s LPB und BSB Anlagen Web-Server OZW672... V8.0 Inbetriebnahmeanleitung CE1C5712de 2018-03-12 OZW672.01 OZW672.04 OZW672.
Siemens Schweiz AG Building Technologies Division International Headquarters Gubelstrasse 22 6301 Zug Schweiz Tel. +41 41-724 24 24 www.siemens.com/buildingtechnologies © Siemens Schweiz AG, 2018 Änderungen vorbehalten 2 / 158 Siemens Building Technologies Web-Server OZW672... V8.
Inhaltsverzeichnis 1. Übersicht .................................................................................................. 7 1.1. Einleitung .................................................................................................. 7 1.2. Anzeige- und Bedienelemente .................................................................. 9 1.3. 1.3.1. 1.3.2. Bedienoberfläche .................................................................................... 11 Benutzerebenen ..............
3.3. Zugriff via Remote Tool Access ............................................................... 59 4. Bedienung mit Web-Browser ............................................................... 62 4.1. Übersicht ................................................................................................. 62 4.2. 4.2.1. 4.2.2. 4.2.3. Bedienung der Anlage ............................................................................. 64 Bedienung des Bus-Geräts .....................................
7. Kommunikation ................................................................................... 107 7.1. 7.1.1. 7.1.2. 7.1.3. Fernbedienung ...................................................................................... 107 Zugriff via Portal .................................................................................... 108 Zugriff über Heimnetzwerk (LAN) ......................................................... 108 Zugriff über Direktverbindung .........................................
/ 158 Siemens Building Technologies Web-Server OZW672... V8.
1. Übersicht 1.1. Einleitung Typenübersicht Inhalt des Dokuments Typenbezeichnung OZW672.01 OZW672.04 OZW672.16 Max. Anzahl überwachte Geräte 1 LPB oder 1 BSB Gerät 4 LPB Geräte oder 1 BSB Gerät 16 LPB Geräte oder 1 BSB Gerät In diesem Dokument sind die Inbetriebnahme und die Bedienung der Web-Server OZW672… beschrieben. In dieser Ausgabe "Web-Server OZW672… Version 8.
Sicherheit / Produkthaftpflicht • Die Geräte dürfen nur in gebäudetechnischen Anlagen und nur für die beschriebenen Anwendungen eingesetzt werden. Die örtlichen Vorschriften (Installation, etc.) sind einzuhalten. • Ein defektes oder offensichtlich beschädigtes Gerät muss unverzüglich von der Spannungsversorgung getrennt und ersetzt werden. • Ein Öffnen der Geräte ist nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlung entfällt die Gewährleistungspflicht.
1.2.
Bedientasten 6 Remote • Lang (> 6 s) Sendet Systemreport an die Störungs-E-Mail Empfänger (nicht an "Energy indicator" und Trenddaten-Empfänger) 7 Service • • Kurz (< 2 s) Lang (> 6 s) Statusabfrage Gerät 0.1 (LPB) rsp. 1 (BSB) Schnellinbetriebnahme für Anlagen mit nur einem einzigen angeschlossenen Regler • Lang (> 6 s) Gleichzeitiger Tastendruck auf und stellt den Auslieferungszustand wieder her. Alle Konfigurationsdaten und Einstellungen werden zurückgesetzt.
1.3. Bedienoberfläche Die Bedienoberfläche des Web-Servers wird über einen Web-Browser aufgerufen. • Der Web-Server stellt standardmässig eine textbasierte Bedienung von WebServer und angeschlossenen LPB-/BSB-Geräten zur Verfügung (Kapitel 3). • Zusätzlich ist das Einrichten einer visualisierten Bedienung möglich (Kapitel 5). Im Folgenden werden die Anzeigebereiche der textbasierten Standard-Bedienoberfläche dargestellt (Anzeigebereiche bei Visualisierung in Kapitel 5).
Anlagenzustand Energy indicator Anlagenname, Datum und Uhrzeit Das Feld "Anlagenzustand Energy indicator" wird permanent angezeigt: • Baumblatt grün: alle "Energy indicator" Datenpunkte sind innerhalb ihrer "Green limits", d.h. im "grünen Bereich" • Baumblatt orange: ein oder mehrere "Energy indicator" Datenpunkte sind ausserhalb ihrer "Green limits" Mit Klick auf das Feld "Anlagenzustand Energy indicator" wird die Funktion "Energy indicator" geöffnet.
1.3.1. Benutzerebenen Anzeige und Bedienung sind abhängig von der Benutzerebene des angemeldeten Benutzers: Endbenutzer • Bedienung der Endbenutzerdaten Störungsübersicht • Verwaltung des eigenen Benutzerkontos • Service Wie Endbenutzer. Zusätzlich: • Bedienung der Servicedaten • Trendfunktionen, Dokumente, Meldungshistorie, Logos und Systemdefinitionen Administrator Wie Service.
1.3.2. Darstellung der Datenpunkt-Werte Die Datenpunkt-Werte werden im Anzeigebereich dargestellt. Bei jedem Aufruf einer Seite via Primär- und Sekundärnavigation werden alle Datenpunkte neu gelesen und in schwarzer Schrift dargestellt. Um die Wartezeit bei bereits besuchten Seiten zu verkürzen, werden die bereits im Zwischenspeicher vorhandenen Werte unverzüglich in grauer Schrift dargestellt. Sie werden in schwarzer Schrift überschrieben, sobald sie neu ausgelesen wurden.
Symbole 1.4. Symbole, Notationen, Abkürzungen 1.4.1.
Symbol Bedeutung "Green leaf" (Baumblatt grün) "Orange leaf" (Baumblatt orange) "Grey leaf" 1.4.2. Pfadangaben (Baumblatt grau) Notationen Pfade werden wie folgt dargestellt: • • Web-Server: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Zeit / Datum PC: Start > Einstellungen > Netzwerkverbindungen > Local Area Connection OZW672… steht für: OZW672.01 oder OZW672.04 oder OZW672.
2. Inbetriebnahme Dieser Abschnitt beschreibt die Inbetriebnahme des Web-Servers. 2.1.
Web-Server einschalten 2.2. Erste Schritte 2.2.1. Web-Server einschalten Der Web-Server wird an der Spannungsversorgung angeschlossen und mit dem PC verbunden: 1. Betriebsspannung am Web-Server durch Anschliessen des Netzteils einschalten. Der Web-Server ist betriebsbereit, wenn die LED grün leuchtet. 2. Prüfen der weiteren Anzeigen: • LED „LPB / BSB“ Sie leuchtet grün, wenn die LPB/BSB Busspannung vorhanden ist.
2.2.2. Anmelden Anmelden am Web-Server Die Inbetriebnahme des Web-Servers erfolgt mit einem PC und Web-Browser via USB-Schnittstelle: 1. 2. Web-Browser starten. In der Adresszeile des Web-Browsers die USB IP-Adresse (192.168.250.1) eingeben. 3. Erstes Login • User name (Benutzername): • Password bis V5.2(Passwort): • Password ab V6.0 (Passwort): 4. 5. Administrator Password Password.
Passwort und Benutzername Die Gross- und Kleinschreibung muss bei der Passworteingabe beachtet werden. Bei Eingabe eines falschen Passworts erscheint die Meldung "Falsche Eingabe". Minimale Passwortstärke Bei der Eingabe des Passworts wird die Passwortstärke überprüft und in einem Fortschrittsbalken angezeigt. Bei unsicherem Passwort ist der Balken orange. Bei genügend starkem Passwort wechselt die Balkenfarbe zu grün.
2.3. Benutzerkonten verwalten Benutzerkonten verwalten Das Ändern des Administrator-Passworts bei Auslieferung und das Einrichten von weiteren Benutzerkonten erfolgen via Menü "User Accounts" ("Benutzerkonten"). Hinweis Die Einstellungen der Benutzerkonten sind auch für den Zugriff via Smartphone App und andere Applikationen via Web API gültig. Administratordaten ändern Vorgehen: 1. Rotes Bleistift-Symbol klicken . Es erscheint der Dialog "Change user" ("Benutzer ändern"). 2.
2. 3. Benutzerdaten ändern Benutzerkonto löschen Vorgehen: 1. Rotes Bleistift-Symbol beim entsprechenden Benutzer klicken . Es erscheint der Dialog "Benutzer ändern". 2. Ändern der Benutzerdaten: - Benutzername - Passwort - Passwort wiederholen - Beschreibung (optional) - E-Mail Adresse (optional) - Sprache: Deutsch - Benutzergruppe 3. Abschliessen mit [ OK ] Vorgehen: 1. Rotes Abfalleimer-Symbol beim entsprechenden Benutzer klicken Es erscheint der Dialog "Benutzerkonten". 2.
2.4. Geräte-Webseiten erstellen Schnellinbetriebnahme Für Anlagen mit nur einem einzelnen angeschlossenen Regler steht ein Schnellinbetriebnahme-Modus zur Verfügung. Per Tastendruck wird der Regler mit der Adresse 0.1 (LPB) rsp. 1 (BSB) in die Geräteliste aufgenommen und dessen Gerätewebseite generiert. Vorgehen Langer Tastendruck > 6 s. auf die Service-Taste (7) - Schnellinbetriebnahme-LED (5) blinkt grün - angeschlossenes Gerät 0.1 rsp.
• Änderungen der Konfiguration am angeschlossenen Bus-Gerät erfordern ein erneutes "Generieren" oder "Update" der Geräte-Webseiten, damit die Änderungen von der Web-Bedienung übernommen werden • Der Ersatz des Bus-Geräts erfordern ein Löschen und erneutes Hinzufügen des Bus-Geräts Gerät hinzufügen Vorgehen: 1. 2. [ Hinzufügen ] klicken. Bus-Adresse eingeben: LPB: Segmentnummer und Gerätenummer 3. BSB: Gerätenummer (Default: 1=Grundgerät) 4.
