User's Guide
Theorie Datenpuffer
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Datenpuffer
In ihrer Standardkonfiguration besitzen die LTO-1- und LTO-2-Laufwerke einen 64-Megabyte-Puffer.
Der Puffer-Controller besitzt eine Burst-Übertragungsgeschwindigkeit von 320 Mbytes/Sek. und
verwendet Bankwechsel, um eine maximale durchschnittliche Bandbreite von fast 240 Mbytes/Sek.
zu erreichen. Die hohe Bandbreite wird zur Unterstützung von Look-Aside-Datenkomprimierung in
dem Falle benötigt, dass komprimierbare Daten vom SCSI mit 80 Mbytes/Sek. übertragen werden.
Datenintegrität
Das mechanische und elektronische Design der Laufwerke stellt sicher, dass die Laufwerkleistung
während der Betriebslebensdauer des Laufwerkes nicht herabgesetzt wird. Änderungen der
Kopfausrichtung, Kopfverschleiß, Komponentendrift und andere Faktoren sind auf ein Minimum
gebracht, um sicherzustellen, dass Datenintegrität und Austauschkapazitäten während der
Betriebslebensdauer nicht beeinträchtigt werden.
Die Fehlerrate der LTO-1- und LTO-2-Laufwerke beträgt weniger als 1 Hardwarefehler in 10
17
Bits.
Die nicht-feststellbare Fehlerrate des Laufwerkes beträgt 1 in 10
27
gelesenen Bits.
Fehlerkorrektur-Code (ECC)
Mit der Verwendung der periodischen Redundanzüberprüfung (CRC) und zweistufiger orthogonalen
Fehlerkorrektur-Kodierung (ECC) ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Hardwarefehlers
sehr gering. Während des Lesevorgangs wird die ECC-Korrektur automatisch ausgeführt, ohne dass
das Band-Streaming beeinträchtigt wird.
Es gibt zwei Stufen der Fehlerkorrektur-Kodierung (ECC). Diese zwei Stufen sind orthogonal - d. h.
ein ECC-Code-Wort auf einer Stufe überschneidet ECC-Code-Wörter auf der anderen Stufe nur
einmal, wodurch nur ein gemeinsames Symbol zwischen ihnen existiert. Die zwei Stufen werden C1
und C2 genannt.
C1-ECC
Während Daten vom Datenverarbeitungsgerät zum Speicher geschrieben werden, generiert das
DMA / ECC-Interface C1-ECC-Bytes und schreibt sie zum Speicher.
Während Daten aufs Band geschrieben werden, wird der C1-ECC überprüft, und wenn ein Fehler
aufgetreten ist, wird ein Interrupt generiert. Der vom Speicher gelesene C1-ECC ist der ECC, der auf
das Band geschrieben wird.
Wenn Daten vom Band gelesen und im Speicher gelagert werden, wird der C1-ECC überprüft.
• Wenn der C1-ECC gültig ist, wird das "Gültig"-Bit des Code-Wortpaars gesetzt.
• Andernfalls wird ein Zeiger zum ungültigen Code-Wortpaar zur C1-ECC-Korrektur-Engine
weitergeleitet.
• Wenn die C1-ECC-Korrektur-Engine den Fehler beheben kann, werden die berichtigten
Bytes zum Speicher geschrieben und das Gültig-Bit wird gesetzt.
• Andernfalls bleibt das Gültig-Bit gelöscht.
Während Daten zur Dekomprimierung vom Speicher zum Datenprozessor gelesen werden, wird der
C1-ECC nochmals überpüft, und wenn er nicht korrekt ist, wird ein Interrupt generiert.










