Datasheet

Georg Schlegel GmbH & Co. KG - 88525 Dürmentingen - Å +49 (0) 73 71 / 502-0 - Fax: +49 (0) 73 71 / 502 49 - info@schlegel.biz - www.schlegel.biz
Endschalter
639
Beschreibung
Begriffsbestimmung
Endschalter werden unterschiedlich bezeichnet. So gelten für sie auch
die Begriffe Positionsschalter, Grenztaster oder Endlagenschalter.
Jedoch verbirgt sich hinter all diesen Begriffen ein Schaltgerät, welches
vorrangig zum Schutz für Menschen und Maschinen eingesetzt wird.
Charakteristik der DUX-Endschalter
Diese Endschalter besitzen eine große Auswahl an Betätigungsvorsätzen,
die nach der jeweiligen Betigungsart ausgewählt werden sollten.
Sie dienen zum Schalten von Hilfs- und Steuerstromkreisen und eignen
sich hervorragend für die Steuerung und Bewegungsbegrenzung von
z. B. Be- und Verarbeitungsmaschinen, Aufzügen, Förderanlagen,
Fahrzeugen, Gebäudetechnik, Krananlagen, sowie als Auslöseorgan
in Sicherheits- und Signalanlagen sowie vielem anderen mehr.
Die einzelnen Bauarten sind für unterschiedliche Einsatz- und
Umgebungsbedingungen ausgelegt. Daher werden auch verschiedene
Gehäusewerkstoffe für die jeweiligen Endschalter angeboten. Um den
verschiedenartigen Schaltungsanforderungen gerecht zu werden, gibt
es eine Vielzahl von Kontaktkombinationen, die fast alle mechanischen
Schaltungsvarianten bereitstellen können. Eine Vielzahl von Antrieben,
die jeweils um 90° versetzbar sind, ermöglichen auch eine gute
Anpassungsfähigkeit an den jeweils vorliegenden Anwendungsfall.
Anordnung, Betriebsweise und Betigung der
Endschalter
Endschalter und Stößelantrieb sollten nur dann verwendet werden,
wenn der Schaltpunkt eng toleriert ist. Die Betigung sollte
vorzugsweise in der gleichen Bewegungsrichtung wie die des Stößels
erfolgen. Die Endschalter sind so konstruiert, dass sie nicht als
mechanischer Endanschlag benutzt werden dürfen. Die Rückstellkraft
für zusätzliche bewegliche Betätigungsorgane ( Klappen, Türen usw.)
darf nicht vom Antrieb des Endschalters abgenommen werden, da die
Rückstellkraft nur für die Stößelrückstellung des Endschalters
ausgelegt ist. Um einen optimalen Schaltvorgang zu gewährleisten,
sind die angegebenen maximalen Anfahrwinkel der Antriebe
zu berücksichtigen. Der Nocken darf den Endschalter nur in der
zulässigen Ebene betätigen. Der Überhub des Antriebes ist nur
gemäß dem jeweiligen Schaltwegdiagramm auszunutzen. Es
ist nicht zulässig, durch eine Vorbetätigung des Antriebes den
Arbeitshub zu verkürzen. Die Rückstellbewegung muss durch den
Nocken selbst geführt werden, d. h. der Antrieb soll nicht frei in
seine Ruhelage zurückfedern.
Die Länge des Betätigungsnockens soll so gewählt werden, dass eine
Betätigungszeit mit 2-facher Sicherheit erreicht wird. Beträgt z.B.
die Ansprechzeit des betätigten Hilfsschützes bis zur Selbsthaltung
15 ms, so sollte die Mindestbetätigungszeit des Endschalters 30 ms
betragen.
Montage der Endschalter
Endschalter sind leicht zugänglich und erschütterungsfest
unter Beachtung der vorgenannten Hinweise zu montieren.
Zur Gewährleistung des angegebenen Schutzgrades sind
die Deckelschrauben gleichmäßig fest anzuziehen und die
Kabeleinführung entsprechend des Kabeldurchmessers sachgerecht
festzuziehen.
Der Einsatz der Endschalter hat unter Einhaltung der angegebenen
Parameter und der Anwendungsvorschrift zu erfolgen. Je nach
Schalthäufigkeit und Betriebsverhältnissen sind die Geräte
in regelmäßigen Abständen auf ihre Betriebssicherheit zu
überprüfen.
Endschalter Baureihe EKU
Einsatz- und Umgebungsbedingungen entsprechend DIN IEC 721-3-1..3 und DIN IEC 721-3-6
Schutzart für Baureihe EKU, nach DIN 40050 IEC 144 IP 65
Befestigungsmaße nach DIN EN 50047
Kontaktsockel-Isolierwerkstoff PA6
Transport-, Lager- und Einsatztemperatur -25°C bis +55°C
Schraubklemmanschluss M 3,5
Anschlussquerschnitt 2x 0,75 ... 2,5 mm² ein-, feindrähtig
mehrdrähtig mit Aderendhülse 2x 0,75..1,5 mm²
Kabelverschraubung M16x1,5
Betätigungsgeschwindigkeit am Stößel max. 0,25 m/s min. 1mm/s AC; min. 20mm/s DC
mech. Lebensdauer 1x10.000.000 Schaltspiele
Betätigungskraft am Stößel 10N
Isolationsgruppe nach DIN VDE 110 C
Zulässige Lastschaltspiele 1200/h
Minimaler Schaltstrom mit Silberkontakten 0,1A
mit Federschaltbrücke 0,012A
mit Sprungkontaktbrücke 0,012A
Minimale Schaltspannung mit Silberkontakten 24V
Elektr. Lebensdauer 5x 100.000 Schaltspiele
bei AC 380V/1A DC 220V/0,2A
Maximaler Nennstrom AC 6A
Nennfrequenz 50....60Hz
Maximale Nennspannung AC 380V
DC 220V