Operation Manual

Kapitel 3: Der Filmeditor 109
Anpassen
Wenn Sie mit dem Mauszeiger langsam über die Clips in Ihrer Timeline
fahren, werden Sie bemerken, dass er sich dabei zu einem Pfeilsymbol
ändert, sobald er sich über die Grenzen eines jeden Clips bewegt. Dies
zeigt an, dass Sie auf diese Stellen klicken und die Clipgrenzen zur
Anpassung verschieben können.
Eine Anpassung im Überschreibungsmodus ändert die Länge des
jeweiligen Clips auf der Timeline (der Einfügemodus würde hierbei
Probleme mit der Synchronisation nach sich ziehen). Wenn Sie den
Beginn eines Clips nach rechts ziehen, öffnet sich auf der linken Seite
eine Lücke. Befindet sich unmittelbar links neben dem bearbeiteten
Clip ein weiterer Clip, wird er durch ein Ziehen nach Links
überschrieben.
Der Mauszeiger für diese Art der Anpassung erscheint auch, sobald die
Maus über das Ende einer Lücke bewegt wird – d. h. über einen leeren
Bereich einer Timeline-Spur, bei dem sich rechts neben der Lücke
mindestens ein Clip befindet.
Es stellt sich schnell heraus, dass die Anpassung der Lücken im
Überschreibmodus – wie wir sie bei den Clips anwenden – hier nicht
sehr vorteilhaft ist. Lücken sind jedoch sehr nützlich, wenn Sie die
Timeline im Smart-Editing-Modus bearbeiten und eine einzelnen Spur
nach rechts oder links bewegen wollen, ohne dabei auf mögliche
Probleme bei der Synchronisation zu achten. Die Anpassung von
Lücken geschieht daher im Einfügemodus.
Sie erhalten übrigens das gleiche Ergebnis, wenn Sie bei der
Anpassung der Clipseiten die Alt-Taste gedrückt halten – selbst wenn
gar keine Lücke vorhanden ist.