Product Manual

Page 21 of 124QuickVue RSV Test
NUR ZU INFORMATIONSZWECKEN NUR ZU INFORMATIONSZWECKEN
Darf nicht für die Durchführung des Tests verwendet werden. Beachten Sie die aktuelle Packungsbeilage Ihres Testkits.
EINSATZBEREICH
Der QuickVue RSV Test ist ein Dipstick-Immunassay für den schnellen qualitativen
Nachweis des Respiratory Syncytial Virus (RSV)-Antigens (virales Fusionsprotein) direkt
aus Nasenrachen-Abstrichen, Nasenrachen-Aspiraten und Nasen- bzw. Nasenrachen-
Spülflüssigkeit bei symptomatischen pädiatrischen Patienten (im Alter bis zu
achtzehn Jahren). Der Test dient als Hilfsmittel zur Diagnose akuter Infektionen mit
dem Respiratory Syncytial Virus. Es wird empfohlen, negative Testergebnisse durch
Zellkulturen zu bestätigen. Negative Ergebnisse schließen eine RSV-Infektion nicht aus.
Es wird empfohlen, solche Ergebnisse nicht als alleinige Basis für die Behandlung oder
andere Managemententscheidungen heranzuziehen. Der Test ist zum Gebrauch durch
Laborfachpersonal vorgesehen.
ZUSAMMENFASSUNG UND ERKLÄRUNG
Bei dem Respiratory Syncytial Virus handelt es sich um ein einsträngiges RNS-Virus
(negativer Strang), das zur Familie der Paramyxoviridae gehört.
1
Es ist der Erreger einer
äußerst ansteckenden, akuten Virusinfektion des Respirationstraktes. Nahezu die Hälfte aller
Kinder wird im ersten Lebensjahr infiziert. Das RSV ist auch die häufigste Ursache einer
nosokomialen Virusinfektion bei bereits aus anderer Ursache hospitalisierten Kindern.
2
Schätzungen zufolge sind jährlich 73.400 bis 126.300 Krankenhauseinweisungen wegen
Bronchiolitis und Pneumonie bei Kindern im Alter unter einem Jahr in den USA auf eine
Infektion mit RSV zurückzuführen.
3
Bei Kindern unter 5 Jahren, insbesondere jedoch bei
Kindern unter einem Jahr, die wegen einer RSV-Infektion hospitalisiert werden, wird die RSV-
Infektion als die häufigste virusbedingte Todesursache angesehen.
4
Bei Kindern, die wegen
einer RSV-Infektion stationär behandelt werden, liegt die Sterblichkeitsrate bei lediglich
etwa 0,3 % bis 1,0 %
3,5,6,7
, während sie bei Kindern mit einer Herz- oder Lungenerkrankung
bei 2,5 % bis 4,0 % liegt.
3,5,8
CLIA-Komplexität: kein Zertifikat nötig