Operation Manual
Kapitel 3: Der Filmeditor 131
jedoch ab. Sobald bei der Geschwindigkeitsänderung gewisse Grenzen
erreicht werden, wird diese Funktion automatisch deaktiviert.
Filme in Filmen
Alle von Ihnen in Pinnacle Studio erstellten Filmprojekte erscheinen in
der Verzweigung Projekte der Bibliothek als Assets. Der Zweck dieser
Assets in der Bibliothek ist es jedoch, als Bestandteile Ihrer Filme
verwendet zu werden. Was geschieht also, wenn Sie versuchen, ein
Filmprojekt A auf die Timeline eines Filmprojekts B zu ziehen?
Die Antwort ist einfach: Wie auch bei den meisten anderen Assets wird
aus Projekt A ein einzelner Clip auf der Timeline von Projekt
B. Vom Standpunkt des Timeline-Editings aus betrachtet verhält sich
dieser Clip genau wie jedes andere Ihrer Video-Assets. Sie können es
trimmen, Sie können es verschieben, Sie können Effekte und
Übergänge anwenden usw. (Das gilt jedoch nicht für Disc- Projekte.
Disc-Projekte können nicht als Clips in anderen Projekten verwendet
werden.)
Trotzdem bleibt zusammen mit allen Clips, Effekten, Titeln und
sämtlichen anderen Komponenten des Projekts eine Kopie der internen
Struktur von Projekt A in diesem Container-Clip intakt. Zudem wird in
einem neuen Fenster ein untergeordneter Filmeditor geöffnet, sobald
Sie mit einem Doppelklick auf den Container-Clip klicken oder aus
seinem Kontextmenü Film bearbeiten auswählen. Darin können Sie
den Sub-Film bearbeiten. Sämtliche Änderungen betreffen dabei nur
die Projektkopie im Container-Clip. Das Original wird nicht verändert.
Die Länge des Container-Clips auf der Timeline des Hauptprojekts ist
nicht durch die Länge des Sub-Films auf dessen eigener Timeline
festgelegt. Eine Verlängerung oder Verkürzung des Sub-Films im
eingebetteten Editor wirkt sich daher auch nicht auf die Länge des