Gerät löschen Vorgehen: 1. Das Bus-Gerät wählen, das aus der Geräteliste entfernt werden soll 2. 3. [ Löschen ] klicken. Bestätigen mit [ Ja ] . Der Web-Server entfernt das Gerät aus der Geräteliste. 4. Warten, bis Meldung " Vorgang abgeschlossen" erscheint. 5. Bestätigen mit [ OK ] Das Gerät wurde aus der Geräteliste entfernt. 25 / 158 Siemens Building Technologies Web-Server OZW672... V8.
Geräte-Webseiten generieren Geräte-Webseiten generieren ist notwendig in folgenden Fällen: • Nach Hinzufügen eines Geräts (siehe "Gerät hinzufügen") Änderungen der Einstellungen am angeschlossenen Bus-Gerät können ein erneutes Generieren der Geräte-Webseiten erfordern, damit die Änderungen von der Web-Bedienung übernommen werden • Nach einem Systemdefinitionen-Update (siehe Kapitel 4.
Geräte-Webseiten aktualisieren Wird einer der nachfolgenden Texte geändert, ändert der Status beim Web-Server von "Generiert" auf "Nicht aktuell": • Meldungsempfänger 1…4 • Störungseingang 1…2 • Text für: Keine Störung • Text für: Störung Folgende Texte können geändert werden, haben aber keinen Einfluss auf den Status der Geräteliste: • Name (des Web-Servers) • Name Bus-Gerät Damit Änderungen bei all diesen Texten im Menübaum übernommen werden, müssen die Geräte-Webseiten des Web-Servers aktualisiert werde
2.5. Web-Server Einstellungen Die Einstellungen für den Web-Server erfolgen via Menü "Home". In der Sekundärnavigation werden der Web-Server und anschliessend die entsprechende Bedienseite angewählt. Hinweise • Die Einstellungen sind abhängig von der Benutzerebene • Nur lesbare Datenpunkte werden in diesem Abschnitt nicht beschrieben. 2.5.1. Bedienseite „Eingänge“ Die Bedienseite zeigt den Zustand der Datenpunkte „Störungseingang 1“ und „Störungseingang 2“ an. Pfad: Home > 0.
Datenpunkt Erläuterung, Beispiel Zeit / Datum Einstellung der aktuellen Uhrzeit und des aktuellen Datums. Der Wochentag wird automatisch berechnet. Defaultwert: 00:00 1.1.2005 Einstellwerte: Zeit, Datum 2.5.3. Bedienseite "Störungen aktuell" Unter „Störungen aktuell“ werden die lokalen Störungen und die Störungen im System angezeigt. Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Störungen aktuell Die Beschreibungen zu den Störungen ist im Kapitel 4.3 „Störungen“ zu finden.
Sprache und Codenummer 2.5.4. Bedienseite "Einstellungen" 2.5.4.1. Web-Server Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Web-Server Datenpunkt Erläuterung, Beispiel Sprache — Defaultwert: English Einstellwerte: siehe Beispiel Sprache des Web-Servers. Die eingestellte Sprache wird für Störungstexte des Web-Servers, Meldungshistorie, Meldungen und Systemreports verwendet. Codenummer Zugangscode für das Tool ACS790. — Defaultwert: 01 Einstellwerte: max. 20 Zeichen Admin.
2.5.4.2. Zeitzone, Zeitserver Zeit / Datum Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Zeit / Datum Datenpunkt Zeitzone Erläuterung, Beispiel Einstellung der Zeitzone für den Standort des Gerätes. — Zeitserver Einstellung der Adresse des NetzwerkZeitservers, mit welchem die Zeit des OZW Web-Servers synchronisiert wird. — Defaultwert: 0.siemens.pool.ntp.org Einstellwerte: max.
2.5.4.3. LPB / BSB Kommunikation Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Kommunikation > LPB / BSB Datenpunkt Erläuterung, Beispiel Gerätenummer* Einstellung der Gerätenummer. Die Geräteadresse (Segmentnummer und Gerätenummer) darf innerhalb des gleichen LPB -Bussystems nur einmal vorkommen. Auf dem BSB ist die Einstellung bedeutungslos: die BSB Geräteadresse des Web-Servers ist fest (50). — Autonom: Zeit / Datum wird ab Quarz des Web-Servers gebildet.
Ethernet Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Kommunikation > Ethernet Hinweise • Diese Einstellungen sind vorzunehmen, wenn der Web-Server in einem lokalen Netzwerk (LAN) oder via Internet betrieben werden soll. • Für den Betrieb mit ausgeschaltetem DHCP-Client stehen alternative Einstellungen zur Verfügung. • Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Netzwerktopologien sind im Kapitel 7 beschrieben.
E-Mail Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Kommunikation > E-Mail Hinweise • Diese Einstellungen sind vorzunehmen, wenn der Web-Server im Störungsfall eine Meldung via E-Mail absetzen soll. • Weitere Angaben zu den Einstellungen für E-Mail befinden sich in Kapitel 7.2. • Automatisches Aushandeln der sichersten Verbindung: Wenn das Gerät, das E-Mails versendet und der E-Mail Provider TLS unterstützen, wird automatisch dieser Modus gewählt.
Dienste Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Kommunikation > Dienste Datenpunkt Erläuterung, Beispiel ACS-Zugang Erlaubt den Zugriff der ACS-Bediensoftware auf den Web-Server (nur via Direktverbindung – über Portal nicht möglich). Aus Sicherheitsgründen sollte der ACS-Zugang nach der Inbetriebnahme ausgeschaltet werden. Erlaubt die Kommunikation mit dem httpProtokoll anstelle einer gesicherten Verbindung. Der Zugang über das Portal wird empfohlen.
Datenpunkt Erläuterung, Beispiel Meldungsempfänger 1…4 • Defaultwert: (leer) Einstellwerte: max. 20 Zeichen Empfängertyp Defaultwert: --Einstellwerte: ---, E-Mail Störungspriorität Defaultwert: Alle Einstellwerte: Alle, Nur dringende E-Mail Adresse Defaultwert: messagereceiver@ example.com Einstellwerte: max. 49 Zeichen Meldungsempfänger 1…4 ist ein Namen (Text) und wird im Web-Browser angezeigt.
Hinweise • Aktive Schaltpunkte werden mittels Kontrollkästchen ausgewählt. Die Schaltpunkte eines Wochentags können durch Klicken auf [ Kopieren ] von einem Tag auf eine Auswahl der anderen Tage kopiert werden. • Vor dem Schreiben der Daten müssen diese durch Klicken auf [ Prüfen ] überprüft werden. • Ferien / Sondertage Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Meldungsempfänger > Meldungsempfänger 1…4 > Ferien / Sondertage Während Ferien werden keine Meldungen abgesetzt.
Hinweise • Aktive Einträge werden mittels Kontrollkästchen ausgewählt • Jährlich wiederkehrende Schaltpunkte werden mit dem Kontrollkästchen "Jährlich" festgelegt • Vor dem Schreiben der Daten müssen diese durch Klicken auf [ Prüfen ] überprüft werden. 2.5.4.5. Systemreport Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Systemreport Hinweis Einstellungen, wenn der Web-Server regelmässig eine Status-Meldung via E-Mail absetzen soll.
2.5.4.6. Energy indicator Der Menüpunkt „Energy indicator“ ist eingeblendet, wenn Regler am Web-Server angeschlossen sind, welche den Energy indicator unterstützen. Falls keine solchen Geräte angeschlossen sind, ist der Menüpunkt ausgeblendet. E-Mail Empfänger 1…2 Für den Energy indicator können 2 E-Mail Empfänger definiert werden. Die Einstellungen erfolgen unter: Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Energy indicator Die Beschreibungen dazu sind im Kapitel 6.
2.5.4.8. Eingänge Störungseingang 1…2 Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Eingänge > Störungseingang 1…2 Hinweis Die Digitaleingänge D1 und D2 sind für den Anschluss potentialfreier Meldekontakte vorgesehen. Sie wirken als Störungseingänge. Mit den folgenden Einstellungen werden die Störungseingänge konfiguriert. Das Verhalten im Störungsfall wird im Menü "Einstellungen > Störungen" definiert (s. Kapitel 2.5.4.9 „Störungen“).
2.5.4.9. Störungen Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Störungen Mit den folgenden Einstellungen wird das Verhalten im Störungsfall definiert. Die Störungseingänge selber werden im Menü "Einstellungen > Eingänge > Störungseingang 1…2" konfiguriert (s. Kapitel 2.5.4.8 „Eingänge“). Allgemeine Funktionen Web-Server Datenpunkt Erläuterung, Beispiel History löschen Defaultwert: Nein Einstellwerte: Nein, Ja Löschen der Historie aller Ereignisse und Meldungen.
Text für: Keine Störung* Benutzerdefinierbarer Text für die Meldung beim Defaultwert: Verschwinden der Störung am Störungseingang, [Stör'eing. x]k.Stör zum Beispiel: Wasserdruck ok. Einstellwerte: max. 20 Zeich. Die Bezeichnung wird in Meldungen übermittelt. — Text für: Störung* — Defaultwert: [Stör'eing. x]Stör'g Einstellwerte: max. 20 Zeichen Benutzerdefinierbarer Text für die Meldung beim Auftreten der Störung am Störungseingang, zum Beispiel: Wasser nachfüllen.
2.5.4.10. Texte Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > Texte Datenpunkt Erläuterung, Beispiel Anlagenname Benutzerdefinierbarer Text für die Anlage, der vom Web-Server angezeigt und in Meldungen übermittelt wird. Defaultwert: OZW672.01 OZW672.04 OZW672.16 Einstellwerte: max. 20 Zeichen 2.5.5. — Zur Anzeige der Änderung muss "Generieren" ausgeführt werden (zum Vorgehen siehe Abschnitt "Geräte-Webseiten aktualisieren" im Kapitel 2.4).
