Handbuch
Handbuch für Version 2: Dimi Popow Überarbeitung für Version 2.5: C. Bachmann, H. Bischoff, S. Pfeifer, C. Schomburg Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne Vorankündigung geändert werden und stellen keine Verpflichtung seitens der Steinberg Media Technologies AG dar. Die Software, die in diesem Dokument beschrieben ist, wird unter einer Lizenzvereinbarung zur Verfügung gestellt und darf ausschließlich nach Maßgabe der Bedingungen der Vereinbarung (Sicherheitskopie) kopiert werden.
Inhaltsverzeichnis
7 Einleitung 8 8 Willkommen! Die Funktionen von WaveLab Lite 9 Allgemeine Informationen 10 10 12 13 14 14 15 Warum Sie dieses Kapitel lesen sollten Programmeinstellungen Multitasking Audio – Qualität, Formate und Einschränkungen durch Soundkarten Verfügbarer Speicherplatz Die Rückgängig-Funktion Automatisch erstellte Dateien 17 Grundlegende Arbeitsmethoden 18 Warum Sie dieses Kapitel lesen sollten Aufrufen der Hilfe Arbeiten mit Fenstern Kontrollleisten Die Statuszeile Kontextmenüs Zeit- und Peg
77 Offline-Bearbeitung 78 78 92 93 Einleitung Anwenden von Bearbeitungsfunktionen Pegel normalisieren Pegel verändern Phase umkehren DC-Versatz entfernen Fade-In/-Out Crossfade Dynamikbearbeitung Umkehren Harmonisierung Chorus EQ – Der parametrische Equalizer Samplerate umwandeln 3D Frequenzanalyse 95 Der Masterbereich 96 97 99 100 104 108 112 Einleitung Der Masterbereich Der Signalpfad Die Master-Sektion Die Effects-Sektion Die Render-Funktion Der Leistungsmonitor 79 80 81 81 82 83 85 88 89 90 91
WaveLab Lite 6 Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
Willkommen! Wir gratulieren Ihnen zum Kauf von WaveLab Lite! Die Arbeit mit digitalem Audiomaterial war früher ein Bereich, der nur Spezialisten vorbehalten war. Jetzt steht er jedoch allen offen, die mit Musik oder Multimedia zu tun haben. WaveLab Lite setzt neue Maßstäbe in Bezug auf die Bedienerfreundlichkeit und bietet gleichzeitig Funktionen, die erfahrene Profis erwarten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Arbeiten mit WaveLab Lite. Ihr Steinberg-Team.
2 Allgemeine Informationen
Warum Sie dieses Kapitel lesen sollten Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen über das Zusammenspiel von WaveLab Lite mit dem Computersystem, damit die Arbeit mit WaveLab Lite so effektiv wie möglich wird. Programmeinstellungen Bevor Sie die Arbeit mit dem Programm beginnen, sollten Sie folgende Einstellungen vornehmen. Soundkarteneinstellungen Sie müssen WaveLab Lite »informieren«, welche Soundkarte Sie verwenden möchten: 1. Wählen Sie im Optionen-Menü den Befehl »Vorgaben…». 2.
Temporäre Dateien Sie müssen angeben, wo WaveLab Lite temporäre Dateien speichern soll. Temporäre Dateien werden für einige Funktionen benötigt, z.B. die umfangreiche Rückgängig-Funktion von WaveLab Lite (siehe Seite 14). 1. Erstellen Sie unter Windows ein gesondertes Verzeichnis, in dem die temporären Dateien gespeichert werden sollen. ❐ Das Verzeichnis sollte sich auf Ihrer schnellsten Festplatte befinden.
Multitasking WaveLab Lite ist ein echtes Multitasking-Programm, d.h. unterschiedliche Vorgänge können gleichzeitig stattfinden. Hier einige Beispiele: • • Einstellen von Start- und Endpunkten für die Wiedergabe, während die Datei wiedergegeben wird. Bearbeiten der Wellenform sogar während der Loop-Wiedergabe. Sobald der Bearbeitungsvorgang abgeschlossen ist, hören Sie die geänderte Wellenform anstelle der ursprünglichen.
Audio – Qualität, Formate und Einschränkungen durch Soundkarten Audioqualität Die Aufnahme- und Wiedergabequalität in WaveLab Lite wird durch die Qualität Ihrer Soundkarte und nicht durch WaveLab Lite bestimmt. WaveLab Lite arbeitet mit 32 und 64 Bit interner Verarbeitung, so dass kristallklare Audioqualität bei allen Bearbeitungsvorgängen gewährleistet ist. Die Einstellungen für Samplerate und Bit-Auflösung, beeinflussen die Audioqualität der resultierenden Dateien allerdings erheblich.
Samplerate Sie können eine Samplerate zwischen 11 und 96kHz auswählen. Je höher die Samplerate, desto besser die Audioqualität. Die gebräuchlichste Samplerate ist 44,1kHz. Sie wird für CDs, von DAT-Recordern und anderen professionellen Audiogeräten verwendet und wird von den meisten Soundkarten unterstützt. Die Samplerate 22kHz wird oft bei Computerspielen und Multimedia-Anwendungen verwendet.
Automatisch erstellte Dateien Zwei Dateiarten werden von WaveLab Lite automatisch erstellt. Temporäre Dateien Diese Dateien haben die Erweiterung »$$$« und werden in dem von Ihnen angelegten Ordner für temporäre Dateien gespeichert. Diese Dateien werden automatisch gelöscht, sobald Sie WaveLab Lite beenden. Wenn Sie solche Dateien finden, wenn WaveLab Lite nicht läuft, können Sie sie löschen.
WaveLab Lite 2 – 16 Allgemeine Informationen
3 Grundlegende Arbeitsmethoden
Warum Sie dieses Kapitel lesen sollten In diesem Kapitel werden die grundlegenden Arbeitsmethoden in WaveLab Lite erläutert. Aufrufen der Hilfe Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Hilfesystem aufzurufen: • Wählen Sie im Hilfe-Menü »Inhalt«. So gelangen Sie in das »Inhaltsverzeichnis« des Hilfesystems. Von dort aus können Sie auch zur Index- oder zur Suchen-Registerkarte wechseln. • Klicken Sie auf einen Hilfe-Schalter in einem Dialog oder drücken Sie [F1].
Arbeiten mit Fenstern Grundlagen WaveLab Lite entspricht im Wesentlichen den Richtlinien für die Benutzeroberfläche von Windows und damit den durch Windows vorgegebenen Arbeitsmethoden. Schnellumschaltung • Durch wiederholtes Drücken der [F2]-Taste können Sie zwischen den letzten beiden aktiven Wave-Fenstern umschalten. So können Sie schnell zwischen zwei geöffneten Fenstern hin- und herwechseln. • Durch Drücken von [Strg]+[Tab] können Sie der Reihe nach durch alle geöffneten Fenster schalten.
• Wenn Sie die Größe der Flächen ändern möchten, ziehen Sie den Fensterteiler mit der Maus nach oben bzw. unten. • Wenn Sie eine Fensterfläche ausblenden möchten, ziehen Sie den Fensterteiler ganz nach oben oder doppelklicken Sie darauf. • Wenn Sie die Fensterfläche wieder einblenden möchten, ziehen Sie das Miniaturteiler-Symbol nach unten oder doppelklicken Sie darauf. Das Miniaturteiler-Symbol • Wenn Sie die Übersicht ein- bzw. ausblenden möchten, drücken Sie die [O]Taste auf der Computertastatur.
