DE ORIGINAL MONTAGE- UND BETRIEBSANLEITUNG Garagentorantrieb S 9050 pro / S 9050 pro+ S 9060 pro / S 9060 pro+ S 9080 pro / S 9080 pro+ S 9110 pro / S 9110 pro+ pro-plus_S10931-00000_442017_0-DRE_Rev-D_DE
Angaben zum Antrieb: Serien-Nr.: Auf der Titelseite dieser Montage- und Betriebsanleitung (ggf. Garantieetikett) angegeben. Baujahr: ab 03.2015 Angaben zur Montage- und Betriebsanleitung Version der Montage- und Betriebsanleitung: Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir freuen uns, dass Sie sich für ein Produkt der SOMMER Antriebs- und Funktechnik GmbH entschieden haben. Dieses Produkt wurde unter hoher Qualität und unter Berücksichtigung der ISO 9001 entwickelt und hergestellt.
Inhaltsverzeichnis 1. Über diese Montage- und Betriebsanleitung 5 1.1 Aufbewahrung und Weitergabe der Montage- und Betriebsanleitung 5 1.2 Wichtig bei Übersetzungen 5 1.3 Beschriebener Produkttyp 5 1.4 Zielgruppen der Montage- und Betriebsanleitung 5 1.5 Erläuterung der Warnsymbole und Hinweise 5 1.6 Besondere Warnhinweise, Gefahrensymbole und Gebotszeichen 6 1.7 Hinweise zur Textdarstellung 8 1.8 Bestimmungsgemäße Verwendung des Antriebs 8 1.9 Bestimmungswidrige Verwendung des Antriebs 9 1.
12.4 12.5 12.6 12.7 12.8 12.9 12.10 Teilöffnung Definiertes Öffnen und Schließen Torzustandsanzeige Beleuchtung beim twin-Betrieb Lichtschranke Externer Taster Reset 64 64 64 64 64 64 64 13. Funktionsprüfung und Abschlusstest 13.1 Test der Hinderniserkennung 13.2 Übergabe der Toranlage 65 65 66 14. Betrieb 14.1 Sicherheitshinweise zum Betrieb 14.2 Übergabe an den Betreiber 14.3 Betriebsarten der Torbewegung 14.4 Test der Hinderniserkennung 14.5 Energiesparmodus 14.6 Bei Stromausfall 14.
1. Über diese Montage- und Betriebsanleitung 1.1 Aufbewahrung und Weitergabe der Montage- und Betriebsanleitung Lesen Sie diese Montage- und Betriebsanleitung vor der Montage, der Inbetriebnahme, dem Betrieb und der Demontage aufmerksam und vollständig durch. Befolgen Sie alle Warn- und Sicherheitshinweise. Bewahren Sie diese Montage- und Betriebsanleitung immer griffbereit und gut zugänglich für alle Benutzer am Verwendungsort auf.
1. Über diese Montage- und Betriebsanleitung INFORMATION Das Symbol weist darauf hin, dass Altakkus und Altbatterien nicht in den Hausmüll dürfen. Altakkus und Altbatterien sind schadstoffhaltig. Diese müssen ordnungsgemäß bei den kommunalen Sammelstellen oder in den bereitgestellten Sammelbehältern der Händler entsorgt werden. Hierzu müssen die örtlichen und landesspezifischen Bestimmungen eingehalten werden.
1. Über diese Montage- und Betriebsanleitung WARNUNG WARNUNG Absturzgefahr! Gefahr durch Hineinziehen! Unsichere oder defekte Leitern können kippen und zu schweren oder tödlichen Unfällen führen. ► Benutzen Sie nur eine trittsichere und stabile Leiter. Personen und Tiere im Einzugsbereich des Tores können erfasst und mitgezogen werden. Schwere Verletzungen oder Tod können die Folgen sein. ► Halten Sie Abstand zum sich bewegenden Tor.
1. Über diese Montage- und Betriebsanleitung Die folgenden Gebotszeichen sind Gebote zu den jeweiligen Handlungen. Die beschriebenen Gebote müssen eingehalten werden. WARNUNG Verletzungsgefahr für Augen! Beim Bohren können Augen und Hände durch Späne schwer verletzt werden. ► Tragen Sie Ihre persönliche Schutzbrille. WARNUNG Verletzungsgefahr im Kopfbereich! Beim Anstoßen an herabhängenden Gegenständen kann es zu schweren Kratz- und Schnittwunden kommen. ► Tragen Sie Ihren persönlichen Schutzhelm. 1.
1. Über diese Montage- und Betriebsanleitung 1.9 Bestimmungswidrige Verwendung des Antriebs Eine andere oder darüber hinausgehende Verwendung, die nicht in Kapitel „1.8 Bestimmungsgemäße Verwendung des Antriebs“ beschrieben wurde, gilt als nicht bestimmungsgemäß. Das Risiko trägt allein der Betreiber.
1. Über diese Montage- und Betriebsanleitung 1.11 Für den Betreiber Der Betreiber muss darauf achten, dass an der Toranlage das CE-Zeichen und das Typenschild angebracht wurden.
2. Allgemeine Sicherheitshinweise 2.1 Grundsätzliche Sicherheitshinweise für den Betrieb Beachten Sie folgende grundsätzliche Sicherheitshinweise. Der Antrieb darf nicht von Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrungen und Wissen bedient werden. Außer diese Personen wurden besonders unterwiesen und haben die Betriebs- und Montageanleitung verstanden. Auch unter Aufsicht dürfen Kinder nicht mit dem Antrieb spielen oder diesen benutzen.
2. Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG WARNUNG Gefahr durch hineinragende Teile! Gefahr von Quetschungen und Scherungen! Auf öffentliche Fußwege oder Straßen dürfen keine Torflügel oder andere Teile hineinragen. Dies gilt auch während der Torbewegung. Personen und Tiere können schwer verletzt werden oder Tod kann die Folge sein. ► Sie müssen öffentliche Fußwege und Straßen frei von hineinragenden Teilen halten.
2. Allgemeine Sicherheitshinweise HINWEIS HINWEIS Über die Kette und die Schiene wird der Laufwagen mit Schutzkleinspannung versorgt. Die Verwendung von Öl oder Schmiermitteln setzt die Leitfähigkeit zwischen Kette, Schiene und Laufwagen stark herab. Es kommt zu Störungen durch unzureichenden elektrischen Kontakt. Die Kette und die Schiene sind wartungsfrei und dürfen nicht geölt oder geschmiert werden.
3. Funktions- und Produktbeschreibung 3.1 Der Antrieb und sein Funktionsprinzip Abb. Toraufbau mit Antrieb Mit dem elektrisch betriebenen Antrieb und dem lieferbaren Zubehör können Sektionaltore und andere Tortypen geöffnet und geschlossen werden. Die Steuerung des Antriebs erfolgt zum Beispiel über einen Handsender. Mit den Folientastern der Wandsteuerung kann das Tor geöffnet und geschlossen werden. Die Schiene wird an die Decke und am Sturz über der Garagentoröffnung montiert.
3. Funktions- und Produktbeschreibung 3.3 Produktkennzeichnung 3.4 Erläuterungen der Werkzeugsymbole Werkzeugsymbole Diese Symbole weisen auf die Verwendung notwendiger Werkzeuge zur Montage hin. Kreuzschlitzschraubendreher Metallbohrer 5 mm Abb.
3. Funktions- und Produktbeschreibung 3.5 Lieferumfang 5 4 5.1 1 6 2 10 2.1 11 12 2.2 10 3 18 19 9 11 13 14 16 7 15 8 12 25 23 26 27 22 17 21 24 28 20 Abb. Lieferumfang 1) Wandsteuerung 16) Notentriegelungsgriff 2) Schiene, vormontiert mit 1 x Schaltschieber, Kette und Laufwagen 17) Schubarm, gerade 2.1) Isolator, an der Kette vormontiert 2.2) Schaltschieber, liegt der Schiene bei 3) Überschubteil, 2 x 4) Schiene, 2 x 5) Einschubteil, vormontiert 5.
3. Funktions- und Produktbeschreibung 3.6 Abmessungen 257 3.327 < 22,5 < 215 272 30 17 0 137 111 25 3 23 0 < 2.750 141 170 ∼1.200 80 Abb. Abmessungen (alle Angaben in mm) 3.
3. Funktions- und Produktbeschreibung 3.8 Tortypen und Zubehör Tortyp Schwingtor Zubehör kein Zubehör nötig Für den Antrieb steht ein umfangreiches Angebot an Zubehörteilen zur Verfügung.
4. Werkzeug und Schutzausrüstung 4.1 Erforderliches Werkzeug und persönliche Schutzausrüstung VORSICHT Verletzungsgefahr für Hände! Raue Metallteile können beim Anfassen oder Berühren Kratz- und Schnittwunden hervorrufen. ► Bei Arbeiten wie dem Entgraten müssen Sie Ihre persönlichen Schutzhandschuhe tragen. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. Dazu gehören eine Schutzbrille, Schutzhandschuhe und ein Schutzhelm. 5 mm 10 mm 13 mm 17 mm 6 mm 10 mm 10 mm 13 mm 17 mm 2x Abb.
5.
6. Montage 6.1 Wichtige Hinweise zur Montage Beachten Sie alle Hinweise, um eine sichere Montage durchführen zu können. Personen die unter Einfluss von Drogen, Alkohol oder die Reaktionsfähigkeit beeinflussenden Medikamenten stehen, dürfen keine Arbeiten an dem Antrieb durchführen. Die Montage des Antriebs darf nur ein ausgebildeter Sachkundiger durchführen. Diese Montage- und Betriebsanleitung muss von einem ausgebildeten Sachkundigen, der den Antrieb montiert, gelesen, verstanden und beachtet werden.
6. Montage WARNUNG WARNUNG Gefahr durch Hineinziehen! Stolper- und Sturzgefahr! In bewegende Torteile können weite Kleidungsstücke oder lange Haare eingezogen werden. Schwere Verletzungen oder Tod können die Folgen sein. ► Halten Sie Abstand zum sich bewegenden Tor. ► Tragen Sie nur eng anliegende Kleidung. ► Bei langen Haaren müssen Sie ein Haarnetz tragen. Nicht sicher gelagerte Einzelteile wie Verpackung, Antriebsteile oder Werkzeuge können zu Stolpern oder Stürzen führen.
6. Montage 6.2 Vorbereitung der Montage Mechanik und Gewichtsausgleich überprüfen Vor der Montage muss geprüft werden, ob der Antrieb für das Tor geeignet ist, siehe auch Kapitel „3.7 Technische Daten“. Der Antrieb darf nur genutzt werden: • in der Kombination mit den in der Referenzliste aufgeführten Tortypen, siehe unter: WARNUNG Gefahr durch herabfallende Torteile oder des Torblattes! Drahtseile, Federsätze oder andere Beschläge können plötzlich brechen. Das Torblatt kann herabfallen.
