s Desigo™ PX Web-Bedienung PX Web Benutzeranleitung Version 6.
Inhaltsverzeichnis Änderungsnachweis ...................................................................... 4 Erwähnte Marken- und Produktnamen ......................................... 4 Third-Party Software Information.................................................. 5 Weiterführende Literatur ............................................................... 6 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 Über dieses Handbuch .............................................. 7 Zielpublikum ..........................................
5.1 5.1.1 5.1.2 5.2 5.2.1 5.2.2 Wochenprogramm...................................................... 29 Wochentag öffnen und bearbeiten.............................. 31 Zeitabhängige Sollwertverstellung .............................. 32 Liste der Ausnahmen ................................................. 33 Neue lokale Ausnahme definieren .............................. 34 Bestehende Ausnahme bearbeiten ............................ 35 6 Kalender ...........................................................
Änderungsnachweis Version V2.35 Datum Dokument-Nr. Art der Änderung 12.2005 CM110757de Erstausgabe V2.36 07.2006 CM110757de_01 Ergänzt mit Abschnitten "Änderungsgeschichte", "Erwähnte Marken- und Produktnamen", "Weiterführende Literatur" Kapitel Hinweis zu Puffergrösse 9.1 Kleinere sprachliche Korrekturen (Terminologie), unabhängig von Inhalt Ganzes Dokument V2.37 04.2007 CM110757de_01 Neue Symbole, neue Bezeichnungen 2.6 V4.0 09.2009 CM110757de_04 Modifikationen V5 02.
Third-Party Software Information This product, solution or service ("Product") contains third-party software components listed in this document. These components are Open Source Software licensed under a license approved by the Open Source Initiative (www.opensource.org) or similar licenses as determined by SIEMENS ("OSS") and/or commercial or freeware software components.
Weiterführende Literatur Ref. Titel Dokumenttyp Dokumentnummer [1] Automationsstationen modulare Baureihe PXC…D, Datenblatt CM1N9222 Installationsanleitung CM110763 Benutzeranleitung CM110754 PXC…-E.D, PXA40-W0, PXA40-W1, PXA40-W2, PXA40-T [2] [3] Design™ PX Web-Option PXA40-W.. für PXC..
Fernbedienung 1 Über dieses Handbuch 1.1 Zielpublikum Die vorliegende Benutzeranleitung richtet sich an HLK-Verantwortliche, qualifizierte Fachleute und Service-Ingenieure. Die Web-Bedienung PX Web entspricht in ihrer Funktionalität weitgehend dem Bediengerät PXM20, mit dem Eingriffe direkt vor Ort vorgenommen werden. Seine Funktionalität ist in Dokument [3] beschrieben.
1.4 Dokumentnutzung / Leseaufforderung Die mit unseren Produkten (Geräte, Applikationen, Tools, etc.) zur Verfügung gestellten oder parallel erworbenen Dokumentationen müssen vor dem Einsatz der Produkte sorgfältig und vollständig gelesen werden. Wir setzen voraus, dass die Nutzer der Produkte und Dokumente entsprechend autorisiert und geschult sind, sowie entsprechendes Fachwissen besitzen, um die Produkte anwendungsgerecht einsetzen zu können.
1.5 Darstellungskonvention Hier erfahren Sie, welche Darstellungsarten im vorliegenden Handbuch verwendet werden: Elemente der Benutzeroberfläche Texte der grafischen Benutzeroberfläche werden fett geschrieben. Stellvertreterzeichen Texte, die individuell unterschiedlich eingegeben werden müssen, werden mit einem stellvertretenden Begriff benannt (z.B. ), der zwischen Spitzklammern in kursiver Schrift steht.
2 Bedienelemente Bevor Sie erfahren wie PX Web im Einzelnen zu bedienen ist, lernen Sie in diesem Kapitel die Bedienelemente kennen, die Ihnen für Ihre Arbeit zur Verfügung stehen: • • • • • • Auswahlmenü in Kapitel 2.2 Eingabefelder in Kapitel 2.3 Buttons in Kapitel 2.4 Hyperlinks in Kapitel 2.5 Symbole in Kapitel 2.6 Statuszeile in Kapitel 2.7 2.1 Gemessene Werte aktualisieren Abbildung 2-1 Beim Aufruf einer Seite werden die jeweils aktuellen Werte eingelesen.
