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Protokollanalyse
R&S
®
Scope Rider RTH
221Bedienhandbuch 1326.1578.03 ─ 10
Datenübertragung
Grundlegendes Kommunikationskonzept von LIN:
Die Kommunikation in einem aktiven LIN-Netzwerk wird immer vom Master einge-
leitet.
Der Master sendet einen Nachrichten-Header einschließlich Synchronisations-
pause, Synchronisationsbyte und Nachrichtenkennung (Identifier).
Der identifizierte Knoten sendet die Nachrichtenantwort: ein bis acht Datenbytes
und ein Prüfsummenbyte.
Header und Antwort bilden den Nachrichtenframe.
Die Daten werden in Form von Bytes über die UART-Byte/Wort-Schnittstelle ohne das
Paritätsbit übertragen. Jedes Byte besteht aus einem Startbit, acht Bits und einem
Stoppbit.
Bild 9-25: Aufbau eines Bytefelds
Datenbytes werden im LSB-zuerst-Verfahren übertragen.
Das Identifier-Byte besteht aus sechs Bits für den Frame-Identifier und zwei Paritäts-
bits. Diese Kombination ist als geschützter Identifier bekannt.
Trigger
Das R&S RTH kann auf verschiedene Teile von LIN-Frames triggern. Die Datenleitung
muss mit einem Eingangskanal verbunden werden; Triggerung auf mathematische und
Referenzmesskurven ist nicht möglich.
Sie können triggern auf:
Framestart (Synchronisationsfeld)
Bestimmten Slave-Identifier oder Identifier-Bereich
Datenmuster in der Nachricht
Wakeup-Signal
Prüfsummenfehler (Fehler in Daten), Paritätsfehler (Fehler in Identifier)
9.6.2 LIN-Konfigurationseinstellungen
Zugriff: PROTOCOL > „Bus-Typ“ = „LIN“ > „Konfiguration“
LIN (Option R&S RTH-K3)