Operation Manual
210 Pinnacle Studio
Im Unterschied zu allen anderen Arten von Clips verwenden Menüs
automatisch die Loopfunktion (Schleife). Wird während der Vorschau oder
der Wiedergabe das Ende eines Menü-Clips erreicht, so startet das Menü
sofort wieder von neuem. Die automatische Loopfunktion verursacht einen
Sprung in der Abspielposition, der alle Clips betrifft, die zeitgleich mit dem
Menü ablaufen. Dies gilt für Video (sofern das Menü ein Overlay ist),
Audio und Standbilder gleichermaßen.
Die folgende schematische Darstellung ist dem Storyboard des Filmfensters
nachgebildet. Sie zeigt, wie das oben abgebildete Menü, im Diagramm als
M1 bezeichnet, in das Gesamtschema eines einfachen Films mit zwei
Menüs einbezogen werden kann.
Auf jedes Menü folgen im Film mehrere Kapitel, die bis auf eines alle aus
einem einzigen Clip bestehen. Das Menü M1 hat Verknüpfungen zu fünf
Kapiteln, wobei jede Menüseite (maximal) zwei Verknüpfungen enthalten
soll. (Die Abbildung oben zeigt die zweite Seite dieses Menüs.) Zusätzlich
enthält jede Seite eine Verknüpfung zum Menü M2.
Das einfache Layout dieses kurzen Films kann problemlos erweitert werden,
so dass weitere Clips darin Platz finden. Auch wesentlich komplexere
Filme sind prinzipiell aus denselben Elementen aufgebaut: mehrseitige
Menüs mit Verknüpfungen zu Kapiteln und anderen Menüs.










