Operating instructions
Inbetriebnahme
Folgende Kontrollarbeiten sind auszuführen.
Beachten Sie auch die Ausführungen unter
"Eigenschaften von Motoren").
– Bestimmungsgemäßen Einsatz des Ventila-
tors überprüfen.
– Vergewissern, dass alle relevanten und
gültigen Vorschriften beachtet wurden.
– Netzspannung und Frequenz mit den Anga-
ben auf dem Leistungsschild vergleichen.
– Ventilator und Zubehör auf solide Befestigung
prüfen.
– Alle Teile, insbesondere Schrauben, Muttern,
Schutzgitter auf festen Sitz überprüfen.
– Freilauf des Laufrades prüfen.
– Stromaufnahme mit den Angaben auf dem
Leistungsschild vergleichen.
– SchutzleiterAnschluss überprüfen.
– Abdichtung des Anschlusskabels und festen
Klemmsitz der Adern prüfen.
– Inbetriebnahme darf nur erfolgen, wenn der
Berührungsschutz sichergestellt ist.
– Motorschutzeinrichtung in allen Punkten auf
ihre Funktion durch manuelles Blockieren des
Ventilatorrades zu überprüfen.
Vor dem ersten Einschalten ist eine Kontrolle
der Isolationswiderstände durchzuführen. Der
Widerstand der Wicklung gegen Masse und
zwischen den Phasen soll, im kalten Zustand
mit Kurbelinduktor bei 500 V gemessen, minde-
stens 5 M-Ohm betragen. Wegen der kapaziti-
ven Aufladung der Wicklung zeigt das Mess-
gerät erst nach einigen Sekunden den richtigen
Wert des Isolationswiderstandes an.
Das Gehäuse und alle nicht unter der Mess-
spannung stehenden Wicklungsteile und Tem-
peratur-Messfühler sind zu erden. Nach Ab-
schalten der Maßspannung ist der geprüfte
Wicklungsteil sofort zu erden.
Nach längerer Lagerung ist eine Messung des
Isolationswiderstandes ebenfalls unbedingt
durchzuführen.
Wartung
Achtung: Vor allen Arbeiten Gerät allpolig vom
Netz trennen. Beachten Sie den Abschnitt
"Reinigung".
Sofern das Gerät eine versorgungstechnisch
wichtige Funktion übernimmt, ist eine Wartung
in maximal sechsmonatigem Abstand, im Falle
längeren Stillstands bei Wiederinbetriebnahme
durchzuführen.
Kugelgelagerte Motoren sind mit wartungsfreien,
dauergeschmierten Lagern bestückt und unter
normalen Betriebsbedingungen lebenslang
dauergeschmiert und wartungsfrei. Da jedoch
auch Kugellager einem Alterungsprozess, wel-
cher von Beanspruchung und Betriebsart ab-
hängig ist, unterworfen sind, kann ein Austausch
der Lager erforderlich werden.
Deshalb sollten die Lager von 2-poligen
Motoren nach ca. 10.000, die von 4-poligen
nach ca. 20.000 Betriebsstunden, bzw. nach
maximal 4 Jahren unbedingt überprüft und ggf.
ausgetauscht werden. Ebenso ist bei Stillstand
oder Lagerung von über 2 Jahren zu verfahren.
Wälzlager sind vom Werk aus mit Certiol Wälz-
lagerfett MNoAL + K3 oder vergleichbar gefettet.
Der Zustand der Lager sollte aber auch schon
vor Erreichen dieser Frist gelegentlich kontrolliert
werden.
Das Neufetten der Lager erfolgt, nachdem diese
mit geeigneten Lösungsmitteln zuvor gründlich
gereinigt wurden.
Als Ersatz dürfen nur die von Helios bzw. dem
Motorenhersteller genannten Fettsorten ver-
wendet werden. Es ist darauf zu achten, dass
der freie Raum der Lagerung nur zu etwa 2/3
mit Fett gefüllt werden darf. Alternative Schmier-
stoffe: Esso Unirex N3, Mobil Mobilgrease 532,
Texaco Hytex EP3.
Reinigung
Übermäßige Ablagerung von Schmutz, Staub
Fetten u.a.m. auf Laufrad, Motor, Schutzgitter
und vor allem zwischen Gehäuse und Laufrad
sind unzulässig und durch periodische Reini-
gung zu unterbinden. Hierbei auch auf freie Kon-
densatablaufstellen achten bzw. sicherstellen.
Um eine Überhitzung des Motors zu verhindern,
ist für einen ungehinderten Wärmeabfluss zu
sorgen. Dicke Staub- oder Fettablagerungen
auf dem Motor sind vor allem beim Betrieb ei-
nes Ventilators ohne Vorfilter unvermeidbar.
Deshalb sollte der komplette Ventilator (Laufrad
inkl. Motor) je nach Schmutzbelastung der ge-
förderten Luft, regelmäßg in Augenschein ge-
nommen und ggf. gereinigt werden.
Störungen
Auslösender Motorschutzschalter resultiert aus:
– Starker Verschmutzung, Schwergängigkeit
des Laufrades und/oder der Kugellager.
– Zu hoher Fördermitteltemperatur.
Anormale Geräusche können ihre Ursache in
– falscher Drehrichtung,
– ausgelaufenen Kugellagern,
– falscher Auslegung der Ventilatoren,
– zu geringer Druckdifferenz (z.B. Typen SB,
KVW, KVD verlangen Mindestgegendruck)
haben.
Vibrationen und Schwingungen können ihre
Ursache in einem unwuchten u. U. mit Schmutz
beaufschlagtem Laufrad oder in der Einbau-
situation haben. Stark geminderte Leistung
kann auftreten, wenn die sich einstellenden
Rohrleitungs- und Bauteilwiderstände (Gitter,
Klappen, Filter usw.) höher als geplant liegen.
Garantieansprüche – Haftungsausschluss
Wenn die vorgehenden Ausführungen nicht be-
achtet werden, entfällt unsere Gewährleistung
und Behandlung auf Kulanz.
Zubehörteile, Schalt- und Steuerelemente
Der Gebrauch von Zubehörteilen, die nicht von
Helios empfohlen oder angeboten werden, ist
nicht statthaft, eventuell auftretende Schäden
unterliegen nicht der Gewährleistung.
Vorschriften – Richtlinien
Helios Produkte entsprechen bei Einhaltung der
Montage- und Betriebsvorschriften den ein-
schlägigen internationalen Richtlinien.
24
Auszüge aus Montage und Bedienungsanleitungen von Ventilatoren
Motorschutzeinrichtungen, Inbetriebnahme