2.6. Warnung zur Datensicherheit Inbetriebnahme Netzwerkkomponenten Aus Sicherheitsgründen (Datenschutz) ist die Verwendung des Portals empfohlen. Die mit dem Portal verwendete, geschützte Tunnelverbindung ist sicherer als eine direkte Verbindung. Nach erfolgter Inbetriebnahme sollten die Ports für die Kommunikation mit dem ACS-Tool deaktiviert werden, da diese Kommunikation nicht verschlüsselt ist. 2.6.1.
2.6.2. Bedienstation Zugriff über Heimnetzwerk (LAN) Die folgenden Einstellungen an der Bedienstation sind notwendig, wenn der WebServer von einem PC mit Web-Browser im Heimnetzwerk (LAN) betrieben werden soll: • IP-Adresse • Subnetzmaske Hinweis Die im Bild gezeigten beispielhaften Adressierungen müssen der Adressierung des Routers angepasst werden. Details sind in Kapitel 7.1.2 beschrieben.
Router Es wird vorausgesetzt, dass der Fernzugang (z.B. DSL-Router mit Internetanschluss) bereits eingerichtet ist Die Firewall muss den Zugriff der Anlage auf das Internet zulassen. Die OZW verwendet die folgenden fix definierten Ports: • http https • ACS Tool • Offline Trend und FTP • 80 / TCP 443 / TCP 50005 / TCP 21 / TCP Warnung zur Datensicherheit Standardmässig ist Port 80 deaktiviert. Der Zugriff über http (Port 80) ist unsicher.
2.7. Funktionskontrolle Test Bedienung Wenn alle Einstellungen am Web-Server sowie an den Systemgeräten vorgenommen wurden, müssen die Verbindungen überprüft werden. LAN Der Test der Bedienung über LAN erfolgt via PC im lokalen Netzwerk. Nach Eingabe der lokalen IP-Adresse des Web-Servers muss der Login-Dialog erscheinen (siehe Kapitel 2.2.2). Internet Der Test der Bedienung über Internet erfolgt z.B. via mobilen Teilnehmer mit Internetzugang (Smartphone, Mobiltelefon).
Störungsmeldung, E-Mail Wenn eine E-Mail nicht fehlerfrei an einen Meldungsempfänger gesendet werden kann, wird eine Störungsmeldung für den entsprechenden Meldungsempfänger ausgelöst und ein Grund angezeigt. Ein bestimmter Grund kann unterschiedliche Fehlerursachen haben. Entsprechend wird das Problem gelöst. Störungsmeldung zurücksetzen Grund Fehlerursache Problemlösung --- Kein Fehler --- Netzwerk-Kabel Kein Netzwerk-Kabel oder kein aktives Netzwerk angeschlossen.
2.8. Weitere Einstellungen Geräte ausblenden Für jedes Gerät in der Geräteliste kann bestimmt werden, ob es unter "Home" bedient werden kann oder nicht. Hinweis Das Ausblenden von Geräten ist nur in der Benutzerebene "Administrator" möglich. Vorgehen: 1. Geräte-Webseiten in Primärnavigation auswählen. 2. Gerät, das ausgeblendet werden soll, auswählen 3. Klicken auf [ Ausblenden ] . History löschen Pfad: Home > 0.
2.9. Schlusskontrolle 2.9.1. Kontrolle der Störungen Störungsanzeige Die Störungsanzeige zeigt den Status der Anlage an. Hinweis Nach der Inbetriebnahme dürfen keine Störungen anliegen. Weitere Angaben zu den Störungen sind in Kapitel 4.3. Keine Störung Solange keine Störung ansteht, bleibt die Störungsanzeige grün. Störung Im Störungsfall wechselt die Störungsanzeige auf rot. Es wird die schwerste Störung der Anlage angezeigt: • Gerätename • Störungstext 2.9.2.
2.10. Auslieferungszustand Auslieferungszustand wieder herstellen Der Web-Server kann in den Auslieferungszustand ab Werk zurückgesetzt werden. Dies kann angebracht sein, wenn ein Web-Server auf einer anderen Anlage eingesetzt werden soll. Vorgehen: 1. Gleichzeitig Remote-Taste (6) und Service-Taste (7) lang drücken (>6 Sekunden). Die LED "On" erlischt. Der Web-Server startet neu. 2. Warten bis der Web-Server betriebsbereit ist (On-LED leuchtet grün).
2.11. Software Updates Es wird unterschieden zwischen: • Systemdefinitionen-Update, um Gerätebeschreibungen neuer Geräte in den Web-Server zu integrieren • Firmware-Update, um den Web-Server auf einen neuen Firmwarestand zu bringen. Die Benutzereinstellungen und Systemdefinitionen bleiben beim Firmware-Update unverändert. • Factory-Update, um den Web-Server auf einen neuen Firmwarestand zu bringen und die neusten Systemdefinitionen zu laden. Die Benutzereinstellungen müssen zuvor manuell gesichert werden.
3. Fernzugriff via Portal Siemens stellt mit dem Climatix IC / Synco IC Portal (und Remote Tool Access ab Version 7.0) eine einfache und sichere Zugriffsmöglichkeit auf den Web-Server zur Verfügung. Dies ermöglicht die Fernwartung der Anlage zu jeder Zeit und von einem beliebigen Ort aus. * Für OZW672 stehen Synco IC und Climatix IC zur Verfügung.
Web-Server in Firmennetzwerken Der Web-Server erlaubt keine Einstellungen für einen allenfalls vorhandenen Proxyserver und kann keine Einstellungen an diesen weitergeben. Web-Server innerhalb von Firmennetzen mit Proxyservern können keine Verbindung zum Portal aufbauen. Funktionen des Portals In diesem Kapitel sind nur diejenigen Portal-Funktionen beschrieben, welche für das Einrichten des Zugangs und das Verständnis der Zusammenhänge notwendig sind.
Portal aufrufen Das Portal kann über folgende Domänen aufgerufen werden: https://www.climatixic.com https://www.siemens-syncoic.com Bediensprache Mit der Schalfläche rechts oben kann die Bediensprache des Portals gewählt werden. Registrieren Für die erstmalige Verwendung des Portals ist eine Registrierung notwendig. Dazu müssen eine Email-Adresse und der Aktivierungsschlüssel des Web-Servers eingegeben werden. Der Aktivierungsschlüssel befindet sich unter dem Gerätedeckel.
Anmeldung Bei jeder weiteren Verwendung erfolgt die Anmeldung mit Benutzername und Kennwort. Es wird die Seite „Bedienung“ des Portals angezeigt. Anlage aktivieren Eine neue Anlage wird im Portal aktiviert im Menü „Administration“ mit der Schaltfläche [Site aktivieren]. Nach Eingabe der Daten zur Anlage erfolgt die Aktivierung mit der Schaltfläche [Aktivieren]. Zusätzliche Anlagen aktivieren Ein Benutzer kann mehrere Anlagen aktivieren. Die Anzahl ist abhängig von der zugewiesenen Rolle.
Aufrufen der Anlage Im Menü „Bedienung“ wird die Anlage nun gelistet und kann durch einen Klick auf den Anlagenamen aufgerufen werden. Mit der Schalfläche [Web-Zugriff] wird die Bedienoberfläche des OZW angezeigt. Hinweis Die Bedienoberfläche kann via Schaltfläche [ ] in einem neuen Tab geöffnet werden und entspricht dann exakt derselben Ansicht wie der Direktverbindung auf den Web-Server ohne Portal (lokal oder via Internet). Die Bedienung erfolgt analog zur Beschreibung im Kapitel „4.
3.1.1. Portalrollen Portalrollen und Anlagerollen Die Portalrolle definiert die Rechte für die Portaleinstellungen, wie Benutzer eines Mandanten verwalten und Rollen zuordnen. Abhängig von der Portalrolle werden portalspezifische Menüs angezeigt oder ausgeblendet. Die detaillierte Beschreibung der Portalrollen ist in der Dokumentation des Portals zu finden. Hinweis Ein neu angelegter Benutzer erhält eine Email mit den Zugangsdaten (Link auf Portal, Benutzername, Passwort).
3.3. Zugriff via Remote Tool Access Für Benutzer mit Zugriffsberechtigung „Service Level“ oder höher stellt Siemens mit dem Remote Tool Access eine einfache und sichere Zugriffsmöglichkeit auf den Web-Server zur Verfügung. Servicetätigkeiten an der Anlage können zu jeder Zeit und von einem beliebigen Ort aus erfolgen. Funktion Remote Tool Access ist ein eigenständiges Programm. Es wird zusammen mit dem ACS790 oder einzeln installiert.
Vorteile bei Verwendung des Remote Tool Access • • • • • • Einfaches und schnelles Einrichten des Zugriffs über Internet - es ist weder eine fixe IP-Adresse, eine Umleitung einer dynamischen IP-Adresse, noch eine Portweiterleitung (NAT/PAT) notwendig Identische Ansicht und Bedienmöglichkeiten wie bei Direktzugriff vor Ort Verschlüsselte Verbindung Keine offenen Ports im Router Firewall muss nicht geöffnet werden Zugriff nur auf die OZW und nicht auf das gesamte LAN Hinweis Nicht möglich sind Aktionen,
Auf der Übersichtsseite werden alle Anlagen gelistet, für welche der Benutzer über eine Zugriffsberechtigung „Service Level“ oder höher verfügt. Anlagen, zu welchen eine Verbindung aufgebaut werden kann, sind in schwarzer Schrift dargestellt. Zu Anlagen in grauer Schrift ist momentan keine Verbindung möglich. Vorgehen: 1. Wahl der Anlage, zu der eine Verbindung aufgebaut werden soll 2. Mit „Connect“ Verbindungsaufbau starten Die Software sucht eine freie lokale IP-Adresse zwischen 127.0.0.1 und 127.0.0.
