Operation Manual

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Pinnacle Studio
SECAM: Abkürzung für Sequential Couleur à Mémoire. In
Frankreich und Osteuropa auf Basis des PAL-Systems entwickelte
Farbfernsehnorm mit 625 Zeilen und 50 Halbbildern pro Sekunde.
NTSC, PAL
Serielle Schnittstelle: Mit der seriellen Schnittstelle werden Daten
über eine 1-Bit-Datenleitung übertragen. Das bedeutet, dass Daten
bei einer Übertragung nur bitweise, 1 Bit nach dem anderen,
transportiert werden. Dadurch ist diese Art der Übertragung deutlich
langsamer als über die parallele Schnittstelle, über die mehrere Bits
gleichzeitig übertragen werden. Parallele Schnittstellen werden mit
COM und einer Ziffer gekennzeichnet (z. B. COM2). Parallel-
Schnittstelle
SIF: Standard Image Format. MPEG-1-Format mit einer Auflösung
von 352x288 unter PAL und von 352x240 unter NTSC. MPEG,
QSIF
Einzelbild: Ein Einzelbild bzw. einzelner Frame ist Teil einer
Serie bzw. Sequenz. Wenn diese Serie mit entsprechender
Ablaufgeschwindigkeit betrachtet wird, entsteht daraus erst ein
„bewegtes Bild“, ein Film.
Software-Codec: Kompressionsverfahren zur Erzeugung
komprimierter digitaler Videosequenzen, die ohne Zusatzhardware
von PCs abgespielt werden können. Die Qualität ist dabei stark von
der Leistung des Gesamtsystems abhängig. Codec, Hardware-
Codec
Videostandbilder: Aus Videoclips gewonnene Standbilder.
S-VHS: Verbesserte VHS-Version auf Basis der S-Videonorm
sowie Bändern mit Metallpartikeln und höherer Luminanzauflösung
sowie im Verhältnis zu VHS verbesserter Bildschärfe. VHS,
S-Video
S-Video: Mit Hilfe von S-Video (Y/C)-Signalen werden die
Informationen für Helligkeit (Luminanz oder „Y“) und Farbe
(Chrominanz oder „C“) getrennt über mehrere Kabel transportiert,
womit die Modulation und Demodulation eines Videos sowie die
damit verbundene verringerte Bildqualität umgangen werden kann.
Durch die Verwendung derartiger Farbnuancen wird die Anzahl der
Farben für das menschliche Auge künstlich erhöht.