Instructions
Table Of Contents
- Titelseite
- Inhalt
- 1 Für Ihre Sicherheit
- 2 Erste Schritte (Getting Started)
- 3 Grundeinstellungen
- 3.1 Tastköpfe anschließen
- 3.2 Vertikale Einstellung
- 3.3 Horizontale Einstellung
- 3.4 Erfassungssteuerung
- 3.5 Trigger
- 3.5.1 Allgemeine Triggereinstellungen
- 3.5.2 Flankentrigger
- 3.5.3 Glitch-Trigger
- 3.5.4 Pulsbreitentrigger
- 3.5.5 Video/TV-Trigger
- 3.5.6 Externer Trigger (R&S RTH1002)
- 3.5.7 Mustertrigger (R&S RTH-K19)
- 3.5.8 Zustandstrigger (R&S RTH-K19)
- 3.5.9 Runt-Trigger (R&S RTH-K19)
- 3.5.10 Anstiegszeitentrigger (R&S RTH-K19)
- 3.5.11 Data2Clock-Trigger (R&S RTH-K19)
- 3.5.12 Trigger für serielle Muster (R&S RTH-K19)
- 3.5.13 Timeout-Trigger (R&S RTH-K19)
- 3.5.14 Intervalltrigger (R&S RTH-K19)
- 3.5.15 Fenstertrigger (R&S RTH-K19)
- 3.5.16 Protokolltrigger (R&S RTH-K1, -K2, -K3, -K9 und -K10)
- 4 Messkurvenanalyse
- 5 Maskentests
- 6 Spektrumanalyse
- 6.1 FFT-Modus
- 6.2 Spektrum-Modus (Option R&S RTH-K18)
- 6.2.1 Auf Spektrum-Modus zugreifen
- 6.2.2 Anzeige und Steuerung
- 6.2.3 Spektrumanalyse durchführen
- 6.2.4 Einstellungen Spektrum-Modus
- 6.2.5 Vertikale Einstellungen
- 6.2.6 Markereinstellungen (Suche nach Spitzen)
- 6.2.7 Cursor-Messungen in Spektren
- 6.2.8 Spektrumdateifunktionen
- 6.2.9 Format der Exportdatei für Spektrumergebnisse
- 6.3 Harmonischen-Messung (Option R&S RTH-K34)
- 7 Multimeter-Messungen
- 8 Daten-Logging
- 9 Protokollanalyse
- 9.1 Grundlagen der Protokollanalyse
- 9.2 I2C (Option R&S RTH-K1)
- 9.3 SPI (Option R&S RTH-K1)
- 9.4 UART/RS-232/RS-422/RS-485 (Option R&S RTH-K2)
- 9.5 CAN und CAN FD (Optionen R&S RTH-K3, R&S RTH-K9)
- 9.6 LIN (Option R&S RTH-K3)
- 9.7 SENT (Option R&S RTH-K10)
- 10 Logikanalysator (R&S RTH-B1 MSO)
- 11 Frequenzzähler (R&S RTH-K33)
- 12 Ergebnisse dokumentieren
- 13 Allgemeine Geräteeinstellungen
- 14 Netzwerkverbindungen
- 15 Fernsteuerbefehle
- 15.1 Konventionen in den Befehlsbeschreibungen
- 15.2 Modus
- 15.3 Grundeinstellungen
- 15.3.1 Automatische Einstellung
- 15.3.2 Vertikale Einstellung
- 15.3.3 Horizontale Einstellung
- 15.3.4 Erfassungssteuerung
- 15.3.5 Trigger
- 15.3.5.1 Allgemeine Triggereinstellungen
- 15.3.5.2 Flankentrigger
- 15.3.5.3 Glitch-Trigger
- 15.3.5.4 Pulsbreitentrigger
- 15.3.5.5 Video/TV-Trigger
- 15.3.5.6 Externer Trigger (R&S RTH1002)
- 15.3.5.7 Mustertrigger (R&S RTH-K19)
- 15.3.5.8 Zustandstrigger (R&S RTH-K19)
- 15.3.5.9 Runt-Trigger (R&S RTH-K19)
- 15.3.5.10 Anstiegszeitentrigger (R&S RTH-K19)
- 15.3.5.11 Data2Clock-Trigger (R&S RTH-K19)
- 15.3.5.12 Trigger für serielle Muster (R&S RTH-K19)
- 15.3.5.13 Timeout-Trigger (R&S RTH-K19)
- 15.3.5.14 Intervalltrigger (R&S RTH-K19)
- 15.3.5.15 Fenstertrigger (R&S RTH-K19)
- 15.4 Messkurvenanalyse
- 15.5 Maskentests
- 15.6 Spektrumanalyse
- 15.7 Digitalmultimeter (R&S RTH1002)
- 15.8 Voltmeter (R&S RTH1004)
- 15.9 Zähler-Modus (R&S RTH-K33)
- 15.10 Daten-Logging
- 15.11 Protokollanalyse
- 15.12 Logikanalysator (R&S RTH-B1 MSO)
- 15.13 Ergebnisse dokumentieren
- 15.14 Allgemeine Geräteeinstellungen
- 15.15 WLAN-Verbindung (Option R&S RTH-K200/200US)
- Anhang
- Liste der Befehle
Grundeinstellungen
R&S
®
Scope Rider RTH
45Bedienhandbuch 1326.1578.03 ─ 10
Tastkopfeinstellung (Probe Setting)
Gibt den Teilerfaktor des angeschlossenen Tastkopfs an. Die vertikale Skalierung und
die Messwerte werden mit diesem Faktor multipliziert, sodass die angezeigten Werte
den tatsächlichen Signalwerten entsprechen.