Arbeiten mit mehreren Fenstern (Ansichten) Das Arbeiten mit mehreren Fenstern empfiehlt sich, wenn Sie z.B. den Anfang und das Ende einer Wave-Datei bearbeiten möchten, ohne einen Bildlauf durchführen zu müssen. Erzeugen eines zweiten Fensters über das Menü 1. Aktivieren Sie das gewünschte Fenster. 2. Wählen Sie im Ansicht-Menü den Befehl »Neue Ansicht«. Erzeugen eines zweiten Fensters durch Ziehen 1.
Kontrollleisten Viele Werkzeuge, Kurzbefehle und Befehle von WaveLab Lite sind in Kontrollleisten (Leisten mit Symbolen) zusammengefasst. Sie können diese als Paletten (separate Fenster) verwenden oder an den Fensterrändern verankern.
Ändern der Form einer Kontrollleiste • Wenn Sie die äußere Form einer Kontrollleiste verändern möchten, so dass sie horizontal, vertikal oder quadratisch angezeigt wird, ziehen Sie an der unteren rechten Ecke, so als wollten Sie die Größe eines Standardfensters ändern. Die Kontrollleisten Die Kontrollleiste »Standard-Befehle« In dieser Kontrollleiste finden Sie Kurzbefehle für die gebräuchlichsten Menübefehle und einige zusätzliche Funktionen.
Die Statuszeile Position des Positionszeigers Länge der Wave-Datei Infos zur Wave-Datei Vergrößerung In dieser Zeile, die sich am unteren Bildschirmrand befindet, werden Informationen zum aktiven Fenster angezeigt, z.B. verschiedene Angaben zur Datei. Sie können auf einige Bereiche der Statuszeile klicken, um die dort angezeigten Werte zu ändern. In der Statuszeile wird auch der Status einiger Vorgänge angezeigt, die etwas Zeit beanspruchen.
Die Kontextmenüs enthalten zum Teil Befehle aus den Hauptmenüs, aber auch zusätzliche Funktionen. ❐ Wenn Sie nach einer Funktion suchen, sollten Sie auch in den Kontext- menüs des Fensters nachsehen, in dem Sie gerade arbeiten. Zeit- und Pegelformate In Linealen Die Formate für Zeit und Pegel (Amplitude) können Sie im jeweiligen Fenster einstellen, indem Sie mit der rechten Maustaste in ein Lineal klicken, so dass das entsprechende Kontextmenü angezeigt wird.
Pegelformate Format Beschreibung % Die Amplitude (Pegel) wird als Prozentsatz vom vollen Pegel angezeigt. dB Die Amplitude wird in Dezibel angezeigt, einer logarithmischen Skala, die in der Tontechnik angewendet wird. Dezimal Dies ist der eigentliche Amplitudenwert, wie er im Computerspeicher vorliegt. (Er wird immer auf 16Bit bezogen angezeigt.) Der Wertebereich umfasst positive und negative Werte, wobei »0« für »kein Signal« steht.
Schieberegler und Einblendmenüs Oft ist es am bequemsten, Werte mit den programmeigenen Schiebereglern und Einblendmenüs einzustellen: 1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Eingabefeld. 2. Wenn ein Einblendmenü angezeigt wird, wählen Sie eine der angebotenen Optionen. 3. Wenn ein oder mehrere Schieberegler angezeigt werden, ziehen Sie am jeweiligen Griff oder klicken Sie auf einen Pfeil, um den Wert einzustellen. Der eingestellte Wert wird dabei im Wertefeld angezeigt.
In Effekt-Bedienfeldern Über den Masterbereich können Sie auf die Effekt-Bedienfelder zugreifen, deren Aussehen Hardware-Effektgeräten nachempfunden ist. In diesen Bedienfeldern werden die Werte auf andere Weise geändert (siehe Seite 106).
Presets (Vorgaben) In vielen Dialogen in WaveLab Lite finden Sie Presets-Registerkarten. Wenn Sie sich die Dialoge als Formulare vorstellen, dann werden diese Formulare automatisch von den Vorgaben ausgefüllt. WaveLab Lite enthält Vorgaben für alle Dialoge, die eine solche Registerkarte enthalten. Die eigentliche Leistungsfähigkeit von Vorgaben wird aber erst offensichtlich, wenn Sie Ihre eigenen verwenden. Eine Reihe von Vorgaben im Harmonisierung-Dialog. Laden von Presets 1.
Erstellen von Presets 1. Öffnen Sie den Dialog der betreffenden Funktion und stellen Sie die Werte wie gewünscht ein. 2. Klicken Sie auf die Presets-Registerkarte. 3. Klicken Sie auf das Feld für den Namen und geben Sie einen Namen für Ihre Einstellungskombination ein. 4. Klicken Sie auf »Hinzufügen«. Ändern von Presets 1. Wählen und laden Sie ein Preset wie oben beschrieben. 2. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen (ggf. auch auf anderen Registerkarten) vor. 3. Öffnen Sie die Presets-Registerkarte. 4.
Nicht gebundene Dialoge Viele Dialoge in WaveLab Lite sind »nicht gebunden«, d.h. das Fenster kann hinter dem Dialog bearbeitet werden, obwohl der Dialog noch angezeigt wird. So können Sie folgende Vorgänge durchführen, ohne den Dialog zu schließen: • • • Die Wave-Datei zum Überprüfen der Wirkung einer Bearbeitungsfunktion wiedergeben. Eine Auswahl vor dem erneuten Bearbeiten anpassen. Die letzte Bearbeitung mit dem entsprechenden Menübefehl rückgängig machen.
Verwenden der Computertastatur Beim Arbeiten mit WaveLab Lite wird die Computertastatur für mehrere unterschiedliche Funktionen verwendet: Transportfunktionen Alle Transportfunktionen (Wiedergabe, Aufnahme usw.) können über die Computertastatur bedient werden. Diese Funktionen werden über den Zahlenblock rechts auf der Tastatur gesteuert (siehe Seite 57).
4 Das Wave-Fenster – Grundlagen
Öffnen von Wave-Dateien Das Öffnen von Wave-Dateien wird im the chapter “Arbeiten mit Dokumenten und Dateien” eingehend erläutert. Hier werden jedoch zwei gebräuchliche Vorgehensweisen kurz beschrieben. Mit dem Öffnen-Dialog 1. Wählen Sie im Datei-Menü »Öffnen…«. Ein Öffnen-Dialog wird angezeigt. 2. Stellen Sie im Einblendmenü unten im Dialog ein, welche Dateitypen angezeigt werden sollen. 3. Suchen Sie die gewünschte Datei, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf »Öffnen«.
Einstellen der Vergrößerung Möglichkeiten zum Einstellen der Vergrößerung Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Vergrößerung einzustellen: • Verwenden Sie die vertikalen und horizontalen Vergrößerungsregler in der Übersicht bzw. Hauptansicht. Diese funktionieren genauso wie Bildlaufleisten: Horizontale und vertikale Vergrößerungsregler. • Wählen Sie mit der Lupe aus der Werkzeuge-Kontrollleiste einen beliebigen Ausschnitt der Wellenform aus. Dieser füllt dann das gesamte Fenster aus.
• Verwenden Sie das Zoom-Untermenü aus dem Ansicht-Menü. Folgende Optionen sind verfügbar: Option Beschreibung Letzte ZoomEinstellung Mit dieser Option wird der letzte Vergrößerungsfaktor wiederhergestellt, der über dieses Menü oder mit dem Lupe-Werkzeug eingestellt wurde. Überblick Mit dieser Option wird die Vergrößerung so weit wie möglich zurückgenommen. Zoom 1:1 Mit dieser Option wird der Vergrößerungsfaktor so eingestellt, dass ein Bildpunkt (Pixel) einem Sample entspricht.
