User manual

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Serielle Busanalyse
berimCURSOR/MENUBedienfeldkannderIdentiertyp
(11 Bit, 29 Bit oder beliebig) ausgewählt werden.
FEHLER S: IdentiziertverschiedeneFehlerineinem
Frame. Es können eine oder mehrere Fehlermeldungs-
typen als Trigger-Bedingung ausgewählt werden. Mittels
Softmenütaste STOPFBIT (Stuff Bit) werden die einzelnen
Frame-Segmente (wie Frame-Start etc.) vom „Bit
Stufng“-Verfahrencodiert.DerTransmitterfügt
automatisch ein komplementäres Bit im Bitstrom ein,
wenn er fünf aufeinanderfolgende Bits mit gleichem Wert
in dem zu übertragenden Bitstrom erkennt. Ein
„Stuff“-Fehler tritt auf, wenn die sechste aufeinanderfol-
gende gleiche Bit-Ebene in den genannten Bereichen
erkannt wird. Ein FORM-Fehler tritt auf, wenn ein festes
Bitfeld ein oder mehrere unzulässige Bits enthält. Ein
Bestätigungsfehler tritt auf, wenn der Transmitter keine
Bestätigung empfängt (Acknowledge). CAN BUS verwen-
det eine komplexe Prüfsummenberechnung (CRC-Cyclic
Redundancy Check). Der Transmitter berechnet die CRC
und sendet das Ergebnis in einer CRC-Sequenz. Der
Empfänger berechnet die CRC in der gleichen Weise. Ein
CRC-Fehler tritt auf, wenn das berechnete Ergebnis von
der empfangenen CRC-Sequenz abweicht.
IDENTIFIER: Kennzeichnet die Priorität und die logische
Adresse einer Nachricht. Mit der Softmenütaste FRAME
TYP (Daten allgemein, Lesedaten bzw. Lese/Schreibdaten)
kann mit dem Universaldrehgeber im CURSOR/MENU
Bedienfeld der Typ ausgewählt werden. Mit dem Softmenü
ADRESS-SETUP kann mit der Softmenütaste ID TYP die
LängedesIdentiertypsmitdemUniversaldrehgeberim
CURSOR/MENU Bedienfeld eingestellt werden (11 Bit Basis
oder 29 Bit für erweiterte CAN Frames). Die Softmenütaste
VERGLEICH setzt die Vergleichsfunktion. Wenn das
Pattern mindestens ein X (ohne Wertung) enthält, kann auf
gleich oder ungleich des angegebenen Wertes getriggert
werden. Wenn das Pattern nur 0 oder 1 enthält, kann auf
einen Bereich größer oder kleiner des angegebenen
Wertes getriggert werden. Die PATTERNEINGABE kann
binär oder hexadezimal erfolgen. Wird die binäre Eingabe
gewählt, können die einzelnen Bits innerhalb der Daten zur
Bearbeitung mit der Softmenütaste BIT und dem Universal-
drehgeber im CURSOR/MENU Bedienfeld ausgewählt
Abb. 12.20: CAN Daten Triggermenü
werden. Mit ZUSTAND wird jedem Bit ein logischer Zu-
stand zugeordnet (High = H = 1, Low = L = 0 oder X =
ohne Wertung). Der Zustand X kennzeichnet einen belie-
bigen Zustand. Wird die hexadezimale Eingabe gewählt, so
wird mit der Softmenütaste WERT und dem Universal-
drehgeber im CURSOR/MENU Bedienbereich der Wert für
das jeweilige Byte festgelegt. Bei der hexadezimalen Ein-
gabe kann nur das gesamte Byte auf X gesetzt werden. Mit
der Softmenütaste BYTE kann von Byte zu Byte geschaltet
werden.
ADRESSE UND DATEN: Dieses Softmenü bietet die
gleichen Einstellmöglichkeiten wie das Softmenü
IDENTIFIER (siehe oben). Mit der Softmenütaste FRAME
TYP (Daten allgemein bzw. Lesedaten) kann mit dem
Universaldrehgeber im CURSOR/MENU Bedienfeld der Typ
ausgewählt werden. Im Softmenü ADRESS-SETUP wird
die Adresse des entsprechenden Musters eingeben. Das
Softmenü DATEN SETUP erlaubt die Eingabe des
Datenbitmusters bzw. der HEX Werte für bis zu 8 Byte (nur
einstellbar, wenn als Frame Typ DATEN gewählt wurde).
Als Vergleiche für Adress- und Datenwerte stehen jeweils
wieder GRÖßER und KLEINER GLEICH, GLEICH sowie
UNGLEICH zur Verfügung.
ADRESSE UND DATEN: Dieses Softmenü bietet die
gleichen Einstellmöglichkeiten wie das Softmenü
IDENTIFIER (siehe oben). Mit der Softmenütaste FRAME
TYP (Daten allgemein bzw. Lesedaten) kann mit dem
Universaldrehgeber im CURSOR/MENU Bedienfeld der Typ
ausgewählt werden. Im Softmenü ADRESS-SETUP wird
die Adresse des entsprechenden Musters eingeben. Das
Softmenü DATEN SETUP erlaubt die Eingabe des
Datenbitmusters bzw. der HEX Werte für bis zu 8 Byte (nur
einstellbar, wenn als Frame Typ DATEN gewählt wurde).
Als Vergleiche für Adress- und Datenwerte stehen jeweils
wieder GRÖßER und KLEINER GLEICH, GLEICH sowie
UNGLEICH zur Verfügung.
Mehrmaliges Drücken auf die Softmenütaste MENU OFF
schließt alle Menüs und das Oszilloskop triggert auf die
eingestellte Bitfolge. Bei Messungen ohne Messobjekt
siehe Kap. 12.2.2.
Abb. 12.21: CAN BUS