Certifications 2
EG-Sicherheitsdatenblatt
Kohlendioxid
Erstellungsdatum :
27.01.2005
Version : 5.0
DE / D
SDB Nr. : 8377
Überarbeitet am :
26.10.2012
Seite 2 / 5
8377 / EDV / 26.10.2012
Das Opfer ist unter Benutzung eines umluftunabhängigen Atemgerätes in
frische Luft zu bringen. Warm und ruhig halten. Arzt hinzuziehen. Bei
Atemstillstand künstliche Beatmung.
Erste Hilfe nach Haut- / Augenkontakt:
Bei Kaltverbrennungen mindestens 15 Minuten mit Wasser spülen. Steril
abdecken. Arzt hinzuziehen. Die Augen sofort mindestens 15 Minuten mit
Wasserspülen.
Erste Hilfe nach Aufnahme:
Verschlucken wird nicht als möglicher Weg der Exposition angesehen.
4.2. Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und
Wirkungen
Hohe Konzentrationen können Ersticken verursachen. Symptome können
Verlust der Bewegungsfähigkeit und des Bewußtseins sein. Das Opfer
bemerkt das Ersticken nicht. Niedrige Konzentrationen von CO2
verursachen beschleunigtes Atmen und Kopfschmerz.
4.3. Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung
Keine.
ABSCHNITT 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung
5.1. Löschmittel
Geeignete Löschmittel
Alle bekannten Löschmittel können benutzt werden.
5.2. Besondere vom Stoff oder Gemisch ausgehendeGefahren
Spezielle Risiken
Einwirkung von Feuer kann Bersten / Explodieren des Behälters
verursachen. Nicht brennbar.
Gefährliche Verbrennungsprodukte
Keine
5.3. Hinweise für die Brandbekämpfung
Spezielle Verfahren
Wenn möglich, Gasaustritt stoppen. Behälter entfernen oder mit Wasser
aus geschützter Position kühlen.
Spezielle Schutzausrüstung für die Feuerwehr
Normale Feuerwehr-Ausrüstung besteht aus einem angemessenem
Pressluftatmer (open-circuit Überdruck Druckluft-Typ) in Kombination mit
einer Brandausrüstung. Ausrüstung und Bekleidung entsprechend den
folgenden Standards bietet einen angemessenen Schutz für die
Feuerwehr.
Richtlinie:
EN 469:2005: Schutzkleidung fuer die Feuerwehr.
Leistungsanforderungen fuer Schutzkleidung, fuer die
Brandbekaempfung, EN 15090 Schuhe für die Feuerwehr., EN 443 Helme
für die Brandbekämpfung in Gebäuden und anderen Bauwerken., EN 659
Schutzhandschuhe für die Feuerwehr., EN 137 Atemschutzgeräte -
Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit Vollmaske -
Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung .
ABSCHNITT 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
6.1. Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und
in Notfällen anzuwendende Verfahren
Gebiet räumen. Für ausreichende Lüftung sorgen. Beim Betreten des
Bereiches umluftunabhängiges Atemgerät benutzen, sofern nicht die
Ungefährlichkeit der Atmosphäre nachgewiesen ist. Eindringen in
Kanalisation, Keller, Arbeitsgruben oder andere Orte, an denen die
Ansammlung gefährlich sein könnte, verhindern. EN 137
Atemschutzgeräte - Behältergeräte mit Druckluft (Pressluftatmer) mit
Vollmaske - Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung .
6.2. Umweltschutzmaßnahmen
Versuchen, den Produktaustritt zu stoppen.
6.3. Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung
Den Raum belüften.
6.4. Verweis auf andere Abschnitte
Siehe auch Abschnitte 8 und 13.
ABSCHNITT 7: Handhabung und Lagerung
7.1. Schutzmaßnahmen zur sicheren Handhabung
Eindringen von Wasser in den Gasbehälter verhindern. Rückströmung in
den Gasbehälter verhindern. Nur solche Ausrüstung verwenden, die für
dieses Produkt und den vorgesehenen Druck und Temperatur geeignet ist.
Im Zweifelsfall den Gaselieferanten konsultieren. Anlage regelmäßig auf
Dichtheit prüfen. Bedienungshinweise des Gaselieferanten beachten. Der
Stoff muss gemäß guter Arbeitshygiene und Sicherheitsverfahren
gehandhabt werden. Das Gassystem mit trockenem Inertgas spülen (z.B.
Stickstoff oder Helium) bevor das Gas eingeleietet wird und wenn das
System außer Betrieb genommen wurde. Beim Umgang mit dem Produkt
nicht rauchen. Nur erfahrene und entsprechend geschulte Personen
sollten verdichtete Gase handhaben. Behälter vor mechanischer
Beschädigung schützen; nicht ziehen, nicht rollen, nicht schieben, nicht
fallen lassen. Benutzen Sie nie Flammen oder elektrische Heizgeräte zur
Druckerhöhung im Behälter. Das Produktetikett dient der Identifizierung
des Inhalts des Behälters und darf nicht entfernt oder unkenntlich
gemacht werden. Für den Transport von Behältern, selbst auf kurzen
Strecken, immer ein geeignetes Gerät benutzen, wie z.B. Flaschenwagen,
Gabelstapler, Kran, etc. Ist der Behälter eine Gasflasche Ventilschutzkappe
nicht entfernen, bevor die Flasche gesichert an eine Wand oder einen
Labortisch oder auf einen Flaschenständer gestellt wurde und zum
Gebrauch bereit ist. Stellen Sie sicher, dass das gesamte Gassystem vor
dem Gebrauch (und danch regelmäßig) auf Lecks geprüft wurde (wird).
Falls der Benutzer irgendwelche Schwierigkeiten bei der Bedienung
des(der) Behälterventil(e) bemerkt, den Gebrauch unterbrechen und
Kontakt mit dem Lieferanten aufnehmen. Das Ventil des Behälters nach
jedem Gebrauch undnach der Entleerung schließen, auch wenn er noch
immer angeschlossen ist. Versuchen Sie nie, Ventile oder
Sicherheitsdruckentlastungseinrichtungen am Behälter zu reparieren.
Beschädigungen an diesen Einrichtungen müssen umgehend dem
Lieferanten mitgeteilt werden. Setzen Sie die Auslasskappen oder -stöpsel
und die Ventilschutzkappe wieder auf, sobald der Behälter von der Anlage
getrennt wird. Die Ventilöffnung des Behälters sauber und frei von
Verunreinigung halten, insbesondere frei von Öl und Wasser. Versuchen
Sie niemals, das Gas von einem Behälter in einen anderen umzufüllen.
Rücksaugen von Wasser, Säure, Alkali verhindern.
7.2. Bedingungen zur sicheren Lagerung unter Berücksichtigung von
Unverträglichkeiten
Flaschen vor Umfallen sichern. Behälter bei weniger als 50°C an einem gut
gelüfteten Ort lagern. Alle Vorschriften und örtlichen Erfordernisse andie
Lagerung von Behältern müssen eingehalten werden. Die Behälter nicht
unter Bedingungen lagern, die die Korrosion beschleunigen. Ist der