Horizontale und vertikale Vergrößerung Sie können die Darstellung horizontal und vertikal vergrößern: • • Wenn Sie die Vergrößerung völlig zurücknehmen, wird die gesamte Datei innerhalb des Fensters dargestellt. Wenn Sie so weit wie möglich horizontal vergrößern, belegt jedes Sample mehrere Bildpunkte (Pixel) auf dem Bildschirm. So können Sie Wellenformen auf Samples genau bearbeiten. Bei Darstellung ohne Vergrößerung ist die gesamte Wave-Datei sichtbar.
Übersicht automatisch an Fensterbreite anpassen Diese Option finden Sie auf der Darstellung-Registerkarte im VorgabenDialog. Wenn sie eingeschaltet ist, wird der Vergrößerungsfaktor automatisch so eingestellt, dass immer die gesamte Wave-Datei angezeigt wird. Diese Einstellung ist hauptsächlich für die Übersicht gedacht, kann aber auch für die Hauptansicht verwendet werden. Im Folgenden gehen wir davon aus, dass Sie sie für die Übersicht verwenden. 1.
Bewegen innerhalb der Datei Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Ansicht an eine bestimmte Position in der Datei zu bewegen: • Verwenden Sie die Bildlaufleisten. Die Bildlaufleisten funktionieren genau wie in jedem anderen Windows-Programm. Die Wellenform läuft durch das Bild, während Sie an dem kleinen Kästchen in der Bildlaufleiste ziehen. • Klicken Sie in die Übersicht.
Einstellen des Positionszeigers Viele Vorgänge wie Wiedergabe und Auswahl hängen von der aktuellen Postion des Positionszeigers (der blinkenden senkrechten Linie in der Hauptansicht und in der Übersicht) ab. Sie können den Positionszeiger folgendermaßen verschieben: • Klicken Sie in die Hauptansicht oder auf das Zeitlineal. Wenn Sie etwas ausgewählt haben, klicken Sie auf das Zeitlineal, da die Auswahl durch Klicken in die Wellenform aufgehoben wird. • • • Klicken und ziehen Sie im Zeitlineal.
Auswählen Fast alle Bearbeitungsvorgänge in WaveLab Lite werden auf die Auswahl angewendet, d.h. auf einen von Ihnen festgelegten Bereich der Wave-Datei. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Auswahlbereich festzulegen: • Klicken Sie an die Stelle, an der die Auswahl beginnen oder enden soll, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Maus nach rechts oder links.
• Verwenden Sie die folgenden Kurzbefehle, um bestimmte Bereiche der Wellenform schnell auszuwählen: Auswahlbereich Vorgehensweise Bereich zwischen zwei aufeinander Doppelklicken Sie zwischen die Marker. folgenden Markern • • Bereich zwischen zwei beliebigen Markern Doppelklicken Sie in den Bereich zwischen den beiden Markern, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Maus nach links oder rechts.
Erweitern und Verkleinern der Auswahl Wenn die Auswahl nicht genau Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie sie folgendermaßen erweitern oder verkleinern: • • Führen Sie den Mauszeiger zum Beginn bzw. Ende der Auswahl (ein Doppelpfeil wird angezeigt), klicken Sie und ziehen Sie nach links oder rechts Halten Sie die [Umschalttaste] gedrückt und klicken Sie außerhalb (Erweitern) oder innerhalb (Verkleinern) der aktuellen Auswahl.
Am Nulldurchgang ausrichten Nulldurchgänge Wenn Sie einen Teil aus einer Wellenform ausschneiden und an einer anderen Stelle einfügen kann es am Übergang zwischen den beiden Wellen zu einem Aussetzer kommen. Dieser macht sich im Klangbild als »Klick« oder als »Ruck« bemerkbar. Aufgrund des Aussetzers an der Schnittstelle wird an diesem Punkt ein Klicken zu hören sein. Dies kann vermieden werden, wenn der Einschnitt an einem Nulldurchgang erfolgt, d.h.
Auf Zeiteinheiten ausrichten Wenn im Optionen-Menü »Auf Zeiteinheiten ausrichten« eingeschaltet ist, wird die Auswahl automatisch nach rechts und links bis zur nächsten vollen Zeiteinheit erweitert (und auch bis zum nächsten Nulldurchgang, siehe oben). So können Sie Bereiche auswählen, die sich z.B. über eine bestimmte Zahl von Sekunden erstrecken. ❐ Sie müssen dabei den Zeiger über eine gewisse »Zeitspanne« (z.B. mehr als eine halbe Sekunde) ziehen, damit überhaupt etwas ausgewählt wird.
Pegelauswahl Bei einigen Funktionen der Pegelbearbeitung in WaveLab Lite ist es ratsam, eine Auswahl nicht nur in Bezug auf die Zeit, sondern auch auf den Pegel anzulegen. Durch Ziehen 1. Legen Sie eine normale Auswahl (in Bezug auf die Zeit) an. 2. Halten Sie die [Umschalttaste] gedrückt und führen Sie den Mauszeiger an das obere oder untere Ende des Auswahlrechtecks. Der Mauszeiger wird als vertikaler Doppelpfeil dargestellt. 3. Drücken Sie die Maustaste und ziehen die Maus nach oben bzw. unten.
Grundlegende Bearbeitungsfunktionen Mono/Stereo WaveLab Lite ist völlig flexibel im Umgang mit Stereomaterial. Alle Bearbeitungsfunktionen können für einen oder beide Kanäle durchgeführt werden. Kopieren von Audiomaterial Mit den folgenden Funktionen können Ausschnitte vom Audiomaterial innerhalb einer Datei oder zwischen Dateien kopiert werden. Durch Ziehen 1. Schalten Sie ggf. die Option »Am Nulldurchgang ausrichten« aus dem Optionen-Menü ein. 2. Wählen Sie einen Bereich der Wellenform aus. 3.
4. Lassen Sie die Maustaste los. Die Auswahl wird am angezeigten Punkt eingefügt. Das Audiomaterial, das sich zuvor dort befand, wird verschoben und nach dem eingefügten Ausschnitt wiedergegeben. Wählen Sie einen Ausschnitt aus… …ziehen Sie ihn und legen ihn ab. Der Ausschnitt wird an der entsprechenden Stelle eingefügt. Stereo und Mono Wenn Sie Stereomaterial in einer Monodatei ablegen, wird nur der linke Kanal eingefügt.
Samplerate-Konflikte Wenn Sie Audiomaterial von einem Fenster in ein anderes kopieren oder verschieben und die Samplerates der zugrunde liegenden Dateien nicht identisch sind, wird das eingefügte Material mit falscher Tonhöhe (Geschwindigkeit) wiedergegeben und eine Warnmeldung wird angezeigt. Obwohl das Mischen von Samplerates manchmal als Effekt genutzt wird, ist es doch in den meisten Fällen unerwünscht.
4. Wählen Sie im Bearbeiten-Menü den Einfügen-Befehl oder drücken Sie [Strg]-[V]. Das kopierte Material wird am angezeigten Punkt eingefügt bzw. ersetzt die aktuelle Auswahl (wenn Sie etwas ausgewählt haben). Wählen Sie etwas aus und wählen Sie »Kopieren«… …klicken Sie, um einen Einfügepunkt zu setzen… …und wählen Sie »Einfügen«. Der kopierte Bereich wird am Positionszeiger eingefügt.
Verschieben von Audiomaterial Sie können auch die »Reihenfolge« des Audiomaterials in einer Datei verändern. Hierfür stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: • Ziehen Sie das Audiomaterial mit gedrückter [Alt]- und [Strg]-Taste an die gewünschte Position. Das gezogene Material wird von seiner ursprünglichen Position entfernt und dort eingefügt, wo Sie es loslassen.
