der ersten Stufe des Atemreglers montiert ist, stellen Sie vor dem nächsten Tauchgang sicher, das der Sender keinen Schaden davongetragen hat. HINWEIS Der Wechsel in den Modus AIR nach einem Tauchgang im MIXED oder CCR-Modus ist erst möglich, nachdem die Flugverbotszeit abgelaufen ist.
3.
3.1. Navigation innerhalb der Menüs Der Suunto DX hat vier Hauptbetriebsarten: die Modi TIME (Zeit), DIVE (Tauchen), PLAN (Planung) und MEM[ORY] (Speicher). Daneben gibt es den Untermodus COMPASS (Kompass), der aus den Modi TIME und DIVE aufgerufen werden kann. Mit der Taste MODE wird zwischen den Hauptbetriebsarten umgeschaltet. Mit den Tasten UP/DOWN kann in den Modi DIVE und MEM ein Untermodus ausgewählt werden.
COMPASS SETTINGS Calibrate Declination Timeout TIME DIVE LIGHT SETTINGS Alarm Time Dual Time Date Units Backlight Contrast Tones SETTINGS CC Gases OC Gases / Gases Set Point Personal / Altitude Tank Press Pairing Tank Press Alarm Depth Alarm Dive Time Alarm Sample Rate Deepstop Air Time PLAN LIGHT SUB-MODES Air Mixed CCR Gauge Off MEM LIGHT LIGHT SUB-MODES Logbook History 25
3.2. Tastensymbole und -funktionen In der nachfolgenden Tabelle werden die Hauptfunktionen der Tasten des Tauchcomputers erklärt. Eine genauere Beschreibung der einzelnen Tasten und ihrer Verwendung finden Sie in den entsprechenden Abschnitten dieser Bedienungsanleitung. Tabelle 3.1.
Symbol Taste Drücken Hauptfunktionen UP Kurz Zwischen alternativen Anzeigen umschalten Untermodus ändern Werte erhöhen UP Lang Gasumschaltung im MIXED und CCR-Modus Gasauswahl im SURFACE-Modus anzeigen (nur MIXED und CCR). Im SURFACE-Modus Sollwerte anzeigen und zwischen Tiefen umschalten (nur CCR).
4. EINSTIEG Um die Möglichkeiten ihres Suunto DX vollständig ausschöpfen zu können, sollten Sie sich etwas Zeit nehmen und den Tauchcomputer an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen. Stellen Sie Uhrzeit und Datum korrekt ein und nehmen Sie Einstellungen für Alarme, Signaltöne, Einheiten und Hintergrundbeleuchtung vor. Danach können Sie den Kompass kalibrieren und testen. Der Suunto DX ist ein äußerst benutzerfreundlicher Tauchcomputer, und Sie werden seine Funktionen schnell kennenlernen.
ZWISCHEN ZWEI TAUCHGÄNGEN KÖNNEN SIE DAS OBERFLÄCHENINTERVALL ÜBER DIE SCHNELLZUGRIFFE DES TIME-MODUS PRÜFEN! HINWEIS Die Sekundenanzeige wird nach 5 Minuten auf Anzeige des Datums zurückgestellt, um Batteriestrom zu sparen. HINWEIS Die Anzeige leuchtet, wenn die Taste MODE länger als 2 Sekunden gedrückt wird. Legen Sie als nächstes die Einstellungen für diese Tastenfunktionen fest. Die nachfolgende Abbildung zeigt, wie Sie das Menü TIME Settings (Zeiteinstellung) aufrufen.
VERWENDEN SIE DIE UP/DOWN-TASTEN, UM ZWISCHEN WECKER, UHRZEIT, DUALZEIT, DATUM, EINHEITEN, KONTRASTWAHL UND SIGNALTÖNEN UMZUSCHALTEN.
4.1.1. Wecker stellen Im Alltag können Sie den Tauchcomputer auch als Wecker nutzen. Sie können wählen, ob der Wecker nur ein einziges Mal, an Werktagen oder täglich ertönt. Zur programmierten Weckzeit blinkt die Anzeige und ein 60 Sekunden dauernder Alarmton ist zu hören. Drücken Sie eine beliebige Taste, um den Wecker abzustellen. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. 4.1.2.
4.1.3. Dualzeit einstellen Im Dualzeiteinstellungsmodus (Dual Time) können Sie Stunden und Minuten für zwei verschiedenen Uhrzeiten einstellen. Dies ist bei Reisen in eine andere Zeitzone nützlich. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. 4.1.4. Datum einstellen Im Datumseinstellungsmodus (Date) können Sie Jahr, Monat und Tag einstellen. Der Wochentag wird automatisch aus dem eingegebenen Datum errechnet.
4.1.5. Maßeinheiten einstellen Im Einheiteneinstellungsmodus können Sie zwischen dem metrischen und dem angloamerikanischen System wählen – Meter/Fuß, Celsius/Fahrenheit usw. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. 4.1.6. Hintergrundbeleuchtung einstellen Im Backlight-Modus können Sie die Hintergrundbeleuchtung ein- und ausschalten (ON/OFF) sowie deren Leuchtdauer festlegen (5, 10, 20, 30 oder 60 Sekunden).
4.1.7. Den Kontrast einstellen Im Contrast-Modus können Sie den Kontrast der Displayanzeige auf einer Skala von 0-10 festlegen. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. 4.1.8. Signaltöne einstellen Im Toneinstellungsmodus (Tones) können Sie die Signaltöne ein- und ausschalten. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. HINWEIS Wenn der Ton abgeschaltet ist, hören Sie keine Alarmsignale. 4.2.
Im DIVE-Modus kann außerdem eine separate Stoppuhr (Tauchzeit-Stoppuhr) genutzt werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Abschnitt 6.1.6, „Stoppuhr (Timer)“. VERWENDEN SIE DIE DOWN-TASTE, UM DIE STOPPUHR ZU STARTEN UND ZWISCHENZEITEN ZU NEHMEN. DIE UP-TASTE STOPPT DIE ZEITNAHME. FALLS SIE ZWISCHENZEITEN GENOMMEN HABEN, KÖNNEN SIE MIT DER UP-TASTE ZWISCHEN DIESEN SCROLLEN. MIT EINEM LANGEN DRUCK SETZEN SIE DIE STOPPUHR AUF NULL ZURÜCK. 4.3.
IN DER OBEREN RECHTEN ECKE DER ANZEIGE WIRD AC ANGEZEIGT, WENN DER TAUCHCOMPUTER MIT WASSER IN BERÜHRUNG IST. DIES AKTIVIERT AUCH DEN DIVE-MODUS. Bei Verunreinigungen oder Ablagerungen auf dem Wasserkontakt kann die automatische Aktivierung fehlschlagen. Der Wasserkontakt muss daher unbedingt sauber gehalten werden. Zur Reinigung kann sauberes Süßwasser und eine weiche Bürste (z. B. Zahnbürste) verwendet werden.
HINWEIS Wasser oder Feuchtigkeit im Bereich des Wasserkontakts können dazu führen, dass sich der Kontakt von selbst aktiviert. Dies kann z. B. beim Händewaschen oder Schwitzen passieren. Aktiviert sich der Wasserkontakt im Modus TIME (Zeit), so wird „AC“ auf der Anzeige eingeblendet und bleibt solange sichtbar, bis sich der Kontakt deaktiviert. Um unnötiges Entladen der Batterie zu vermeiden, sollten Sie den Wasserkontakt deaktivieren, indem Sie ihn säubern und mit einem weichen Handtuch trocknen. 4.4.
BEI ZUGRIFF AUS DEM TIME-MODUS WERDEN UHRZEIT UND RICHTUNG UNTEN IN DER ANZEIGE DARGESTELLT. BEI ZUGRIFF AUS DEM DIVE-MODUS WERDEN AKTUELLE TIEFE ODER MAXIMALE TIEFE SOWIE FLASCHENDRUCK, PEILUNG, TAUCHZEIT ODER TEMPERATUR ANGEZEIGT. HINWEIS Bei Aufruf im DIVE-Modus können Sie mit den Tasten UP/DOWN zwischen alternativen Anzeigen umschalten. 4.4.1. Kompassanzeige Der Suunto DX stellt den Kompass grafisch in Form einer Kompassrose dar.
4.4.2. Peilung fixieren Eine Peilung kann als Hilfe zum Einhalten eines gewählten Kurses fixiert werden. Sie wird durch Richtungspfeile angezeigt. DIe zuletzt fixierte Peilung wird gespeichert und ist beim nächsten Aufrufen des Kompasses verfügbar. Im DIVE-Modus werden fixierte Peilungen auch im Logbuch gespeichert. ZUM FESTSTELLEN EINER RICHTUNG SELECT DRÜCKEN. Der Suunto DX bietet außerdem eine Navigationshilfe für Dreiecks- und Viereckskurse sowie für einen Gegenkurs.