6. Montage 1. Die Mechanik des Tores wie z. B. Drahtseile, Federsätze und andere Beschläge des Tores überprüfen. 6.3 Montage des Antriebssystems Der Antrieb darf nur installiert werden, wenn die nachstehenden Montageanforderungen und -abmessungen erfüllt sind. HINWEIS Die Position für die Antriebsmontage am Tor festlegen. Von Hand das Tor mehrmals öffnen und schließen. Das Tor muss sich leicht betätigen lassen.
6. Montage Einbauvariante A Diese Variante wird gewählt, wenn sich in der Garage ein separater Zugang befindet. Die Wandsteuerung wird in der Nähe einer Steckdose montiert. Der integrierte Folientaster der Wandsteuerung kann zum Öffnen des Tores beim Betreten der Garage oder zum Schließen des Tores beim Verlassen der Garage benutzt werden. Hier wird die Steuerleitung am hinteren Ende der Schiene herausgeführt, siehe Kapitel „6.4 Montage des Antriebssystems für Einbauvariante A und B“. 6.
6. Montage Abb. 3 Abb. 6 3. 6. Auf die Überschubteile jeweils eine Schiene aufstecken. Das Einschubteil ohne Steuerleitung auf der Gegenseite der Schiene einstecken. 90° 90° Abb. 4 4. Abb. 7 Das Einschubteil mit Steuerleitung hinter den Schaltschieber auf die Schiene stecken. Die Kette über den Schaltschieber legen. HINWEIS Um Schäden am Antrieb zu verhindern, muss die Kette parallel zur Schiene verlaufen. 7.
6. Montage 10 mm 17 mm 17 mm 6.5 Montage des Antriebssystems für Einbauvariante C 7 7 Abb. 8 8. 9. Abb. 9 Die Kette bis zur Markierung auf dem Einschubteil ohne Steuerleitung spannen, siehe Pfeil in der Detailansicht. Abb. 1 Die zwei Sturzwinkel mit Schraube und Mutter am Einschubteil ohne Steuerleitung verschrauben. 100 mm– 700 mm VORSICHT Verletzungsgefahr für Hände! Raue Metallteile können beim Anfassen oder Berühren Kratz- und Schnittwunden hervorrufen.
6. Montage Abb. 3 Abb. 6 3. 6. Auf die Überschubteile jeweils eine Schiene aufstecken. Das Einschubteil ohne Steuerleitung auf der Gegenseite der Schiene einstecken. Das Ende der Kette über den Schaltschieber legen. 90° 90° Abb. 4 4. Das Einschubteil mit Steuerleitung hinter den Schaltschieber auf die Schiene stecken. 7. Die Kette um 90° drehen und in die Kettenaufnahme des Einschubteils mit Steuerleitung führen. Die Kette um 90° zurückdrehen. ⇒ Gesamte Kette ist eingehängt. 90° 90° 7 Abb.
6. Montage 10 mm 17 mm 17 mm 7 Abb. 8 Abb. 9 8. Die Kette bis zur Markierung an dem Einschubteil ohne Steuerleitung spannen, siehe Pfeil in der Detailansicht. 9. Die zwei Sturzwinkel mit Schraube und Mutter am Einschubteil mit Steuerleitung verschrauben. 100 mm– 700 mm Abb. 10 13 mm Abb. 11 10. Die Schiene umdrehen, um die Deckenaufhängung zu montieren. Zwischen dem hinteren Einschubteil ohne Steuerleitung und dem Deckenhalter sollte ein Abstand von ca. 100 - 700 mm liegen.
6. Montage 6.6 INFORMATION Montage an das Tor Der Abstand verringert sich gegebenenfalls, wenn ein Torgriff in der Mitte des Tores angebracht ist. Das Tor muss frei laufen können. Da die Montage an das Tor für die Varianten A, B und C ähnlich ist, wird bei der Montage an das Tor nur auf die Variante A und B eingegangen. 2. X Der Schubarm darf bei geschlossenem Tor in einem Winkel von max. 30° stehen. 5–65 mm min. 35 mm X ½ ½ 21 mm 70 mm 70 mm Abb. 1.
6. Montage INFORMATION 8. Die Bohrtiefe muss bezüglich der Deckenund Wandstärke besonders bei Fertiggaragen berücksichtigt werden. Gegebenenfalls muss die Bohrtiefe verringert werden. Nur zugelassenes und dem Untergrund angepasstes Befestigungsmaterial verwenden. 5. In die Decke oder den Sturz zwei Löcher (Ø 10 x 65 mm tief) bohren. 6. Das Tor öffnen. Die Markierung von der Tormitte auf die Decke hinten übertragen. 13 mm Abb. 7 7. Das Tor schließen. Die Dübel am Sturz oder an der Decke einsetzen.
6. Montage VORSICHT Verletzungsgefahr für Hände! Raue, überstehende Metallteile können bei Berührung Kratz- und Schnittwunden hervorrufen. ► Um Verletzungen zu vermeiden, müssen Sie die überstehende Lochbänder absägen und entgraten. ► Tragen Sie beim Entgraten Ihre persönlichen Schutzhandschuhe. 12. Notentriegelungsgriff befestigen: Das Seil durch den Notentriegelungsgriff ziehen. An einer geeigneten Stelle einen Doppelknoten in das Seil binden. Den Notentriegelungsgriff über den Doppelknoten ziehen.
6. Montage 15. Den Torbeschlagwinkel auf die Tormitte ausrichten. Die Bohrungen markieren und die Löcher bohren (Ø 5 mm). Den Torbeschlagwinkel mit den Sechskantschrauben am Tor befestigen. ⇒ Schubarm ist am Laufwagen und am Tor montiert. INFORMATION Der Schaltschieber kann auch nachträglich unter die Kette geschoben und in die Schiene eingedreht werden. Anschließend den Schaltschieber in der Schiene an entsprechender Stelle festschrauben. 17.
