Operation Manual
Anhang C: Glossar 477
GOP: Bei der MPEG-Verarbeitung wird der Datenstrom zunachst in
Bereiche von jeweils mehreren Einzelbildern, sogenannten GOPs
(Group of Pictures = Gruppe von Bildern) eingeteilt. In einer GOP
kommen drei Bildarten (= Frames) vor: I- Frames, P-Frames und B-
Frames.
GOP-Länge: Die GOP-Lange gibt an, wie viele I-, B- oder P- Frames in
einer GOP vorhanden sind. Ubliche Werte sind z. B. eine GOP-Lange
von 9 oder 12.
Hardware-Codec: Kompressionsverfahren zur Erzeugung
komprimierter digitaler Videosequenzen, die zur Aufnahme/
Wiedergabe spezielle Zusatzhardware benötigen und damit eine
höhere Bildqualität als Software-Codecs ermöglichen.
Codec
,
Software-Codec
HD: Hochauflösendes (High-Definition / HD) Videoformat. Die meisten
der gebräuchlichen HD-Formate besitzen eine Auflösung von
entweder 1920x1080 oder 1280x720 Bildpunkten, wobei ein
substantieller Unterschied zwischen den beiden Standards 1080 und
720 besteht: Das größere Format verwendet 2,25 mehr Pixel pro
Frame. Dieser Unterschied erhöht allerdings die für die Verarbeitung
von 1080-Videocontent benötigten Anforderungen wie
Kodierungszeit, Dekodierungsgeschwindigkeit und Speicherung
enorm. Die 720er-Formate sind durchgehend progressiv und das
1080-Format ist eine Mischung aus progressiven und Interlaced-
Frametypen. Computer und die daran angeschlossenen Monitore sind
von Haus aus progressiv, wohingegen Fernsehgeräte auf Interlaced-
Techniken und –Standards basieren. Im Zusammenhang mit HD-
Technologie wird die Eigenschaft „progressiv“ mit einem kleinen „p“
und die Eigenschaft „Interlaced“ mit einem kleinen „i“
gekennzeichnet.










