User manual
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Optimieren
Optimieren der Audioleistung
In diesem Abschnitt erhalten Sie nützliche Hinweise und Tipps zur
Leistungsoptimierung Ihres Cubase-Systems. Ein Teil dieses Abschnitts nimmt
Bezug auf die Hardware-Eigenschaften und kann beim Aufrüsten Ihres Systems als
Leitfaden verwendet werden. Details sowie aktuelle Informationen erhalten Sie auf
der Cubase-Website.
Systemauslastung, Aspekte
Spuren und Effekte
Je schneller Ihr Computer ist, desto mehr Spuren, Effekte und EQs können Sie
wiedergeben/einstellen. Was genau einen »schnellen Computer« ausmacht, ist schon
fast eine Wissenschaft für sich, im Folgenden erhalten Sie zumindest einige Hinweise.
Kurze Ansprechverzögerung (Latenz)
Ein wichtiges Leistungsmerkmal ist die Ansprechverzögerung (Latenz). »Latenz« tritt
auf, weil das Audiomaterial in Ihrem Computer in kleinen Einheiten in verschiedenen
Phasen des Aufnahme- und Wiedergabeprozesses zwischengespeichert
(gepuffert) werden muss. Je zahlreicher und größer diese Einheiten sind, desto
höher ist der Latenzwert.
Ein hoher Latenzwert ist besonders nachteilig beim Verwenden von
VST-Instrumenten und beim Mithören über den Computer (d.
h. wenn Sie eine
Live-Audioquelle über die Cubase-MixConsole und die Effekte anhören). Sehr
lange Latenzzeiten (mehrere hundert Millisekunden) können auch bei anderen
Vorgängen, wie dem Mischen, hinderlich sein, da sich z.
B. das Verschieben eines
Reglers erst deutlich später auf das Audiomaterial auswirkt.
Selbst wenn durch direktes Mithören und andere Verfahren die durch sehr lange
Latenzzeiten entstehenden Probleme verringert werden können, ist es praktischer
und besser, mit einem System zu arbeiten, das schnell anspricht.
• Je nach Audio-Hardware können Sie die Latenzzeiten verkürzen, indem Sie
die Größe und die Anzahl der Puffer verringern.
• Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Dokumentation zu Ihrer
Audio-Hardware.