6. Montage WARNUNG Gefahr durch hineinragende Teile! Auf Straßen oder öffentliche Fußwege dürfen keine Torflügel oder andere Teile hineinragen. Dies gilt auch während der Torbewegung. Personen und Tiere können schwer verletzt werden oder Tod kann die Folge sein. ► Sie müssen öffentliche Fußwege und Straßen frei von hineinragenden Teilen halten. ⇒ Antrieb ist fertig montiert. 6.7 Wandsteuerung montieren Beachten Sie insbesondere folgende grundsätzliche Sicherheitshinweise.
6. Montage INFORMATION Das Netzkabel hat eine Länge von ca. 1,2 m. INFORMATION Die gelieferte Netzzuleitung darf nicht gekürzt oder verlängert werden. Alle extern anzuschließenden Geräte müssen eine sichere Trennung der Kontakte gegen deren Netzspannungsversorgung nach ICE 60364-4-41 aufweisen. Bei Verlegung der Leitungen von externen Geräten ist ICE 60364-4-41 zu beachten. Alle elektrischen Leitungen, auch das Steuerleitungskabel, sind fest zu verlegen und gegen Verlagern zu sichern. Abb. 2 Abb.
6. Montage 4. 5. Die Befestigungspunkte auf den Untergrund übertragen. Zwei Löcher bohren (Ø 6 x 40 mm tief). Die beiden Dübel einsetzen. Die Wandsteuerung mit zwei Schrauben und zwei Unterlegscheiben fixieren, ausrichten und festschrauben. Die Verschlusskappen in die Vertiefung drücken, um das Gehäuse zu verschließen. Die Steuerleitung des Einschubteils bis zur Wandsteuerung fest verlegen und gegen Verlagerung sichern. 90 50 Abb. 6 Abb. 7 7. Die Steuerleitung auf max.
7. Abdeckhauben abnehmen und befestigen 7.1 Abdeckhaube des Laufwagens 7.2 Abdeckhaube aufstecken Beachten Sie insbesondere folgende Sicherheitshinweise für dieses Kapitel. “clic” WARNUNG Gefahr durch optische Strahlung! Bei längerem Blicken in eine LED aus kurzer Distanz kann es zu einer optischen Blendung kommen. Das Sehvermögen kann kurzzeitig stark eingeschränkt sein. Dadurch kann es zu schweren oder tödlichen Unfällen kommen. ► Blicken Sie nie direkt in eine LED. Abb. 1 1.
7. Abdeckhauben abnehmen und befestigen 7.3 Licht- und Abdeckhaube der Wandsteuerung GEFAHR Gefahr durch elektrischen Strom! Bei Berührung von stromführenden Teilen kommt es zu einer gefährlichen Körperdurchströmung. Elektrischer Schock, Verbrennungen oder Tod sind die Folgen. ► Arbeiten an elektrischen Teilen darf nur von einer ausgebildeten Elektrofachkraft durchgeführt werden. ► Vor Arbeiten am Antrieb müssen Sie den Netzstecker ziehen.
8. Elektrischer Anschluss 8.1 Anschluss an eine Steckdose Für den elektrischen Anschluss des Antriebs wird eine Steckdose benötigt. Die Installation einer Steckdose muss von einer ausgebildeten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Die Steckdose muss abgesichert sein. Es müssen die örtlichen und landesspezifischen Installationsvorschriften (z. B. VDE) berücksichtigt werden.
9. Inbetriebnahme 9.1 Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme Beachten Sie insbesondere folgende Sicherheitshinweise für dieses Kapitel. WARNUNG Gefahr durch Hineinziehen! Personen und Tiere im Einzugsbereich des Tores können erfasst und mitgezogen werden. Schwere Verletzungen oder Tod können die Folgen sein. ► Halten Sie Abstand zum sich bewegenden Tor. ► Tragen Sie nur eng anliegende Kleidung. ► Bei langen Haaren müssen Sie ein Haarnetz tragen.
9. Inbetriebnahme HINWEIS Zum Einstellen der DIP-Schalter darf kein Metallgegenstand verwendet werden, da dies zu Beschädigungen der DIP-Schalter oder der Platine führen kann. Für die Einstellung der DIP-Schalter muss ein geeignetes Werkzeug verwendet werden, beispielsweise ein flacher Kunststoffgegenstand. INFORMATION Die Krafteinstellung muss nach der Montage des Antriebs überprüft werden, siehe auch Kapitel „13.1 Test der Hinderniserkennung“.
9. Inbetriebnahme ⇒ Laufwagen fährt langsam in die Richtung Tor ZU. LEDs der Antriebsbeleuchtung blinken. Laufwagen schaltet automatisch beim Erreichen der werkseingestellten Schließkraft an der Endlage für Tor ZU ab. ⇒ LEDs der Antriebsbeleuchtung blinken in geänderter Folge. INFORMATION Die Betriebskräfte können mittels SOMlink und einem WLAN-fähig Gerät verändert und angepasst werden. Abb. 1 1. Die vorhandene Spannungsversorgung mit dem Typenschild abgleichen.
9. Inbetriebnahme 9.3 Hindernisereignis bei der Kraftlernfahrt Falls das Tor bei den Torfahrten AUF und ZU ein Hindernis erkennt und die Kraftlernfahrten nicht abschließen kann, stoppt das Tor. 9.4 Mechanische Nachjustierung der Endlagen Den Schließdruck der Endlage für Tor ZU erhöhen HINWEIS Laufweg, Mechanik und Federspannung sowie den Gewichtsausgleich überprüfen, um Schäden an der Toranlage zu vermeiden. 1. Die Taste 1 am Handsender drücken und gedrückt halten.