Symbol Erklärung Sie bewegen sich in einem Winkel von 180° zur fixierten Peilung Sie bewegen sich in einem Winkel von 120° (bzw. 240°) zur fixierten Peilung 4.4.3. Kompasseinstellungen Die Kompasseinstellungen (Kalibrierung, Deklination und Wartezeit vor Moduswechsel) werden im COMPASS-Modus vorgenommen: Kalibrierung Aufgrund von Änderungen des Erdmagnetfelds muss der elektronische Kompass des Suunto DX gelegentlich neu kalibriert werden.
HINWEIS Die Kalibrierungssequenz startet von automatisch, wenn Sie das Gerät zum ersten Mal in Betrieb nehmen. Starke elektromagnetische Felder wie Stromleitungen, Lautsprecher und Magnete können die Kompasskalibrierung beeinflussen. Der Kompass sollte daher neu kalibriert werden, falls Ihr Suunto DX einem solchen Feld ausgesetzt war. HINWEIS Bei Fernreisen wird eine Neukalibrierung des Kompass vor der ersten Verwendung am Reiseziel empfohlen.
Um den Kompass zu kalibrieren, gehen Sie wie folgt vor: DAS GERÄT WAAGERECHT HALTEN UND DIE EINHEIT LANGSAM IN EINER GROSSEN ENDLOSSCHLEIFE KREISEN LASSEN, BIS ES PIEPT UND DER TEXT ABGELAUFEN ERSCHEINT. Falls die Kalibrierung mehrmals hintereinander fehlschlägt (es wird „Try Again“ (nochmal versuchen) angezeigt), befinden Sie sich möglicherweise in der Nähe einer Magnetquelle, z. B. größere Metallgegenstände, elektrische Leitungen oder Elektrogeräte.
EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. Wartezeit vor Moduswechsel: Die Wartezeit ist einstellbar. Falls innerhalb dieser Zeit keine Taste gedrückt wird, wechselt der Tauchcomputer automatisch von COMPASS zurück in den Modus TIME bzw. DIVE. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. Sie können den Kompassmodus auch durch langes Drücken der Taste SELECT verlassen.
5. VOR DEM TAUCHEN Verwenden Sie den Tauchcomputer nicht, ohne die Bedienungsanleitung und sämtliche Warnhinweise vollständig gelesen zu haben. Sie müssen sich sicher sein, dass Sie Bedienung, Anzeigen und Grenzen des Geräts vollständig verstanden haben. Falls Sie Fragen zur Bedienungsanleitung oder zu Ihrem Tauchcomputer haben, wenden Sie sich bitte an Ihren SUUNTO-Fachhändler, bevor Sie das Gerät beim Tauchen verwenden.
TM 5.1. Der Suunto Fused RGBM Suunto Fused RGBM ist eine erweiterte Version des Suunto Technical RGBM. Es umfasst zusätzlich das Dr. Bruce Wienke's FullRGBM, das vollständigste Blasenmodell, das heute existiert. Da das von Dr. Wienke entwickelte Full RGBM nur für tiefe Dekompressionstauchgänge gedacht ist, wird im Suunto Fused RGBM für <40-mTauchgänge das Suunto Technical RGBM verwendet.
Für technische Tauchgänge müssen Sie den Tauchplan erstellt haben und beim Tauchgang verfügbar haben, z. B. auf einer Tafel. Sie benötigen außerdem einen Notfallplan für Gasverluste. Falls es wider Erwarten während des Tauchgangs zu einer Fehlfunktion des Tauchcomputers kommt, verwenden Sie einen alternativen Tiefenmesser zusammen mit einem Timer und halten Sie den Aufstiegsplan und die Gaswechsel ein, die auf Ihrer Tafel vermerkt sind. 5.3.
Alarmtyp Tonfolgen Niedrige Priorität Tabelle 5.2. Anweisungston Dauer Ton 0,8 Sek., Pause 3,2 Sek. Tonfolgen Bedeutung Aufsteigend Aufstieg beginnen Absteigend Abstieg beginnen Ab- und wieder aufsteigend Gas wechseln Die visuelle Information auf dem Display ist zwischen den Tonsignalen sichtbar, um die Batterie zu schonen.
Tabelle 5.3. Alarmanzeigen und Signaltöne Alarmtyp Alarmursache Alarm der hohen Prioritätsstufe gefolgt von Aufstiegsaufforderung (aufsteigende Tonfolge), wiederholt für max. drei Minuten. Die PO2-Anzeige blinkt. Der tatsächliche PO2-Wert ist größer als der eingestellte. Sie befinden sich in zu großer Tiefe für das momentan verwendete Gas. Sie sollten sofort aufsteigen oder ein Gasgemisch mit niedrigerem Sauerstoffanteil wählen.
Alarmtyp Alarmursache Dreimaliger Alarm der hohen Die maximal zulässige Aufstiegsgeschwindigkeit von 10 m pro Minute wurde überschritten. Verlangsamen Prioritätsstufe. Die Sie Ihre Aufstiegsgeschwindigkeit. SLOW-Anzeige blinkt. Alarm der niedrigen Prioritätsstufe gefolgt von Aufstiegsaufforderung (aufsteigende Tonfolge), einmal wiederholt. Das Warnsymbol ASC TIME blinkt und ein Aufwärtspfeil wird angezeigt. Ein Nullzeit-Tauchgang wurde zu einem dekompressionspflichtigen Tauchgang.
Alarmtyp Alarmursache Alarm der niedrigen Prioritäts- Ein obligatorischer Deep Stop wurde missachtet. stufe gefolgt von Abstiegsauf- Steigen Sie ab und führen Sie den Deep Stop durch. forderung (absteigende Tonfolge), wiederholt für die Dauer der Missachtung des Deep Stop. Das DEEPSTOP-Symbol blinkt und ein Abwärtspfeil wird angezeigt. Alarm der niedrigen Prioritäts- Die Deep Stop-Tiefe wurde erreicht.
Alarmtyp Alarmursache Zweimaliger Alarm der niedri- Der OLF-Wert erreicht den Festwert von 80% oder gen Prioritätsstufe. Der 100% Nur im DIVE Mixed-und DIVE CCR-Modus. Sie OLF%- Wert blinkt, wenn der können den Alarm abstellen. PO2-Wert über 0,5 bar liegt. Zweimaliger Alarm der niedri- Die eingestellte Tiefe (3 -120 m / 10 - 394 ft) wurde gen Prioritätsstufe. Die Maxi- unterschritten. Die feste Maximaltiefe (120 m / 394 ft) maltiefenanzeige (MAX) wurde unterschritten. Sie können den Alarm abstellen.
ACHTUNG WENN DER OLF-WERT (SAUERSTOFFGRENZBEREICH) DIE MAXIMALGRENZE ERREICHT, MUSS SOFORT DIE SAUERSTOFFSÄTTIGUNG REDUZIERT WERDEN! Falls Sie nach dieser Warnung keine Maßnahmen ergreifen, um die Sauerstoffsättigung zu verringern, besteht akute Gefahr einer Sauerstoffvergiftung, die zu körperlichen Schäden oder sogar zum Tod führen kann. 5.5.
Im permanenten Fehlermodus wird nur die Warnung „Er“ in der Fenstermitte angezeigt. Der Tauchcomputer zeigt keine Zeiten für Aufstieg oder Stopps an. Alle anderen Anzeigen funktionieren weiterhin, um Informationen für den Aufstieg bereitzustellen. Bei einem beabsichtigten Nullzeit-Tauchgang sollten Sie sofort auf eine Tiefe zwischen 3 m und 6 m (10 - 20 ft) aufsteigen und dort bleiben, solange es Ihr Luftvorrat ermöglicht.
2. 3. Drehen Sie den Sender des Suunto DX von Hand auf den Hochdruckanschluss. ZIEHEN SIE DEN SENDER NICHT ZU FEST AN! Das max. Anzugsmoment ist 6 Nm (4,4 lbsft oder 53 lbsin). Die Dichtigkeit wird durch den O-Ring gewährleistet, nicht durch übermäßiges Anziehen! Montieren Sie den Atemregler an eine gefüllte Druckluftflasche und öffnen Sie langsam das Ventil. Halten Sie die erste Stufe des Atemreglers unter Wasser und prüfen Sie die Verbindung auf Leckagen.