Weitere Einfügen-Funktionen Die weiteren Optionen aus dem Untermenü »Einfügen Spezial« können Sie wie folgt verwenden: • Mit dem Überschreiben-Befehl werden Daten in der Zieldatei überschrieben. Wenn in der Zieldatei nichts ausgewählt ist, wird ein Ausschnitt überschrieben, der die gleiche Länge wie das eingefügte Material hat. Wenn eine Auswahl vorhanden ist, ersetzen die eingefügten Daten diese Auswahl, genau wie beim normalen Einfügen.
• • Wenn Sie Stille in einen Bereich einfügen möchten, wählen Sie einen Bereich aus, der die gleiche Länge hat wie die Stille, die Sie einfügen möchten und wählen Sie im Bearbeiten-Menü »Stille einfügen« bzw. drücken Sie [Strg]+[Umschalttaste]-[Leertaste]. Wenn Sie Stille am Dateiende hinzufügen möchten, setzen Sie den Positionszeiger an das Ende der Datei und wählen Sie im Bearbeiten-Menü den Befehl »Stille einfügen« bzw. drücken Sie [Strg]+[Umschalttaste]-[Leertaste].
1. Wählen Sie einen Monobereich aus. 2. Wählen Sie im Bearbeiten-Menü »In neues Fenster kopieren« und im daraufhin angezeigten Untermenü »Umwandeln nach Stereo«. Die Auswahl wird in einem neuen Stereofenster angezeigt. • Sie können auch eine Auswahl aus dem Dokumentfenster ziehen, die [Strg]-Taste drücken und die Auswahl auf dem »Desktop« ablegen, um sie als Stereodatei in einem neuen Fenster zu öffnen.
5 Wiedergabe und Aufnahme
Wiedergabe Hintergrundinformationen Samplerates Wenn eine Wave-Datei mit einer Samplerate aufgenommen wurde, die von Ihrer Soundkarte nicht unterstützt wird, können Sie diese nicht wiedergeben. In diesem Fall können Sie die Samplerate umwandeln. Informationen dazu finden Sie auf Seite 92.
Arbeiten mit den Transportfunktionen Anzeigen der Transportfunktionen-Kontrollleiste Wenn die Transportfunktionen-Kontrollleiste ausgeblendet ist, wählen Sie im Ansicht-Menü aus dem Kontrollleisten-Untermenü die Transportfunktionen-Option. Stop-Schalter Der Stop-Schalter hat besondere Funktionen in Bezug auf die Auswahl. • • Wenn Sie bei angehaltener Wiedergabe auf den Stop-Schalter klicken, wird der Positionszeiger an den Anfang der Auswahl verschoben.
Arbeiten mit dem Wiedergabe-Werkzeug Mit dem Wiedergabe-Werkzeug können Sie die Wiedergabe von einer beliebigen Position starten: • Klicken Sie mit dem Wiedergabe-Werkzeug auf die Position, bei der die Wiedergabe beginnen soll. Wenn es sich um eine Stereodatei handelt, bestimmt die Stelle, an die Sie klicken, ob nur ein Kanal oder beide wiedergegeben werden. Der Mauszeiger zeigt dabei an, welcher Kanal wiedergegeben wird (L, R oder beide).
Darstellung folgt Wiedergabe Im Optionen-Menü befindet sich das Untermenü »Wellenform-Darstellung bei Wiedergabe«. Wenn Sie hier »Position bewegt sich, Wellenform folgt« eingeschaltet haben, läuft die Darstellung der Wellenform automatisch durch das Bild, sobald der Positionszeiger bei der Wiedergabe den rechten Fensterrand erreicht. Dies gilt nicht für die Wiedergabe mit dem Wiedergabe-Werkzeug. Aufnahme ❐ Informationen zu Anschlüssen, Verbindungen, Aufnahmepegeln usw.
Vorbereitungen Gehen Sie wie folgt vor, um eine neue Datei aufzunehmen: 1. Klicken Sie auf den Aufnahme-Schalter, oder drücken Sie die [*]-Taste auf dem Zahlenblock der Tastatur. Der Aufnahme-Dialog wird geöffnet. 2. Wählen Sie im Einblendmenü oben im Dialog aus, ob eine endgültige (»Benannte«) oder eine temporäre Datei erzeugt werden soll. Bei temporären Dateien müssen Sie vor der Aufnahme keinen Dateinamen angeben, sondern können »sofort loslegen«.
4. Klicken Sie auf den Eigenschaften-Schalter und bestimmen Sie das Aufnahmeformat. Der Audioeigenschaften-Dialog ❐ Wenn Sie ein Format wählen, das von Ihrer Soundkarte nicht unterstützt wird, können Sie nichts aufnehmen. Einrichten des Mixers • Wenn Sie die relative Lautstärke der Eingänge Ihrer Karte einstellen möchten, klicken Sie auf den Mixer-Schalter. Damit der Mixer aufgerufen werden kann, muss die installierte Soundkarte im Vorgaben-Dialog auf der Soundkarte-Registerkarte ausgewählt sein.
Es hängt von der Soundkarte ab, welche Bedienelemente angezeigt werden. Im Folgenden sind einige Möglichkeiten aufgelistet: • • • • • Masterpegel (Ausgangschieberegler) Synth In (Eingangschieberegler und Ein/Aus-Ankreuzfeld) CD (Eingangschieberegler und Ein/Aus-Ankreuzfeld) Line (Eingangschieberegler und Ein/Aus-Ankreuzfeld) Mic (Eingangschieberegler und Ein/Aus-Ankreuzfeld) Zusätzlich kann die Karte über weitere Regler verfügen, z.B.
Starten der Aufnahme! 1. Wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, klicken Sie auf »Aufnahme«. Die eigentliche Aufnahme wird dann gestartet. Unter »Aufgenommene Zeit« wird angezeigt, wie viel Sie schon aufgenommen haben. 2. Klicken Sie auf »Stop«, um die Aufnahme zu beenden. Die Aufnahme wird in einem neuen Fenster hinter dem Dialog angezeigt. 3. Klicken Sie auf den Wiedergabe-Schalter und hören Sie die Aufnahme an. Bei der Wiedergabe werden die Pegelanzeigen automatisch ausgeschaltet. 4.
WaveLab Lite 5 – 64 Wiedergabe und Aufnahme
6 Arbeiten mit Dokumenten und Dateien
Dateiformate Öffnen und Speichern von Audioformaten Mit WaveLab Lite können Sie Wave-Dateien (».wav«) oder Aiff-Dateien (».aif«) öffnen und speichern. Wave-Dateien sind das gebräuchlichste Dateiformat auf dem PC. Wenn Sie die Dateien in ein anderes PCProgramm laden möchten, sollten Sie also dieses Dateiformat wählen. Aiff-Dateien (»Audio Interchange File Format«) entsprechen dem von Apple Computers Inc. definierten Standard.
Sie können eine Datei auch vor dem Öffnen anhören. Wählen Sie sie dazu aus und klicken Sie auf den Wiedergabe-Schalter. Klicken Sie erneut auf den Schalter, um die Wiedergabe zu beenden. Wenn die Dateien automatisch wiedergegeben werden sollen, sobald sie ausgewählt sind, klicken Sie auf den Auto-Schalter, so dass er eingeschaltet (hellgrau) ist. Einfügen einer Datei in das aktuelle Dokument Wenn Sie eine Datei in eine vorhandene Datei einfügen möchten, müssen beide Dateien ähnliche Eigenschaften (z.B.
Importieren von Audio-CD-Titeln WaveLab Lite kann Audiotitel von normalen CDs sowohl von CD-ROMals auch von CD-R-Laufwerken lesen. Der CD-Titel wird als digitale Audiodatei auf Ihrer Festplatte gespeichert. WaveLab Lite unterstützt eine große Anzahl von Laufwerken, Sie sollten sich dabei jedoch der folgenden Einschränkungen bewusst sein: • Es gibt eine Reihe völlig verschiedener, wenig standardisierter Protokolle zum Laden von Audiodaten von einem CD-ROM/CD-R-Laufwerk.