9. Inbetriebnahme 9.5 Hinweisschild und Warnschilder anbringen Abb. 1.1 Aufkleber in der Nähe der ortsfesten Regel- oder Steuervorrichtung anbringen Abb. 1.2 Aufkleber am Torblatt anbringen 1. Die Warnschilder und das Hinweisschild an einer gereinigten und entfetteten Stelle anbringen: • fern von sich bewegenden Teilen • in der Nähe von der ortsfesten Regel- oder Steuervorrichtung • in Augenhöhe an einer gut sichtbaren Stelle am Torflügel 2.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens 10.1 Platine des Laufwagens MAGNET LIMIT 2 1 14 12 34 ON 16 15 + ws CH1 CH2 CH3 CH4 RADIO gn 17 sw rt SOMMER STATUS RESET Antriebs- u. Funktechnik GmbH 13 12 10 11 PCXXXXXXX BUZZER SENSO 4 5 MEMO USART MOTION LASER wh gn +12V br +12V LW-A 8K2 OSE 3 9 8 7 6 Abb.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens Platinenausschnitt 10.2 Anschlussmöglichkeiten am Laufwagen Funktion/ Anwendungsbeispiel Steckplatz MAGNET, grün MAGNET Steckplatz USART USART Anschluss z. B. Modul Homeautomation BUZZER Anschluss Senso BUZZER SENSO Steckplatz BUZZER, schwarz Anschluss für Warn- oder Alarmbuzzer wh wh Weitere Informationen zum Zubehör erhalten Sie von Ihrem qualifizierten Fachhändler oder unter: www.sommer.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens LED 10.3 Leuchtkraft der LED reduzieren WARNUNG Während der Einstellarbeiten am Laufwagen kann die Leuchtkraft der LEDs von der Antriebsbeleuchtung reduziert werden. 1. Den Radio- oder Reset-Taster kurz einmal drücken. ⇒ Leuchtkraft der LEDs reduziert. 10.4 Erläuterung der Funkkanäle LED Funkkanal Einstellung/Funktion 1 CH 1 Impulsbetrieb 2 CH 2 Teilöffnung oder Beleuchtungsfunktion 3 CH 3 Definiert AUF 4 CH 4 Definiert ZU 10.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens 10.7 Lernmodus unterbrechen 10.10 Funkkanal im Empfänger löschen 1. 1. Den Radio-Taster so oft drücken, bis keine LED mehr leuchtet oder 30 Sekunden keine Eingabe tätigen. ⇒ Lernmodus ist unterbrochen. Durch mehrmaliges drücken des Radio-Tasters, den gewünschten Funkkanal auswählen. Den Radio-Taster für 25 Sekunden gedrückt halten. LED 1x 2x 3x 4x 10.8 Sendertaste aus dem Funkkanal löschen 1.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens ⇒ LEDs der Antriebsbeleuchtung leuchten durchgängig. ⇒ Zweiter Handsender (B) ist eingelernt. 10.12 Einlernen eines zweiten Handsenders per Funk (HFL) Voraussetzungen für das Einlernen per Funk Es muss ein Handsender am Funkempfänger bereits eingelernt sein. Die verwendeten Handsender müssen identisch sein. So kann beispielsweise nur ein Pearl auf einen Pearl eingelernt werden und ein Pearl Vibe auf einen Pearl Vibe.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens Reset herstellen 1. Den grünen Reset-Taster am Laufwagen 15 Sekunden drücken bis die grüne LED erlischt. ⇒ Reset erfolgt. 10.14 Einstellung der DIP-Schalter am Laufwagen Mit den DIP-Schaltern am Laufwagen können Sonderfunktionen eingestellt werden. Zur Einhaltung der EN 13241-1 muss vor der Inbetriebnahme der Tortyp ausgewählt werden und mittels dem DIP-Schalter auf dem Laufwagen eingestellt werden.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens 1. Das Tor schließen. INFORMATION 2. Den DIP-Schalter 1 in Position „ON“ stellen. Es kann die Beleuchtungsfunktion oder die Teilöffnung betrieben werden. 3. Die voreingestellte Offenhaltezeit des Tores beträgt 30 Sekunden. Innerhalb der 30 Sekunden wird die Offenhaltezeit durch jeden weiteren Befehl neu gestartet. Durch drücken der Taste 1 am Sender läuft das in die Position Tor AUF. Der Torlauf kann mit dem Sender nicht gestoppt werden. 4. 5.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens INFORMATION INFORMATION Es kann die Beleuchtungsfunktion oder die Teilöffnung betrieben werden. Wird die Schlupftüre geöffnet, schaltet sich die Antriebsbeleuchtung am Laufwagen ein. Schließt sich die Türe, leuchtet die Antriebsbeleuchtung für die eingestellte Lichtbrenndauer und schaltet sich dann aus. Die Lichtbrenndauer kann mit dem SOMlink und einem WLAN-fähigem Gerät verändert werden.
10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens Bei der Betriebsart „externe Beleuchtung“ kann die Sicherheitseinrichtung OSE/8K2 am Laufwagen nicht mehr genutzt werden. INFORMATION Wird diese Betriebsart externe Beleuchtung genutzt, arbeitet die Antriebsbeleuchtung mit reduzierter Leuchtkraft. 10.21 SOMlink SOMlink bietet ausgebildeten Sachkundigen die Möglichkeit Funktionen und Einstellungen am Torantrieb zu verändern.