4. Bedienung mit Web-Browser Dieses Kapitel beschreibt die Bedienung des Web-Servers und des angeschlossenen Bus-Geräts mit einem Web-Browser. 4.1. Übersicht Übersicht Die Bedienung der Anlage erfolgt mit PC, Smartphone oder Mobiltelefon, die über einen kompatiblen Web-Browser verfügen, über USB-Schnittstelle, LAN/Ethernet oder Internet (mit oder ohne Portal). Verbindung Für den Zugriff via Portal wird die Adresse https://www.climatixic.com oder https://www.siemens-syncoic.com eingegeben.
Fehlerhaftes Login bei Direktverbindung Nach Eingabe einer ungültigen Kombination von Benutzername und Passwort erscheint die Fehlermeldung: „Authentifizierung fehlgeschlagen“. Wird innerhalb von 5 Minuten 10 mal eine falsche Kombination eingegeben, wird das Login für diesen Benutzernamen für 1 Stunde gesperrt. Bei weiteren Login-Versuchen erscheint die Fehlermeldung „vorübergehend gesperrt“. Andere Benutzernamen können sich in dieser Zeit dennoch anmelden.
4.2. Bedienung der Anlage Bedienung der Anlage Via "Home" werden die bedienbaren Geräte angezeigt. 4.2.1. Bedienung des Bus-Geräts Bedienung Bus-Gerät Für die Bedienung des Bus-Geräts ist das Gerät links im Menü anzuwählen. Der Web-Server zeigt die oberste Ebene des Menübaums an. Von dort kann zu allen Bedienseiten und den Datenpunkten navigiert werden. Beispiel Bedienseite Pfad: Home > 0.1 RVS61.843/109 > Heizkreis 1 4.2.2.
Umschalten der Ansichten Zur Bedienung des Web-Servers von einem kleinen Bildschirm aus oder zum Ausblenden der Navigation, werden nur noch folgende Teile der Bedienoberfläche gezeigt: • Anlagenzustand • Anlagenname • Anzeigebereich Die Umschaltung der Ansicht erfolgt über die Symbole und unten rechts. Vollansicht Teilansicht Hinweis In der Teilansicht muss die Navigation auf andere Anlagen-Webseiten über benutzerdefinierte Links realisiert werden.
4.2.3. Diagnose am Web-Server Diagnose Die nachfolgenden Informationen ermöglichen die Produktversion und die Einstellungen zu identifizieren. Informationen zu den Störungen siehe Kapitel 4.3.2. Geräte-Informationen Die Geräte-Informationen dienen der Identifikation des Web-Servers. Hinweise Die Einträge auf der Bedienseite „Geräte-Informationen“ dienen zu Informationszwecken und können an dieser Stelle nicht bearbeitet werden. Web-Server Pfad: Home > 0.
LPB / BSB Die nachfolgenden Informationen zeigen die aktuellen Einstellungen und Zustände auf dem LPB / BSB Bus. Die LPB/BSB-Einstellungen erfolgen im Kapitel 2.5.4 Bedienseite "Einstellungen". Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Geräte-Informationen > LPB / BSB Datenpunkt Erläuterung, Beispiel Angeschlossener Bus Der Web-Server erkennt selbständig, welches Bussystem angeschlossen ist.
Ethernet Bei Bedarf können nachfolgende Informationen zur Problemanalyse auf dem Ethernet herangezogen werden. Sie zeigen die aktuellen Einstellungen im Subnetzwerk. Die Ethernet-Einstellungen erfolgen im Kapitel 2.5.4 Bedienseite "Einstellungen". Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Geräte-Informationen > Ethernet Datenpunkt Erläuterung, Beispiel DHCP-Client Zeigt, ob der DHCP-Client eingeschaltet ist. IP-Adresse IP-Adresse des Web-Servers. Die IP-Adresse des Web-Servers auf Ethernet ist ab Werk 192.168.2.10.
Dienste Die nachfolgenden Informationen zeigen die aktuellen Einstellungen der Dienste. Die Einstellung der Dienste erfolgt im Kapitel 2.5.4 Bedienseite "Einstellungen". Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Geräte-Informationen > Dienste Datenpunkt Erläuterung, Beispiel ACS-Zugang Mit „Ein“ ist der Zugriff der ACS-Bediensoftware auf den Web-Server via Direktverbindung erlaubt. Mit „Aus“ kann kein Zugriff erfolgen. Mit „Ein“ ist der Zugriff mit http und https erlaubt.
4.3.2. Störungen Web-Server Detaillierte Informationen zu allen Störungen können über das Menü "Home" abgerufen werden. Störungen aktuell lokal Hier werden alle Web-Server Störungen angezeigt. Pfad: Home > 0.5 OZW672… > Störungen aktuell > Lokal Datenpunkt Erläuterung, Beispiel Störung 1…10 Pro Störung werden angezeigt: • Störungsinfo (Datum, Zeit, Störungscode) • Störungstext Hinweis Übersicht aller Web-Server Störungen siehe Kapitel 9.2.1.
4.4. Dateitransfer Die Funktion "Dateitransfer" dient dem • • • • • • Trendfunktionen erstellen und verwalten Erstellen und Verwalten der Trendfunktionen Hochladen von Dokumenten auf dem Web-Server Herunterladen der Meldungshistorie als Excel- oder Text-Datei Hochladen von Logos Hochladen von Systemdefinitionen Aktualisieren der Firmware Das Erstellen und Verwalten der Trendfunktionen ist im Kapitel 8 "Trendfunktionen" beschrieben. Dokumente hochladen Vorgehen: 1.
Hinweise • Historiedaten Die Meldungshistorie umfasst die letzten 500 Ereignisse betreffend Störungen, Störungsmeldungen und Systemreports. Sie enthält folgende Informationen: Der Export der Meldungshistorie steht in den Benutzerebenen Administrator und Service zur Verfügung. • Wird der Web-Server in den Auslieferungszustand versetzt, bleibt die Meldungshistorie erhalten. • Anlageninformationen: – Anlagenname – Telefonnr. Anlage • – – – – – – – – – Informationen pro Eintrag: Ereignis Anlagenteil, d.
Logos hochladen Vorgehen: 1. In der Sekundärnavigation Menüpunkt Logos wählen. 2. Nach Bedarf bestehende(s) Logo(s) sichern (Vorgehen siehe unten). 3. Symbol wählen. 4. 5. Mit „Durchsuchen“ die gewünschte Datei auswählen. Die Maximalabmessungen (siehe Hinweise) sind einzuhalten. Das Hochladen beginnt automatisch. Seiteninhalte neu vom Web-Server laden (üblicherweise mit Tastenkombination Ctrl+F5 im Browser) Vorgehen zum Sichern von Logos: 1. 2.
Systemdefinitionen hochladen Die aktuell installierte Version der Systemdefinitionen ist unter "aktuelle Version" ersichtlich. Er setzt sich aus drei durch jeweils einen Punkt getrennte Teile zusammen, z.B. "2.16.0". Der mittlere Teil (im Beispiel "16") wird zusätzlich in den Geräte-Informationen eingeblendet Vorgehen: 1. Updates aus der Sekundärnavigation wählen. 2. Bei Menüpunkt Systemdefinitionen Symbol 3. Sicherheitsabfrage bestätigen. 4. 5. 6. wählen.
Firmware aktualisieren Die aktuell installierte Version der Firmware ist unter "aktuelle Version" ersichtlich. Vorgehen: 1. Updates aus der Sekundärnavigation wählen. 2. Bei Menüpunkt Firmware Symbol wählen. 3. Sicherheitsabfrage bestätigen. 4. Mit „Durchsuchen“ die gewünschte Datei auswählen. Das Hochladen beginnt automatisch.
4.5.
5. Visualisieren von Anlagen 5.1. Übersicht Die Web-Server OZW672… ermöglichen es, über Anlagen-Webseiten die gebäudetechnische Anlage zu visualisieren. Über eine oder mehrere erstellte Anlagen-Webseite(n) kann die Anlage bedient und beobachtet werden. Import von Anlagenschalbildern Webfähige Anlagenschaltbilder können aus ACS790 exportiert werden. Anlagen-Webseiten selbst erstellen Anlagen-Webseiten können auch frei gestaltet werden.
5.2. Beispiel einer Anlagen-Webseite Bitte beachten…! Hintergrundbild Alle Flächen, Symbole und das Schema Datenpunktelement Zwei Datenpunktelemente: Raumtemperatur-Nenn- und -Reduziertsollwert Textelement Erklärender Text Linkelement Link ins Internet Teilbildelement Integriertes Webcambild Das dargestellte Beispiel ist eine Erweiterung eines von HIT heruntergeladenen webfähigen Anlagenschemas.
5.3. Merkmale von Anlagen-Webseiten Hintergrundbild Eine Anlagen-Webseite hat einen vergrösserbaren Anzeigebereich, in welchem Webseiten-Elemente platziert werden können. Der Anzeigebereich hat eine minimale Grösse von 800px (Breite) und 580px (Höhe). Wird kein Hintergrundbild explizit ausgewählt, wird dieser minimale Anzeigebereich mit einem transparenten Hintergrundbild gefüllt. • Durch Einfügen eines grösseren Hintergrundbildes kann der Anzeigebereich beliebig vergrössert werden.
5.4. Werkzeugleiste Hinweis Die im Folgenden beschriebenen Menüs sind nur in der Benutzerebene "Administrator" sicht- und bedienbar. Ansichtsmodus, keine Webseite vorhanden Am Home- und an den Geräteknoten ist folgende Werkzeugleiste sichtbar, wenn noch keine Anlagen-Webseite erstellt ist: Menü Neu Importieren Ansichtsmodus, Webseite vorhanden Beschreibung Neue Anlagen-Webseite anlegen Archivierte Anlagen-Webseite importieren. Anlagen-Webseiten werden im .tar-Format archiviert und importiert.
5.5. Voraussetzungen Webfähige Anlagenschaltbilder importieren • Der Ersteller ist am Web-Server als Administrator angemeldet Der Web-Server ist über den Bus mit einem oder mehreren Bus-Geräten verbunden • Die Geräte-Webseite des Bus-Geräts ist gemäss Kapitel 2.4 generiert. Damit stehen dem Web-Server Menübaum- und Datenpunktinformationen des Reglers zur Verfügung. • Anlagenschaltbild aus ACS790 exportieren Vorgehen am ACS790: • Bus-Gerät anwählen.
