Safety data sheet
Große ausgelaufene Mengen: Das Ausfließen des Materials verhindern, wenn dies ohne Risiko
möglich ist. Mittels eines Wassersprühnebels Dämpfe reduzieren oder Dampfwolke umlenken.
Falls möglich, verschüttetes Material eindämmen. Mit Kunststofffolie abdecken, um das Ausbreiten
zu verhindern. Mit Vermiculit, trockenem Sand oder Erde aufnehmen und in Behälter füllen. Nach
dem Entfernen des Produkts den Bereich mit Wasser spülen.
Kleine Austrittsmengen: Mit saugfähigem Material (z.B. Lappen, Vlies) aufwischen. Oberflächen
gründlich reinigen, um Kontaminationsrückstände zu entfernen.
Verschüttetes Produkt nie in den Orginalbehälter zwecks Wiederverwertung geben.
6.3. Methoden und Material für
Rückhaltung und Reinigung
Angaben zur persönlichen Schutzausrüstung finden Sie in Abschnitt 8 des SDB's. Angaben zur
Entsorgung finden Sie in Abschnitt 13 des SDB's
6.4. Verweis auf andere
Abschnitte
ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung
Längeren Kontakt vermeiden. Anerkannte industrielle Hygienemaßnahmen beachten.
7.1. Schutzmaßnahmen zur
sicheren Handhabung
Im fest verschlossenen Originalbehälter lagern. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Von
unverträglichen Stoffen fernhalten (Siehe Abschnitt 10 des SDB).
TRGS 510 Lagerklasse: 10
7.2. Bedingungen zur sicheren
Lagerung unter
Berücksichtigung von
Unverträglichkeiten
Weichlöten
7.3. Spezifische
Endanwendungen
ABSCHNITT 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen
8.1. Zu überwachende Parameter
Grenzwerte für berufsbedingte Exposition
Deutschland
WertKomponenten
Form
Typ
Überschreitungsfaktor
für
Spitzenbegrenzung
100 mg/m3 inhalierbares AerosolGlycerol (CAS 56-81-5)
Deutschland. DFG-MAK Liste (empfohlene Arbeitsplatzgrenzwerte). Kommission zur Untersuchung gesundheitlicher
Gefahren durch chemische Verbindungen im Arbeitsbereich (DFG)
WertKomponenten
Form
Typ
TWA 50 mg/m3 Einatembare Fraktion.Glycerol (CAS 56-81-5)
Für den bzw. die Inhaltsstoffe sind keine biologischen Expositionsgrenzen angegeben.
Biologische Grenzwerte
Standardüberwachungsverfahren befolgen.
Empfohlene
Überwachungsverfahren
Abgeleitete Expositionshöhe
ohne Beeinträchtigung
(DNELs)
Nicht verfügbar
Abgeschätzte Nicht-Effekt-Konzentrationen (PNECs)
FormKomponenten Typ Weg Wert
Petrolatum (CAS 8009-03-8) Nicht anwendbar Oral 9,33 mg/kg Lebensmittel
8.2. Begrenzung und Überwachung der Exposition
Gute allgemeine Lüftung (gewöhnlich 10 Luftwechsel pro Stunde). Lüftungsgrad muss an die
Bedingungen angepasst werden. Gegebenenfalls Prozesskammern, örtliche Abluftsysteme oder
andere bauliche Maßnahmen zur Kontrolle der Konzentrationen in der Luft einsetzen, um diese
unterhalb der empfohlenen Belastungsgrenzen zu halten. Wenn keine Expositionsgrenzen
festgesetzt wurden, die Konzentrationen in der Luft auf einem akzeptierbaren Niveau halten.
Geeignete technische
Schutzmaßnahmen
Individuelle Schutzmaßnahmen, zum Beispiel persönliche Schutzausrüstung
Persönliche Schutzausrüstung muss in Übereinstimmung mit den geltenden CEN-Normen und
nach Absprache mit dem Lieferanten für persönliche Schutzausrüstung gewählt werden.
Allgemeine Angaben
Wenn Kontakt wahrscheinlich ist, wird eine Schutzbrille mit Seitenschutz empfohlen.
Augen-/Gesichtsschutz
Hautschutz
Bei länger dauerndem oder wiederholtem Hautkontakt geeignete Schutzhandschuhe tragen.
- Handschutz
Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen.
- Sonstige
Schutzmaßnahmen
Bei unzureichender Belüftung Atemschutzgerät anlegen. Entstehender Lötrauch muss abgesaugt
werden
Atemschutz
Geeignete Hitzeschutzkleidung tragen, falls nötig.
Thermische Gefahren
SDS GERMANY
Materialname: Zubehör / Accessories
8420 Versionsnummer: 1,0 Revisionsdatum: 28-Mai-2015 Erstellungsdatum: 28-Mai-2015
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