11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung 11.1 Platine der Wandsteuerung 4 3 KEYPAD ON 1 2 1 4 S1 1234 SOMMER WL 24V/1A 11 ACCU COM Antriebs- u. FunktechnikGmb GT-G-1 PCxxxxxxx Signal GND gn rt + 9 N L ~ 24 V AC Light +24V 10 N` L` 8 6 7 5 Abb.
11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung 11.2 Anschlussmöglichkeiten an der Wandsteuerung Beachten Sie insbesondere folgende Sicherheitshinweise zu diesem Kapitel. INFORMATION Ortsfeste Steuer- oder Regelvorrichtungen müssen in Sichtweite des Tores und mindestens in einer Höhe von 1,6 m angebracht werden. INFORMATION WARNUNG Gefahr von Quetschungen und Scherungen! Das Tor kann über einen Taster betätigt werden.
11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung +24V GND 2-Draht-Lichtschranke +24V Anschlussklemme, 4-polig GND Signal COM 12 WL 24V/1A oder Taster 2, Teilöffung O PAD Schaltleistung 4-Draht-Lichtschranke +24 V DC, 100 mA (geregelt) Anschlussklemme, 2-polig L 220 - 240 V AC 50/60 Hz N Signal al Polung beliebig Versorgungsspannung N` +24 V DC, max.
11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung 11.3 Einstellung der DIP-Schalter an der Wandsteuerung Mit den DIP-Schaltern an der Wandsteuerung können Sonderfunktionen eingestellt werden. In der Werkseinstellung stehen alle DIP-Schalter auf „OFF“. HINWEIS Zum Einstellen der DIP-Schalter darf kein Metallgegenstand verwendet werden, da dies zu Beschädigungen der DIP-Schalter oder der Platine führen kann.
11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung Montage des Tasters Einstellungen am Laufwagen 1. Für die Montage des potentialfrerien Tasters eine geeignete Position auswählen, mindestens in einer Höhe von 1,6 m. 2. Den Taster montieren. Für die Bestimmung der Torposition der Teilöffnung müssen folgende Einstellungen am Laufwagen vorgenommen werden. 1. Das Tor vollständig bis zur Endlage für Tor ZU schließen. 3. Das Tasterkabel zur Wandsteuerung fest verlegen und gegen Verlagern sichern. 2.
+24V GND Signal al COM Wird eine Lichtschranke an einer eingelernten Anlage nachgerüstet, so muss ein Reset der Steuerung durchgeführt werden, siehe Kapitel „10.13 Reset durchführen“. WL 24V/1A O INFORMATION 12 11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung INFORMATION Beim Starten und während dem Einlernen der Lichtschranke darf diese nicht durch Personen oder Gegenständen ausgelöst werden. Abb. Anschluss Taster INFORMATION Der Anschluss verfügt über einen verpolungssicheren 2-Draht-Bus.
11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung Tor öffen, schließen und stoppen Zum Öffnen und Schließen die Taste (1) drücken. ⇒ Je nach Ausgangssituation öffnet oder schließt sich das Tor. 2. Während des Öffnungs- oder Schließvorgangs die Taste (1) drücken. ⇒ Tor stoppt: 3. INFORMATION Falls das Tor noch geöffnet war, kann es mit dem Handsender geschlossen werden. Erst dann sind alle Funktionen des Antriebs gesperrt. Zum Entsprerren: 1. Erneut die Taste (1) drücken.
11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung PAD INFORMATION Der Akku ist nur eine begrenzte Zyklenzahl wiederaufladbar. Dies ist abhängig von der Verwendung und den Einstellungen. 1 4 Abb. Steckplatz Relay für Output OC Akku einbauen Das Zubehörteil Output OC wird am Steckplatz Relay eingesteckt, siehe separate Anleitung zum „Output OC“. 11.11 Relay PAD Mit dem Zubehörteil Relay kann die Ansteuerung von externer Beleuchtung wie Garagenlicht, Hoflicht oder Torzustandsanzeige erfolgen.
11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung 6. An der Wandsteuerung den DIP-Schalter 3 auf „ON“ stellen. 7. Das Verbindungskabel für den Folientaster in die Platine einstecken, siehe Kapitel „7.3 Licht- und Abdeckhaube der Wandsteuerung“. 8. Die Abdeckhaube auf das Wandgerät legen und die Lichthaube anschrauben. 9. Die Taste am Handsender drücken, um die Funktion des Antriebs zu überprüfen. ⇒ Antrieb wird durch den Akku versorgt.
12. twin-Betrieb 1. 12.1 twin-Betrieb Die DIP-Schalter 1 und 3 an der Wandsteuerung auf „ON“ stellen. Damit wird der Folientaster T1 für Master und der Folientaster T2 für Slave eingestellt. Mit einer Steuerung können zwei Antriebe z. B. in einer Doppelgarage mit zwei Garagentoren angesteuert werden. Hierzu werden die beiden Antriebe an einer Steuerung angeschlossen. T1 2 T2 1 Abb. Folientaster T1 und T2 der Wandsteuerung • T1 für Master • T2 für Slave Abb.
12. twin-Betrieb 8. Die Steuerung erneut an die Netzspannung anschließen. 9. Beide Antriebe nacheinander in Betrieb nehmen, siehe Kapiel „9. Inbetriebnahme“, „10. Anschlüsse und Sonderfunktionen des Laufwagens“ und „11. Anschlüsse und Sonderfunktionen der Wandsteuerung“. 10. Die Handsender für die jeweiligen Antriebe einlernen, siehe Kapitel „10.4 Erläuterung der Funkkanäle“ und „10.5 Sender einlernen“. INFORMATION Es darf nur eine Handsendertaste pro Funktion zugewiesen werden.
