User manual
Seite:
2
Die Einstellung des in die Laststromes erfolgt ebenfalls mit P1
Mit SW2 ist Bereich im Verhältnis (ca. 1:50) für eine bessere Auflösung kleiner Ströme wählbar.
Konstantspannungsbetrieb (U
const
)
Mit dem Potentiometer P10Bu5 ( nur mit einem Schraubendreher zu betätigen) lässt sich ein Spannungsabfall
an der elektronischen Last im gegebenen Arbeitsbereich einstellen.
Dabei hat dann die Last die Eigenschaft einer veränderbaren Z-Diode dessen maximaler Strom mit Betriebsart
I-const. oder R-const. eingestellt wurde.
Der für eine Z-Diode erforderliche Vorwiderstand kann auch unter anderem durch den Innenwiderstand der
Prüfspannungsquelle gebildet sein.
Sind die Bedingungen für eine Spannungskonstanz erfüllt leuchtet LED2 mit verminderter Helligkeit und zeigt
den aktiven Zustand an. Leuchtet LED2 mit voller Helligkeit wurde ist der Laststrom unterbrochen.
Bei Nichtanwendung dieser Betriebsart ist Potentiometer P3 auf Linksanschlag zu stellen.
Diese Betriebsart kann z.B. für eine kontrollierte Akkuentladung mit Tiefentladeschutz verwendet werden.
Durch den relativ geringen Innwiderstand des Akkusystems ergibt sich ein Abschaltpunkt für den Entladestrom.
Die Einstellung der Abschaltspannung könnte mit P10 vorher z.B. mit einer einstellbaren Spannungsquelle
erfolgen.
Wechselspannungsbelastung
Für einfache Anwendungen zur Belastung von Wechselspannungsquellen wird über ein zweites Buchsenpaar
Bu3 und Bu4 die Wechselspannung über ein internen Brückengleichrichter der elektronischen Last zugeführt.
Der vorgeschaltete Brückengleichrichter ist nicht in die Reglung , Istwertbildung und Anzeige einbezogen.
Die angezeigten Istwerte sind damit ungültig. Eine erforderliche Messung muss daher extern erfolgen.
Für Wechselspannungsbelastung ist die Betriebsart R-const. zu wählen.
Besondere Beachtung bedarf der Einhaltung der maximalen Spitzenspannung von 81Vs .
externer Lastschalter
Die elektronische Last kann unabhängig von der Betätigung des Ein / Aus-Tasters SW3 über eine dreipolige
Buchse (Bu5 auf der Rückseite) gesteuert werden. Die Ansteuerung sollte über ein Wechsler z.B. eines Relais
erfolgen. Der Anschluss ist nicht potentialfrei.
Belastbarkeit und Schutzschaltungen:
Bei Überschreitung der Nennbelastbarkeit von 300W leuchtet die LED2 (>P-nenn) .
Eine Leistungsreserve bis 500W ist nutzbar bis das Kühlsystem seine maximal zulässige Temperatur erreicht
hat. Bei Überschreiten der maximalen Leistung erfolgt eine Lastabschaltung und LED6 (Last-aus) leuchtet.
Wenn die Überlast aufgehoben ist kann elektronische Last mit „Ein/Aus“ Taster SW3 wieder aktiviert werden.
Die Verfügbarkeit dieser Leistungsreserve hängt u.a. von Umgebungs- und Kühlkörpertemperatur ab. Bei
Erreichen der maximalen Kühlkörpertemperatur von 96°C wird der Laststrom unterbrochen und LED1
(T-max) leuchtet.
Nach dem abkühlen schaltet sich der Laststrom (bei einer Hysterese ca. 20°C) automatisch wieder ein.
Diese Leistungsreserve ist z.B. nach einem Kaltstart ca. 4 min. verfügbar.
Die Kühlung erfolgt durch einen temperaturgeführten Lüfter.
Der maximale Laststrom ist auf 25,5 A begrenzt. Ist diese Grenze erreicht leuchtet die LED3 (>I-max).
Bei Überschreiten der Lastspannung von 83Vs erfolgt eine Lastabschaltung und LED4 (>U-max)und LED6
(Last-Aus) leuchten. Nach Aufhebung des Zustands kann mit dem Taster SW3 wieder aktiviert werden.
Die Überspannungsschutzbeschaltung bestehend aus einem Varistor und einer Suppressordiode und
schützt nur vor nicht periodisch auftretenden Spannungsspitzen kurzer Impulsdauer. Bei zu großer
thermischen Belastung der Schutzschaltung wird diese zerstört und führt zu Folgeschäden. Um einen
möglichen Schaden gering zu halten ist diese Einheit gekapselt und als separate Baugruppe ausgeführt.
4. Sicherheitshinweise allgemein
Das Netzgerät ist in Schutzklasse I sowie gemäß EN 61010 und EN 61558 aufgebaut. Der Netztransformator ist als
Sicherheitstrenntransformator aufgebaut und wird primär/sekundär mit 3 kV
eff
geprüft. Netzgeräte gehören nicht in
Kinderhände!
In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen
Berufgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
In Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist das Betreiben von Netzgeräten durch ge-
schultes Personal verantwortlich zu überwachen.
Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, außer wenn dies von Hand möglich ist, können
spannungsführende Teile freigelegt werden. Auch können Anschlußstellen spannungsführend sein. Vor einem
Abgleich, einer Wartung, einer Instandsetzung oder einem Austausch von Teilen muß das Gerät von allen