2.2 Auswahlmenü Ein Auswahlmenü erkennen Sie am Pfeilbutton rechts. Klicken Sie auf den Pfeil, es öffnet sich eine Liste. Wenn Sie auf den gesuchten Eintrag klicken, wird er in das Eingabefeld übernommen. Mit Klick auf Gehe zu springt das System zu diesem Element. Abbildung 2-2 Geöffnetes Auswahlmenü mit markiertem Eintrag 2.3 Einträge eingeben Eingabefelder In Eingabefelder geben Sie Namen oder Werte manuell ein. In diesem Beispiel wird die Referenz auf ein Objekt eingegeben.
2.4 Schaltflächen Schaltflächen sind dreidimensionale Felder. Mit Klick darauf lösen Sie eine Aktion gemäss Aufschrift aus. Sie sehen hier eine Auswahl häufig vorkommender Schaltflächen. Schaltfläche Funktion Damit richten Sie beispielsweise ein neues Wochenprogramm oder einen neuen Benutzer ein. Die Schaltfläche Neu erscheint nur, wenn neue Datensätze erstellt werden können. Damit bearbeiten Sie bestehende Daten. Markieren Sie den gesuchten Eintrag und klicken Sie auf Bearbeiten.
2.5 Hyperlinks Ein Hyperlink ist eine Verbindung zwischen zwei Stellen innerhalb oder auch ausserhalb einer Software. Es können Begriffe, Werte, Textabschnitte, Dokumente und Abbildungen verlinkt werden. Mit Klick auf den Hyperlink springen Sie direkt zu der verbundenen Stelle. In PX Web ist dies normalerweise eine Ebene tiefer. Abbildung 2-5 Eine Liste mit Hyperlinks Hinweise Hyperlinks werden zur Kennzeichnung unterstrichen.
2.6 Symbole und Icons In dieser Tabelle sehen Sie sämtliche Symbole mit ihrer Bedeutung, die in PX Web vorkommen. In den jeweiligen Kapiteln werden nur die Symbole gezeigt, die in den beschriebenen Arbeitsabläufen vorkommen. Symbol Bedeutung Anlage bzw. Teilanlage. Menu Funktionen Favoriteneinträge. Werden beim Engineering festgelegt und enthalten häufig abgefragte Elemente mit einer vereinfachten Bedienung.
Symbol Bedeutung Passwort ändern Menüpunkt zum Hinzufügen von grafischen Seiten Menüpunkt grafische Seite Info-Taste. Mit Klick auf diese Taste rufen Sie Informationen zur entsprechenden Zeile auf. In Statuszeile: allgemeine Fehleranzeige Symbole Alarme & Events Bedeutung Menu Alarmüberblick & Alarm- und Eventverlauf Alarm & Eventverlauf Nicht quittierte Störung Störung quittiert, aber noch nicht behoben Störung behoben, aber noch nicht quittiert.
Symbole auf grafischen Seiten Bedeutung Link zur Startseite der Site Link zu einem Kalender-Objekt Link zu einem Zeitschaltprogramm-Objekt Umschaltung in den Engineering-Modus 16/58 Siemens Building Technologies Web-Bedienung PX Web Bedienelemente CM110757de_07 2017-04-05
2.7 Statuszeile Die Statuszeile ist ein farblich abgegrenzter Balken. Hier werden Fehler und eingehende Alarme angezeigt. Stehen weder Fehler, Alarme noch Events an, so steht die Anzeige auf Normal. 2.7.1 Alarm-Status Abbildung 2-6 Statuszeile mit Hinweis auf anstehende Alarme Wird in der Statuszeile ein Alarm angezeigt, dann gelangen Sie über den Hyperlink Anstehende Alarme zum Alarmüberblick (siehe Kapitel 4.1). 2.7.