13. Funktionsprüfung und Abschlusstest 13.1 Test der Hinderniserkennung Beachten Sie insbesondere folgende Sicherheitshinweise zu diesem Kapitel. Nach der Inbetriebnahme des Antriebs, muss mit einem Kraftmessgerät die Krafteinstellung des Antriebs überprüft werden und eine Hinderniserkennung durchgeführt werden. WARNUNG Gefahr durch hineinragende Teile! Auf Straßen oder öffentliche Fußwege dürfen keine Torflügel oder andere Teile hineinragen. Dies gilt auch während der Torbewegung.
13. Funktionsprüfung und Abschlusstest INFORMATION Reversion: Der Antrieb stoppt beim Auftreffen auf ein Hindernis und bewegt sich anschließend ein Stück in die Gegenrichtung, um das Hindernis freizugeben. Mit der Funktion automatischer Zulauf öffnet sich das Tor vollständig bei einer Hinderniserkennung. 13.
14. Betrieb 14.1 Sicherheitshinweise zum Betrieb Beachten Sie insbesondere die folgenden Sicherheitshinweise und die Sicherheitshinweise der Kapitel „15. Wartung und Pflege“ und „16. Fehlerbehebung“. Der Antrieb darf nicht von Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrungen und Wissen bedient werden. Außer diese Personen wurden besonders unterwiesen und haben die Betriebs- und Montageanleitung verstanden.
14. Betrieb HINWEIS WARNUNG Gegenstände im Bewegungsbereich des Tores können eingeklemmt und beschädigt werden. Es dürfen sich keine Gegenstände im Bewegungsbereich des Tores befinden. Gefahr von Quetschungen und Scherungen! Bewegt sich das Tor und Personen und Tiere stehen im Bewegungsbereich, kann es an der Mechanik und den Schließkanten des Tores zu Quetschungen und Scherungen kommen. ► Bedienen Sie den Antrieb nur bei direktem Sichtkontakt zum Tor.
14. Betrieb • die Prüfungen durch einen ausgebildeten Sachkundigen • die Fehlerbehebung bei Störungen durch einen ausgebildeten Sachkundigen Taste 2 (CH 2) Diese Montage- und Betriebsanleitung muss der Betreiber immer griffbereit in der Nähe der Toranlage für alle Benutzer zur Verfügung stellen. 14.3 Betriebsarten der Torbewegung WARNUNG Gefahr von Quetschungen und Scherungen! Das Tor kann über einen Taster oder andere Befehlsgeber betätigt werden.
14. Betrieb 14.4 Test der Hinderniserkennung Der Antrieb stoppt und reversiert ein Stück, wenn er ein Hindernis erkennt. Dadurch werden Personen- und Sachschäden verhindert. Abhängig von der Einstellung wirddas Tor teilweise oder vollständig geöffnet. Die Teilreversion ist werksseitig voreingestellt. Eine Vollreversion kann über SOMlink und einem WLAN-fähigem Gerät eingestellt werden. INFORMATION Reversion: Der Antrieb stoppt beim Auftreffen auf ein Hindernis.
14. Betrieb 3. HINWEIS Die Notentriegelung ist ausschließlich dafür geeignet, um bei Notfällen das Tor zu Öffnen oder zu Schließen. Für regelmäßiges Öffnen oder Schließen ist die Notentriegelung nicht geeignet. Dies kann den Antrieb und das Tor beschädigen. Die Notentriegelung darf nur bei Notfällen, beispielsweise einem Stromausfall benutzt werden. HINWEIS Am Notentriegelungsgriff noch einmal ziehen. ⇒ Laufwagen ist verriegelt. ⇒ Tor lässt sich nur durch den Antrieb bewegen. 4.
15. Wartung und Pflege 15.1 Sicherheitshinweise zur Wartung und Pflege Beachten Sie folgende grundsätzliche Sicherheitshinweise. Den Antrieb regelmäßig entsprechend der nachstehenden Beschreibung warten. Dadurch werden der sichere Betrieb und eine lange Lebensdauer des Antriebs gewährleistet. GEFAHR Gefahr bei Nichtbeachtung! Werden Sicherheitshinweise nicht eingehalten, kommt es zu schweren Verletzungen oder Tod. ► Sie müssen alle Sicherheitshinweise einhalten.
15. Wartung und Pflege WARNUNG Gefahr von Quetschungen und Scherungen! Bewegt sich das Tor und Personen und Tiere stehen im Bewegungsbereich, kann es an der Mechanik und den Schließkanten des Tores zu Quetschungen und Scherungen kommen. ► Bedienen Sie den Antrieb nur bei direktem Sichtkontakt zum Tor. ► Sie müssen alle Gefahrenbereiche während dem gesamten Torlauf einsehen können. ► Beobachten Sie stets das sich bewegende Tor. ► Halten Sie Personen und Tiere vom Bewegungsbereich des Tores fern.
15. Wartung und Pflege 15.2 Wartungsplan Wie oft? Was? 15.3 Pflege Wie? • Siehe Kapitel ”14.7 Funktionsweise der Notentriegelung“ • Siehe Kapitel ”14.4 • Test der HinderTest der Hinderniserniserkennung kennung“ • Die aktive Lichtschranke während dem Schließvorgang des Tores unterbrechen. Das Tor muss stoppen und ein Stück • Prüfung der öffnen. Bei aktiven Lichtschranke automatischen Zulauf öffnet das Tor vollständig. • Ggf. die Lichtschranke reinigen, siehe Kapitel „15.
