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Entnahme von Bodenproben
Der „grüne Daumen“ reicht heutzutage für die bedarfsoptimierte Was-
ser- und Düngegabe in der intensiven Pflanzenproduktion nicht mehr aus.
Wirtschaftliche und ökologische Anforderungen erhalten einen immer
größeren Stellenwert. Somit wird die regelmäßige Substrat- bzw. Bo-
denanalyse zu einem wichtigen Element für den Kultivateur. Zu den gän-
gigen untersuchten Größen gehören die Einzelnährstoffe (im wesentlichen
N, P, K, Mg), die Spurennährstoffe (Fe, Mn, B, Cu...), der Salzgehalt, der
pH-Wert und bei Freilandböden das Volumengewicht und der Humusgehalt.
Topfpflanzen
20 Töpfe einer Kultur werden gleichmäßig verteilt ausgewählt, herausgenom-
men, ...
ausgetopft und ein durchgehender schmaler Keil wird herausgeschnit-•
ten. Aus diesen Keilen stellt man in einem Eimer eine Mischprobe mit
mind. 500 ml her.
und mit dem Handprobennehmer werden aus jedem Topf mit einer •
gleichmäßigen drehenden Bewegung Proben gezogen (wobei der ober-
ste cm verworfen wird) und zu einer Mischprobe mit mind. 500 ml zu-
sammengeführt.
Schnittblumen
Vor jeder Neuanpflanzung und unter Glas alle 4 – 6 Wochen, Probenentnahme
gleichmäßig über die Anbaufläche verteilen
Substrat (Fertigsubstrate und eigene Mischung)
20 Proben werden mit dem Probenehmer in unterschiedlichen Tiefen gezogen
und zu einer Mischprobe zusammengeführt.