3 Navigation Mit PX Web lesen und bearbeiten Sie bestehende Elemente oder geben neue Daten ein. Ein- und Ausloggen, der Start und wie Sie von Element zu Element oder innerhalb eines Elementes navigieren, erfahren Sie in diesem Kapitel: • • • • • • • Kapitel 3.1 Hierarchie Kapitel 3.2 An- und Abmelden Kapitel 3.3 Start Kapitel 3.4 Eine Stufe tiefer navigieren Kapitel 3.5 Auf der gleichen Ebene navigieren Kapitel 3.6 Eine Stufe höher navigieren Kapitel 3.7 Beliebig viele Stufen höher navigieren 3.
Bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen können, müssen Sie sich einloggen. Hinweis Sie müssen sich für jede Site neu einloggen. Das heisst auch, dass Sie sich nach beendeter Arbeit in einer Site ausloggen müssen (siehe Kapitel 3.2.2). Standort: Wählen Sie im Auswahlmenü die gesuchte Site aus. Benutzername:. Geben Sie den Benutzernamen ein Passwort: Geben Sie Ihr Passwort ein. Quittieren Sie Ihre Eingabe mit Klick auf Login.
Die Seite ist wie folgt aufgebaut: Wählen Sie im Auswahlmenü das gesuchte Objekt. Um auf ein bestimmtes Objekt zuzugreifen, müssen Sie sich durch die einzelnen Hierarchiestufen (Ebenen) klicken. Sie können im Auswahlmenü von einer tieferen Ebene direkt auf eine höhere Ebene zugreifen und dabei eine oder mehrere Ebenen überspringen. Dies ist jedoch nur von unten nach oben möglich. Bestätigen Sie Ihre Wahl mit Klick auf Gehe zu.
3.4.2 Zweite Ebene Abbildung 3-3 Eine Ebene unter Funktionen Wählen Sie zwischen Alarmüberblick, Alarm & Eventverlauf und Neue Grafik-Seite hinzufügen. Alle drei Menüs befinden sich auf der gleichen Ebene. Klicken Sie in diesem Beispiel auf Alarmüberblick. Die nächst tiefere Seite öffnet sich (Dritte Ebene). Sie sehen hier alle Alarme aufgelistet. Das gezeigte Beispiel umfasst auf der gleichen Ebene eine Seite: 3.4.
3.4.4 Unterste Ebene Abbildung 3-5 Objektdaten Sie befinden sich in diesem Beispiel auf der untersten Navigationsstufe und können nur noch über Zurück auf dem gleichen Pfad auf höhere Ebenen zurück navigieren. 3.5 Auf der gleichen Ebene navigieren Im Navigationsbereich wird angezeigt, wie viele Seiten ein Eintrag aufweist und auf welcher Seite Sie sich gerade befinden. Dieses Feld erscheint nur, wenn mehr als eine Seite vorhanden ist.
4 Alarme, Events und Verlauf Die Anzeige von Alarmen und System-Ereignissen sowie deren Bestätigung und weitere Bearbeitung sind wichtige Funktionen in PX Web. Wurde beim Engineering-Prozess eine Sammelalarm-Funktion eingebaut, dann können im entsprechenden Fenster sämtliche aufgetretene Alarme "unterhalb“ der Hierarchie bestätigt und/oder zurückgesetzt werden. • Alarmüberblick in Kapitel 4.1 • Alarm- & Eventverlauf in Kapitel 4.2 4.
Abbildung 4-1 Seite Alarmüberblick Ein Alarmeintrag besteht aus Alarmsymbol, Name des betroffenen Objekts sowie Datum und Zeit. Über das Symbol mit dem Fragezeichen können Sie weitere Informationen abrufen. Abbildung 4-2 Details zu einem Alarm Die Eigenschaften einzelner Alarme oder Events werden mit Symbolen gekennzeichnet: Die Alarmsymbole bedeuten folgendes: Alarmsymbole Bedeutung Alarm im Zustand Offnormal oder Fault. Alarm noch nicht quittiert.
