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Ziehen von Bodenproben mit dem Pürckhauer-Probenehmer und mit Hilfe
eines Hammers oder mit 90 cm-Handprobennehmer. Bei manchen Böden
nicht einfach, da z.B. steiniger Boden keine Bodenproben bis zu 90 cm Tiefe
zulässt. Hierfür sind Handprobenehmer oft nicht einsetzbar.
Die Beprobungstiefe beträgt 90 cm. Ausnahmen bilden Sommergerste, Kar-
toffeln, Tabak, Obst, Reben und Erdbeeren. Hier werden nur 60 cm beprobt.
Wieviel Proben werden pro ha gezogen und in welcher Verteilung? Die
gezogene Bodenprobe muß die Gesamtheit der Fläche repräsentieren: 8–15
Proben/ha, diagonal, zickzack oder als Schleife.
Für jeden Standort den Erhebungsbogen ausfüllen, Proben in Kunststoffbeu-
tel füllen, verschließen und beschriften.
Einzelprobenentnahme mit Bohrstock oder Spaten
mit Bohrstock: a)
Der Bohrstock wird 30 cm tief in den Boden gesteckt, eine halbe Wendung
umgedreht und dann herausgezogen. Die oberen 2–3 cm Boden werden
verworfen. Der restliche Boden wird in einem Eimer gesammelt.
1/2 Ltr. Boden von 10-12 Einstichen (= Einzelproben) die gut vermischt
sind, werden in einen Polyethylenbeutel gegeben. Den Beutel verschließt
man mit einem Hänge-Etikett, auf dem Namen, Kultur und Parzelle ver-
merkt sind. Probenliste mit Kulturen-Angaben ausfüllen und beilegen.
EIL–SEND verschließen und abschicken.
mit Spaten: b)
Man entnimmt einem schmalen Spatenstich eine dünne, gleichmä-
ßige Scheibe der ganzen Krume. 10 solcher Einzelproben werden in
einem Eimer gesammelt, auf einer Unterlage gut vermischt und von
dieser Mischung 1/2 l entnommen und wie unter a) in einen Polybeu-
tel gegeben. Der Kleingärtner entnimmt seine Probe mit dem Spaten
an 10 verschiedenen Stellen der zu untersuchenden Fläche im Boden.