Stellen Sie sicher, dass das Teilerverhältnis auf dem Gerät auf den verwendeten Tast-
kopf eingestellt wird. Andernfalls geben die Messergebnisse nicht den tatsächlichen
Spannungspegel wieder und Sie schätzen das tatsächliche Risiko möglicherweise
falsch ein.
Bandbreite (Bandwidth)
Gibt die Bandbreitengrenze an. Die volle Gerätebandbreite gibt den Frequenzbereich
an, den das Gerät mit einer Dämpfung von weniger als 3 dB genau erfassen und
anzeigen kann.
Bei analogen Anwendungen bestimmt die höchste Signalfrequenz die erforderliche
Oszilloskopbandbreite. Die Oszilloskopbandbreite sollte mindestens um das Dreifache
über der maximalen Frequenz im analogen Testsignal liegen, um die Amplitude mit
hoher Genauigkeit zu messen.
Die meisten Testsignale sind komplexer als eine einfache Sinuswelle und enthalten
mehrere Spektralanteile. Ein digitales Signal setzt sich beispielsweise aus mehreren
ungeraden Harmonischen zusammen. Bei digitalen Signalen sollte die Oszilloskop-
bandbreite mindestens um das Fünffache über der zu messenden Taktfrequenz liegen.
Das Oszilloskop ist kein autonomes System. Sie benötigen einen Tastkopf zum Mes-
sen des Signals und der Tastkopf hat auch eine begrenzte Bandbreite. Durch die Kom-
bination von Oszilloskop und Tastkopf entsteht eine Systembandbreite. Um den Ein-
fluss des Tastkopfs auf die Systembandbreite zu verringern, sollte die Tastkopfband-
breite die Bandbreite des Oszilloskops überschreiten; der empfohlene Faktor ist 1,5 x
Oszilloskopbandbreite.
Siehe auch: Kapitel 3.2.2, "Wirkung des Bandbreitenfilters", auf Seite 47.
Bei FFT-Analysen bestimmt die Kanalbandbreite auch den Frequenzbereich, der im
Spektrum angezeigt wird (siehe "Frequenzbereich" auf Seite 115).
„Full“
Bei voller Bandbreite werden alle Frequenzen im angegebenen
Bereich erfasst und angezeigt. Für die meisten Anwendungen wird
die volle Bandbreite verwendet.
„x MHz, x kHz“
Frequenzgrenze. Frequenzen oberhalb der ausgewählten Grenze
werden entfernt, um Rauschen bei unterschiedlichen Pegeln zu ver-
ringern. Begrenzte Bandbreite wird im Kanal-Label angezeigt.
Fernsteuerbefehl:
CHANnel<m>:BANDwidth auf Seite 304
Offset
Gibt eine Offsetspannung an, die hinzugefügt wird, um ein durch den Offset beeinfluss-
tes Signal zu korrigieren. Der Wert ist in Messergebnisse eingeschlossen. Das Signal
wird im Verhältnis zum Erdpotenzial um den Offsetwert verschoben. Negative Offset-
werte verschieben die Messkurve nach unten, positive Werte nach oben.
Vertikale Einstellung