Alarmsymbole Bedeutung rücksetzen zurücksetzen. Alarminformation Bedeutung Device Name der Automationsstation Object Objektname mit Objektbeschreibung Time stamp Zeit und Datum; Time stamp Message Text optionaler Text User Designation Kundenspezifische Objektbezeichnung (sofern engineert) Zustand Beschreibung Normal Alles in Ordnung Offnormal Prozessstörungen. Erkenntlich an der Schaltfläche Offnormal-Alarme entstehen, wenn Prozessvariablen einen unzulässigen Wert annehmen (Prozessalarm).
Alarm bestätigen Sie können einen Alarm nur bestätigen, wenn Sie die entsprechende Berechtigung dazu besitzen. Die Lese- und Schreibrechte Ihrer Benutzergruppe werden beim Engineering bestimmt. Klicken Sie auf den Alarmeintrag mit dem Symbol für einen nicht bestätigten Alarm. Eine Seite öffnet sich mit den wichtigsten Daten zum Alarm. Abbildung 4-3 Informationen zu einem nicht quittierten Alarm Zum Quittieren klicken Sie auf Bestätigen.
4.2 Alarm- & Eventverlauf Rufen Sie über Funktionen Alarm- & Eventverlauf auf: Abbildung 4-4 Seite im Alarm- & Eventverlauf Hier finden Sie bei einem Maximum von 250 Einträgen die folgenden Informationen: Hinweis • Alle zuletzt eingegangenen Alarme • Die zuletzt quittierten Alarme • Die letzten Events Im Alarm- & Eventverlauf können Sie weder Alarme quittieren noch bearbeiten. Gehen Sie dazu in den Alarmüberblick (Kapitel 4.1).
Abbildung 4-5 Alarmmeldung im Alarm- & Eventverlauf Über Detail rufen Sie eine Seite mit weiteren Informationen auf. Abbildung 4-6 Details zu einem Alarm Ereignistyp Zustandsänderung Ausser Bereich Fehler bei der Befehlsausführung Änderung der Zuverlässigkeit Änderung Gerätezustand Änderung der Ereignisfreigabe Meldung über abgelaufene Betriebszeit Systemmeldung Betriebsmeldung Mit Nachricht kehren Sie wieder zur Seite mit den Alarmen zurück (Abbildung 4-4).
5 Zeitschaltprogramm Im Zeitschaltprogramm legen Sie die zeitabhängigen Betriebszustände fest. Die zeitabhängige Sollwertverstellung hingegen wird beim Engineering festgelegt. Das Zeitschaltprogramm besteht aus einem Wochenprogramm, siehe Kapitel 5.1, sowie einem oder mehreren Ausnahmeprogrammen, siehe Kapitel 5.2. • Im Wochenprogramm legen Sie die Tagesprofile fest, die sich Woche für Woche wiederholen. • Im Ausnahmeprogramm legen Sie die Tage fest, die vom Wochenprogramm abweichen. 5.
Abbildung 5-1 Wochenprogramm 30/58 Siemens Building Technologies Web-Bedienung PX Web Zeitschaltprogramm CM110757de_07 2017-04-05
5.1.1 Wochentag öffnen und bearbeiten Klicken Sie auf den gesuchten Wochentag. Die untenstehende Seite öffnet sich. Abbildung 5-2 Schaltzeiten eines Wochentages Hinweis Sie können jeweils nur für einen Wochentag ein Profil festlegen. Wiederholen Sie Ihre Einträge für jeden weiteren Wochentag. Über die Schaltflächen unter der Liste bewirken Sie Folgendes: Eine Seite öffnet sich mit leeren Eingabefeldern. Geben Sie den neuen Eintrag ein. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Speichern.
Wenn Sie dieses Feld aktivieren, wird bis zum nächsten Zeiteintrag der engineerte Default-Status angewendet. Das heisst, dass sämtliche Eingaben im Feld Zustand ignoriert werden. Zur Kennzeichnung eines unterdrückten Zustand-Wertes erscheint "-----" neben der Schaltzeit: Wichtig! Im normalen Wochenprogramm ist diese Option wenig sinnvoll, da der Default-Status beim Engineering festgelegt wird und für den Anwender nicht sichtbar ist. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Speichern.
