Datasheet

CP10.121, CP10.122
CP
-Serie
12V, 16A, 192W, EIN-PHASEN-EINGANG
Aug. 2017 / Rev. 1.3 DS-CP10.121-DE
Alle Parameter gelten bei 230Vac, 50Hz Eingangsspannung, 12V 16A Ausgang, 25°C Umgebungstemperatur und nach einer Aufwärmzeit von
Minuten, soweit nicht anders angegeben.
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25.5. PARALLELBETRIEB ZUR LEISTUNGSERHÖHUNG
Stromversorgungen können parallel geschaltet werden, um die Ausgangsleistung zu
erhöhen. Die Einstellung der Ausgangsspannung aller Stromversorgungen muss auf den
gleichen Wert (±100mV) und mit den gleichen Lastbedingungen auf allen Geräten
erfolgen, oder die Werkseinstellung der Geräte kann beibehalten werden. Es ist kein
Ausstattungsmerkmal zur Symmetrierung des Laststroms zwischen den
Stromversorgungen enthalten. In der Regel zieht die Stromversorgung mit der höher
eingestellten Ausgangsspannung Strom, bis ihre Strombegrenzung greift. Diese
Stromversorgung wird somit nicht beschädigt, solange die Umgebungstemperatur
weniger als 40°C beträgt.
Werden mehr als drei Geräte parallel geschaltet, wird an jedem Ausgang eine Sicherung
oder ein Leitungsschutzschalter mit einer Bemessungsstromstärke von 25A oder 32A
benötigt. Alternativ kann auch eine Diode oder ein Redundanzmodul verwendet werden.
Setzen Sie alle Geräte gleichzeitig unter Strom, um den Überlast Hiccup
PLUS
-Modus zu vermeiden. Es kann auch erforderlich sein, die
Eingangsleistung hochzufahren und abzuschalten (mindestens für fünf Sekunden abschalten), wenn der Ausgang wegen Überlast
oder Kurzschlüssen im Hiccup
PLUS
-Modus war und der benötigte Ausgangsstrom höher ist als der Strom eines Geräts.
Halten Sie zwischen zwei Stromversorgungen einen Einbauabstand von 15mm (links/rechts) ein und installieren Sie die
Stromversorgungen nicht übereinander. Verwenden Sie nur Stromversorgungen in der standardmäßigen Einbaulage im
Parallelbetrieb (Anschlussklemmen an der Geräteunterseite) und nicht in anderen Einbaulagen oder unter sonstigen Bedingungen,
die eine Leistungsrücknahme des Ausgangsstroms erfordern (z. B. Aufstellhöhe ...). Denken Sie daran, dass Ableitstrom,
elektromagnetische Störungen, Einschaltstrom und Oberwellen bei Verwendung mehrerer Stromversorgungen zunehmen.
25.6. PARALLELBETRIEB FÜR REDUNDANZ
Es ist möglich, Stromversorgungen für Redundanzbetrieb parallel zu schalten, um eine bessere Systemverfügbarkeit zu erreichen.
Redundante Systeme erfordern ein bestimmtes Maß an zusätzlicher Leistung, um die Last zu bedienen, falls ein Netzgerät ausfällt.
Die einfachste Methode besteht darin, zwei entkoppelte Stromversorgungen parallel zu schalten. Dies wird als 1+1-Redundanz
bezeichnet. Falls eine Stromversorgung ausfällt, kann die andere automatisch ohne Unterbrechung den Laststrom liefern.
Redundante Systeme für einen höheren Leistungsbedarf werden üblicherweise nach dem N+1-Verfahren aufgebaut. So werden
beispielsweise fünf Stromversorgungen, von denen jede für 16A ausgelegt ist, parallel geschaltet, um ein redundantes System mit
64A aufzubauen. Für die N+1-Redundanz gelten die gleichen Regeln wie für die Erhöhung der Ausgangsleistung, siehe auch Kapitel
25.5.
Bitte beachten Sie: Verwenden Sie immer ein Redundanzmodul, um Stromversorgungen voneinander zu entkoppeln. So wird
verhindert, dass das defekte Gerät zu einer Last für die übrigen Stromversorgungen wird und die Ausgangsspannung nicht mehr
aufrechterhalten werden kann.
Empfehlungen für den Aufbau redundanter Stromversorgungssysteme:
a) Verwenden Sie separate Eingangssicherungen für jedes Netzteil.
b) Überwachen Sie die einzelnen Netzgeräte. Benutzen Sie dementsprechend den DC-OK-Relaiskontakt der Stromversorgung
CP10.
c) Es ist wünschenswert, die Ausgangsspannungen aller Geräte auf den gleichen Wert (± 100mV) zu setzen oder auf der
Werkseinstellung zu belassen.
Bild 25-5 1+1 Redundanzkonfiguration mit einem Redundanzmodul YR40.242
Unit A
AC
DC
Unit B
AC
DC
-
+
-
+
Load
+
-