5.6. Anlagen-Webseiten selbst erstellen Anlagen-Webseiten können vollständig selbst erstellt werden. Alternativ können importierte Anlagenschaltbilder (siehe Kapitel 5.5) nach Belieben verändert und erweitert werden. In diesem Kapitel werden alle Arbeitsschritte beim Erstellen und Gestalten einer benutzerdefinierten Anlagen-Webseite vorgestellt. Voraussetzungen • Der Ersteller ist am Web-Server als Administrator angemeldet. Der Web-Server ist mit einem oder mehreren Bus-Geräten verbunden.
Hinweise • Um den Einstelldialog eines erstellten Datenpunktelements erneut aufzurufen, wird das Datenpunktelement im Bearbeitungsmodus doppelgeklickt. Im Einstelldialog kann das Datenpunktelement auch gelöscht werden. Dieser Hinweis gilt für die anderen Webseiten-Elemente entsprechend. • Alternativ zur Einstellung der X/Y-Position im Datenpunkt-Dialog kann die Position des Datenpunktelements auch per Drag&Drop im Bearbeitungsmodus erfolgen.
Link auf eine andere Anlagen-Webseite 1. Bearbeiten klicken. Die Anlagen-Webseite wechselt in den Bearbeitungsmodus. 2. Link klicken. Es erscheint der Link-Dialog. 3. Im Feld Anzeigename den gewünschten, anzuzeigenden Text eintragen. 4. Im Feld "Link zu" Anlagenschaltbild selektieren. 5. Im gleichen Feld den roten Bleistift klicken. Es erscheint der Anlagenschaltbild-Dialog mit allen auf dem Web-Server vorhandenen Anlagenschaltbildern. 6. Das gewünschte Anlagenschaltbild selektieren.
Teilbild einfügen Im Folgenden werden in der Anlagen-Webseite zwei Teilbilder eingefügt: • • Statisches Teilbild 1. Dynamisches Teilbild 1. ein statisches Bild, welches in den Web-Server hochgeladen wird ein Link auf ein extern auf einem Server liegendes Bild, z.B. das ständig aktualisierte Bild einer Webcam Bearbeiten klicken. Die Anlagen-Webseite wechselt in den Bearbeitungsmodus. 2. Teilbild klicken. Es erscheint der Teilbild-Dialog. 3. Im Feld Bildquelle "Datei" selektieren. 4.
Funktion "Energy indicator" 6. Funktion "Energy indicator" 6.1. Einleitung 6.1.1. Funktionsbeschreibung Die Funktion "Energy indicator" wird im Web-Server OZW672… ab Version 4.0 unterstützt. Mit der Funktion "Energy indicator" werden vom Web-Server aus den Bus-Geräten ausgewählte Datenpunktwerte gelesen und mit energietechnischen Grenzwerten, sogenannten "Green limits", verglichen. Die Datenpunkte werden also auf das Einhalten ihrer "Green limits" überwacht.
Beispiel: Webseite "Energy indicator" Webseite der Funktion "Energy indicator", als Beispiel mit den Datenpunkten von "Heizkreis 1" und mit geöffneter Dialogbox für die Einstellung von Datenpunktwert "Raumtemperatur Komfortsollwert Heizkreis 1" und seiner "Green limit". 6.1.2. Topologie LPB/BSB Bus Der Web-Server OZW672.01 kann 1 Bus-Gerät mit der Funktion "Energy indicator" überwachen. Web-Server OZW672.04 kann bis zu 4 und OZW672.16 bis zu 16 Bus-Geräte mit der Funktion "Energy indicator" überwachen.
6.1.3. LPB/BSB Geräte Die folgenden Geräte aus den Sortimenten Sigmagyr / Albatros können über LPB/BSB an jeden Web-Server OZW672… angeschlossen werden. • Heizungsregler RVL4.., RVP3.. • Fernheizungsregler RVD2.. • Heizungsregler RVA.., RVS.., RVC.. • Boiler Management Units LMU.., LMS.. Gerätebeschreibung Die "Energy indicator" Datenpunkte und "Green limits" sind in der "Gerätebeschreibung" mit gerätespezifischen Defaultwerten vorgegeben.
6.2. Bezeichnung der Ebenen Je nach Funktionalität der Geräte sind die Inhalte der Funktion "Energy indicator" über 2 oder 3 Ebenen verteilt. • – – • – – – Einfache Geräte haben 2 Ebenen: "Anlage" "Datenpunkte" Komplexe Geräte haben 3 Ebenen: "Anlage" "Teilanlagen" "Datenpunkte" 6.2.1.
Gerätename, Gerätetyp Wenn im Gerät definiert (vor Erstellung "Geräteliste") wird der Gerätename angezeigt, sonst der Gerätetyp. Die Geräte werden nach Geräteadressen aufsteigend sortiert angezeigt. Geräteadresse Netzwerkadresse (Bereich.Linie.Geräteadresse) Gerätetyp Gerätetyp (technische Gerätebezeichnung) Überwachte Datenpunkte Angabe der Anzahl aktiv überwachter Datenpunkte (x) zur möglichen Anzahl zu überwachenden Datenpunkte (y) für jedes Geräte, siehe Kapitel 6.2.4.
Hinweise Bei der Anwahl der Ebene "Teilanlagen" werden die Teilanlagen entsprechend der "Gerätebeschreibung" sortiert angezeigt. Der Benutzer kann die Reihenfolge nicht umsortieren. Bei funktional komplexen Geräten mit vielen Datenpunkten werden diese den Teilanlagen zugeordnet. Die Datenpunkte der Teilanlagen werden (pro Teilanlage) in der Ebene "Datenpunkte" angezeigt, siehe nachfolgend. Bei funktional einfachen Geräten mit wenigen Datenpunkten fehlt die Ebene "Teilanlagen". 6.2.3.
6.2.4. Anzahl "Überwachte Datenpunkte" Spalte "Überwachte Datenpunkte" In der Spalte "Überwachte Datenpunkte" wird die Anzahl aktiv überwachter Datenpunkte (x) zur möglichen Anzahl zu überwachenden Datenpunkte (y) angezeigt. Ebene "Anlage" Die Angabe "x von y" wird für jedes Gerät und jede Teilanlage in der entsprechenden Zeile angezeigt. Die Summe aller Geräte und Teilanlagen wird in der untersten Zeile angezeigt.
6.2.5. Konfiguration Sichtbarkeit Sichtbarkeit "Energy indicator" Die Sichtbarkeit des Symbols "Energy indicator" ist mit Zugriffsrecht "Administrator" und "Service" im Web-Server konfigurierbar. Pfad: OZW672… > Einstellungen > Energy indicator > Energy indicator auf Web (ganz unten auf Webseite) Hinweise Die Funktion "Energy indicator" bleibt aktiviert, auch wenn "Energy indicator auf Web = Nicht sichtbar" eingestellt wird.
6.2.6. Summenanzeige Der "Energy indicator" der Anlage entspricht der Summenanzeige der "Energy indicators" aller Geräte über alle Ebenen. Er ist als Summenanzeige sichtbar: • • LED auf Web-Server Summenanzeige "Energy indicator" der Anlage LED auf Web-Server (siehe Abbildung Kapitel 1.2). Webseite "Anlage" im Feld "Anlagenzustand Energy indicator". Bei der LED auf der Web-Server Gerätefront bedeutet der Farbzustand: • LED leuchtet grün "Energy indicator" der Anlage = "Green leaf".
Voraussetzungen 6.3. Inbetriebnahme Funktion "Energy indicator" 6.3.1. Hinweise zur Inbetriebnahme Die Voraussetzungen für die Inbetriebnahme der Funktion "Energy indicator" sind: • Login mit Zugriffsrecht "Administrator". Generieren der Geräte im Web-Server. Dadurch werden für jedes Gerät die "Energy indicator" Datenpunkte erzeugt. • Geräte in Geräte-Webseiten müssen den Status "Generiert" aufweisen. • Geräte-Webseiten 6.3.2.
6.3.3. Geschätzte Verarbeitungszeit Nach dem Start der Funktion "Energy indicator" enthält die Webseite "Anlage": • Die Summenanzeige "Energy indicator", siehe Kapitel 6.2.6. • Die Anzahl überwachter Datenpunkte, siehe Kapitel 6.2.4. • Die "Geschätzte Verarbeitungszeit", siehe nachfolgend. Geschätzte Verarbeitungszeit Die "Geschätzte Verarbeitungszeit" wird in Stunde(n) und Minute(n) angezeigt.
Ebene "Anlage" Mit Klick auf den Schalter werden die Datenpunkte des angewählten Geräts deaktiviert (und können auch wieder aktiviert werden). Mit Klick auf den Summenschalter (grün/rot, in unterster Zeile), werden die Datenpunkte der Anlage deaktiviert (und können auch wieder aktiviert werden). Hinweis Vor der Deaktivierung "Überwachung Datenpunkte" eines Geräts oder der Anlage wird eine Sicherheitsabfrage angezeigt, siehe nachfolgend.
6.3.5. Aktivierung Aktivierung "Überwachung Datenpunkte" Nach der Erstellung der Geräteliste ist die Überwachung der "Energy indicator" Datenpunkte automatisch aktiviert. Eine Aktivierung der "Überwachung Datenpunkte" ist somit nur nach einer vorgängigen Deaktivierung nötig, siehe Kapitel 6.3.4. • Die Aktivierung der "Überwachung Datenpunkte" erfordert Zugriffsrecht "Administrator". Die Aktivierung der Überwachung eines oder mehrerer Datenpunkte, z.B.