HINWEIS Die Kopplung muss nur vor der ersten Verwendung durchgeführt werden. Späteres erneutes Koppeln ist nur erforderlich, falls Sie den Sender durch einen neuen ersetzen oder ein anderes Mitglied Ihrer Tauchergruppe denselben Code verwendet wie Sie. Um den Sender mit dem Suunto DX Tauchcomputer zu koppeln, gehen Sie wie folgt vor: 1. Stellen Sie sicher, dass der Sender korrekt am Hochdruck-Anschluss der ersten Stufe und der Atemregler korrekt an der Flasche angeschlossen ist. 2.
Falls ein Code bereits von einem anderen Mitglied der Gruppe verwendet wird, muss er vor dem Tauchen geändert werden. So definieren Sie einen neuen Sendercode: 1. Öffnen Sie das Flaschenventil langsam und drehen es vollständig auf. 2. Schließe Sie unverzüglich das Flaschenventil und senken Sie den Druck am Atemregler möglichst schnell auf weniger als 10 bar / 145 psi. Warten Sie etwa 10 Sekunden lang und öffnen Sie das Ventil danach erneut, bis der Druck auf mehr als 15 bar / 300 psi steigt.
2. Im nächsten Menü sehen Sie die bisherige Codenummer. Drücken Sie kurz auf UP, um von „Ok“ auf „Clear“ zu wechseln, und drücken Sie dann SELECT, um den alten Code zu löschen. 3. 4. Drücken Sie kurz auf MODE, um das Einstellungsmenü zu verlassen. Halten Sie den Suunto DX nahe an den Sender (der Druck im System muss über 15 bar / 300 psi liegen). Der Tauchcomputer zeigt kurz die empfangene neue Codenummer und beginnt dann, die übertragenen Druckwerte anzuzeigen.
5.6.3. Datenübertragung Nach der Kopplung empfängt der Suunto DX die Flaschendruckdaten vom Sender. Abhängig von der gewählten Einheit wird der Druck in bar oder psi angezeigt. Immer wenn der Suunto DX ein gültiges Signal empfängt, erscheint das Blitzsymbol unten links in der Anzeige. Tabelle 5.4. Anzeigen im Zusammenhang mit der Druckübertragung Anzeige Bedeutung Abb. Cd:-- Kein Code gespeichert, der Tauchcomputer ist zur Koppelung mit dem Sender bereit. A Cd:10 Eingestellter Code.
Anzeige Bedeutung Abb. no conn Die Meldung „no conn“ erscheint, wenn das Gerät keine Daten vom Sender empfängt. Der Druckwert wurde seit über einer Minute nicht aktualisiert. Der letzte gültige Druckwert wird angezeigt. Das Blitzsymbol erscheint hierbei nicht. Der Sender befindet sich außerhalb der Reichweite (>1,2 m/4 ft), er befindet sich im Energiesparmodus oder er ist auf einen anderen Kanal eingestellt. Aktivieren Sie den Sender, indem Sie aus dem Atemregler atmen.
5.7. DIVE-Modus aufrufen Der Suunto DX bietet vier Tauchmodi: Den AIR-Modus zum Tauchen mit normaler Pressluft, den MIXED-Modus zum Tauchen mit sauerstoff- und/oder heliumangereicherten Gasgemischen, den CCR-Modus zum Tauchen mit Kreislauftauchgeräten und den GAUGE-Modus zur Verwendung des Computers als Zeitmesser. Der aktuell ausgewählte Tauchmodus wird beim Aufruf des DIVE-Modus (Tauchen) angezeigt. Mit den Tasten UP/DOWN kann zwischen den Untermodi gewechselt werden.
5.8. Einstellungen im Modus DIVE Der Suunto DX hat verschiedene vom Benutzer definierbare Funktionen sowie Tiefenund Zeit-Alarme, die Sie Ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend einstellen können. Die Einstellungen im DIVE-Modus sind abhängig vom gewählten Untermodus (AIR, MIXED, CCR, GAUGE); beispielsweise sind die Einstellungen für Sollwert nur im Untermodus CCR verfügbar. Die folgende Tabelle zeigt die in den einzelnen Untermodi des DIVE-Modus verfügbaren Einstellungen. Tabelle 5.5.
Einstellung Modus AIR (Druckluft) MIXEDModus CCR-Modus Modus GAUGE (Tiefenmesser) Tiefenalarm X X X X Tauchzeitalarm X X X X Aufzeichnungsrate X X X X Deep Stop X Restluftzeit X X Die folgende Abbildung zeigt, wie Sie das Einstellungsmenü im Modus DIVE (Tauchen) aufrufen. TAUCHEINSTELLUNGEN MIT UP/DOWN-TASTEN WÄHLEN. HINWEIS 62 Einige Einstellungen können erst fünf (5) Minuten nach dem letzten Tauchgang geändert werden.
5.8.1. CC-Gaseinstellungen Im CCR-Tauchmodus (DIVE CCR) muss immer der korrekte Sauerstoff- und Heliumanteil des/der Verdünnungsgas(e) in Ihrer/n Verdünnungsflasche(n) in den Tauchcomputer eingegeben werden, um eine korrekte Gewebe- und Sauerstoffberechnung zu gewährleisten. Der Sollwert-Modus wird verwendet, um die Höchst- und Mindestwerte für den Sauerstoffpartialdruck einzustellen. Im CCR CC-Gas-Einstellmodus wird auch die den Einstellungen entsprechende zulässige maximale Tauchtiefe angezeigt.
5.8.2. Die Offene-Kreislauf-Gase einstellen Im Modus DIVE MIXED oder DIVE CCR müssen die richtigen Sauerstoff- und Heliumanteile in Prozent des/der Offene Kreislauf Gas(e) in allen Tauchflaschen (sowie Zusatzgase) stets in den Tauchcomputer eingegeben werden, um eine korrekte Gewebe- und Sauerstoffberechnung zu gewährleisten. Außerdem muss ein Grenzwert für den Sauerstoffpartialdruck festgelegt werden. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE.
Die Berechnung der Aufstiegszeit (ASC TIME) basiert auf der Annahme, dass Sie sofort mit dem Aufstiegsprofil beginnen und die Primärgase sofort wechseln, wenn die jeweilige maximale Tauchtiefe erreicht ist. In anderen Worten, bei Verwendung der als primär definierten Gase wird der optimale Aufstiegsplan in Echtzeit berechnet. Um einen möglichst pessimistischen Wert zu erhalten, der von einer Situation ohne Gaswechsel ausgeht, können Sie die Gase als SEKUNDÄR definieren.
EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. Die Voreinstellung für den Mindestsollwert für PO2 beträgt 0,7 bar (Bereich 0,4–0,9 bar). EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. Die Voreinstellung für den Höchstsollwert für PO2 beträgt 1,3 bar (Bereich 1,0-1,5 bar). EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE.
Umschalten zur Höchsttiefe kann an- oder ausgeschaltet werden (ON/OFF). ON bedeutet, dass bei der festgelegten Tiefe automatisch zum Höchstsollwert geschaltet wird, OFF bedeutet, dass der Sollwert manuell umgeschaltet wird. Die Voreinstellung für Umschalten Hoch ist ON, 20 m / 70 ft (Bereich 15-60 m / 50-200 ft). EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. Umschalten zur Mindesttiefe kann an- oder ausgeschaltet werden (ON/OFF).
Oberfläche Mindestsollwert 0.7 Mindestsollwert 0.7 Umschalten zu Mindestsollwert 10 m Umschalten zu Höchstsollwert 20 m Höchstsollwert 1.3 Höchstsollwert 1.3 In der Abbildung oben ist ein CCR-Tauchgang mit Verwendung von Sollwerten (Mindestsollwert 0,7 / Höchstsollwert 1,3) dargestellt, mit automatischem Umschalten zwischen Höchst- (Umschalten Höchsttiefe ON 20 m) und Mindest- (Umschalten Mindesttiefe ON 10 m) Sollwert.
5.8.4. Persönliche Einstellungen / Höhenanpassung Die Modi zur Einstellung der aktuellen Höhe und die persönlichen Einstellung werden angezeigt, wenn der DIVE-Modus aufgerufen wird. Wenn die Einstellungen nicht mit den tatsächlichen persönlichen und Höhenbedingungen (siehe Abschnitt 5.10.3, „Tauchen in Höhenlagen“ und Abschnitt 5.10.4, „Persönliche Einstellungen“) übereinstimmen, ist es unbedingt erforderlich, dass Sie vor dem Tauchgang die korrekten Werte eingeben.
EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. 5.8.6. Flaschendruckalarm einstellen Der Flaschendruck kann im Bereich von 10–200 bar / 200-3000 psi gewählt und einoder ausgeschaltet werden (ON/OFF). Dieser Alarm ist der SekundärflaschendruckAlarmpunkt. Er wird aktiviert, wenn der Flaschendruck unter den eingestellten Grenzwert fällt. Sie können diesen Alarm abstellen. Der 50-bar-Alarm (700 psi) ist fest eingestellt und kann nicht geändert werden. Sie können diesen Alarm abstellen.