16. Fehlerbehebung 16.1 Sicherheitshinweise zur Fehlerbehebung Beachten Sie folgende grundsätzliche Sicherheitshinweise. GEFAHR Gefahr bei Nichtbeachtung! Werden Sicherheitshinweise nicht eingehalten, kommt es zu schweren Verletzungen oder Tod. ► Sie müssen alle Sicherheitshinweise einhalten. GEFAHR WARNUNG Gefahr für eingeschlossene Personen! In der Garage können Personen eingeschlossen werden. Wenn diese Personen sich nicht befreien können, kann es zu schweren Verletzungen oder Tod kommen.
16. Fehlerbehebung HINWEIS WARNUNG Wird das Tor nicht eingesehen und die Funkfernsteuerung betätigt, können Gegenstände im Bewegungsbereich des Tores eingeklemmt und beschädigt werden. Es dürfen sich keine Gegenstände im Bewegungsbereich des Tores befinden. Gefahr von Quetschungen und Scherungen! Bewegt sich das Tor und Personen und Tiere stehen im Bewegungsbereich, kann es an der Mechanik und den Schließkanten des Tores zu Quetschungen und Scherungen kommen.
16. Fehlerbehebung 16.3 Zeitabfolgen der Antriebsbeleuchtung im Normalbetrieb und bei Störungen Die Blinkabfolgen geben Auskunft über die Fehlfunktionen für den Monteur, den Endkunden und den Telefonsupport.
16. Fehlerbehebung 16.4 Übersichtstabelle zur Fehlerbehebung Problem Beim Betätigen des Senders oder Befehlsgebers öffnet der Antrieb das Tor, schließt dieses jedoch nicht. Mögliche Ursache • Lichtschranke und Sicherheitseinrichtung wurden gestört • automatischer Zulauf aktiviert Antrieb kann nicht mit dem Befehlsgeber bedient werden.
16. Fehlerbehebung Problem Mögliche Ursache MEMO Device Type Fehler • Systemfehler Antrieb stoppt das Tor während des Schließvorgangs und öffnet es teilweise oder vollständig. Test/Prüfung Lösung • MEMO kann über den RadioTaster gelöscht werden, siehe Kapitel „10.11 Alle Funkkanäle im Empfänger löschen“ • Tor hat ein Hindernis erkannt • alle vier LEDs für den Funk blinken zyklisch lange und sind dann kurz wieder aus.
17. Außerbetriebnahme, Lagerung und Entsorgung 17.1 Außerbetriebnahme und Demontage des Antriebs Beachten Sie folgende grundsätzliche Sicherheitshinweise. Personen die unter Einfluss von Drogen, Alkohol oder die Reaktionsfähigkeit beeinflussenden Medikamenten stehen, dürfen keine Arbeiten an dem Antrieb durchführen. Die Demontage und Entsorgung des Antriebs darf nur ein ausgebildeter Sachkundiger durchführen.
17. Außerbetriebnahme, Lagerung und Entsorgung WARNUNG Verletzungsgefahr im Kopfbereich! Beim Anstoßen an herabhängenden Gegenständen kann es zu schweren Kratz- und Schnittwunden kommen. ► Bei der Demontage von herabhängenden Teilen müssen Sie Ihren persönlicher Schutzhelm tragen. VORSICHT Verletzungsgefahr für Hände! Raue, überstehende Metallteile können beim Berühren Kratz- und Schnittwunden hervorrufen. ► Tragen Sie Ihre persönlichen Schutzhandschuhe.
17. Außerbetriebnahme, Lagerung und Entsorgung INFORMATION Alle außer Betrieb genommenen Komponenten des Antriebs dürfen nicht in den Hausmüll, da diese schadstoffhaltig sind. Die Komponenten müssen ordnungsgemäß bei einem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsfachbetrieb entsorgt werden. Hierzu müssen die örtlichen und landesspezifischen Bestimmungen eingehalten werden. INFORMATION Altakkus und Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll, da diese schadstoffhaltig sind.
18. Kurzanleitung zur Montage 3 In der Kurzanleitung wird die Montage der Variante A/B dargestellt. Die Kurzanleitung ersetzt nicht die Montage- und Betriebsanleitung. Lesen Sie diese Montage- und Betriebsanleitung aufmerksam durch und befolgen Sie insbesondere alle Warn- und Sicherheitshinweise. Damit können Sie sicher und optimal das Produkt montieren.
4 12 13 X 5–65 mm min. 35 mm X 5 14 15 90° ½ ½ 90° 21 mm 70 mm 70 mm 6 10 mm 17 16 65 mm 15 ½ 15 mm ½ 30 mm 7 min.
23 31 30 >1,6 m “clic” 24 25 >1,6 m 5 mm 26 32 33 57, 6 mm 5m m 34 57, 5m 35 mm m 104 27 35 36 90 50 37 29 28 mm mm mm 38 “clic” 39 110 0m m S10931-00000_Rev-D_DE 85
19. Anschlusspläne und Funktionen der DIPSchalter pro/ pro+ Abb. Anschlussplan Laufwagen * Abb. Anschlussplan Wandsteuerung für pro/ pro+ wh gn +12 V br Taster Warnlicht 24 V DC/ max. 25 W COM 8K2 max. 100 mA OSE 24 V/max. 100 mA (500 mA*) 12 V/max.100 mA 24 V AC gn + Schiene L` rt - Kette 220–240 V AC 220–240 V AC Transformator N` N L Netzanschluss GND Versorgung externes Zubehör optional Signal GND +24 V DC externer Verbraucher * Die Ausführung kann je nach Typ variieren.
SOMMER Antriebs- und Funktechnik GmbH Hans-Böckler-Straße 21-27 73230 Kirchheim Germany +49 (0) 7021 8001-0 +49 (0) 7021 8001-100 info@sommer.eu www.sommer.