Geben Sie den gewünschten Wert im Eingabefeld Zustand ein. Abbildung 5-5 Eingeben des gewünschten Wertes Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Speichern. Mit Abbrechen verwerfen Sie die Eingabe. 5.2 Liste der Ausnahmen Im nachfolgenden Kapitel wird beschrieben, wie Sie lokale Profile bearbeiten. Wie Sie globale Datumseinträge bearbeiten, ist in Kapitel 6 beschrieben.
Hinweis Ein Kalender kann nicht gelöscht werden (Entf). • Lokale Ausnahme im Zeitschaltprogramm mit: – Datum (Datum) – Zeitperiode (Datumsbereich) – Woche & Tag Diese Eintragstypen sind in Kapitel 6 genauer beschrieben. 5.2.1 Neue lokale Ausnahme definieren Das Fenster Neue Ausnahme öffnet sich. Wählen Sie den gesuchten Datumstyp und bestätigen Sie mit Ok.
5.2.2 Bestehende Ausnahme bearbeiten Wenn Sie einen Kalender wählen, können Sie anschliessend das lokale Profil bearbeiten. Es öffnet sich sofort das Fenster in Abbildung 5-9. Markieren Sie den gewünschten Eintrag in der Liste der Ausnahmen (Abbildung 5-6) und bearbeiten Sie Profil oder Datumbereich über Bearbeiten. Abbildung 5-8 Bestehende Ausnahme bearbeiten Wählen Sie Profil und bestätigen Sie mit Ok. Es öffnet sich das unten stehende Fenster.
Eine Seite öffnet sich mit leeren Eingabefeldern. Geben Sie den neuen Eintrag ein. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Speichern. Mit Abbrechen verwerfen Sie die Eingabe. Markieren Sie den gesuchten Eintrag und klicken Sie auf Bearbeiten. Die gesuchte Seite öffnet sich. Ändern Sie die Zeit [hh:mm] und bei Bedarf auch den Zustand. Setzen Sie den letzten Zeiteintrag des Ausnahmeprofils immer auf Gesperrt. Das Ausnahmeprofil ist ab diesem Zeiteintrag nicht mehr aktiv.
6 Kalender Der Kalender enthält die globalen Ausnahmetage für eine oder mehrere Anlagen, wie z.B. Ferien- und Feiertage. Es können mehrere Kalender existieren. Im Ausnahmeprogramm gibt es zwei Arten von Ausnahmen: • Ausnahmen, die lokal im Zeitschaltprogramm abgelegt werden und nur für dieses Zeitschaltprogramm gelten. kenntlich an den Datumsangaben (siehe Kapitel 5.2). • Ausnahmen, die in einem globalen Kalender-Objekt gespeichert sind und von verschiedenen Zeitschaltprogrammen benutzt werden.
Woche & Tag Die Ausnahme gilt, wenn der angegebene Monat, Woche, und Tag zusammentreffen. Unter "Woche" versteht man: Woche-1: 1 bis 7 Kalendertag des Monats Woche-2: 8 bis 14 Kalendertag des Monats Woche-3: 15 bis 21 Kalendertag des Monats Woche-4: 22 bis 28 Kalendertag des Monats Woche-5: 29 bis 31 Kalendertag des Monats Letzte Woche: die letzten 7 Tage des Monats Diese "Wochen" haben also nichts mit üblichen Mo–So-Wochen zu tun.
7 Bearbeiten von Werten Welche Werte Sie lesen und bearbeiten können, hängt von den beiden folgenden Voraussetzungen ab: • Den Objekten, aus denen Ihre Anlage besteht • Ihren Zugriffsrechten als Benutzer Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass eine verbindliche Beschreibung, welche Werte Sie sehen und bearbeiten können, gar nicht möglich ist. In diesem Kapitel wird an Hand eines Beispiels beschrieben, wie Sie einen bestimmten Wert verändern und forcieren können. 7.
Abbildung 7-2 Wert editieren Setzen Sie den Wert entsprechend den Bedürfnissen und importieren Sie diesen Wert in das System durch Speichern. Hinweis Welche Werte individuell bearbeitet werden können, wird beim Engineering der Anlage festgelegt. 7.2 Hinweis Das Forcieren am Beispiel einer Aussenluftklappe Sie können Werte nur mit den Zugriffsrechten eines Experten forcieren. Beim Forcieren werden die Werte von Ein- und Ausgängen auf einen bestimmten (fixen) Wert festgelegt.