5.8.7. Tiefenalarm einstellen Werkseitig ist der Tiefenalarm auf 30 m / 100 ft eingestellt. Sie können ihn jedoch nach Ihren eigenen Vorstellungen ändern oder ganz abschalten. Die Tiefe kann zwischen 3 m und 300 m/10 ft und 984 ft eingestellt werden. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. 5.8.8. Tauchzeitalarm einstellen Die Tauchzeitalarmfunktion kann aktiviert und in verschiedener Weise genutzt werden, um die Sicherheit beim Tauchen zu erhöhen. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN.
5.8.9. Aufzeichnungsrate einstellen Die Aufzeichnungsrate bestimmt, wie häufig Tiefe, Zeit, Flaschendruck (sofern aktiviert) und Wassertemperatur gespeichert werden. Die werkseitige Standardeinstellung liegt bei 20 Sekunden (vom Benutzer wählbar: 0, 20, 30, oder 60 Sek.). EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. 5.8.10. Einstellungen für Deep Stops Im DIVE AIR-Modus können Sie Deep Stops nach Bedarf aktivieren (ON) oder deaktivieren (OFF).
5.8.11. Restluftzeit einstellen Im Einstellungsmodus „Air Time“ können Sie die Restluftzeitanzeige aktivieren (ON) oder deaktivieren (OFF), abhängig davon, ob Sie diese Anzeige verwenden. Die Restluftzeit kann nur angezeigt werden, wenn Sie einen schlauchlosen Flaschendrucksender verwenden. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE. 5.9.
HINWEIS Aus Sicherheitsgründen führt der Tauchcomputer die Sauerstoffberechnungen mit einen Sauerstoff-Prozentsatz von 1 % + O2 % -Einstellung durch. Im Modus MIXED erfolgt die Tauchgangplanung unter Berücksichtigung der eingegebenen Werte für O2 % und PO2 . Informationen zur Einstellung der Nitrox-, Trimix- und/oder Heliox-Gemische finden Sie unter Abschnitt 5.8.2, „Die Offene-Kreislauf-Gase einstellen“. 5.9.1.
5.10.1. DIVE-Modus aktivieren Außer wenn der DIVE-Modus ausgeschaltet (OFF) ist, wird der Tauchcomputer automatisch aktiviert, wenn er tiefer als 0,5 m (1,5 ft) in Wasser eintaucht. Der DIVEModus sollte jedoch bereits VOR dem Tauchgang aktiviert werden, um die Anzeige von Flaschendruck, Höhenanpassung und persönlichen Einstellungen, Batteriezustand, Sauerstoffeinstellungen usw. überprüfen zu können.
WENN DER DIVE-MODUS ZWISCHEN ZWEI TAUCHGÄNGEN AKTIVIERT WIRD, ERSCHEINT DIE GEWEBESÄTTIGUNGSKURVE AUF DEM DISPLAY. DIE SCHNELLEN GEWEBE ERSCHEINEN LINKS AUF DER X-ACHSE UND DIE LANGSAMEN RECHTS. DIE Y-ACHSE ZEIGT DIE MIT DEM RGBM ERRECHNETE GEWEBESÄTTIGUNG IN PROZENT VON 0% BIS 100%. DIE SÄTTIGUNG NIMMT IM VERLAUF DER OBERFLÄCHENZEIT NACH UND NACH AB.
Sender und Tauchcomputer unter Verwendung eines geeigneten Codes korrekt gekoppelt wurden • der Drucksender funktioniert (blinkendes Blitzsymbol, Anzeige des Flaschendrucks) und keine Batteriewarnung angezeigt wird • ausreichend Pressluft für den geplanten Tauchgang vorhanden ist. Der angezeigte Druck sollte mit Hilfe des Back-Up-Druckmessers überprüft werden.
Bei Anzeige des Batteriesymbols im Oberflächenmodus oder bei schwachem Kontrast der Anzeige kann die Batterie zu stark entladen sein, um den Tauchcomputer zu betreiben. Es wird empfohlen, die Batterie zu wechseln. HINWEIS Aus Sicherheitsgründen ist bei Anzeige des Batteriesymbols (niedriger Batteriestand) die Hintergrundbeleuchtung deaktiviert. Der optionale Sender zur schlauchlosen Druckübertragung sendet ein Signal (batt), wenn seine Batterie zur Neige geht.
Weitere Information hierzu finden Sie unter Abschnitt 10.2.2, „Tauchen in Höhenlagen“. Tabelle 5.6. Einstellungen der Höhenanpassung Wert der Höhenan- Höhenbereich passung A0 0 - 300 m (0 - 1.000 ft) A1 300 - 1.500 m (1.000 - 5.000 ft) A2 1500-3.000 m / 5000-304.800,00 cm HINWEIS Abschnitt 5.8.4, „Persönliche Einstellungen / Höhenanpassung“ zeigt wie der Wert für die Höhe eingestellt wird.
5.10.4. Persönliche Einstellungen Persönliche Faktoren beeinflussen die Anfälligkeit für Dekompressionserkrankungen. Diese sind vorhersehbar und können im Dekompressionsmodell berücksichtigt werden. Diese Faktoren sind bei verschiedenen Tauchern unterschiedlich und variieren zudem mit der Tagesform. Die fünfstufige persönliche Einstellung ermöglicht die Wahl eines konservativeren oder aggressiveren Rechenmodells.
Sie können mit dieser Funktionen Ihre Sicherheit beim Tauchen erhöhen, wenn Sie die persönliche Einstellung gemäß Tabelle 5.7, „Persönliche Einstellungen vornehmen“ vornehmen. Unter Idealbedingungen können Sie die Standardeinstellung (P0) beibehalten. Falls Sie unter erschwerten Bedingungen tauchen oder andere Gründe das Risiko einer Dekompressionserkrankung erhöhen, wählen Sie P1 oder die konservativste Einstellung P2.
Wert für persön- Bedingungen liche Einstellung Gewünschte Tabellen P0 Idealbedingungen Standard P1 Risikofaktoren oder nicht ideale Schrittweise zunehmende Bedingungen Sicherheit P2 Vermehrte Risikofaktoren oder nicht ideale Bedingungen ACHTUNG Bedenken Sie, dass die persönlichen Anpassungsoptionen P0 P-2 mit einem hohen Risiko hinsichtlich Dekompressionskrankheit und Unfällen mit Verletzungen oder Todesfolge verbunden sind. 5.11.
5.11.1. Empfohlene Sicherheitsstopps Bei jedem Tauchgang tiefer als 10 m zeigt der Tauchcomputer für den Sicherheitsstopp im Tiefenbereich zwischen 3 und 6 m (10 - 20 ft) einen dreiminütigen Countdown an. Dabei werden in der Mitte der Anzeige anstelle der Nullzeit das STOP-Zeichen und der dreiminütige Countdown eingeblendet. BEI ANZEIGE VON STOP EMPFOHLENEN SICHERHEITSSTOPP FÜR 3 MINUTEN EINLEGEN. HINWEIS Der empfohlene Sicherheitsstopp wird, wie sein Name schon sagt, lediglich empfohlen.
Das STOP-Zeichen wird angezeigt. Sobald Sie sich im Bereich zwischen 6 m und 3 m (20 ft–10 ft) befinden, werden zusätzlich das CEILING-Symbol, die Tiefe, auf der der Stopp durchgeführt werden soll, und die Zeitdauer des Stopps angezeigt. Warten Sie mit dem Auftauchen, bis das Zeichen für den verbindlichen Sicherheitsstopp erlischt. Die Gesamtlänge des verbindlichen Sicherheitsstopps ist abhängig davon, wie weit die zulässige Aufstiegsgeschwindigkeit überschritten wurde.
BEI ANZEIGE VON CEILING, STOP UND ABWÄRTSPFEIL SOFORT (INNERHALB VON 3 MINUTEN) MINDESTENS AUF TIEFE DER DEKOSTUFE ABTAUCHEN. Verletzen Sie die Vorschriften zum verbindlichen Sicherheitsstopp weiterhin, wird die Berechnung der Gewebesättigung beeinflusst und die Nullzeit für den folgenden Tauchgang kann verkürzt werden. Sie sollten dann Ihr Oberflächenintervall vor dem nächsten Tauchgang verlängern. 5.12. Deep Stops Beim Suunto DX werden bei allen Tauchgängen tiefer als 20 m / 66 ft Deep Stops aktiviert.
