User manual
Das Material, aus dem Solarzellen
hergestellt werden ist Quarzsand.
Dieser wird durch ein spezielles
Verfahren von Verunreinigungen
befreit und dann zu einem
Siliziumblock verarbeitet.
Je nach Typ der Zelle sind hierfür
unterschiedliche Verfahren
notwendig.
Bei monokristallinen Zellen wird ein
Tiegelziehverfahren angewandt.
Ein Siliziumkristall wird in das heiße,
flüssige Silizium eingetaucht. Das
flüssige Silizium verbindet sich mit
dem eingetauchten Siliziumkristall,
während dieser langsam aus dem
Tiegel herausgezogen wird.
So entstehen Siliziumstangen mit
einer Länge von über 1 Meter.
Bei polykristallinen Zellen wird das
heiße Silizium in eine Form gegossen
und allmählich abgekühlt.
Auch bei diesem Verfahren entstehen
Siliziumstangen.
Nun werden diese Stangen, die bei
den beiden Verfahren entstehen, in
hauchdünne Scheiben (< 0,5 mm)
geschnitten. Jede Scheibe wird durch
Ätzen und Schleifen geglättet.
Aufbau einer Solarzelle:
Die Herstellung von Solarzellen
Material
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Danach werden beide Seiten mit
verschiedenen Fremdatomen
gezielt verunreinigt.
Dieses nennt man “dotieren”.
Durch die Dotierung erreicht man,
daß die eine Seite positiv geladen ist
und die andere Seite negativ, was
später zur Folge hat, daß ein Strom
bei Lichteinfall fließen kann.
Die Rückseite der Solarzelle wird mit
einer sehr dünnen Schicht Aluminium
überzogen. Diese Aluminiumschicht
dient als Pluspol.
Die Vorderseite wird ebenfalls mit
Aluminium überzogen, allerdings nicht
flächendeckend, sondern das
Aluminium stellt lediglich schmale
Leiterbahnen dar, damit weiterhin
Licht auf das Silizium fallen kann.
Zuletzt wird noch eine Lötfahne auf
die Leiterbahnen aufgebracht, die
den zweiten Anschluß darstellt,
den Minuspol.
Moderne Solarzellen haben eine
Größe von 6”.
Lötfahne
Leiterbahnen
Siliziumscheibe
Aluminiumschicht
n - Schicht “-”
p - Schicht “+”
Solarzelle










