User manual
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Es ist anzunehmen, dass ein gefahrloser
Betrieb nicht mehr möglich ist, wenn:
- Das Gerät sichtbare Beschädigungen
aufweist,
- das Gerät nicht mehr arbeitet,
- nach längerer Lagerung unter ungünstigen
Verhältnissen,
- nach schweren Transport-
beanspruchungen.
Schalten Sie das Messgerät niemals gleich
dann ein, wenn es von einem kalten in einen
warmen Raum gebracht wird. Betauung kann
dann das Gerät zerstören.
Betrieb, Durchführung einer Messung
1. Allgemein
a) Schalten Sie das LUX MULTIMETER über
den Taster „EIN/AUS“ ein. Nach einer kurzen
Initialisierungsphase (Selbsttest) in der alle
Segmente der Flüssigkeitskristallanzeige er-
scheinen, ist das Messgerät betriebsbereit.
b) Decken Sie den Lichtsensor (10) mit der
Verschlusskappe (11) ab und stellen Sie den
Bereichsschalter auf 2.000 lx (200 ft-cd).
c) Betätigen Sie einmal den Taster „Nullpunkt“,
die Anzeige wird daraufhin auf „0“ gestellt.
Anschließend entfernen Sie die Sensorabde-
ckung (Verschlusskappe) wieder.
Achtung!!! Ab einer „Gehäusetemperatur“
von ca. +60°C kann es vorkommen, dass das
gesamte Anzeigenfeld „schwarz“ und damit
die Anzeige nicht mehr lesbar wird. Das
LUX MULTIMETER ist in diesem Fall nicht
defekt. Die Schwarzfärbung verschwindet,
sobald die Temperatur von +60°C unter-
schritten wird. Beachten Sie die Angabe
der Einsatztemperatur in den technischen
Daten.
2. Durchführung einer Messung
Zur Durchführung einer Messung gehen Sie
wie folgt vor:
a) Wählen Sie mit dem Taster „LUX/FC“ die
gewünschte Maßeinheit aus, wobei „lx“
die aktuelle Maßeinheit in Europa ist. FC
steht für Foot Candle, eine „veraltete“
Maßeinheit (ft-cd), welche jedoch in einigen
englischsprachigen Ländern nach wie vor
verwendet wird.
Zur Umrechnung gilt folgendes:
1 ft-cd = 10,2 lx
b) Wählen Sie die zu messende Lichtquelle aus.
Es stehen vier verschiedene schaltbare Be-
wertungsstufen zur Auswahl, die
1 = Glühlampen- oder Sonnenlicht
2 = Leuchtstofflampenlicht (Fluoreszenz)
3 = Licht einer Natriumdampf-Hochdruck-
lampe (orangeleuchtend, Straßenfluter)
4 = Licht einer Quecksilberdampf-
Hochdrucklampe
(weißleuchtend, Laterne)
Achtung!!! Bei einer falschen Einstellung
wird ein falscher „Bewertungsfilter“ zugrun-
de gelegt, es kann zu Fehlmessungen kom-
men.
c) Wählen Sie den zu erwartenden Messbereich
mit dem Messbereichsschalter.
Bsp.: In einem Schreib- oder Zeichenbüro
sind Beleuchtungsstärken von bis zu 200
lx möglich. Falls statt eines Messwertes
„
----
“ (Balken oben) angezeigt wird, ist der
Messbereich überschritten, wählen Sie den
nächst höheren Bereich. Falls statt eines
Messwertes „
----
“ (Balken unten) angezeigt
wird, ist der Messbereich unterschritten,
wählen Sie den nächst niedrigeren Bereich.
d) Positionieren Sie den Sensor möglichst direkt
unter die Lichtquelle und lesen Sie die
Beleuchtungsstärke ab.
e) Dadurch, dass die Anzeige 3½-stellig ist,
kann ein Wert bis 1.999 lx angezeigt werden.
Im 20.000-lx-Bereich wird daher die letzte
Digitalstelle in Form einer „0“ im Subdisplay
darunter angezeigt, was dem Faktor 10 ent-
spricht. Der abgelesene Wert im 20.000-lx-
Bereich muss somit mit 10 multipliziert
werden, um den eigentlichen Messwert zu
erhalten. Im 100.000-lx-Bereich wird die
letzte Digitalstelle in Form von „00“ im
Subdisplay darunter angezeigt, was dem
Faktor 100 entspricht. Der abgelesene Wert
im 100.000-lx-Bereich muss somit mit 100
multipliziert werden, um den eigentlichen
Messwert zu erhalten.
3. Umgang mit der Data-„HOLD“-Funktion
Wenn Sie während der Messung von sich
relativ schnell ändernden Messwerten den