Bei Missachtung eines Deep Stops wechselt der Tauchcomputer nicht in den Fehlermodus (Er). Die nächste Dekompression kann jedoch aus Sicherheitsgründen verlängert werden. HINWEIS 86 Auch wenn Sie die Deep Stop-Funktion verwenden, werden am Ende des Tauchgangs die empfohlenen Sicherheitsstopps aktiviert.
6. TAUCHEN Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zur Bedienung des Tauchcomputers und zur Interpretation der Anzeigen. Der Tauchcomputer ist sehr übersichtlich und leicht abzulesen. Jede Anzeige zeigt nur die für den jeweiligen Tauchmodus relevanten Daten. 6.1. Tauchen im Modus AIR (DIVE Air) In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zum Tauchen mit normaler Pressluft. Hinweise zum Aktivieren des Modus DIVE Air finden Sie unter Abschnitt 5.7, „DIVEModus aufrufen“.
HINWEIS Die im DIVE-Modus auf dem Tauchcomputerdisplay sichtbaren Standardfelder werden im SURFACE-Modus definiert. 6.1.1. Grundlegende Tauchdaten Bei Nullzeit-Tauchgängen werden folgende Informationen angezeigt: • aktuelle Tiefe in Meter (Fuß) • verfügbare Nullzeit in Minuten (NO DEC TIME) • Aufstiegsgeschwindigkeit als Balkenanzeige auf der rechten Seite • blinkendes Achtung-Symbol, wenn ein verlängertes Oberflächenintervall empfohlen wird (siehe Tabelle 7.
DOWN-TASTE WECHSELT ZWISCHEN ANZEIGE VON MAXIMALER TIEFE, AKTUELLER UHRZEIT UND FLASCHENDRUCK. UP-TASTE WECHSELT ZWISCHEN ANZEIGE VON TAUCHZEIT UND WASSERTEMPERATUR. Bei aktivierter schlauchloser Druckübertragung wird zusätzlich angezeigt: • Restluftzeit, mittleres Fenster links (AIR TIME), sofern Air Time aktiviert ist (ON) • Flaschendruck in bar (oder psi), unten links • Flaschendruck, grafisch auf der linken Seite 6.1.2.
Im Lesezeichen werden Tauchtiefe, Tauchzeit, Wassertemperatur und Kompasskurs (bei eingeschaltetem Kompass) sowie Flaschendruckdaten (sofern verfügbar) angezeigt. Um während des Tauchgangs ein Lesezeichen zu speichern, drücken Sie die Taste SELECT. Sie erhalten eine kurze Bestätigung. MIT DER TASTE SELECT WIRD WÄHREND DESTAUCHGANGS EIN LESEZEICHEN GESPEICHERT. 6.1.3.
DER AKTUELLE FLASCHENDRUCKLIEGT BEI 165 BAR, DIE RESTLUFTZEIT BETRÄGT 52 MINUTEN. Eine Änderung Ihres Luftverbrauchs wird in 1-Sekunden-Intervallen über einen Zeitraum von 30 bis 60 Sekunden erfasst. Erhöht sich Ihr Luftverbrauch, wirkt sich dies in kürzester Zeit auf die verbleibende Restluftzeit aus, während bei gesenktem Luftverbrauch die Restluftzeit nur allmählich verlängert wird.
HINWEIS Temperaturschwankungen beeinflussen den Flaschendruck und damit auch die Berechnung der Restluftzeit. HINWEIS Wenn die Air-Time Funktion abgeschaltet ist (OFF), wird die Restluftzeit nicht angezeigt. Warnungen bei geringem Luftdruck Der Tauchcomputer warnt Sie mit zwei (2) aufeinander folgenden Doppeltönen und einer blinkenden Druckanzeige, wenn der Flaschendruck den Wert 50 bar / 700 psi erreicht.
NORMALE AUFSTIEGSRATE. ACHTUNG AKTIVIERTE HINTERGRUNDBELEUCHTUNG, ALARMTÖNE UND BLINKENDE ANZEIGE FÜR AUFSTIEGSGESCHWINDIGKEIT ZEIGEN AN, DASS SIE SCHNELLER ALS 10 M PRO MINUTE AUFSTEIGEN. LEGEN SIE AUF EINER TIEFE VON 6 M EINEN VERBINDLICHEN SICHERHEITSSTOPP EIN! ÜBERSCHREITEN SIE KEINESFALLS DIE MAXIMALE AUFSTIEGSGESCHWINDIGKEIT! Zu schnelles Aufsteigen erhöht die Gefahr eines Dekompressionsunfalls.
WÄHRENDES DES ABSTIEGS WERDEN SIE AN DEN ERFORDERLICHEN DEEP STOP IN 16 M TIEFE ERINNERT. BEIM AUFSTIEG WIRD EIN DEEP STOP IN 16 M TIEFE FÜR DIE ANGEZEIGTE ZEIT (42 S VERBLEIBEND) EMPFOHLEN. 6.1.6. Stoppuhr (Timer) Die Stoppuhrfunktion kann beim Tauchen auch als Timer für unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Im DIVE AIR, MIXED oder CCR-Modus wird die Stoppuhr durch einen langen Druck auf MODE aktiviert. Das Starten und Stoppen erfolgt mit SELECT.
Wenn Sie während eines Tauchgangs die Nullzeit überschreiten, stellt Ihnen Ihr Tauchcomputer die notwendigen Informationen für einen Dekompressionstauchgang zur Verfügung. Anschließend liefert das Gerät Informationen für Oberflächenintervall und Wiederholungstauchgänge. Anstatt feste Tiefen für die Dekompression vorzugeben, erlaubt der Tauchcomputer, den Dekompressionsvorgang in einem variablen Tiefenbereich durchzuführen (kontinuierliche Dekompression).
ACHTUNG DIE TATSÄCHLICHE AUFSTIEGSZEIT KANN LÄNGER ALS DIE VOM COMPUTER ANGEZEIGTE ZEIT SEIN! Die Aufstiegszeit erhöht sich, wenn: • Sie in der Tiefe bleiben • Sie langsamer als mit 10 m / 33 ft pro Minute aufsteigen • Sie den Dekompressionsstopp in einer Tiefe unterhalb der Ceiling-Tiefe einlegen Diese Faktoren erhöhen außerdem den Atemgasbedarf, welchen Sie zum Aufstieg benötigen.
Die Tiefe von Dekostufe und Dekogrenze hängt von Ihrem Tauchprofil ab. Die Dekostufe liegt in geringer Tiefe, wenn Sie gerade dekompressionspflichtig geworden sind, verbleiben Sie jedoch in der Tiefe, verschiebt sie sich nach unten und die Aufstiegszeit erhöht sich. Ebenso können Dekogrenze und Dekostufe nach oben wandern, während Sie dekomprimieren. Bei rauer See kann es sehr schwierig sein, eine konstante Tiefe nahe der Oberfläche einzuhalten.
ACHTUNG TAUCHEN SIE KEINESFALLS OBERHALB EINER EINZUHALTENDEN DEKOSTUFE! Sie müssen während der Dekompression unterhalb der Dekostufe bleiben. Um dies sicher gewährleisten zu können, sollten Sie die Dekompression etwas unterhalb der Dekostufe ausführen. Anzeige unterhalb der Dekogrenze Die blinkende Anzeige ASC TIME und ein aufwärts weisender Pfeil bedeuten, dass Sie sich unterhalb der Dekogrenze befinden. Sie sollten sofort mit dem Aufstieg beginnen.
DER NACH OBEN WEISENDE PFEIL IST ERLOSCHEN UND DIE ANZEIGE ASC TIME HAT AUFGEHÖRT ZU BLINKEN. DIES BEDEUTET, DASS SIE DEN DEKOMPRESSIONSBEREICH ERREICHT HABEN. Die Dekompression beginnt nun, erfolgt jedoch sehr langsam. Sie sollten Ihren Aufstieg daher fortsetzen. Anzeige innerhalb der Dekozone Bei Erreichen der Dekozone werden zwei gegeneinander gerichtete Pfeile („SanduhrSymbol“) angezeigt. Nachfolgende Abbildung zeigt die Anzeige bei einem dekompressionspflichtigen Tauchgang innerhalb der Dekozone.
Während des Dekompressionsstopps wird ein Countdown für ASC TIME (Aufstiegszeit) angezeigt. Die nächsthöhere Dekostufe kann aufgesucht werden, sobald dies angezeigt wird. Sie dürfen erst auftauchen, nachdem die Anzeigen ASC TIME und CEILING erloschen sind, d. h. der Dekompressionsstopp und alle verbindlichen Sicherheitsstopps absolviert wurden. Es wird jedoch empfohlen, zu warten, bis das STOP-Symbol ebenfalls erloschen ist.