Abbildung 7-4 Aktueller Wert Neben dem forcierten Wert ist das Handsymbol zu sehen, das den forcierten Wert kennzeichnet. Auf den gemessenen oder berechneten Originalwert greifen Sie wie folgt zurück: Klicken Sie auf den Wert Outside air damper (Abbildung 7-4) und klicken Sie auf Freigabe.
8 Trenddaten Trenddaten geben wichtige Aufschlüsse über die Prozesse in einem Gebäudeautomationssystem. Die Trenddaten werden im Puffer der Objekte TrendLog und TrendLogMultiple (Mehrfach-Trend) in der Automationsstation gespeichert und sind zur späteren Verwendung abrufbar (Offline Trend). In PX Web werden die Trenddaten tabellarisch oder grafisch dargestellt. Des Weiteren können die Daten exportiert werden. 8.
Einige Parameter des TrendLog- und TrendLogMultiple-Objekts lassen sich nur unter bestimmten Umständen verändern.
8.2 Trenddaten darstellen Der Inhalt des von einem TrendLog oder auch einem TrendLogMultiple Objekt aufgezeichneten Puffers kann auf zwei verschiedene Arten angezeigt werden. Die erste Variante ist die Anzeige in einer Tabelle. Diese kann auch in als CSV-File exportiert werden. Die zweite Variante ist die grafische Kurven-Darstellung, die den Verlauf der Daten anschaulich darstellt. 8.2.1 Liste Klicken Sie auf Trenddaten um die Liste der Trenddaten anzuzeigen.
8.2.2 Grafik Klicken Sie auf Trend-Kurverdarstellung um die Kurve der Trenddaten anzuzeigen. Diese Ansicht steht nur für das Trend-Objekt zur Verfügung, also nicht für das Mehrfach-Trend-Objekt. Hinweis Für die grafische Darstellung wird JavaScript eingesetzt. Die korrekte Darstellung der Kurve hängt von den Möglichkeiten und Einstellungen ihres Browsers ab. Abbildung 8-3 Kurvendarstellung der Trend Daten. Die grafische Darstellung ist nützlich, um den Verlauf der Trenddaten erkennen zu können.
Abbildung 8-4 Ansichtsoption Mit dem horizontalen Schieber (Slider) können Sie das Ansichtsfenster über den ganzen momentanen Inhalt des Trenddaten-Puffers verschieben. Dabei werden ebenfalls immer maximal 200 Werte angezeigt. Abbildung 8-5 Skalierungsoption Sie können die Y-Skalierung bestimmen. Bei der Skalierung der Werte wird automatisch auf ganze Zahlen aufgerundet. Durch einen Klick auf Übernehmen werden die eingegebenen Werte in der Grafik wirksam.
8.3 Trenddaten exportieren Die aufgezeichneten Trenddaten werden in einer Datei für den Datenexport gespeichert. PX Web speichert die Daten in einer Datei mit Endung .CSV (Character Separated Value). Die einzelnen Datenfelder werden durch ein " ; " (Semikolon) getrennt. Die Datei kann auf einem PC gespeichert und in einem Texteditor angezeigt oder in ein Tabellenkalkulationsprogramm importiert werden.
9 Die Heizkurve Die Heizkurve dient zur Bestimmung des Sollwertes der Vorlauftemperatur bei witterungsgeführter Vorlaufstemperaturregelung. Öffnen Sie die Heizkurve mit Klick auf Heizkurve. Die Position des Hyperlinks und seine Benennung werden beim Engineering festgelegt. Sowohl in der grafischen als auch in der Listen-Ansicht können Sie Werte eingeben oder editieren (siehe Kapitel 7.1).
Heizkörperexponent Für den Heizkörperexponenten werden folgende Werte empfohlen: Radiatoren 1.3 Plattenheizkörper 1.2 – 1.3 Konvektoren 1.25 – 1.45 Fussbodenheizung 1.1 Geben Sie die gewünschten Werte ins Eingabefeld ein und bestätigen Sie mit Speichern.
