Datasheet

Stand: 16.05.22 2
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Eingabe der Testbedingungen
ANWENDUNG
Hard- und Software sind intuitiv zu bedienen.
Mit wenigen Handgriffen ist der Messaufbau
vorbereitet und zur Messung bereit. Die
Temperaturfühler werden auf der zu
testenden Leiterplatte befestigt und
anschließend mit dem Thermologger
verbunden. Danach wird der Thermologger
auf eine Leerplatte gelegt und eingeschaltet.
Nun kann die Testleiterplatte mitsamt dem
Thermologger durch das Lötsystem gefahren
werden. Durch die separate Thermale Box
kann der Thermologger 5000 auch problemlos
in Dampfphasen-Lötanlagen benutzt werden.
Der Stannol Thermologger 5000 wurde zusätzlich für die Verwendung auf einer Lötwelle konzipiert. Bei Wellenlötprozessen
sind die Temperaturänderungen teilweise sehr dynamisch (durchfahren der verschiedenen Wellen). Durch die hohe
Messrate können auch diese dynamischen Prozesse dargestellt werden.
Nach der eigentlichen Messung werden die Daten aus dem Thermologger per USB-Verbindung in die Software übertragen.
Danach ist das System für weitere Messungen einsatzbereit. Die Software enthält eine Reihe von Funktionen, die die
Auswertung der Kurve erleichtern. Dennoch bleibt die Software einfach zu bedienen.
Im Bereich Stammdaten werden Informationen zu Lötanlagen, verwendeten Lote, Hüllkurven und den verwendeten
Testleiterplatten hinterlegt.
Um eine eindeutige Zuordnung der Messergebnisse zu erhalten, kann ein Bild der
Testleiterplatte hinterlegt werden. Darauf kann die Position der einzelnen Fühler
frei definiert werden. Den einzelnen Fühlern können Namen zugewiesen werden,
wodurch die Zuordnung der Profile erleichtert wird.
Es kann ein Sollbereich definiert werden, indem ein oberes und ein unteres
Grenzprofil erstellt wird. Verlässt das gemessene Profil den Sollbereich, wird dies
dem Bediener angezeigt. Eine Auswertung des Profils ist daher ohne genaue
Prozesskenntnisse möglich.
Durch Einblendung der verschiedenen Zonen inkl. der eingestellten
Temperaturen des Ofens wird dem Maschinenbediener angezeigt, in welcher
Zone die entsprechenden Änderungen vorzunehmen sind.
Die Softwareoberfläche wurde so gestaltet, dass alle wichtigen Informationen
auf einen Blick zur Verfügung stehen. Es werden die Temperaturprofile inkl.
des Sollbereichs dargestellt. Zudem erhält der Anwender eine tabellarische
Übersicht über die wichtigsten Kenngrößen.
Es lassen sich Gradienten auf den einzelnen Kurven darstellen. Vorher durchgeführte Messungen lassen sich überlagern,
so dass ein Vergleich durchgeführt werden kann. Einzelne Kurven können ein- bzw. ausgeblendet werden.
Jeder Messung werden die entsprechenden Testbedingungen, die in den Stammdaten hinterlegt sind, zugewiesen. Somit
müssen gleichbleibende Informationen nicht immer neu eingeben werden.
Beim Ausdruck erhält man eine Übersicht über Testbedingungen, das Temperaturprofil und die Testleiterplatte mit der
entsprechenden Position der Fühler. Es stehen sowohl eine integrierte PDF-Ausgabe als auch ein Export der Rohdaten in
eine Excel-Datei zur Verfügung.
Hauptanwendungsfenster
Leiterplatte mit Fühlerpositionen