User manual

Arbeiten mit Dateien
Exportieren und Importieren von Standard-MIDI-Dateien
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HINWEIS
Die MIDI-Datei enthält die Tempoangaben des Projekts (d. h. die Tempo- und
Taktart-Events aus dem Tempospur-Editor bzw. das aktuelle Tempo und die
aktuelle Taktart, falls die Tempospur im Transportfeld deaktiviert ist).
Automation
exportieren
Wenn diese Option eingeschaltet ist, werden die Automationsdaten
(wie Sie sie bei der Wiedergabe hören) in MIDI-Controller-Events
umgewandelt und in der MIDI-Datei gespeichert. Nur Cubase
Elements: Dies beinhaltet auch Automationsdaten, die mit dem PlugIn
»MIDI Control« aufgenommen wurden (siehe das separate
PDF-Dokument »PlugIn-Referenz«).
Beachten Sie Folgendes: Wenn Sie einen kontinuierlichen Controller
(z. B. CC7) aufgenommen haben, der Read-Schalter der
Automationsspur jedoch ausgeschaltet war (wodurch effektiv keine
Automationsdaten für diesen Parameter aufgenommen wurden),
werden nur die Part-Daten dieses Controllers exportiert.
Wenn diese Option ausgeschaltet ist und der Read-Schalter für die
Automation eingeschaltet ist, werden keine kontinuierlichen
Controller-Daten exportiert. Wenn der Read-Schalter ausgeschaltet
ist, werden die Controller-Daten des MIDI-Parts exportiert (und wie
»gewöhnliche« Part-Daten behandelt).
In den meisten Fällen sollten Sie diese Option einschalten.
Insert-Effekte
exportieren
Wenn dies aktiviert ist, werden jegliche von Ihnen hinzugefügte
MIDI-Parameter in der MIDI-Datei enthalten sein.
Marker
exportieren
Wenn diese Option eingeschaltet ist, werden die Marker, die Sie im
Projekt hinzugefügt haben, als SMF-Marker-Events in der Datei
gespeichert.
Als Typ 0
exportieren
Wenn diese Option eingeschaltet ist, erhalten Sie eine MIDI-Datei
vom Typ 0 (alle Daten werden auf einer einzigen Spur angeordnet,
befinden sich jedoch auf unterschiedlichen Kanälen). Wenn diese
Option ausgeschaltet ist, erhalten Sie eine Datei vom Typ 1 (die Daten
werden auf unterschiedlichen Spuren angeordnet). Welche Option Sie
wählen sollten, hängt von der späteren Verwendung der MIDI-Datei ab
(in welcher Anwendung bzw. in welchem Sequenzer Sie sie
verwenden möchten usw.).
Export-Auflösung Sie können eine MIDI-Auflösung zwischen 24 und 960 einstellen. Die
Auflösung entspricht der Anzahl der Ticks pro Viertelnote (pulse per
quarter note, PPQ) und bestimmt die Präzision, mir der Sie die
MIDI-Daten ansehen und bearbeiten können. Je höher die Auflösung,
desto höher die Präzision. Wählen Sie die Auflösung entsprechend
der Anwendung oder dem Sequenzer, in denen Sie die Datei
verwenden möchten, da einige Anwendungen oder Sequenzer nicht
alle Auflösungen unterstützen.
Bereich zwischen
Locatoren
exportieren
Nur der Bereich zwischen den Locatoren wird exportiert.
Verzögerung
miteinbeziehen
Wenn diese Option eingeschaltet ist, wird die Verzögerung der
MIDI-Spur mit exportiert.
Songname für
Typ 0
In diesem Textfeld können Sie einen Namen für die MIDI-Datei festlegen,
der angezeigt wird, wenn Sie die Datei auf einem Keyboard laden.
Option Beschreibung