5. Klicken Sie ggf. auf »Aktualisieren«, um die Liste zu aktualisieren. Im Fenster werden jetzt die Titel der CD sowie Informationen zu jedem Titel aufgelistet. Beachten Sie, dass die Spalten »Kopierschutz« und »Pre-Emphasis« (ganz rechts) nur Informationsfelder sind, Sie können diese Einstellungen nicht verändern. Der Dialog »Audio-CD-Titel importieren« 6. Klicken Sie auf den Ordner-Schalter unten im Dialog, um einen Ordner für die Datei(en) auszuwählen. 7.
9. Wenn nur eine Datei ausgewählt ist, können Sie die Länge des zu importierenden Titels verändern, indem Sie die Werte für Anfang, Ende und Länge anpassen. Wenn Sie mit der rechten Maustaste in eines der Felder klicken, werden zwei Schieberegler angezeigt, mit denen Sie die Minuten- und Sekundenwerte verändern können. Der blaue Balken zeigt in an, welcher Teil des Titels importiert wird. 10.Sie können jeden zu importierenden Titel benennen.
Die Import-Dialogfunktionen Schalter Der Dialog »Audio-CD-Titel importieren« enthält die folgenden Schalter: Schalter Wirkung Optionen Öffnet das Optionen-Einblendmenü (siehe unten). Aktualisieren Die Audio-CD im Laufwerk wird erneut gelesen und die Titelliste im Dialog wird aktualisiert. Alle auswählen Alle Titel der aktuellen CD werden ausgewählt. Speichern Die ausgewählten Titel werden importiert und gespeichert. Wiedergabe Die ausgewählten Titel werden wiedergegeben.
Speichern Im Datei-Menü stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung, eine Datei zu speichern: Speichern und Speichern unter • Wenn Sie ein neues Dokument zum ersten Mal speichern, spielt es keine Rolle, ob Sie »Speichern« oder »Speichern unter« wählen. In jedem Fall wird der Dialog »Speichern unter…« geöffnet, da Sie Dateiformat sowie Namen und Speicherort angeben müssen.
Speichern in einem anderen Format (Umwandeln) Wenn Sie das Format (Samplerate, Bit-Auflösung und Stereo/Mono) beim Speichern einer Wave-Datei ändern möchten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie im Datei-Menü aus dem Untermenü »Speichern Spezial« den Befehl »Umwandeln…«. Der Audioeigenschaften-Dialog wird geöffnet. Hier können Sie folgende Einstellungen vornehmen: Eigenschaft Auswirkung Samplerate Wenn Sie die Samplerate verändern, erfolgt eine Umwandlung der Samplerate (siehe Seite 92).
Auswahl speichern unter… Auch diesen Menübefehl finden Sie im Untermenü »Speichern Spezial«. Er funktioniert genauso wie »Speichern unter…«, außer dass mit diesem Befehl nur die Auswahl gespeichert wird. Alles speichern… Der Dialog »Alles speichern« Wenn Sie diesem Befehl im Datei-Menü auswählen, wird ein Dialog angezeigt, in dem Sie einige oder alle offenen Dokumente auf einmal speichern können. In der Liste werden alle offenen Dokumente angezeigt, die nicht gespeicherte Änderungen aufweisen.
Audioeigenschaften und Datei-Informationen Bearbeiten von Audioeigenschaften Jede Audiodatei verfügt über bestimmte Eigenschaften, z.B. die Samplerate, mit der die Aufnahme vorgenommen wurde und die BitAuflösung. Im Audioeigenschaften-Dialog können Sie diese Einstellungen verändern. Gehen Sie wie folgt vor, um diesen Dialog zu öffnen: • • Wählen Sie im Bearbeiten-Menü »Audioeigenschaften…«. Klicken Sie auf das Eigenschaften-Informationsfeld in der Statuszeile.
Information… Über diese Option im Datei-Menü wird ein Dialog geöffnet, in dem grundlegende Informationen über die Datei angezeigt werden. Letzte Version Mit diesem Befehl aus dem Datei-Menü werden alle Bearbeitungen, die Sie seit dem letzten Speichern vorgenommen haben, rückgängig gemacht. 1. Wählen Sie im Datei-Menü »Letzte Version«. 2. Klicken Sie im eingeblendeten Dialog auf »Ja«. Die Datei wird in ihrem zuletzt gespeicherten Zustand wiederhergestellt.
7 Offline-Bearbeitung
Einleitung Bei der Offline-Bearbeitung werden Bearbeitungsfunktionen auf eine Datei angewendet und diese wird so »permanent« verändert. Diese Art der Bearbeitung steht im Gegensatz zur »Echtzeitbearbeitung«, durch die die Datei anders wiedergegeben, aber nicht dauerhaft verändert wird (siehe nächstes Kapitel). Anwenden von Bearbeitungsfunktionen Im Normalfall werden Bearbeitungsfunktionen nur auf die Auswahl angewendet.
Nicht gebundene Dialoge Die Dialoge der Bearbeitungsfunktionen sind nicht gebunden. Das bedeutet, dass sie auf dem Bildschirm bleiben, auch wenn die Verarbeitung bereits beendet ist. Zusammen mit der Rückgängig-Funktion können Sie auf diese Weise verschiedene Einstellungen der jeweiligen Bearbeitungsfunktion ausprobieren, ohne dabei den Dialog zu verlassen (oder die Wiedergabe zu stoppen).
Pegel verändern Mit dieser Funktion können Sie die Amplitude (Lautstärke) einer Auswahl verändern. Im Gegensatz zum Normalisieren wird die Pegeländerung hier jedoch in absoluten Zahlen angegeben, um die der aktuelle Pegel (der als 0dB zugrundegelegt wird) erhöht/vermindert wird. Clipping Mit der Funktion »Pegel verändern« können Sie Clipping hinzufügen. Clipping entsteht, wenn der Pegel auf einen Wert angehoben wird, an dem Verzerrungen auftreten.
Phase umkehren Diese Funktion stellt das Signal »auf den Kopf«, was einer Phasenumkehrung von 180˚ entspricht. Bei Monosignalen werden Sie keine Änderungen hören. Meist wird diese Funktion zum Bereinigen von Stereoaufnahmen verwendet, bei denen einer der Kanäle versehentlich phasenverschoben aufgenommen wurde bzw. zum Erzeugen sanfterer Übergänge, wenn Wellenformen aneinandergefügt werden. DC-Versatz entfernen Ein DC-Versatz tritt auf, wenn ein Signal eine zu große DC-Komponente (Gleichstrom) enthält bzw.
Suchen nach und Entfernen von DC-Versatz 1. Wählen Sie die Datei aus und wählen Sie im Ausführen-Menü den Befehl »DC-Versatz entfernen…«. Im angezeigten Dialog wird der DC-Versatz in Prozent angegeben. 2. Klicken Sie auf »OK« oder »Abbrechen«. Fade-In/-Out Mit diesen Befehl aus dem Ausführen-Menü wird ein Dialog geöffnet, in dem Sie Einstellungen für ein Fade-In/-Out vornehmen können. 1. Wählen Sie einen Bereich am Anfang bzw. Ende der Datei aus, der den gewünschten Fade-Bereich umfasst. 2.
Crossfade Ein Crossfade ist ein sanfter Übergang zwischen zwei Klängen, wobei einer eingeblendet und ein anderer ausgeblendet wird. Mit dieser Funktion können Sie auch einen sauberen Mix von zwei Klängen erstellen. Ein normaler Crossfade 1. Wählen Sie den Bereich aus, in den Sie einblenden möchten, und kopieren Sie ihn mit dem Kopieren-Befehl aus dem Bearbeiten-Menü in die Zwischenablage. 2. Wählen Sie nun den Bereich aus, von dem das Fade ausgehen soll.