Ebene "Datenpunkte" Mit Klick auf den Schalter wird der angewählte Datenpunkt aktiviert. Beispiel Ausgangssituation: Alle Datenpunkte der Teilanlage "Kühlkreis 1" sind deaktiviert. Die Aktivierung nur eines Datenpunktes aktiviert auch die Teilanlage. Ein Datenpunkt (Freigabe Kühlkreis 1) der Teilanlage "Kühlkreis 1" wird aktiviert. Hinweis Teilanlage "Kühlkreis 1" wird automatisch aktiviert.
6.4. Dialogboxen, Datenpunkte und "Green limits" 6.4.1. Dialogboxen allgemein Dialogbox öffnen Mit Klick auf Symbol (Bleistift rot) wird die Dialogbox des angewählten Datenpunktes geöffnet. Dies ermöglicht den Datenpunktwert und/oder die "Green limit" zu ändern.
Green limit(s) Jeder Datenpunkt, der mit der Funktion "Energy indicator" überwacht wird, hat eine eigene "Green limit". Die "Green limit" kann auf 3 Arten geändert werden: • Wert der "Green limit(s)" im Eingabefeld ändern. Slider "Green limit(s)" nach links/rechts verschieben. • Pfeile ◄ ► für die schrittweise Wertverstellung anklicken. • Der Slider "Green limit" ist immer "grün/orange".
RaumtemperaturSollwert Korrektur HK1 Bei der Dialogbox "Raumtemperatur-Sollwert Korrektur HK1" entspricht der Datenpunktwert einem Korrekturbereich, der symmetrisch zur Nullpunktachse liegt. Dies bedingt 2 "Green limits". 6.4.3. Dialogboxen mit Enumerations-Datenpunkten In einer Dialogbox mit Enumerationswerten sollte mindesten eine "Green limit" für einen zu überwachenden Wert eingestellt werden.
6.5. E-Mail mit "Energy indicator" der Anlage 6.5.1. Konfiguration E-Mail Empfänger Pro Tag kann kein E-Mail (keine Sendezeit = Default) oder es können ein oder zwei E-Mails (Sendezeit 1 und/oder Sendezeit 2) mit dem "Energy indicator" der Anlage gesendet werden. Konfiguration E-Mail Empfänger E-Mail Empfänger 1 und E-Mail Empfänger 2 sind mit Zugriffsrecht "Administrator" und "Service" im Web-Server konfigurierbar.
"Energy indicator gesendet" und "Grund" Die Werte der Datenpunkte "Energy indicator gesendet" und "Grund" bleiben nach einem Test angezeigt bis: • Erneut ein Test manuell ausgelöst wird. Das nächste gesendete E-Mail entsprechend Sendezeit 1 und/oder Sendezeit 2 fehlerfrei gesendet wird. • Die Gerätespeisung aus- und wieder eingeschaltet wird.
6.5.3. Inhalte E-Mail Inhalte E-Mail "Energy indicator" Der Inhalt der E-Mails setzt sich zusammen aus (siehe Screenshot unten): Betreff-Feld Das Betreff-Feld setzt sich zusammen aus folgenden Informationen: • E-Mail-Format Nur Text (siehe nachfolgend unter Meldungsfeld)." • E-Mail-Absender Gemäss Einstellung (z.B. ozw672@example.com). • E-Mail-Empfänger Gemäss Einstellung (z.B. vorname.name@example.com). • Anlagenname: • Energy indicator .
6.6. Bus-Geräte erneut generieren Bus-Geräte Ausblenden Ausnahmebehandlungen Beim erneuten Generieren von Bus-Geräten gilt für die Funktion "Energy indicator": • Weiterhin vorhandene Datenpunkte und ihre "Green limits" sowie der eingestellte Zustand "Überwachung Datenpunkte aktiviert / deaktiviert" bleiben erhalten. • Nicht mehr vorhandene Datenpunkte und ihre "Green limits" werden aus der "Energy indicator" Datenbank gelöscht.
7. Kommunikation 7.1. Fernbedienung Der Web-Server kann von einem PC mit Web-Browser in einem Heimnetzwerk (LAN) oder via Internet bedient werden. Die folgenden Einstellungen sind auch für den Zugriff via Smartphone App und andere Applikationen via Web API gültig. Hinweise • Warnung zur Datensicherheit • Der Web-Server ist nicht für den direkten Anschluss ans Internet geeignet, sondern muss über eine Firewall angeschlossen werden. Typischerweise ist eine solche Firewall in einem Router enthalten.
7.1.1. Zugriff via Portal Die OZW meldet sich bei der Inbetriebnahme automatisch beim Portal an, sobald eine Internetverbindung besteht. Nachdem sich der Benutzer ebenfalls am Portal angemeldet und die Anlage aktiviert hat, sind alle Funktionen verfügbar. Am Router sind keine weiteren Einstellungen notwendig. Das Vorgehen für den Zugriff via Portal ist im Kapitel 3.1 „Zugang via Portal einrichten“ beschrieben. 7.1.2.
Wird ein PC via Ethernet mit dem Router verbunden, erhält dieser die IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Standard-Gateway und die DNS-Server automatisch. Im Auslieferungszustand des Web-Servers ist der DHCP-Client eingeschaltet und der Benutzer muss sich nicht um dessen Ethernet-Einstellungen kümmern. Die Verbindung wird alle 3 Minuten überprüft. Es wird empfohlen im Router die IP-Adresse des Web-Servers auf Grund der MAC-Adresse fix zuzuweisen.
Die so erhaltenen Angaben können verwendet werden, um den Web-Server einzustellen: • • • • • IP-Adresse: eine noch nicht belegte Adresse im Subnetzwerk. Z.B. 192.168.2.10 ist noch frei, wenn der PC 192.168.2.199 und der Router 192.168.2.1 belegt Subnetzmaske: 255.255.255.0 Standard-Gateway: 192.168.2.1 Bevorzugter DNS-Server: 192.168.2.
Heimnetzwerk ohne Router Wenn ein Heimnetzwerk mit PC und Web-Server installiert werden soll, in dem kein DHCP-Server (meistens im Router) vorhanden ist, so müssen die IP-Adresse und die Subnetzmaske manuell eingestellt werden. Auf dem PC können die Einstellungen wie folgt vorgenommen werden: 1. 2. Start > Einstellungen > Netzwerkverbindungen > Local Area Connection wählen. Seite "Allgemein" wählen. 3. Klicken auf [ Eigenschaften ] 4. 5. 6. "Internet Protocol (TCP/IP)" wählen.
7. IP-Adresse und Subnetzmaske eingeben. 8. Klicken auf [ OK ] Im Beispiel wurde dem PC die IP-Adresse 192.168.2.199 und die Subnetzmaske 255.255.255.0 vergeben. Entsprechend können nun die Einstellungen am Web-Server vorgenommen werden: • IP-Adresse: Eine noch nicht belegte Adresse im Subnetzwerk, z.B. 192.168.2.10 Subnetzmaske: 255.255.255.0 • Standard-Gateway: (leer) • Bevorzugter DNS-Server: (leer) • Alternativer DNS-Server: (leer) • Hinweise • Das Subnetzwerk hat im Beispiel die Adresse 192.
7.1.3. Zugriff über Direktverbindung Internet-Anschluss Für die Direktverbindung via Internet wird ein entsprechender Anschluss (z.B. via DSL-Router) vorausgesetzt. Der Web-Server ist nicht für den direkten Anschluss ans Internet geeignet, da er über keine Firewall verfügt. Diese ist normalerweise Bestandteil des DSL-Routers. Die Einrichtung des Internetanschlusses selbst wird hier nicht behandelt.
7.2. E-Mail Meldungen via E-Mail Das Versenden von Störungsmeldungen, Energy indicator, Systemreports und Trenddaten via E-Mail erfolgt mit SMTP. Damit die E-Mails dem Empfänger zugestellt werden können, muss der Mailserver (SMTP-Server, Postausgangsserver) dem Web-Server bekannt gemacht werden. Das Einrichten für das Versenden von E-Mails via Internet setzt voraus: • Ein E-Mail-Konto ist vorhanden und eingerichtet Der Internetzugang für den Web-Server ist eingerichtet (siehe Kapitel 7.1.
Meldungen Der Aufbau der Meldungen ist abhängig von den anliegenden Störungen. Im Folgenden wird der Aufbau der verschiedenen Meldungen über E-Mail dargestellt. Dabei sind: • Der Pfad für die Benutzereinstellungen beginnt jeweils mit: Home > 0.5 OZW672… > Einstellungen > … • Fest vorgegebene Bestandteile der E-Mail in Kursivschrift • Benutzereinstellungen in Fettschrift Störung Web-Server Beispiel der E-Mail Von: myhome@bluewin.
Störungsseingang 1…2 Beispiel der E-Mail Von: myhome@bluewin.ch Datenpunkt, Information …> Kommunikation > E-Mail: E-Mail Adresse Absender An: service@siemens.
Systemreport mit Störung Beispiel der E-Mail Von: myhome@bluewin.ch Datenpunkt, Information …> Kommunikation > E-Mail: E-Mail Adresse Absender An: service@siemens.com …> Meldungsempfänger > Meldungsempfänger 1…4: E-Mail Adresse Betreff: Systemreport Zentrale: Demo HCS, N. OK Meldungstyp: > Texte: Name, Status Status: N. OK Störung 1: Status Störung 1: Gerät: Demo HCS (0.5) Meldung: Keine Busspeisung, 81 Auftrittszeit: 15.09.2009; 08:44 …> Texte: Name (Geräteadresse), myhome.dyndns.
MS Outlook Hinweise Wenn das E-Mail-Konto unter MS Outlook eingerichtet ist, können die erforderlichen Eingaben wie folgt ermittelt werden: 1. Outlook starten. 2. Zu Menü Extras / E-Mail-Konten… navigieren. 3. Vorhandene E-Mail-Konten anzeigen oder bearbeiten. 4. Klicken auf [ Weiter ] 5. Gewünschtes Konto wählen. 6. Klicken auf [ Ändern ] Der Dialog E-Mail-Konten wird mit den Angaben zum E-Mail-Konto wird angezeigt. 7.