6.2. Tauchen im MIXED oder CCR -Modus Der MIXED-Modus wird beim Tauchen mit Pressluft oder mit Sauerstoff- oder Heliumangereicherten Gasgemischen verwendet und bietet Speicherplatz für bis zu acht Gemische. Der CCR-Modus wird bei Tauchgängen mit einem Kreislaufgerät verwendet und kann für drei Verdünnungsgase und bis zu acht verschiedene Gasgemische eingestellt werden. Siehe Abschnitt 5.9, „Vor einem Tauchgang im MIXED- oder CCRModus“ 6.2.1.
• • • • • • • Den gewählten Sollwert PO2 (CCR-Modus) aktuelle Sauerstofftoxizität (OLF%) maximale Tiefe aktuelle Uhrzeit Wassertemperatur Tauchzeit Flaschendruck (falls aktiviert) DIE DOWN-TASTE WECHSELT ZWISCHEN ANZEIGE VON O2, MAXIMALER TIEFE, AKTUELLER UHRZEIT UND FLASCHENDRUCK. UP-TASTE WECHSELT ZWISCHEN ANZEIGE VON PO2, OLF%, TAUCHZEIT UND WASSERTEMPERATUR. 6.2.2.
Der Tauchcomputer stellt separate Berechnung für die Vergiftung des zentralen Nervensystems (CNS, Central Nervous System) und für die pulmonale Sauerstoffvergiftung an. Bei letzterer wird zur Messung der Sauerstofftoleranzwert (OTU, Oxygen Tolerance Unit) addiert. Beide Bereiche werden berücksichtigt, so dass die maximale Sättigung als 100 % ausgedrückt werden kann. Als OLF (Oxygen Limit Fraction, Sauerstofftoleranzbereich) wird nur der höhere (und damit begrenzende) Wert aus beiden Berechnungen angezeigt.
HINWEIS Gemischnummer, O2%, He% und PO2 werden beim Scrollen angezeigt. Wenn der eingestellte PO2-Grenzwert überschritten wird, blinkt der angezeigte PO2 -Wert. Der Tauchcomputer erlaubt nicht, das Gasgemisch zu wechseln, wenn der PO2-Wert dadurch überschritten wird. In diesem Fall wird das Gasgemisch angezeigt, kann aber nicht ausgewählt werden. Falls der PO2-Wert unter 0,18 bar liegt, gibt der Tauchcomputer eine Alarmmeldung.
DAS AUSWÄHLMENÜ DURCH GEDRÜCKT HALTEN DER UP-TASTE WÄHLEN UND DURCH DRÜCKEN VON UP SCROLLEN. Der Höchst- und Mindestsollwert oder ein benutzerdefinierter Sollwert können während des Tauchgangs eingestellt werden. EINSTELLEN MIT UP/DOWN-TASTEN. BESTÄTIGEN MIT SELECT-TASTE.
Verdünnungswechsel während des Tauchgangs: VERDÜNNUNGSGAS WECHSELN. DIE UP-TASTE GEDRÜCKT HALTEN, DANN DAS CC-VERDÜNNUNGSGAS-MENÜ WÄHLEN. MIT UP DURCH DIE AKTIVIERTEN VERDÜNNUNGSGASE SCROLLEN. DURCH DRÜCKEN DER SELECT-TASTE NEUES VERDÜNNUNGSGAS WÄHLEN. Aktivierte Gaswechsel im offenen Kreislauf werden gleich wie und gleichzeitig mit dem Wechsel vom CC-Tauchgang (geschlossener Kreislauf) zu einem Tauchgang mit offenen Kreislauf (OC – open circuit) durchgeführt.
DAS AUSWÄHLMENÜ DURCH GEDRÜCKT HALTEN DER UP-TASTE WÄHLEN UND DURCH DRÜCKEN VON UP ZUM OC-GEMISCH SCROLLEN. AUSWAHL MIT DER TASTE SELECT BESTÄTIGEN.„OC“ ERSCHEINT AUF DER ANZEIGE. 6.2.5. Hyperoxische und hypoxische Gemische im CCR Der Suunto DX zeigt HYPER an, wenn in der aktuellen Tiefe das Verdünnungsgas PO2 über 1,6 liegt. Der Suunto DX zeigt HYPOX an, wenn in der aktuellen Tiefe das Verdünnungsgas PO2 unter 0,18 liegt. 6.3.
Im GAUGE-Modus wird immer die Gesamttauchzeit in Minuten rechts unten angezeigt. Zusätzlich wird im mittleren Fenster der Anzeige die Tauchzeit in Minuten und Sekunden angezeigt. Die mit der Taste SELECT bedienbare Tauchzeit-Stoppuhr im mittleren Fenster wird zu Beginn des Tauchgangs aktiviert und kann während des Tauchgangs zurückgestellt werden. DRÜCKEN DER TASTE SELECT WÄHREND EINES TAUCHGANGS ERSTELLT EIN LESEZEICHZEN IM PROFILSPEICHER.
7. NACH DEM TAUCHEN Auch nach der Rückkehr an die Oberfläche liefert der Suunto DX sicherheitsrelevante Tauchganginformationen und Alarmanzeigen. Berechnungen für die Planung von Wiederholungstauchgängen tragen zur Optimierung Ihrer Sicherheit bei. Tabelle 7.1. Alarme Angezeigtes Symbol Bedeutung Achtung-Symbol - Oberflächenintervall muss verlängert werden Dekostufe missachtet oder Bodenzeit zu lang Flugverbots-Symbol 7.1.
Auf den alternativen Anzeigen werden folgende Informationen angezeigt: • maximale Tiefe des letzten Tauchgangs in Meter (Fuß) • Tauchzeit des letzten Tauchgangs in Minuten (DIVE TIME) • aktuelle Uhrzeit (TIME) • aktuelle Wassertemperatur in °C (°F) • Flaschendruck in bar (psi) (falls aktiviert) Im MIXED oder CCR-Modus werden zusätzlich folgende Informationen angezeigt: • Sauerstoff- und Heliumanteil in Prozent (O2%/He • eingestellter Sauerstoffpartialdruck (PO2) • aktuelle Sauerstofftoxizität (OLF%) 7.2.
7.3. Planung von Wiederholungstauchgängen Der Suunto DX verfügt über einen Tauchgangplaner, der die Nullzeitgrenzen für einen Folgetauchgang errechnet und dabei die aufgrund der vorhergehenden Tauchgänge noch bestehende Inertgassättigung berücksichtigt.. Der DIVE PLANNING-Modus wird unter Abschnitt 7.5, „Tauchgangplaner (PLAN NoDec)“ erklärt. 7.4. Fliegen nach dem Tauchen Im DIVE-Modus wird die Flugverbotszeit in der Displaymitte neben dem Flugzeugsymbol angezeigt.
• • Falls Sie an mehreren aufeinanderfolgengen Tage jeweils mehrere Tauchgänge durchführen wollen, sollten Sie danach ein Oberflächenintervall von mehr als 12 Stunden vor einem Flug einplanen, ebenso immer dann, wenn Ihre Tauchgänge dekompressionspflichtig sind.
Mit den Tasten UP/DOWN können Sie in 3-m-Schritten bis maximal 45 m durch die Nullzeiten navigieren. Nullzeiten über 99 Minuten werden als „—“ dargestellt. Während einer Tauchreihe (zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tauchgängen) kann der Oberflächenintervall als Planungsparameter eingegeben werden. Falls der O2%-Wert zu hoch für die geplante Tiefe ist, erscheint anstelle der Nullzeit die Anzeige „NA“.
• errechneter Reststickstoff • gesamte Tauchübersicht der letzten vier Tage Die für verschiedene Tiefen vorgegebenen Nullzeiten sind folglich kürzer als vor dem ersten („frischen“) Tauchgang. Sie können den Planungsmodus durch Drücken der Taste MODE verlassen. HINWEIS Im GAUGE-Modus und im Fehlermodus ist der Tauchgangplaner deaktiviert (siehe Abschnitt 5.5, „Fehlerbedingungen“). Der Planungsmodus berechnet nur die Nullzeit für Verdünnungsgas 1 / Mix1.
7.6. Speichermodus (MEMORY) Die Speicherfunktionen des Tauchcomputers im MEMORY-Modus umfassen Tauchlogbuch (MEM Logbook) und Tauchübersicht (MEM History). Diese Funktionen können im DIVE-Modus aufgerufen werden. Mit den Tasten UP/DOWN kann zwischen den Funktionen umgeschaltet werden. Datum und Eintragszeitpunkt eines Tauchgangs werden im Logbuch gespeichert. Überprüfen Sie vor jedem Tauchgang, ob Uhrzeit und Datum korrekt eingestellt sind, vor allem, wenn Sie sich in einer neuen Zeitzone befinden. 7.6.1.