5. Stellen Sie die Versatz- und Dämpfung-Parameter wie gewünscht ein. Die Form der zwei Kurven wird in der Auswahl angezeigt. 6. Klicken Sie auf den Einfügen-Schalter. ❐ Wenn beide Wellenformen im Bereich des Crossfades bereits den vollen Pegel ausfüllen (wenn Sie z.B. den Befehl »Normalisieren…« auf beide Dateien angewendet haben), kann Clipping auftreten! Verringern Sie die Amplitude beider Wellenformen um 3 bis 6dB und versuchen Sie es erneut. Wenn die Option »Fade-In-Verlauf umgekehrt« bzw.
Dynamikbearbeitung Mit diesem Dialog können Sie die dynamische Bearbeitung von Audiomaterial individuell vornehmen und Effekte wie Kompressor, Expander, Limiter und Noise Gate erzeugen. Der Reaktionszeit-Bereich Hier können Sie einstellen, wie sich die Variationen im Klangpegel des Materials auf die Intensität der Bearbeitung auswirken. Probieren Sie zunächst die Auto-Option aus. Wenn das nicht zum gewünschten Ergebnis führt, stellen Sie die einzelnen Werte ein.
Grafisch bearbeiten Wenn die Option »Grafisch bearbeiten« eingeschaltet ist, können Sie in der Anzeige eine Kurve definieren, die die Beziehung zwischen Eingangs- und Ausgangspegeln genau festlegt. So können Sie Limiter, Noise Gate, Expander usw. (sowie beliebige Kombinationen) auf dem Bildschirm »zeichnen«. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Kurven (sowie deren Erstellung) genauer beschrieben.
• Wenn die Kurve steiler ansteigt, ist der Ausgangspegel höher als der Eingangspegel. Diese Anordnung wird als Expander bezeichnet. Expander • Wenn die Kurve ab einem Punkt parallel zur horizontalen Achse verläuft, bleibt der Ausgangspegel unabhängig vom Eingangspegel gleich. Dies wird als Limiter (Begrenzer) bezeichnet.
• Wenn die Kurve zunächst auf der horizontalen Achse verläuft und dann ansteigt, werden die Signale im ersten (entlang der horizontalen Achse verlaufenden) Bereich vollständig unterdrückt. Dies wird (Noise) Gate genannt. Ein Gate Einstellen der Kurve • • • • • Sie können jeden Knickpunkt einer Kurve mit der Maus an eine beliebige Position ziehen. Klicken Sie an einen beliebigen Punkt auf der Kurve, um einen neuen Knickpunkt einzufügen.
Harmonisierung Bei dieser Bearbeitungsfunktion können Sie bis zu sechzehn Stimmen erzeugen. Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Stellen Sie die Bildlaufleiste auf die Stimme ein, für die Sie die Einstellungen vornehmen möchten. Die aktuelle Stimme wird jeweils oberhalb der Bildlaufleiste angezeigt. 2. Schalten Sie die Option »Stimme verwenden« ein und legen Sie die Tonhöhenkorrektur mit den Halbtöne- und Cents-Feldern fest. Der maximale Bereich liegt bei ±24 Halbtönen (±2 Oktaven).
Zusätzliche Optionen im Harmonisierung-Dialog Option Beschreibung Pegel beibehalten Wenn diese Option eingeschaltet ist, hat das resultierende Audiomaterial den gleichen Pegel wie das Ausgangsmaterial, auch wenn eine Vielzahl von Stimmen hinzugefügt wurde. Stereodatei erzeugen Wenn Sie von einer Monodatei ausgehen, können Sie immer noch eine Stereodatei erzeugen, indem Sie diese Option einschalten. Die bearbeitete Datei wird dann in einem neuen Fenster angezeigt.
EQ – Der parametrische Equalizer Dies ist ein Equalizer mit zwei Shelves-Filtern (High und Low) und einem parametrischen Bandpass mit einstellbarer Breite (Q). Ein EQ (Filter) verändert die Klangfarbe eines Klangs, so dass z.B. die Intensität des Bass- oder Höhenanteils reduziert wird. ❐ Ein zu hoher Pegel kann zu Clipping führen. Vermindern Sie in diesem Fall den Pegel der Aufnahme und versuchen Sie es erneut.
Samplerate umwandeln Mit dieser Bearbeitungsfunktion können Sie die Samplerate einer Aufnahme ändern. Dies ist sinnvoll, wenn Sie Dateien in einem anderen Audiosystem verwenden möchten, das die Samplerate der Aufnahme nicht unterstützt. Die Umwandlung der Samplerate von einer niedrigen auf eine höhere Frequenz verbessert die Klangqualität allerdings nicht. Umgekehrt geht beim Umwandeln von einer hohen auf eine niedrigere Samplerate Material mit hohen Frequenzen verloren.
3D Frequenzanalyse Mit dieser Funktion aus dem Ansicht-Menü können Sie eine Frequenzdarstellung der Wave-Datei ansehen. Die verwendete 3D-Darstellung wird auch als FFT-Zeichnung (Fast Fourier Transform) bezeichnet. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Grafik anzeigen zu lassen: 1. Wählen Sie den Teil der Datei aus, den Sie analysieren möchten. Da die Länge der Auswahl die Genauigkeit der Analyse beeinflusst, sollten Sie einen möglichst kleinen Bereich auswählen. 2.
Die Grafik kann z.B. für Folgendes verwendet werden: • • • • Wenn Sie sehen möchten, wie das Frequenzspektrum in einem Mix verteilt ist. Als Ausgangspunkt für die Verwendung eines EQ, so dass Sie wissen, welche Frequenzen verringert oder angehoben werden müssen. Wenn Sie untersuchen möchten, in welchem Teil des Audiospektrums Hintergrundrauschen enthalten ist (zum gezielten Entfernen durch Filtern). Zu Lehrzwecken. Die Grafiken geben Aufschluss darüber, wie unterschiedliche Klänge aufgebaut sind.
8 Der Masterbereich
Einleitung Der Masterbereich stellt das »Herz« der Realtime-Engine von WaveLab Lite dar. Er steht am Ende des Signalpfades, bevor das Audiomaterial an die Audio-Hardware (oder an eine Audiodatei auf Ihrer Festplatte) weitergeleitet wird. Hier können Sie die Masterpegel einstellen und Effekte hinzufügen. Die Einstellungen sowie die im Masterbereich zugewiesenen Effektprozessoren werden in folgenden Fällen berücksichtigt: • • Bei der Wiedergabe einer Audiodatei aus einem Wave-Fenster.
Der Masterbereich Wenn Sie den Masterbereich öffnen möchten, wählen Sie im AnsichtMenü aus dem Untermenü »Spezielle Fenster« den Masterbereich-Befehl oder drücken Sie [Strg]-[F9]. Hier sehen Sie, ob Effekte eingeschaltet sind. In der Effects-Sektion können Sie Effektprozessoren hinzufügen und verwalten (siehe Seite 104). Ausblenden-Schalter. Drei Effektschnittstellen sind verfügbar. Klicken Sie auf die On-Schalter der gewünschten Effekte, um sie ein- bzw.
Ein- und Ausblenden von Sektionen Sie können die Sektionen des Masterbereichs unabhängig voneinander ausblenden: • Wenn Sie in einer Sektion auf den Ausblenden-Schalter klicken, wird sie »ausgeblendet«, so dass nur noch die Titelleiste sichtbar ist. Dies ist sinnvoll, wenn Sie Platz sparen möchten. Die rote Aktivitätsanzeige ist auch dann sichtbar, wenn die Sektion ausgeblendet ist. Auf diese Weise können Sie überprüfen, ob Effekte oder Masterpegel verwendet werden.