8. Trendfunktionen 8.1. Übersicht Die Web-Server OZW672… erlaubt das Erstellen von Trends für beliebige Datenpunkte. Der Trend kann mit einem Namen bezeichnet und die Abtastrate eingestellt werden. Die maximal mögliche Dauer der Aufzeichnung ergibt sich aus der Anzahl der gewählten Datenpunkte und der Abtastrate. Die Einstellung des Trends erfolgt über einen Webbrowser. Alternativ dazu kann die Einstellung auch über das ACS-Tool erfolgen. Anwählen der Trendfunktion 1. Web-Server anwählen.
Trend-Informationen Für jeden der maximal 5 Trends werden folgende Informationen angezeigt: • Name • Status • Abfrage-Intervall • Rollende Aufzeichnung (Länge des Rückschaufensters) • Busbelastung pro Trend Die rollende Aufzeichnung wird mit maximal 730 Tagen angezeigt, auch wenn sie effektiv länger ist. Die Summe der Busbelastungen aller laufenden Trends wird unterhalb der Tabelle mit dem Balken "Aktuelle Busbelastung" angezeigt.
8.2. Trend definieren 8.2.1. Trend via Web definieren Die Definition der Trends erfolgt über die Trend-Übersichtsseite. 1. Durch Anklicken des roten Bleistift-Symbols kann ein Trend erstellt oder bearbeitet werden. Das Fenster Bearbeiten erscheint. 2. Name für den Trend eingeben 3. Abfrage-Intervall auswählen (1 s, 2 s, 5 s, 10 s, 15 s, 30 s, 1 m, 2 m, 5 m, 10 m, 15 m, 30 m, 1 h, 2 h, 3 h, 6 h, 12 h, 24 h) 4. Über die Schaltfläche kann ein Datenpunkt hinzugefügt werden.
5. Für die Aufzeichnung der Aussentemperatur wird in diesem Beispiel unter "RVS43.143/109 > Info“ der Datenpunkt "Aussentemperatur" verwendet. 6. Die Trendeinstellungen mit der daraus resultierenden maximalen Aufzeichnungslänge und Busbelastung werden im Fenster. "Bearbeiten" angezeigt. Durch Klicken auf können bis maximal 100 Datenpunkte hinzugefügt werden. Zum Abschliessen der Einstellungen mit OK bestätigen. Der Trend wird erstellt und automatisch gestartet.
Synchronisierung der Trends Die Trends werden synchronisiert, um die Auswertung der Trenddaten zu vereinfachen. Dazu werden die verschiedenen Abfrage-Intervalle der Trends an einem Intervallraster ausgerichtet. Das Intervallraster startet bei 00:00:00 hh:mm:ss. Ein neu gestarteter Trend zeichnet den ersten Datenpunkt am ersten möglichen Intervallrasterpunkt nach dem Start auf. Solange dieser Punkt noch nicht erreicht wurde, hat der Trend den Status "Unerledigt", danach den Status "Vorgang läuft".
8.2.2. Restriktion der Busbelastung Die erlaubte Busbelastung durch die Trendfunktion ist beschränkt auf 1 Datenpunkt pro Sekunde (entspricht 100 %). Die Summe der Belastungen aller 5 Trendkanäle darf diesen Wert nicht übersteigen. Sobald der Wert erreicht ist, lassen sich keine neuen Trendaufzeichnungen mehr starten. Im untenstehenden Beispiel verursacht das Abfrageintervall der Aussentemperatur von 1 s bereits eine Busbelastung von 100 %.
8.2.4. Hinzufügen von Datenpunkten Trend Datenpunkte hinzufügen Zu einem bestehenden Trend werden zusätzliche Datenpunkte wie folgt hinzugefügt: 1. Durch Anklicken des roten Bleistift-Symbols öffnen. Das Fenster Bearbeiten wird geöffnet. den bestehenden Trend 2. Mit dem Plus-Symbol kann eine zusätzliche Datenpunktadresse als Datenpunkt zum Trend hinzugefügt werden. Die gewählten Datenpunkte werden in der Datenpunktliste aufgeführt. 3.
Hinweise Die Datenpunkte innerhalb eines Trends werden alle im selben Intervall abgefragt. Zur einfacheren Identifikation der Datenpunkt-Herkunft wird immer der ganze Pfad eines Datenpunktes angezeigt. Datenpunkte sortieren Datenpunkte können innerhalb der Liste verschoben werden. Dazu wird der zu verschiebende Datenpunkt durch Linksklick auf das SortierSymbol gewählt und bei gedrückt gehaltener Maustaste an die neue Stelle gezogen.
8.3.1. E-Mail-Empfänger konfigurieren Das OZW kann die Trenddaten jedes Trendkanales an bis zu 2 E-Mail-Empfänger versenden. Die Empfängeradressen werden wie folgt eingestellt: 1. In der Sekundärnavigation auf E-Mail-Empfänger klicken Das Fenster mit den Emailadressen für die beiden Meldungsempfänger erscheint: 2. Auf E-Mail-Adresse des gewünschten Empfängers 1 oder 2 oder auf das rote Bleistift-Symbol klicken. Das Fenster Bearbeiten erscheint 3. Die gewünschte E-Mail-Adresse eingeben 4.
8.3.2. Versandoptionen je Trendkanal einstellen Das Sende-Intervall kann für jeden Trendkanal 1…5 separat eingestellt werden. 1. In der Sekundärnavigation den gewünschten Trendkanal 1…5 wählen. Im Fenster werden Name, Status, Maximaler Dateninhalt, Sende-Intervall und E-Mail Empfänger des Trendkanals angezeigt Der „Maximale Dateninhalt“ zeigt an, wieviele Tage die maximal zu versendende Zeitperiode umfassen kann. Sende-Intervall einstellen 1.
Meldungsempfänger einstellen 1. Auf E-Mail Empfänger oder auf das rote Bleistift-Symbol Das Fenster Bearbeiten öffnet sich klicken 2. Gewünschte E-Mail Empfänger für diesen Trendkanal einstellen. Es stehen folgende Optionen zur Verfügung: --- : kein Versand von Emails für diesen Trendkanal Empfänger 1: Versand an Empfänger 1 Empfänger 2: Versand an Empfänger 2 Empfänger 1 + 2: Versand an Empfänger 1 + 2 8.3.3.
Beispiel einer Ansicht in Excel: Neben den effektiven Aufzeichnungsdaten mit Datum, Zeit und Wert enthält die Datei folgende Informationen: – – – – – – – – – – – – Anlagename Geräteadresse Gerätetyp Seriennummer IP-Adresse Zeit und Datum der Datei-Erstellung Datei-Version Nummer und Name des Trendkanals Abfrage Intervall Beginn der Aufzeichnung Ende der Aufzeichnung (letzter Aufzeichnungspunkt vor Versand der Trenddaten) Pfad und Datenpunktname der Trendaufzeichnung 8.4.
3. Im Fenster Periode lässt sich der Zeitraum einstellen, für den die aufgezeichneten Daten heruntergeladen werden sollen. Die maximale Anzahl Tage, die auf einmal heruntergeladen werden können, wird mit „Maximaler Dateninhalt“ angezeigt und beträgt: - Trendkanal 1: ca. rollende Aufzeichnung / 14 (Kanal 1 ist 7x grösser als Kanal 2…5) - Trendkanal 2…5: ca. rollende Aufzeichnung / 2 Der Aufzeichnungszeitraum wird unter „Rollende Aufzeichnung“ angezeigt. 4.
8.5. Trend grafisch darstellen Die Trenddaten eines Trendkanals können auf der Web-Benutzeroberfläche des OZW grafisch dargestellt werden. Die Funktion ist verfügbar für OZW672… ab Version 6.0. Hinweis Der ausgewählte Trendkanal wird während der grafischen Darstellung weiter ausgeführt. Vorgehen Die Grafik zum gewünschten Trend wird durch Anklicken des Trendgrafik-Symbols generiert und unterhalb der Liste der aktiven Trendkanäle angezeigt.
8.6. Trend-Definitionen importieren / exportieren Die Trend-Definitionen können als Datei exportiert und importiert werden. Dazu stehen die beiden Schaltflächen Exportieren und Importieren zur Verfügung. Der Export erfolgt für jeden Trendkanal einzeln. Hinweis Trend-Definition exportieren Der Export / Import beinhaltet nur die Trend-Definitionen. Die aufgezeichneten Trenddaten werden nicht exportiert, bzw. importiert. 1. In der Primärnavigation den Menüpunkt Dateitransfer wählen (s. Kapitel 8.
Trend-Definition importieren 1. In der Primärnavigation den Menüpunkt Dateitransfer wählen (s. Kapitel 8.1 "Übersicht") 2. Beim gewünschten Trendkanal auf das Symbol Importieren klicken. Wenn der Trendkanal zuvor schon belegt war, erscheint eine Aufforderung zum Löschen der bestehenden Trenddaten. 3. Die Aufforderung mit OK bestätigen 4. Im folgenden Fenster mit Durchsuchen die Datei mit der gewünschten Trend-Definition auswählen 5. Mit Öffnen bestätigen. 6.
Wenn die gewählte Datenpunktadresse nicht vorhanden ist, wird das entsprechende Feld orange hinterlegt. Die Datenpunktadresse muss vor dem Bestätigen auf einen gültigen Wert korrigiert werden. 13. Mit OK bestätigen 14. Das Fenster Speichern erscheint mit dem nochmaligen Hinweis, dass die vorherigen Trenddaten des Trendkanals dabei gelöscht werden. 15. Mit OK bestätigen.
ACS V9.00 oder älter 8.7. ACS Trend 8.7.1. ACS Offline Trend Kompatibilität Die Offline-Trenddefinitionen von ACS V9.00 oder älter können weiterhin vom ACS auf das OZW geschrieben, dort ausgeführt und gelesen werden. Die Trends werden auf der Trend-Übersichtsseite des OZW aufgeführt, können dort aber nicht exportiert oder bearbeitet werden. Sie werden auf der Übersichtsseite in grauer Schrift dargestellt und die Aktions-Schaltflächen sind ausgeblendet.
