Datasheet

STANNOL
GmbH
Oskarstraße 3-7 42283 Wuppertal Tel. 0202-585-0 Telefax 0202-585111 E-Mail info@stannol.de
Technisches Datenblatt
STANNOL
®
- WF305F und WF305S
Voc-freie Flussmittel
Produktbeschreibung:
STANNOL
®
- WF305F und WF305S sind rückstandsarme, kolophonium- und halogenfreie Flussmittel, die die meisten Anforderungen
der Gesetzgebung an die Emission leicht flüchtiger, organischer Komponenten (VOC) erfüllen.
- keine Reinigung notwendig - geeignet für Sprüh- und Schaumfluxer
- Anteil an VOC´s < 1%; erfüllt die gesetzlichen Anforderungen - nicht brennbare Formulierung
- Rückstände können, wenn nötig, mit Wasser entfernt werden
Anwendung:
Geeignet für die Konsumelektronik
und Telekommunikationstechnik, sowie für die professionelle Anwendung auf den üblichen
Wellenlötmaschinen (inkl. Schutzgaslötanlagen).
Empfohlene Anwendungsbedingungen:
Leiterplatte:
STANNOL
®
- WF305F
und
WF305S
wurden für die optimale Benetzung von Metalloberflächen konzipiert und sind mit den
üblichen Kunststoffen kompatibel.
Zusätzlich zeigen STANNOL
®
- WF305F und WF305S eine hohe Aktivität auf
oxidierten Kupferoberflächen und arbeiten auch sehr effektiv auf Zinn/Blei-
Oberflächen.
Maschineneinstellung:
Bei der Umstellung von einem anderen Flussmittel zu
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- WF305F
oder
WF305S
müssen sämtliche Finger-,
Paletten- oder andere Transporteinrichtungen sorgfältig gereinigt werden. Zur Reinigung von Fingertransporten sollte
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®
Flux Ex
200/B
Lösemittelreiniger verwendet werden.
Fluxen:
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®
- WF305F
ist für Schaumfluxer, wie herkömmliche Flussmittel für Standard-Wellenlötmaschinen,
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®
- WF305S
für
Sprüh- oder Wellenfluxer ausgelegt. Um sicherzustellen, dass die gelöteten Leiterplatten den Sauberkeitstest bestehen, sollte der
Flussmittelauftrag nicht mehr als 40 g/m² betragen. Gute Ergebnisse können bereits mit der Hälfte dieser Menge erreicht werden.
Flussmittelkontrolle:
Aufgrund der niedrigen Verdunstungsrate und der fehlenden Wasserabsorption ist die Kontrolle der Flussmittelqualität
während des Lötprozesses einfacher, als bei Flussmitteln auf Alkoholbasis. Dichtemessungen ergeben keinen zuverlässigen Wert für die
Aktivität des Flussmittels, da die Veränderungen nur sehr gering und schwer zu messen sind. Für den Einsatz in der Produktion steht das
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Titrierset
zur Verfügung.
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- WF305F
und
WF305S
sollten nicht unter 0°C gelagert werden, weil es somit der Gefahr des Gefrierens ausgesetzt wird.
Außerdem können Temperaturen unter 10°C eine Separation bewirken. Auskristallisierte Substanzen werden sich aber bei Raumtemperatur
wieder auflösen.
Vorheizung:
Da
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- WF305F
und
WF305S
eine erhebliche Menge Wasser enthalten, ist es notwendig, die Vorheizung so
einzustellen, dass das Lösemittel vollständig entfernt und sichergestellt wird, dass das Flussmittel ausreichend aktiviert ist. Die optimale
Temperatur und Dauer der Vorheizung einer Leiterplatte hängt von ihrer Bestückung und der thermischen Belastbarkeit der Baugruppe ab.
Beides (Vorheiztemperatur und Dauer) sollte so abgestimmt sein, dass der Flussmittelfilm nicht mehr sichtbar nass ist, wenn die Leiterplatte die
Lötwelle erreicht. Eine Einstellung, die gute Resultate ergab, ist hier angegeben.
Bandgeschwindigkeit
m / min 1,5
Temp. auf Bauteilseite
(°C) 110
Es ist vorteilhaft, eine Haube über der Vorheizung zu installieren, um eine effektivere Trocknung und Aktivierung zu erzielen. Dadurch werden
schnellere Transportgeschwindigkeiten und bessere Lötergebnisse möglich. Bei einer Bandgeschwindigkeit von 1,5 m/min, wird eine
Kontaktzone von 38 - 50 mm Breite zwischen der Lötwelle und der Platine empfohlen. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten kann die Kontaktzone
verkleinert werden. Äußerst geringe Transportgeschwindigkeiten können zu matten Lötstellen führen.
Es ist empfehlenswert, das Temperaturprofil der Wellenlötanlage mit dem
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Temperaturprofilmessgerät
einzustellen und
regelmäßig zu überprüfen.
Wichtig ist, dass das Flussmittel komplett abtrocknet und die Lei-terplatte nicht nass ist, wenn sie die Lötwelle erreicht.
Lot:
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- WF305F
und
WF305S
können mit allen üblichen Lotlegierungen eingesetzt werden. Die empfohlene maximale
Lotbadtemperatur beträgt 260°C. Die Lotbadtemperatur kann im allgemeinen im Vergleich zu Prozessen mit herkömmlichen Flussmitteln
reduziert werden. In einigen Fällen kann sie bis auf 235°C gesenkt werden, was zu verbesserten Lötergebnissen und geringeren Verlusten
durch Krätzebildung führt. Die Verweilzeit über der Welle sollte 1,5 - 2,5 Sekunden betragen.
Wenn’s ums Löten geht
When it’s about soldering
Quand il s’agit du soudage

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