Der Signalpfad Die Sektionen des Masterbereichs entsprechen den Bearbeitungsstufen Effekte und Masterpegel. Das Signal durchläuft die Sektionen von oben nach unten: Audiomaterial aus WaveLab Lite Effects-Sektion Schnittstelle 1 Schnittstelle 2 Schnittstelle 3 Das Signal durchläuft die Effekte von oben nach unten – eine Neuordnung der Effektschnittstellen wirkt sich auf den Signalpfad aus. Master-Sektion Die Masterbereich-Anzeigen messen das Signal an dieser Stelle. Audio-Hardware (bzw.
Die Master-Sektion Schieberegler Die Schieberegler der Master-Sektion dienen zum Einstellen des endgültigen Ausgangspegels. Verwenden Sie die Schieberegler zusammen mit der Pegelanzeige und den Clip-Anzeigen, um den Pegel des Signals zu optimieren, das an die Audio-Hardware geleitet wird. ❐ Sie sollten Clipping (Übersteuerung) auf jeden Fall vermeiden, beson- ders beim Erstellen eines Masters. Clipping wird in den Clip-Anzeigen im Masterbereich angezeigt.
• Wenn Sie einen Schieberegler auf 0dB zurücksetzen möchten, halten Sie die [Strg]-Taste gedrückt und klicken Sie auf den Schieberegler. Wenn beide Schieberegler auf 0dB eingestellt sind (und der Mono-Schalter ausgeschaltet ist), wird die Master-Sektion im Signalpfad nicht berücksichtigt. Die rote Aktivitätsanzeige für die Master-Sektion bleibt dann ausgeschaltet. Die genauen Einstellungen werden in Zahlen unter den beiden Schiebereglern angezeigt.
Die Anzeigen Verwenden Sie die Anzeigen im Masterbereich, um einen Überblick über die Signalpegel zu bekommen. • Die Wertefelder oberhalb der Schieberegler zeigen die Spitzenpegel (die höchsten Signalpegel) für jeden Kanal an. Diese Werte werden beibehalten, bis Sie darauf klicken und sie so zurücksetzen. • Bei den roten LEDs oberhalb der Anzeigen handelt es sich um Clip-Anzeigen, die bei Übersteuerung (wenn die maximale Übersteuerungsgrenze, der Headroom, überschritten wurde) aufleuchten.
Die Dropout-Anzeige Diese Anzeige leuchtet auf, sobald WaveLab Lite nur ein einziges Sample aus der ausgewählten Wave-Datei nicht ganz sauber wiedergibt. Aussetzer (Dropouts) treten meist dann auf, wenn Sie einen Rechner verwenden, der nicht leistungsstark genug ist, um mit allen eingesetzten Effektprozessoren zu arbeiten. Probieren Sie Folgendes, um Aussetzer zu vermeiden: • Verwenden Sie weniger Effektprozessoren. Diese könnten die Leistungsgrenze Ihres Rechners überschreiten.
Die Effects-Sektion Mit WaveLab Lite können Sie bis zu drei Effekte hintereinander anordnen. Auswählen von Effekten und Verwalten von Effektschnittstellen Wenn Sie einer Effektschnittstelle einen Effekt zuweisen möchten, klicken Sie auf die Zahl rechts neben der Schnittstelle und wählen Sie im angezeigten Einblendmenü den gewünschten Effekt aus. (Sie können auch direkt in die Schnittstelle klicken, um das Einblendmenü zu öffnen.
• Wenn Sie einen Effekt ausschalten möchten (ohne ihn zu entfernen), klicken Sie auf den entsprechenden On-Schalter. Klicken Sie erneut auf den On-Schalter, um den Effekt wieder einzuschalten. • Wenn Sie das Bedienfeld für einen Effekt ausblenden möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden On-Schalter (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Effektschnittstelle und wählen Sie im angezeigten Einblendmenü den Ausblenden-Befehl).
Vornehmen von Einstellungen – Die Effekt-Bedienfelder Im Effekt-Bedienfeld nehmen Sie die Einstellungen für einen Effekt vor. Bypass, Mute und Preset Diese Schalter im oberen Bereich der Bedienfelder haben folgende Funktionen: • Mit dem Bypass-Schalter können Effekte umgangen werden. Dadurch wird, anders als beim Ausschalten des On-Schalters für die Schnittstelle, keine Prozessorleistung freigegeben. Wenn Sie auf den Solo-Schalter für die Effektschnittstelle klicken, werden alle anderen Effekte umgangen.
Standard-Bedienfelder Im Bedienfeld werden Bezeichnungen und Werte der Parameter (von bis zu drei Parametern gleichzeitig) in der Anzeige links angezeigt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Einstellungen vorzunehmen: • Mit den Page-Schaltern können Sie einen Parameter auswählen. Der ausgewählte Parameter wird in der Anzeige durch einen Rahmen gekennzeichnet.
Arbeiten mit den Effektprozessor-Presets In WaveLab Lite sind einige Presets (Voreinstellungen) für die mitgelieferten Prozessoren enthalten, die Sie auswählen und direkt verwenden oder als Ausgangspunkt für eigene Einstellungen nehmen können. Effektprozessoren anderer Hersteller können ebenfalls über werkseigene Voreinstellungen verfügen. • Das Anwenden und Speichern von Vorgaben für WaveLab Lite-spezifische Prozessoren funktioniert genauso wie in den Dialogen der Bearbeitungsfunktionen.
Öffnen des Dialogs »Bearbeitungseinstellungen für…« und Vornehmen von Einstellungen Klicken Sie auf den Render-Schalter, um folgenden Dialog zu öffnen: Die einzelnen Optionen werden im Folgenden beschrieben. Bereich Hier können Sie festlegen, welchen Bereich der Wave-Datei Sie rendern möchten. Option Beschreibung Auswahl Hier wird nur der Bereich gerendert, der in der Hauptansicht ausgewählt ist. Gesamte Datei Die gesamte Wave-Datei wird gerendert.
Ergebnis Hier können Sie auswählen, ob die ursprüngliche Wave-Datei verändert (d.h. die Einstellungen des Masterbereichs auf die Datei angewendet) oder eine neue Audiodatei erzeugt werden soll. Option Beschreibung In Datei ersetzen Diese Option verändert die ursprüngliche Datei. Wenn Sie diese Änderungen erhalten möchten, müssen Sie die Datei erneut speichern.
Die Optionen der Ablaufplan-Registerkarte • • Mit den Optionen im Bereich »Am Anfang« können Sie festlegen, was WaveLab Lite vor dem Rendern tun soll: Wiedergabe stoppen Die Wiedergabe wird gestoppt, damit eine höhere Rechenleistung für das Rendern zur Verfügung steht. Diese Option steht nicht zur Verfügung, wenn die Wiedergabe bereits gestoppt wurde. Leistungsmonitor öffnen Der Leistungsmonitor wird geöffnet (siehe Seite 112).
❐ Aussetzer (Dropouts), die aufgrund zu geringer Rechenleistung auftre- ten, beeinflussen nur die Datei, die wiedergegeben wird. Dateien, die im Hintergrund berechnet werden, enthalten keine Aussetzer! Berechnen der Datei Wenn Sie alles richtig eingestellt haben, klicken Sie auf »OK«, um den Rechenvorgang zu starten. Wenn Sie sich anders entschieden haben, klicken Sie auf »Abbrechen«.