10 Einstellungen Unter Einstellungen bearbeiten Sie die Systemeinstellungen (Abbildung 10-1): Abbildung 10-1 Einstellungen 10.1 Benutzerverwaltung Klicken Sie auf Benutzerverwaltung. Das unten stehende Fenster öffnet sich. Abbildung 10-2 Seite Benutzerverwaltung Hinweis Jeder Benutzer kann einen anderen Benutzer entweder neu einrichten oder bearbeiten, vorausgesetzt, die zu vergebenden Zugriffsrechte sind die gleichen oder auf einer tieferen Ebene wie die momentan eigenen.
Sollte das Auswahlmenü leer sein, ist noch kein Benutzer eingerichtet. Richten Sie den gewünschten Benutzer über Neu ein, wie im nächsten Kapitel beschrieben. 10.1.1 Neuen Benutzer einrichten Klicken Sie Neu (Abbildung 10-2). Die untenstehende Seite öffnet sich. Abbildung 10-3 Eintrag eines neuen Benutzers Füllen Sie die Eingabefelder aus. Bestimmen Sie im Auswahlmenü Benutzergruppe welche Zugriffsrechte der neue Benutzer haben soll. Bestätigen Sie Ihre Angaben mit Speichern.
10.2 Passwort ändern Klicken Sie auf Passwort ändern (Abbildung 10-1). Die untenstehende Seite öffnet sich. Geben Sie das alte und das neue Passwort ein. Wiederholen Sie das neue Passwort und bestätigen Sie mit Speichern. Mit Abbrechen verwerfen Sie die Eingabe. Abbildung 10-4 Passwort ändern 10.3 Datum und Zeit setzen Klicken Sie auf Zeit und Datum setzen (Abbildung 10-1). Geben Sie Zeit und Datum der Site ein oder ändern sie.
11 Hinweis Bedienung über grafische Seiten Alle gezeigten Bilder sind anlagenspezifisch und werden sich von Ihrer Anlage unterscheiden. Die gezeigten Bilder sind lediglich als Fallbeispiele zu verstehen. In Kapitel 3 haben Sie erfahren, wie die generische Bedienung von PX Web funktioniert. Der Administrator von PX Web hat die Möglichkeit, grafische Seiten für die Bedienung mit PX Web hinzuzufügen.
Abbildung 11-3 Grafische Sicht einer Anlage Abhängig von Ihren Zugriffsrechten können Sie entsprechende Werte lesen und/oder ändern (z.B. forcieren, Stufe anpassen usw.). Veränderbare Werte sind als Hyperlink dargestellt. Durch Klick auf den Hyperlink öffnet sich ein neues Fenster, in dem der Wert bearbeitet werden kann. Dieses Fenster entspricht der generischen Bedienung. Nach dem Bedienvorgang sollten Sie das neu geöffnete Fenster wieder schliessen.
12 Glossar Begriff / Abkürzung Bedeutung Device Automationsstation Event Alle System-Ereignisse ohne Alarme, z.B. Zustandsänderung oder abgelaufene Zeit. Erweiteter Alarm Kritischer Alarm, der sowohl quittiert (Bestätigen) als auch zurückgesetzt (Zurücksetzen) werden muss. Fault-Alarm Störungen des Automationssystems selber (interner Alarm). Forcieren Überschreiben eines Werts. Hyperlink Querverweis in der Software.
Stichwortverzeichnis A Abmelden.......................................................................................19 Alarm .............................................................................................23 bestätigen ..................................................................................26 Detail..........................................................................................28 Fault ........................................................................................
F Fault-Alarm ....................................................................................25 Forcieren .......................................................................................40 G Grafische Seiten ............................................................................53 H Heizkurve .......................................................................................48 Hierarchie ......................................................................................
Grafische Seiten.........................................................................53 Systemdatum .................................................................................52 Systemeinstellungen ......................................................................50 Systemzeit .....................................................................................52 T Tagesprofil .....................................................................................34 Trend JavaScript .............