Operation Manual

Anhang C: Glossar 497
MPEG: Abkürzung für Motion Pictures Experts Group. Standard für die
Komprimierung von digitalen Bewegtbildern. Im Vergleich zu M-JPEG
bietet dieses Verfahren eine Datenreduzierung zwischen 75 – 80 %,
ohne dass ein wahrnehmbarer Bildverlust zu verzeichnen wäre.
MPG: (Dateierweiterung für) MPEG-Dateien, in denen sowohl Video
als auch Audiodaten gespeichert sind.
MPV: (Dateierweiterung für) MPEG-Dateien, die ausschließlich
Videodaten beinhalten.
Non-interlaced: Verfahren für den Bildaufbau: Non-Interlaced
bezeichnet das Vollbildverfahren, bei dem ein Bild vollständig und
ohne Zeilensprünge, erzeugt wird, d. h. die Zeilen eines Bildes werden
sequentiell abgerastert. Bei diesem Verfahren (Anwendung bei
Computer-Monitoren) flimmert ein Bild deutlich weniger als dies bei
der Interlaced-Technik (2 Halbbilder wie bei den meisten
Fernsehgeräten) der Fall ist.
NTSC: Abkürzung für National Television Standards Committee; eine
TV-Norm, die im Jahre 1953 von diesem Komitee mit 525 Zeilen und
60 Halbbildern in der Sekunde festgelegt wurde. Die NTSC-Norm wird
in Nord- und Mittelamerika, Japan sowie auch in einigen anderen
Ländern verwendet. Siehe
PAL
,
SECAM
.
PAL: Abkürzung für Phase Alternation Line. In Deutschland entwikkelte
Farbfernsehnorm, die mit 625 Zeilen und 50 Halbbildern je Sekunde
arbeitet. Siehe
NTSC
,
SECAM
.
Parallel-Schnittstelle: Via Parallel-Schnittstelle werden Daten über eine
8-Bit-Datenleitung übertragen. Das bedeutet, dass 8 Bit (1 Byte) auf
einmal transportiert werden können. Diese Art der Übertragung ist
deutlich schneller als über serielle Schnittstellen, wobei diese Art der
Datenübertragung bei weiten Strecken störanfälliger ist. Parallele