ES GIBT DREI SEITEN MIT LOGBUCH-INFORMATIONEN. SIE KÖNNEN MIT HILFE DER SELECT-TASTE ZWISCHEN DEN LOGBUCHSEITEN I, II UND III SCROLLEN. DIE DATEN DES LETZTEN TAUCHGANGS WERDEN ZUERST ANGEZEIGT. SIE KÖNNEN MIT DER UP-TASTE DURCH DAS GRAFISCHE TAUCHGANGPROFIL AUF SEITE III SCROLLEN. DURCH GEDRÜCKT HALTEN DER UP-TASTE KANN DIE GRAFIK DES TAUCHGANGPROFILS AUTOMATISCH VORWÄRTS GESCROLLT WERDEN.
• durchschnittliche Tiefe • verbrauchter Flaschendruck (falls aktiviert) • Warnungen • OLF% (AIR, MIXED, CCR) Seite III • Tiefen-/Zeitprofil des Tauchgangs • Wassertemperatur • Flaschendruck (falls aktiviert) • Gaswechsel (MIXED, CCR) • Änderung der Sollwerte (CCR) HINWEIS Die Speicherkapazität hängt von der eingestellten Aufzeichnungsrate ab. Beim ab Werk eingestellten Intervall (20 s) und ohne Senderdaten reicht der Speicher für etwa 140 h. Mit Sender liegt das Minimum bei 35 Stunden.
HINWEIS Je nach Aufzeichnungsrate kann die im Logbuch vermerkte Maximaltiefe um bis zu bis zu 0,3 m (1 ft) von der während des Tauchgangs sichtbaren Anzeige abweichen. 7.6.2. Tauchübersicht Die Tauchübersicht (History) ist eine Zusammenfassung aller vom Tauchcomputer aufgezeichneten Tauchgänge. Folgende Informationen werden angezeigt: ANZEIGE DER TAUCHÜBERSICHT. TAUCHGÄNGE GESAMT, TAUCHZEIT UND MAXIMALE TIEFE. In der Tauchübersicht können maximal 999 Tauchgänge und 999 Tauchstunden gespeichert werden.
7.7. Suunto DM4 Suunto DM4 ist eine optional erhältliche PC-Software, die den Funktionsumfang Ihres Suunto DX in vielseitiger Weise ergänzt. Die DM4-Software ermöglicht die Übertragung der Tauchdaten vom Tauchcomputer auf Ihren Laptop. Sie können daraufhin alle vom Suunto DX aufgezeichneten Daten anzeigen und organisieren. Außerdem können Sie Tauchgänge planen, Kopien der Tauchprofile ausdrucken und Logdaten kopieren, um diese Ihren Freunden online zugänglich zu machen ( http://www.movescount.
• zusätzliche Informationen zu Tauchgängen (z. B. Warnungen, Nichtbeachten einer Dekompressionspflicht, Achtung-Symbol, Lesezeichen, Aufstiegsmarkierung, Dekompressionsstoppmarkierung und Markierung für Dekostufenfehler) • Seriennummer des Tauchcomputers • persönliche Daten (30 Zeichen) Mit DM4 haben Sie Zugriff auf folgende Einstelloptionen: • Eingabe persönlicher Daten mit einer Länge von 30 Zeichen in den Suunto Tauchcomputer.
2. 3. Laden Sie Ihre Tauchgangdaten mit DM4 auf den Laptop. Befolgen Sie die Anweisungen in DM4, um die Daten auf Ihr Movescount.comKonto zu übertragen.
8. WARTUNG UND PFLEGE DES SUUNTO-TAUCHCOMPUTERS Der SUUNTO-Tauchcomputer ist ein hoch entwickeltes Präzisionsinstrument. Er wurde zwar dafür entwickelt, den Belastungen des Sporttauchens standzuhalten, dennoch müssen Sie ihn mit derselben Sorgfalt und Vorsicht behandeln wie alle anderen Präzisionsinstrumente auch.
• • • • • • • • Befindet sich im Gehäuse oder im Batteriefach Flüssigkeit, lassen Sie das Instrument unverzüglich in Ihrem Suunto-Servicecenter überprüfen. Der spezielle Kratzerschutz für den DX hilft, die Displayoberfläche frei von Kratzern zu halten. Er ist separat bei Ihrem Fachhändler erhältlich. Das Anbringen und Auswechseln des Kratzerschutzes ist einfach (eine Anleitung finden Sie unter www.suunto.com).
• • WARTUNG Das Instrument sollte nach jedem Tauchgang mit Süßwasser abgespült und mit einem weichen Tuch abgetrocknet werden. Achten Sie darauf, dass alle Salzkristalle und Sandpartikel entfernt werden. Überprüfen Sie das Display auf Feuchtigkeit oder Nässe. VERWENDEN Sie den Tauchcomputer NICHT, wenn sich im Inneren Feuchtigkeit befindet. Wenden Sie sich an ein autorisiertes Suunto-Servicecenter, wenn die Batterie ausgetauscht oder andere Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen.
Nach dem Austauschen der Batterie oder nach anderen Wartungsarbeiten muss die Wasserdichtigkeit des Geräts geprüft werden. Für die Prüfung sind spezielle Geräte und Kenntnisse erforderlich. Sie müssen das Display regelmäßig auf Anzeichen von Undichtigkeit überprüfen. Feuchtigkeit innerhalb des Tauchcomputers ist ein Hinweis auf Undichtigkeit. Undichtigkeiten müssen unverzüglich beseitigt werden, da Feuchtigkeit dem Gerät ernsthafte Schäden zufügen kann, die unter Umständen nicht mehr reparabel sind.
9. BATTERIEWECHSEL 9.1. Wechsel der Batterie im Tauchcomputer HINWEIS Es wird empfohlen, den Batteriewechsel in einem autorisierten Suunto-Servicecenter durchführen zu lassen. Es ist äußerst wichtig, dass der Batteriewechsel korrekt durchgeführt wird, um Wassereintritt in den Tauchcomputer oder das Batteriefach zu vermeiden. VORSICHT Defekte, die durch unsachgemäßen Batteriewechsel entstanden sind, werden nicht durch die Garantie abgedeckt.
9.2. Wechsel der Batterie des Drucksenders HINWEIS Es wird empfohlen, den Batteriewechsel in einem autorisierten Suunto-Servicecenter durchführen zu lassen. Es ist äußerst wichtig, dass der Batteriewechsel korrekt durchgeführt wird, um Wassereintritt in den Sender zu vermeiden. 9.2.1. Senderbatteriesatz Der Batteriesatz für den Sender beinhaltet eine 3,0 V Lithium-Knopfzelle und einen gefetteten O-Ring. Beim Umgang mit der Batterie dürfen nicht beide Pole gleichzeitig berührt werden.
6. 7. 8. Überprüfen Sie das Innere auf Anzeichen von Verunreinigungen oder Beschädigungen. Wenn Sie Wasser oder eine Verschmutzung erkennen, bringen Sie den Tauchcomputer zur Überprüfung zu einem autorisierten Suunto-Fachhändler. Überprüfen Sie den O-Ring. Ein schadhafter O-Ring kann auf Leckagen oder sonstige Probleme hinweisen. Werfen Sie den alten O-Ring weg, auch wenn er noch verwendbar erscheint. Vergewissern Sie sich, dass die Nut des O-Rings und die Dichtfläche des Deckels sauber sind.
10. TECHNISCHE DATEN 10.1. Technische Daten Abmessungen und Gewicht: Tauchcomputer • Durchmesser: 49 mm (4,93 cm) • Höhe: 17 mm • Gewicht: 107 g (mit Elastomer-Armband), 182 g (mit Titan-Armband) Schlauchloser Flaschendrucksender: • Max. Durchmesser: 40 mm • Länge: 80 mm • Gewicht: 118 g • Auflösung: 1 bar (1 psi) • Arbeitsdruck: 300 bar (4000 psi), maximal zulässiger Druck: 400 bar (5800 psi).
Weitere Angaben: • Tauchzeit: 0 bis 999 min, Zählung beginnt und endet bei einer Tiefe von 1,2 m (4 ft) • Oberflächenzeit: 0 bis 99 h 59 min • Tauchgangzähler: 0 bis 99 Tauchgänge für Wiederholungstauchgänge • Nullzeit: 0 bis 99 min (- - nach 99) • Aufstiegszeit: 0 bis 999 min.
• Speicherkapazität: ca. 140 Tauchstunden bei Aufzeichnungsintervall von 20 Sekunden (ohne Senderdaten) • Tiefenauflösung: 0,3 m (1 ft) Betriebsbedingungen: • Regulärer Höhenbereich: 0 bis 3000 m (10000 ft) über Meeresspiegel • Betriebstemperatur: 0°C bis 40°C / 32°F bis 104°F • Lagertemperatur: -20 °C bis +50 °C / -4 °F bis +122 °F Es wird empfohlen, das Gerät trocken bei Zimmertemperatur zu lagern.