8.7.2. ACS Trend Busbelastung ACS V9.00 oder älter Die Busbelastung eines ACS Trends wird fix mit 20 % angezeigt. Dies entspricht der maximal möglichen Belastung. Ein über das ACS geschriebener Trend wechselt automatisch in den Status, der in der Trend-Definition festgelegt ist. ACS ab V9.01 Die Busbelastung eines ACS Trends mit wird mit dem aktuellen Wert angezeigt. Der Trend wechselt automatisch in den Status, der in der Trend-Definition festgelegt ist.
Texteingaben 9. Anhang 9.1. Allgemeine Hinweise Namen von Datenpunkten und Meldungstexte, z.B. von Störungen, dürfen keine Sonderzeichen oder Umlaute enthalten. Zulässige Zeichen sind: a…z und A….Z 0…9 • ! „ $ % & ‚ ( ) * + ` - . / : ; < = > ? "Leerschlag" (Space) • • Hinweis Störungscodes Ungültige Zeichen werden beim Versenden in "?" (Fragezeichen) umgewandelt. 9.2. Diagnose 9.2.1.
9.2.2. Windows Commander Windows-Commander Die Verfügbarkeit von IP-Adressen, Domänen oder Servern kann mit Hilfe des Windows-Commanders geprüft werden: 1. Windows-Commander öffnen: Start > Ausführen. 2. Im Fenster "cmd" eingeben. 3. Klicken auf [ OK ] 4. In der Kommandozeile C:\> den gewünschten Befehl eingeben: Befehl ping oder Resultat, Anwendung Reaktionszeiten auf eine Anfrage: Prüfung der Erreichbarkeit einer IP-Adresse im Netzwerk tracert oder Verlauf
Private Netzwerke 9.3. Kommunikation 9.3.1. Internet Protokoll Folgende IP-Adressbereiche sind für private Netzwerke reserviert: • Klasse A: 10.0.0.0–10.255.255.255 Klasse B: 172.16.0.0–172.31.255.255 • Klasse C: 192.168.0.0–192.168.255.255 (typisch für Heimnetzwerke) • Ports Die OZW verwendet die folgenden fix definierten Ports.
9.3.3. Installation RNDIS-Treiber RNDIS Treiber ab V7.0 Für Web-Server ab V7.0 muss kein RNDIS Treiber installiert werden. RNDIS Treiber vor V7.0 Für eine Verbindung zwischen dem PC und dem Web-Server via USB wird auf dem PC ein USB-RNDIS-Treiber benötigt. Beim Einstecken des USB-Kabels am PC erkennt die WindowsHardwareerkennung den Web-Server. Falls kein RNDIS-Treiber installiert ist, startet der Assistent für das Installieren des Treibers.
Manuelle Installation Der RNDIS-Treiber wird auf dem Web-Server unter http:///drivers/ mitgeliefert. Via Ethernet-Verbindung kann darauf zugegriffen werden (siehe Kapitel 7.1.2 Zugriff über Heimnetzwerk (LAN). Bei Web-Servern ab V7.0 wird dieser Treiber nicht mitgeliefert, da er nicht mehr erforderlich ist Auf einem 64-Bit Betriebssystem wird der Treiber Siemens_RNDIS_Driver_x64.msi installiert, auf einem 32-Bit Betriebssystem Siemens_RNDIS_Driver_x86.msi.
9.3.4. Alternative Konfiguration Alternative Netzwerkkonfiguration Wird ein PC, der in einem Netzwerk eingebunden ist, temporär zur Inbetriebnahme des Web-Servers und des Heimnetzwerkes eingesetzt, so empfiehlt es sich die IPEinstellungen für die Inbetriebnahme als alternative Konfiguration aufzusetzen. Auf dem PC werden die Einstellungen wie folgt vorgenommen: 1. 2. Start > Einstellungen > Netzwerkverbindungen > Local Area Connection Seite "Allgemein" wählen. 3. Klicken auf [ Eigenschaften ] 4.
7. Ergebnis IP-Adresse, Subnetzmaske und optional Standard-Gateway sowie DNS-Server eingeben. Mit diesen Einstellungen wird der PC diese Konfiguration annehmen, sobald er nicht mehr im Standard-Netzwerk eingebunden ist. 144 / 158 Siemens Building Technologies Web-Server OZW672... V8.
9.4. ADSL Glossar Ethernet- und Internet-Begriffe Hin- und Rückkanal (Upstream und Downstream) transportieren die Daten mit unterschiedlichen Datenraten, also asymmetrisch über eine Zweidrahtleitung (DSL, Kupfer-Telefonleitungen) in einem Breitband-Netzwerk. Beim Surfen im Internet werden über den "Upstream", also den Weg zum Server, nur geringe Datenmengen übermittelt. Die angeforderten Daten fliessen jedoch mit hoher Geschwindigkeit durch den Downstream zum anfordernden Computer.
DSL DSL ist eine Datenübertragungstechnik, bei der ein Zugang zum Internet mit 1,5 Mbps über herkömmliche Kupfer-Telefonleitung betrieben werden kann. Ein DSLAnschluss wird von einem Internet Service Provider (Internet-Dienstanbieter) zur Verfügung gestellt. Benötigt wird ein DSL-Modem. DSL-Router Der DSL-Router hat mehrere Funktionen. Er koppelt das Ethernet-Netzwerk (LAN) und die internen Netzwerk-Komponenten mit dem Internet.
HTTPS Der Web-Server unterstützt HTTPS (Hyper Text Transfer Protocol Secure, sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll). Hub Ein Hub verbindet in einem Netzwerk mit Sterntopologie mehrere NetzwerkKomponenten miteinander, indem er alle Daten, die er von einer Komponente empfängt, an alle anderen Komponenten weitersendet. Hyper Text Transfer Protocol Secure siehe HTTPS Internet Das Internet ist ein Datennetzwerk an dem weltweit Millionen von Teilnehmern angeschlossen sind.
MAC-Adresse Die MAC-Adresse ermöglicht weltweit die Identifizierung eines Netzwerkadapters (Netzwerkkarte). Sie besteht aus hexadezimalen Zahlen, gegliedert in sechs Teilen zu je 2x4 Bit, also 48 Bit, z.B. 00-55-96-5D-00-2C. Die MAC-Adresse wird vom Hersteller des Netzwerkadapters vergeben und kann nicht geändert werden. Mbps Million bits per second; gibt die Übertragungsgeschwindigkeit in einem Netzwerk an.
Point-to-Point Protocol siehe PPP Port Über einen Port werden Daten zwischen zwei Anwendungen in einem Netzwerk ausgetauscht. Die Portnummer adressiert eine Anwendung innerhalb einer Netzwerk-Komponente. Die Kombination IP-Adresse / Portnummer identifiziert den Empfänger bzw. den Sender eines Datenpakets innerhalb eines Netzwerks eindeutig. Internetdienst-Anwendungen arbeiten mit festgelegten Portnummern (http: 80, FTP: 21). Registrierte Portnummern sind unter http://www.iana.org/assignments/portnumbers.
Proxy-Server RNDIS Ein Server, über den Netzwerk-Komponenten ihren Internet-Verkehr abwickeln. Alle Anfragen werden über den Proxy geleitet. Remote Network Driver Interface Specification. Protokoll zur Erzeugung eines virtuellen Ethernets bei der Kommunikation zwischen Gerät und einem Computer via USB. Router Ein Router leitet Datenpakete aus einem lokalen Netzwerk (LAN) in ein übergeordnetes Netzwerk und wählt dabei die schnellste Route.
Switch Ein Switch ist, ähnlich wie ein Hub, ein Koppelelement zur Verbindung verschiedener Netzwerk-Segmente oder Netzwerk-Komponenten. Im Gegensatz zum Hub verfügt der Switch aber über eine eigene Intelligenz mit der Pakete nur an das Subnetz bzw. an die Netzwerk-Komponente weitergeleitet wird, für die das Paket bestimmt ist. TCP Das TCP Protokoll gehört zur TCP/IP Protokollfamilie. TCP wickelt den Datentransport zwischen zwei Kommunikationspartnern (Anwendungen) ab.
URL Eine URL bezeichnet eine Informationsquelle, z.B. http://www.siemens.com. Die URL ist eine einheitliche (uniforme) Webadresse, mit der eine Ressource über das verwendete Netzwerkprotokoll (z.B. http) und der Ort der Ressource in einem Netzwerk bestimmt wird. User Datagram Protocol siehe UDP 3w2ek2j1 Beim "Weitbereich-Netzwerk" WAN beträgt die räumliche Ausdehnung ca. 50 km. Ein WAN kann aus dem Zusammenschluss mehrerer LANs gebildet werden.
Stichwortverzeichnis A Abkürzungen ......................................................... 16 ACS dauerhafter Zugang ......................................... 140 Remote Tool Access .......................................... 61 ACS Trend .......................................................... 136 Aktivierung Funktion Energy indicator .................. 98 Aktualisieren Firmware ........................................................... 75 Alternative Netzwerkkonfiguration ......................
Versandoptionen ............................................. 128 E-Mail Energy indicator Energy indicator der Anlage ............................ 103 Inhalte .............................................................. 105 Konfiguration E-Mail Empfänger ..................... 103 Mailbox ............................................................ 104 Energy indicator Green leaf .......................................................... 86 Grey leaf ........................................................
Sekundärnavigation .............................................. 11 Sicherheit Passwort .............................................. 20 Sichtbarkeit Energy indicator ................................ 93 Software-Updates ................................................. 52 Standardanwendungen ......................................... 81 Start Funktion Energy indicator ............................ 95 Störungen aktuell ................................................................ 29 aktuell lokal.........
/ 158 Siemens Building Technologies Web-Server OZW672... V8.
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