User manual
Table Of Contents
- R&S HMO3000 Benutzerhandbuch
- CE Konformitätserklärung
- Inhalt
- 1 Wichtige Hinweise
- 2 Einführung
- 3 Schnelleinstieg
- 4 Vertikalsystem
- 5 Horizontalsystem
- 6 Triggersystem
- 7 Anzeige von Signalen
- 8 Messungen
- 9 Analyse
- 10 Dokumentation, Speichern und Laden
- 11 Mixed-Signal-Betrieb
- 12 Serielle Busanalyse
- 13 Remote Betrieb
- 14 Technische Daten
- 15 Anhang
- KOREA-Zertifikat

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Dokumentation, Speichernund Laden
10.5 Formelsätze
Im Softmenü FORMELSÄTZE können Formelsätze importiert
oder exportiert werden. Damit ist der Austausch zwischen
von Dateien zwischen unterschiedlichen Speichermedien
(interner Speicher / externe USB Sticks) möglich. Die Vorge-
hensweise dazu wurde in Kapitel 9.1.2 bereits beschrieben.
10.6 DenitionderFILE/PRINT-Taste
Die FILE/PRINT-Taste im GENERAL Bedienfeld ermöglicht
es, mit einem Tastendruck Geräteeinstellungen, Kurven,
Bildschirmfotos, sowie Bildschirmfotos und Einstellungen
gemeinsam abzuspeichern. Dazu müssen zunächst, wie in
den vorangegangenen Kapiteln beschrieben, die entspre-
chenden Einstellungen zu Speicherort, Name etc. eingege-
ben werden. Zur Auswahl stehen folgende Aktionen:
❙ GERÄTEEINST: speichert Einstellungen ab
❙ KURVEN: speichert Kurven ab
❙ BILDSCHIRMFOTO: speichert Bildschirmfotos ab
❙ BILD & EINST.: speichert Bildschirmfoto und
Einstellungen ab
❙ DRUCKEN: druckt direkt auf eine kompatiblen Drucker
(Postscript, einige PCL und PCLX fähige Drucker)
Nach Aktivierung der gewünschten Aktion durch Druck
der entsprechenden Softmenütaste wird dieses Menü blau
unterlegt. Mit der MENU OFF-Taste wird das Auswahl-
menü verlassen. Wird die FILE/PRINT-Taste nun gedrückt,
wird die gewählte Funktion ausgeführt.
Abb.10.7:DenitionderFILE/PRINT-Taste
Mit der Softmenütaste FARBMODUS und dem Universal-
drehgeber im CURSOR/MENU Bedienfeld kann zwischen
folgenden Farbmodi gewählt werden:
❙ GRAUSTUFEN: Bei Graustufen werden die Farben beim
Abspeichern in Graustufen gewandelt.
❙ FARBE: Bei Farbe erfolgt das Abspeichern in Farbe (wie
auf dem Bildschirm zu sehen).
❙ INVERT (HG): Bei Invertiert (HG) wird die Signalform in
Farbe mit invertiertem Hintergrund abgespeichert.
❙ INVERT (BG, GRAY): Bei INVERTIERT (BG, GRAY) wird
die Signalform in grauer Farbe mit invertiertem
Hintergrund abgespeichert.
❙ INVERT (ALLES): Bei Invertiert (Alles) werden
Signalform und Hintergrund invertiert abgespeichert.
❙ INVERT (ALL, GRAY): Bei Invert (all, gray) werden
Signalform und Hintergrund in Grautönen abgespeichert.
Der Druck auf die Softmenütaste SPEICHERN löst eine
sofortige Speicherung des aktuellen Bildschirms an den
eingestellten Speicherort, mit dem eingestellten Namen
und dem eingestellten Format aus.
10.4.1 Drucker
Wird ein Drucker erkannt, ist die Softmenütaste DRUCKEN
nicht mehr ausgegraut. Die Softmenütaste DRUCKEN
bietet die Möglichkeit, einen Bildschirmausdruck sofort
auf einem angeschlossenen Drucker auszugeben. PCL-5,
PCL-XL (= PCL-6) und Postscript Einstellungen werden als
„Druckersprache“ unterstützt (kein PCL-3). Wird ein Dru-
cker erkannt, ist die Softmenütaste DRUCKEN nicht mehr
ausgegraut. Der unterstützte Drucker wird im Softmenü
GERÄTEINFOS angezeigt. Die Meldung „This printer is
supported“ ist kein Garant dafür, dass der angeschlossene
Drucker unterstützt wird. Diese Meldung sagt nur aus,
dass eine USB Kommunikation mit dem Drucker möglich
ist und die wichtigsten Eigenschaften vorhanden sind (z.B.
PCL oder PCLX als „Druckersprache“). Die Implementie-
rung dieser Drucker ist aber von Hersteller zu Hersteller
und auch innerhalb eines Herstellers bei verschieden Pro-
duktreihen nicht immer gleich, was z.B. im Windowstrei-
ber abgefangen wird und am PC damit nicht auffällt.
Sollte ein Druckeranschluss nicht funktionieren, so kann
die Software HMScreenshot (Softwaremodul der HMEx-
plorer Software) genutzt werden. Die kostenlose Software
HMScreenshot ermöglicht es, über eine Schnittstelle Bild-
schirmausdrucke im Bitmap oder PNG Format vom Gerät
auf einen angeschlossenen PC zu transferieren und dort
abzuspeichern bzw. auszudrucken. Weitere Hinweise zur
SoftwarendenSieimHMExplorerSoftwareManual.
Abb. 10.6: Beispiel eines unterstützten Druckers