• Die Berechnungen zu EAN- und Sauerstoffsättigung basieren auf Empfehlungen von R.W. Hamilton, PhD und auf aktuell anerkannten Tabellen und Prinzipien für Sättigungszeitgrenzwerte.
• • Qualität der Batterie. (Einige Lithium-Batterien werden plötzlich unbrauchbar, dies lässt sich nicht durch vorherige Tests ermitteln) Lagerzeit des Senders vor Auslieferung an den Kunden. (Die Batterie wird bereits im Werk eingelegt) HINWEIS Niedrige Temperaturen oder interne Oxydierung der Batterie können zur Auslösung der Batteriewarnung führen, obwohl die Batterie noch ausreichend Kapazität besitzt.
Berücksichtigung von größerer Tiefe eines Tauchgangs im Vergleich zum vorhergehenden Tauchgang • Anpassung an schnelle Aufstiege, bei denen es zur (verborgenen) Bildung von Mikroblasen kommt • Konsistenz mit den komplexen physikalischen Gesetzen der Gaskinetik Die Gewebe-Halbwertzeiten im Suunto Fused RGBM wurden von Wienkes FullRGBM abgeleitet, bei welchem der Körper in fünfzehn verschiedene Gewebegruppen aufgeteilt ist.
10.2.1. Sicherheitsaspekte Da jedes Dekompressionsmodell theoretisch ist und nicht auf den individuellen Körperwerten des Tauchers basiert, kann keines dieser Modelle das Risiko der Dekompressionskrankheit völlig ausschließen. Experimente haben gezeigt, dass sich der Körper bei häufigem und regelmäßigem Tauchen bis zu einem gewissen Grad auf die Dekompression einstellt.
Vor dem Tauchen in Höhenlagen muss am Tauchcomputer die richtige Höhenanpassung gewählt werden, damit korrekte Berechnungen durchgeführt werden können. Der maximale Stickstoffpartialdruck, den das mathematische Modell des Tauchcomputers zulässt, wird aufgrund des geringeren Umgebungsdrucks reduziert. Folglich verkürzen sich die möglichen Nullzeiten erheblich. 10.3.
• • • Akustische Alarme ertönen und der OLF-Wert beginnt zu blinken, wenn die 80-%und 100-%-Grenzwerte überschritten werden. Akustische Alarme ertönen und der aktuelle PO2-Wert beginnt zu blinken, wenn der eingestellte Grenzwert überschritten wird. Bei der Tauchgangplanung richtet sich die maximale Tiefe nach den eingestellten Werten für O2 % und PO2. 10.4.
11. GEISTIGES EIGENTUM 11.1. Warenzeichen Suunto und Suunto Fused RGBM sind eingetragene Warenzeichen der Suunto Oy. 11.2. Copyright © Suunto Oy 10/2012. Alle Rechte vorbehalten. 11.3. Patenthinweis Eine oder mehrere Eigenschaften dieses Produkts sind durch Patente geschützt oder wurden zum Patent anmeldet.
12. HAFTUNGSAUSSCHLÜSSE 12.1. CE Das CE-Symbol bestätigt die Konformität mit der EMC-Direktive 89/336/EEC der Europäischen Union. 12.2. EN 13319 EN 13319 ist eine europäische Norm für Tauch-Tiefenmessgeräte. DieTauchcomputer von Suunto entsprechen dieser Norm. 12.3. EN 250 / FIOH Der Druckmesser für den Flaschendruck und die zur Druckmessung verwendete Ausrüstung entsprechen den Anforderungen der europäischen Norm EN 250.
13. EINGESCHRÄNKTE GEWÄHRLEISTUNG VON SUUNTO Suunto garantiert, dass Suunto oder ein autorisiertes Suunto-Servicecenter (im Folgenden als "Servicecenter" bezeichnet) während der Gewährleistungszeit gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser eingeschränkten Gewährleistung nach eigenem Ermessen Material- oder Verarbeitungsfehler kostenlos entweder durch a) Reparatur oder b) Austausch oder c) Auszahlung des Kaufpreises für das Produkt nachbessert.
Schäden oder angebliche Schäden, die durch Verwendung oder Verbindung des Produkts mit Produkten, Zubehörteilen, Software und/oder Serviceleistungen entstanden sind, die nicht von Suunto hergestellt oder bereitgestellt wurden; 4. für austauschbare Batterien. Diese eingeschränkte Gewährleistung ist nicht einklagbar, wenn das Gerät 1. abweichend vom vorgesehenen Gebrauch geöffnet wurde; 2. mit nicht zugelassenen Ersatzteilen repariert bzw.
Haftungseinschränkung Diese eingeschränkte Gewährleistung stellt im gesetzlich zulässigen Rahmen Ihr einziges und ausschließliches Rechtsmittel dar und ersetzt alle anderen ausdrücklichen oder impliziten Gewährleistungen.
14. ENTSORGUNG DES GERÄTS Zeigen Sie bei der Entsorgung des Geräts Verantwortungsbewusstsein und behandeln Sie es als Elektroschrott. Werfen Sie es nicht in den Hausmüll. Sie können es auch bei Ihrem örtlichen Suunto-Fachhändler abgeben.
GLOSSAR ASC RATE Abkürzung für Aufstiegsgeschwindigkeit. ASC TIME Abkürzung für Aufstiegszeit. Atemgerät Jedes in sich geschlossenes lebensunterstützendes System für den Gebrauch unter Wasser. Aufstiegsgeschwindigkeit Die Geschwindigkeit, mit der ein Taucher zur Oberfläche aufsteigt. Aufstiegszeit Die Mindestzeit, die bei einem dekompressionspflichtigen Tauchgang für einen Aufstieg zur Oberfläche erforderlich ist.
Dekompression Die Zeit, die auf einer Dekompressionsstufe oder in einem Dekompressionsbereich verbracht wird, um dem Körper zu erlauben, überschüssigen Stickstoff abzuatmen. Dekompressionsbereich Bei einem dekompressionspflichtigen Tauchgang der Bereich zwischen „Floor“ (Dekogrenze) und „Ceiling“ (Dekostufe), innerhalb dessen der Taucher beim Aufstieg eine Pause einlegen muss.
Floor / Dekogrenze Untere Grenze des Dekobereichs bei einem dekompressionspflichtigen Tauchgang, d. h. die größte Tiefe, in der alle Gewebegruppen mit der Entsättigung beginnen. Ganzkörpervergiftung Form der Sauerstoffvergiftung, welche durch längere Sättigung bei höheren Sauerstoffpartialdrücken stattfindet. Die häufigsten Symptome sind Lungenprobleme, ein brennender Schmerz im Brustkorb sowie Husten und Reduktion der Lungenvitalkapazität. Wird auch als pulmonale Sauerstoffvergiftung bezeichnet.
Multi-Level-Tauchgang Ein Einzel- oder Wiederholungstauchgang, bei dem der Taucher unterschiedlich lange auf unterschiedlichen Tiefen verbleibt. Die Nullzeitgrenzen dieses Tauchgangs werden nicht nur durch die maximal erreichte Tiefe bestimmt. Nitrox Diese Bezeichnung wird beim Sporttauchen für jedes Luftgemisch verwendet, dessen Sauerstoffanteil höher ist als der von Pressluft. NOAA United States National Oceanic and Atmospheric Administration. NO DEC TIME Abkürzung für Nullzeit.
Oxygen Limit Fraction (Sauerstofftoleranzbereich) Ein von Suunto verwendeter Begriff, der den Wert der Balkenanzeige für die Sauerstofftoxizität beschreibt. Dieser Wert richtet sich entweder nach ZNS-% oder OTU-%. Oxygen Tolerance Unit (Sauerstofftoleranzeinheit) PFO Maßeinheit für die Ganzkörpervergiftung (Sauerstofftoxizität). PO2 Abkürzung für Sauerstoffpartialdruck. RGBM Abkürzung für „Reduced Gradient Bubble Model“ (Modell der reduzierten Gasblasenbildung).
Tauchgangserie Eine Anzahl von Wiederholungstauchgängen, zwischen denn der Tauchcomputer Stickstoffsättigung anzeigt. Ist der Körper restlos entsättigt, erlischt die Anzeige. Tauchzeit Die Zeit vom Verlassen der Oberfläche bis zur Rückkehr an die Oberfläche am Ende des Tauchgangs. Trimix Atemgasgemisch aus Helium, Sauerstoff und Stickstoff.
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