Operation Manual
272 Pinnacle Studio
Videoqualität/Speicherbelegung: Diese Einstellungen (Automatisch,
Beste Qualität, Maximale Spielzeit und Benutzerdefiniert) sind verfügbar,
mit Ausnahme von VCDs, bei denen das Format festgelegt ist. Die ersten
drei Einstellungen sind Voreinstellungen, die bestimmten Datenraten
entsprechen. Mit Hilfe der Option Benutzerdefiniert können Sie die
Datenrate auf einen anderen Wert einstellen. Zusätzlich erhalten Sie in
jedem Fall einen Schätzwert über die Videolänge, die die betreffende Disc
unter den vorgenommenen Einstellungen aufnehmen kann.
Kbits/Sek.: Wenn für die vorherige Einstellung die Option
Benutzerdefiniert ausgewählt wurde, können Sie in diesem kombinierten
Dropdown- und Eingabefeld die Datenrate und damit die Videoqualität und
maximale Wiedergabezeit der Disc auswählen oder festlegen. Höhere
Werte entsprechen einer besseren Qualität und einer niedrigeren Kapazität.
Audiokomprimierung: Wählen Sie hier eine der vier Optionen, mit denen
der in Ihrem Film enthaltene Soundtrack auf DVD gespeichert werden soll:
• PCM-Encoding für Stereosound wird von allen DVD-Playern
unterstützt, verbraucht jedoch mehr DVD-Speicher als MPEG.
• MPEG-Audio im Format MPA (MPEG-1 Layer 2) wird auf PAL-DVD-
Playern immer unterstützt. In Kombination mit NTSC-Player wird das
Format weitgehend ebenfalls unterstützt, ist aber - zumindest theoretisch
- optional.
• Dolby ® Digital 2-Kanal kann dazu verwendet werden, entweder einen
Stereo- oder einen Surround-Soundtrack in kompakter Weise zu
speichern. Um den daraus resultierenden Surround-Mix anhören zu
können, wird eine entsprechende Ausrüstung verlangt, die Dolby Pro
Logic-kompatibel ist. Auf anderen Audiosystemen wird der Mix nur als
normaler Stereo-Mix ausgegeben.
• Dolby ® Digital 5.1-Kanal ermöglicht das diskrete Speichern der
jeweiligen Surround-Kanäle. Um den Surround-Mix bei der Wiedergabe
hören zu können, wird ein Surround-Verstärker in Kombination mit
einem Lautsprechersystem erforderlich.
Progressive Encodierung: Jedes Videobild (Frame) einer normalen
Fernsehsendung wird in Form von zwei aufeinanderfolgenden
“Halbbildern” angezeigt, wobei jedes dieser Halbbilder genau die Hälfte
der mehrere hundert horizontalen Videozeilen umfassenden Darstellung in
Anspruch nimmt, die das Gesamtbild ausmachen: die ungeraden
Zeilennummern setzen dabei das eine und die geraden Zeilennummern das
andere Halbbild zusammen, wobei das menschliche Auge die beiden
überlagerten Halbbilder als ein Einzelbild interpretiert.