Die Registerkarte »In Arbeit« Auf der Registerkarte »In Arbeit« wird eine Liste mit den folgenden Spalten angezeigt: Spalte Beschreibung Name Der Name der Wave-Datei, die gerade bearbeitet wird. In Arbeit Hier wird der Status der Bearbeitung angezeigt. Benötigte Zeit Die verbleibende Zeit bis zum Ende der Bearbeitung. Berechnung Die Priorität der Bearbeitung (siehe Seite 111 und unten).
Kontextmenü beim Berechnen der Datei Sie können die Einstellungen einer Datei sogar noch verändern, während sie berechnet wird. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in die Berechnung-Spalte. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung: Option Beschreibung Unterbrechen/ Weiterbearbeiten Unterbricht den Berechnungsvorgang der Datei. Die Option wird zu »Weiterbearbeiten«, so dass der Vorgang fortgesetzt werden kann.
Die Leistung-Registerkarte Die Leistung-Registerkarte zeigt die augenblicklich beanspruchte Rechnerleistung an. • • • • Die gelben Linien beziehen sich auf die Leistung, die beansprucht wird, um Signale in den Masterbereich zu leiten, die aus den Wave-Dateien von der Festplatte gelesen werden. Es handelt sich hier um Näherungswerte. Die violetten Linien geben die Leistung an, die für alle Prozessoren benötigt wird, die augenblicklich im Masterbereich verwendet werden.
Individuelles Einrichten der Leistungsanzeige Sie können selbst festlegen, wie die Informationen zum Bearbeitungsvorgang angezeigt werden sollen und ggf. das Fenster vergrößern. Wenn Sie mit der rechten Maustaste in den schwarzen Bereich des Fensters klicken, wird ein Kontextmenü angezeigt: • • • • Sie können die Anzeige für Eingang, Bearbeiten und Ausgang ein- oder ausblenden (siehe oben).
9 Individuelle Einstellungen
Was sind individuelle Einstellungen? Mit individuellen Einstellungen können Sie das Programm so einrichten, dass es sich so verhält und aussieht, wie Sie es möchten! Vorgaben Mit den Einstellungen auf den verschiedenen Registerkarten des Vorgaben-Dialogs können Sie das Erscheinungsbild und das Verhalten des Programms individuell anpassen.
Einstellen der Start-Vorgaben Gehen Sie wie folgt vor, wenn das Programm bei jedem Start die gleichen Einstellungen für die Vorgaben haben soll: 1. Stellen Sie die Vorgaben wie gewünscht ein und schalten Sie die Option »Vorgaben beim Beenden speichern« ein. 2. Beenden Sie das Programm. 3. Starten Sie das Programm erneut und schalten Sie die Option »Vorgaben beim Beenden speichern« aus. Jetzt können Sie die Vorgaben für diese Sitzung ändern.
Darstellung des Wave-Fensters Sie können die Wave-Fenster nach Ihren Wünschen »stylen«, indem Sie die Farben (von Wellenformen, Hintergrund, Positionszeigerlinien usw.) anpassen und die Darstellung des Lineals und anderer Fensterelemente verändern. Ändern der Standarddarstellung 1. Stellen Sie das Wave-Fenster nach Ihren Wünschen ein. Dazu gehören auch die Linealformate (siehe Seite 25). 2. Wählen Sie im Ansicht-Menü »Fensterlayout als Standard speichern«.
Option Beschreibung Markernamen Wenn Sie diese Option einschalten, werden die Namen der Marker in der Wellenform angezeigt. Positionszeiger schmal/normal/breit Diese Optionen bestimmen die Breite des Positionszeigers. Durchgezogene/ Gestrichelte Nulllinie Mit diesen beiden Optionen wird die Art der Linie eingestellt, die die Wellenform bei Pegel Null kreuzt (in der Mitte). Wenn keine Option eingeschaltet ist, wird die Nulllinie ausgeblendet.
❐ Es ist bei jedem Element ausschlaggebend, ob Sie in die Übersicht oder die Hauptansicht und ob Sie in den linken oder rechten Kanal klicken. Wenn Sie z.B. die Farbe der Wellenform im linken Kanal der Hauptansicht ändern möchten, müssen Sie genau in diesen Bereich klicken.
Stichwortverzeichnis
A Am Nulldurchgang ausrichten 44 Anfang bei Positionszeiger 39 Anzeigen Masterbereich 102 Audioeigenschaften 75 Audiogeräte freigeben 56 Auf Zeiteinheiten ausrichten 45 Auflösung 13 Aufnahme Beschreibung 59 Dateiformat 61 Festplattenkapazität 62 Mixereinstellungen 61 Pegel 62 Vorbereitungen 60 Ausschneiden 49 Auswahl Pegelauswahl 46 Wiedergeben 58 Zoomen 36 Auswählen 41 An Nulldurchgängen 44 Auswählen-Untermenü 43 Durch Ziehen 40 Effekte 104 Kurzbefehle 42 Stereo 41 Zwischen Kanälen wechseln 41 B Backups 7
E G Effects-Sektion Beschreibung 104 Effekte Auswählen 104 Entfernen 104 Mute 106 Neuordnen 104 Stummschalten 106 Einblendmenüs In Ansichten 24 Werte 27 Einfügen 49 Audiodateien 67 Hinten 52 Mischen 52 Überschreiben 52 Vorne 52 Eingabefelder 26 Equalizer 91 Expander 85 GPK-Dateien 15 F Fade-In (Befehl) 82 Fade-Out (Befehl) 82 Farben 121 Fenster Erzeugen 21 Flächen 19 Mehrere Ansichten 21 Wechseln 19 Fenster-Layout Speichern 119 Festplatte Aufnahme auf 59 Verfügbarer Speicherplatz 14 Festplattenkapazität
Letzte Version 76 Limiter 85 Lineale Anfangspunkt 39 Darstellung 122 Ein-/Ausblenden 120 Einheiten auswählen 25 Metrische Darstellung 39 Linken/Rechten Kanal speichern unter 73 Liste der zuletzt geöffneten Audiodateien 67 Loop-Wiedergabe 57 Lupe (Werkzeug) 35 M Magnetische Marker 40, 45 Masterbereich Ausschalten 96 Beschreibung 96 Effects-Sektion 104 Ein-/Ausblenden der Sektionen 98 Master-Sektion 100 Render-Funktion 108 Schieberegler 100 Verwenden 96 Master-Sektion Schieberegler 100 Mehrere Kopien 51 Misc
R T Render-Funktion Wave-Dateien 108 Rückgängig Bearbeitung 78 Beschreibung 14 Takteinheiten 25 Taktformat 39 Tastaturbefehle 32 Tempo 39 Temporäre Dateien 11, 15 Timecode 25 Tonhöhe (Samplerate) 49 Transportfunktionen 57 TransportfunktionenKontrollleiste 23 S Samplerate Beschreibung 14 Konflikte 49 Umwandeln 92 Samples (Einheiten) 25 Schieberegler 27 Schieberegler (Masterbereich) Beschreibung 100 Unlink-Schalter 101 Versatz 101 Scrollen (Untermenü) 39 Sicherungskopien 72 Soundkarten Einstellungen 10 Sp
Vorgaben Einführung 118 Speichern 118 Start-Vorgaben 119 Vorne einfügen 52 W Wave-Dateien Aufnahme 59 Auswahl in 40 Bearbeiten 47 Offline-Bearbeitung 77 Öffnen 34, 66 Vergrößerung 35 Wiedergabe 56 Ziehen und Ablegen 34, 67 Wellenformelemente 120 Wellenform-Übersichtsdateien 15 Werkzeuge-Kontrollleiste 23 Kicker 51 Lupe 35 Wiedergabe 57 Werte eingeben 26 Wiedergabe Anfangspunkt einstellen 40 Auswahl 58 Beschreibung 56 Mit Bildlauf 59 Mono 57 Pegel 58 Transportfunktionen 57 Werkzeug 57, 58 Wiederholen Audiod